■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Musik
/ Tokio Hotel
/ Pokerface II
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von byaLady
erstellt: 26.12.2009
letztes Update: 02.08.2010
Geschichte, Drama / P18 Slash
(abgebrochen)
Was passiert?
________________________
Pokerface II: Du kommst mit
[Bill]
Es sind nur wenige Tage vergangen, seitdem Tom mich tatsächlich umart hat. Seitdem er mir erzählt hat was mit seiner Vergangenheit war und seitdem er angenommen und begriffen hat, dass er offen sein kann, ja, es sogar sein sollte. Das ich ihm nichts böses will, dass das eigentlich niemand mehr will. Vielleicht kann er jetzt endlich mit seiner Vergangenheit abschließen. Was er genau fühlt weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, was jetzt in ihm vorgeht. Er ist gerade wieder schweigsam.. still.. Ich hoffe dass nicht alles wieder gleich ist, dass nicht alles umsonst ist. Nein, er hat sich doch schon so weit geöffnet und ich habe so viel Hoffnung hier rein gesetzt, da wäre das ein herber Rückschlag. Doch irgendwie verstehe ich ihn gerade auch. Ich glaube, er muss ziemlich viel mit sich ausmachen. Ich meine.. er hat sich geöffnet. Mir geöffnet. Und so, wie ich ihn einschätze, ist ihm das sehr schwer gefallen und das tut es immer noch.
So ist es also ziemlich verstänlich das er sich jetzt erstmal zurückzieht und so kann ich eigentlich kaum mehr machen als abwarten. Ihm vielleicht noch ein, zwei Tage seine Ruhe lassen und dann wieder auf ihn zugehen.
Gerade stehe ich in der Küche und mache Kaffee als ich leise Schritte hinter mir vernehme und kurz darauf Tom neben mir steht. „Machst du Kaffee?“, fragt er leise und auch unnötiger Weise doch meine ich in seinen Gesichtszügen lesen zu können wie er nach etwas zum Reden gesucht hat. Ein kleines Lächeln bildet sich auf meinen Lippen und nickend antworte ich: „Ja, mache mir gerade einen. Möchtest du auch 'ne Tasse?“ Fragend blicke ich ihn an während ich schon auf einen der Schränke zugehe und eine Tasse heraushole. „Ehm.. ja, okay. Danke.“ Er nickt zaghaft, greift nach der Tasse und dreht sie fast ein wenig nervös in seiner Hand während wir auf den Kaffee warten.
Lächelnd gleitet mein Blick wieder und wieder über sein schönes Gesicht. Er sieht gleich viel menschlicher aus und das er so schüchtern ist gerade.. wow. Komisches Gefühl. Denn sonst war er, wenn auch ausdruckslos, immer sicher und bestimmend irgendwie. Beinahe angsteinflößend. Und jetzt das genaue Gegenteil..
Noch kurz warten wir bis der Kaffee fertig ist. Ich schenke uns beiden ein und zusammen gehen wir rüber zum Sofa und setzen uns darauf. Noch immer schweigend nippen wir beide an dem heißen Getränk bis ich mir ein Herz fasse und einfach frage. Es muss ja mal raus oder soll ich das alles wieder zurück ins Alte gleiten lassen? Das er wieder so zurückgezogen wird? „Sag mal, Tom.. möchtest du.. eigentlich wieder mal Kontakt zu deiner Mutter haben?“, frage ich also leise und mustere sein Gesicht genauestens. Man kann in den letzten Tagen so viel aus seiner Mimik herauslesen, das ist unfassbar. So viel geht gerade in ihm vor.. Schmerz, Enttäuschung, Angst.. all das und noch vieles mehr habe ich bereits in seinen Zügen gesehen.
Auch jetzt flackert sein Blick einige Sekunden zu mir herüber ehe er wieder verbissen auf seine Kaffeetasse starrt und leicht auf seine Unterlippe beißt. „Ich.. weiß nicht. Sie.. will ja nicht.“, gibt er schließlich murmelnd zurück und tippt mit seinem Zeigefinger auf der Tasse herum. „Das glaube ich nicht, Tom. Ich meine ich kenne sie nicht, aber.. es ist ja eigentlich verständlich das sie dich weggeschickt hat, nach dem was alles passiert ist. Aber trotzdem liebt sie dich doch. Glaubst du nicht auch das sie sich jeden Tag fragt was aus dir geworden ist? Das sie jeden Tag Angst darum hat das du noch weiter abgstürzt bist? Du bist doch ihr Sohn.. Tom, ich glaube sie würde dich sehr gerne wieder sehen.“, entgegne ich ihm jedoch und nicke zusätzlich nochmal. Ich bin wirklich der Meinung das es beiden gut tun würde. Mir tut nicht nur Tom leid sondern auch seine Mutter. Es muss ja wirklich schrecklich gewesen sein.. seinen Sohn so zu sehen.
Tom jedoch scheint nicht so ganz überzeugt davon zu sein denn er sieht mich unsicher und skeptisch von der Seite aus an. „Meinst du?“, seufzt er leise und schlürft nochmal an seinem Kaffee. „Jap. Meine ich. Und ich bin auch der Meinung das wir uns schnell mal auf den Weg machen, hm? Du bist doch sonst auch so spontan, zumindest was Bedienungen angeht.“, grinse ich zurück und richte mich schon auf. Einen Moment sieht Tom mich verständnislos an bis sein fragender Blick plötzlich ganz geschockt wird. „W.. was? Nein. Nein, wir.. nein, ich geh da nicht.. nein!“, quiekt und springt er auf und verschüttet dabei die Hälfte seines Kaffees.
„Oh Tom.“, lache ich auf und während ich in die Küche gehe um einen Lappen zu holen antworte ich: „Doch, wir machen das. Na komm schon, Tom. Du kannst doch nicht immer davon rennen. Das ist deine Mutter und ich sehe doch wie du sie vermisst. Na komm schon.. ich bin doch auch da.“ Ich wische den Kaffee auf, sehe Tom fest und gleichzeitig auffordernd an ehe ich den Lappen wieder zurück bringe. „Also, hopp.“, fordere ich ihn nur noch auf und stehe schon im Flur und ziehe mir die Schuhe an. Ja, vielleicht überrumpel ich ihn ein wenig aber ich bin einfach der Meinung das das jetzt geschehen muss wo er so zugänglich ist. Wer weiß oder sich nicht wieder verschließt oder so. Und das er seine Mutter nicht vermisst kann er mir auch nicht erzählen. Er will sie wieder sehen.. das weiß ich einfach. Und so trete ich ihm mal in seinen Arsch, damit er sie auch wieder sieht.
Tom jedoch scheint mir nicht ganz zuzustimmen denn er steht noch immer skeptisch da, inzwischen zwar im Flur, doch macht er keine Anstalten seine Schuhe anzuziehen. „Ich.. mag.. nicht..“, seufzt er leise und sieht dabei überall hin nur nicht zu mir. Auch ich seufze jetzt auf, lasse meinen Blick zu seinen Schuhen gleiten und grinse leicht. Na gut.. wenn ich schon seine Bedienung bin..
Ich greife nach den Schuhen und lasse mich vor Tom auf die Knie, fasse an seine Knöchel und hebe den Fuß an. Überrascht sieht der gute Herr zu mir runter. „Was.. machst du da?“, hakt er nach, doch ziehe ich ihm nur den ersten Schuh an, greife nach dem anderen und ziehe ihm auch diesen an. „Dich bedienen. Dafür werde ich ja auch bezahlt.“, antworte ich schließlich noch während ich mich aufrichte und die Türe öffne. „Und jetzt gehen wir.“ Damit schiebe ich den widerspenstigen Tom einfach vor mir aus der Wohnung und schließe die Türe hinter mir.
_________________________
so.. das war das erste kapitel :)
es ist noch ein wenig trocken, aber ich hoffe das wird sich noch bessern :D
musste nur selbst nochmal in die geschichte reinkommen, da sie ja eigentlich schon seit gut nem monat abgeschlossen war.
ich bemühe mich aber <3 :)
MusicSoul
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
