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von Ayanachan
erstellt: 23.12.2009
letztes Update: 23.12.2009
Geschichte, Allgemein / P12
(abgebrochen)
Ayana [16] und Ted [18] sind Geschwister. Die beiden leben noch bei ihren Eltern, diese sind aber fast immer auf Geschäftsreisen o.ä.. Deswegen haben sie Niky bekommen, einen Border Collie Rüden.
Es ist der Weihnachtsmorgen und die Eltern der beiden kommen mittags/abends von einer Geschäftsreise.
Ayanas Sicht.:
Schnee! Es schneit wirklich. Ich muss sofort den anderen bescheid sagen. Schnell rannte ich die Treppe hoch, um meinen Bruder zu wecken.
„Los Ted steh endlich auf! Es schneit.“
„Lass mich in Ruhe. Es wird niemals schneien.“ Ted schmiss ein Kissen nach mir, was ich geschickt auffing.
„OK, dann geh ich halt alleine mit Niky in den Schnee.“
Unser Hund saß schon Schwanzwedelnd vor der Terrassentür und sah den Schneeflocken zu, wie sie langsam auf den Boden fielen.
„Komm Niky wir gehen jetzt raus in den Schnee.“ Ich zog mir noch schnell warme Sachen an und ging dann, dicht gefolgt von Niky in den Schnee raus.
Zuerst beäugte Niky den Schnee argwöhnisch, sprang dann aber freudig in einen Schneehaufen. Lachend sah ich zu, wie er sich schnell wieder ausbuddelte und schüttelt.
Vielleicht sollte ich Niky hoch zu Ted schicken und ihn dadurch wecken...
„Niky, wo ist Ted? Holst du ihn?“ Niky legte den Kopf schief, schoss dann aber rein und kurze Zeit später hörte man einen Aufschrei gefolgt von einem Fluchen. Ich musste mir ein Kichern unterdrücken und ging nachsehen, wie Niky meinen armen Bruder geweckt hat. Als ich ins Zimmer rein sah, sah ich, dass das ganze Bett verwüstet und teilweise nass war. Niky hat wohl ganze Arbeit geleistet.
„Glaubst du mir jetzt, dass es schneit?“
„Hast recht gehabt, zufrieden? Wenn du so weiter machst muss ich mir noch einmal stark überlegen, ob du heute dein Geschenk bekommst.“ O.O
Ok ab jetzt heißt es benehmen. Ich will unbedingt dieses Geschenk haben.
„Ich geh wieder raus mit Niky. Kommst du gleich nach?“
„Mh..“
„Komm kleiner.“ Niky lief mir brav hinterher und rannte sofort wieder raus.
Verrückter Hund. Ich sah ihm zu, wie er ein paar Schneeflocken nachjagte oder sich im Schnee wälzte.
„Wow. Es hat ja wirklich geschneit.“
„Das hab ich dir doch schon tausendmal gesagt.“
„Du sagst jedes Jahr, dass es geschneit hat -.-° “
Ich machte den Mund auf um zu protestieren, aber Ted hob nur warnend den Finger.
„Geschenk.“ Ich zog eine Schnute und sah ihn böse an.
„Ich mach Frühstück. kümmere du dich um Niky, damit er nicht in den Wald abhaut, wenn er einen Hasen sieht.“
Kurz sah ich noch zu Niky, bevor ich rein ging, um Frühstück vorzubereiten.
Ich deckte den Tisch und stellte dann Niky sein Fressen hin.
„Fressen Fassen.“
Niky war der erste der drinnen war und alles nass machte. Ted folgte ihm und versuchte nicht in die Wasserspur, die Niky hinterlassen hatte, zu treten.
„Mum wird durchdrehen.“
„Wird sie nicht, da wir alles aufräumen werden.“
„Wir?“
„Ja wir. Und zu wir gehören immer 2. Das heißt DU und ich.“
„Jaja.
Ted verzog sein Gesicht und setzte sich dann an den Tisch.
„Wie wäre es, wenn ich den Tisch abräume und du alles saubermachst?“
„Gerne, du bist eh keine Hilfe, da du alles meist nur schlimmer machst.“
Ted schmierte sich ein Brötchen und schwieg.
Zeitsprung von ein paar Stunden. Es ist jetzt 6 Uhr abends.
„Beeil dich Ted! Und bring den Baumschmuck mit. Wie konnten wir das nur vergessen?“
Ich hatte Niky ausgesperrt, damit er nicht im Weg stand. Fast alles war fertig, das Essen war im Ofen, die Geschenke verpackt und unterm Baum und was fällt uns dabei auf?! Genau, der Baum ist nicht geschmückt. Das war eigentlich Teds Aufgabenbereich. Natürlich hat er das vergessen.
Endlich kam er mit dem Baumschmuck im Arm ins Wohnzimmer.
„Du machst die Lichterkette dran und ich schmücke den Rest des Baumes. Hopp, hopp. Mum und dad kommen in 15-20 Minuten.“
Wir mussten uns wirklich beeilen, damit wir rechtzeitig fertig werden würden, da wir auch noch Niky reinholen und saubermachen mussten.
Endlich, jetzt nur noch Niky. Moment.
„Wo ist der Stern für die Spitze?“
„Welcher Stern? Ach der Stern.. keine Ahnung.“
„Suchen, ich hol in der Zeit Niky rein und mach ihn sauber.“
„Ok.“ Ich rannte hoch ins Badezimmer um Handtücher zu holen und ging mit diesen im Arm zur Terrassentür, wo Niky schon Sehnsüchtig auf mich wartete.
„Stehen bleiben!“ Ich legte ein Handtuch auf den Boden und holte Niky rein, hielt ihn aber so fest, dass er nur auf das Handtuch tropfte. Danach begann ich ihn trocken zu rubbeln. Zum Glück stand er fast eine Stunde nur vor der Terrassentür und war daher schon recht trocken.
„Hallo Kinder, wir sind wieder da.“
Ich schnappte mir schnell die Handtücher und versteckte sie hinterm Sofa. Die würde ich nachher wegräumen.
„Hi mum, dad.“ Ich rannte auf die beiden zu, um sie stürmisch zu umarmen.
„Frohe Weihnachten.“
„Wünsch ich dir auch mein Schatz.“ Antwortete meine Mutter und sah sich dann suchend um.
„Wo ist denn mein Großer?“
„Hier. Von mir auch Frohe Weihnachten.“
Mum nahm uns beide in den Arm und erdrückte uns fast.
„Ich hab euch so vermisst meine kleinen Engel.“
„Darf ich die beiden auch noch einmal begrüßen?“
Mein Vater zog uns vorsichtig aus der Umklammerung meiner Mum und drückte uns an sich, aber nicht so fest wie mum eben.
„Das Essen ist fertig, lass uns ins Esszimmer setzen.“ Sagte ich zu den dreien und verschwand in die Küche, um das Essen auf den Tisch zu stellen.
Später bei der Bescherung:
Wir versammelten uns alle im Wohnzimmer um den Baum und fingen an die Geschenke zu verteilen. Meinem Bruder schenkte ich eine CD von seiner Lieblingsband, mit Autogramm drauf, und meinen Eltern jeweils ein Bild.
Von meinem Bruder bekam ich eine Handsignierte CD von meiner Lieblingsband, Ok ich muss zugeben, dass wir uns abgesprochen haben, aber das machen wir fast jedes Mal.
Meine Eltern gaben mir nur einen Zettel wo draufstand:
Geh nach draußen, den Geschenk wartet auf dich.
Alles liebe,
mum und dad
Mein Bruder hatte wohl einen ähnlichen Zettel bekommen, denn wir beide rannten, wie von der Tarantel gestochen nach draußen.
OMG. Das ist das allergrößte Geschenk der Welt, sie haben mir doch tatsächlich mein Lieblingspferd geschenkt!! Ich fiel den beiden um den Hals und dankte ihnen tausendmal dafür.
Danach rannte ich zum Anhänger und zog die Klappe runter.
Chirio wieherte mir Freudig entgegen und ich fiel ihm um den Hals.
Als ich wieder aus dem Hänger rauskam sah ich, dass meine Eltern meinen Bruder ein eigenes Auto gekauft hatten.
Das war und wird das beste Weihnachten 4ever sein.
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