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Life sucks and then you die
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von Angel-Oriares    erstellt: 19.12.2009    letztes Update: 16.08.2010    Romanze / P18     3184 Reviews
Hier und dort haben wir es ja schon erwähnt, dass Nadine (angel-on-the-moon) und ich (Oriares) ein gemeinsames Projekt gestartet haben. Und da es auf Weihnachten zugeht ( sentimental) und wir es langsam einfach nicht mehr aushalten, wollten wir euch mit dem Start unserer Story quasi ein vorweihnachtliches Weihnachtsgeschenk machen.
Wir hoffen, euch gefällt „The Piano Man“ und ihr lest fleißig mit. Uns würde es auf jeden Fall riesig freuen. Die Story enthält alles, was das Fanherz begehrt. Einen Edward, eine Bella, viel Witz und Schwung, Drama und – Achtung, Premiere! – auch Sex :)

In diesem Sinne… auf geht’s.
Viel Spaß
Nadine und Becka


Prolog: Life sucks and then you die

- Bellas POV -

Scheiße.
Scheiße, scheiße, scheiße, scheiße.
Als ob mein Leben nicht schon anstrengend genug war.
Nein, jetzt verliebte ich mich auch noch ausgerechnet in den größten, arrogantesten, selbstherrlichsten, überheblichsten, eitelsten, von sich selbst überzeugten Trottel der Welt.
Großartig, Bella, wirklich ganz großartig. Das hast du super gemacht, du bist echt zu beneiden.
Er hasst dich und du liebst ihn.
Toll! Gnadenloses Eigentor.

Rose hatte mich gewarnt. Seth hatte mich gewarnt. Selbst mein Psychologe hatte mich gewarnt und ich hatte jeden von ihnen erbarmungslos ignoriert und mich selbst in mein Verderben gestürzt.
Es geschah mir Recht, dass es so gekommen war. An diesem Schlamassel war ich ganz alleine Schuld und würde mich irgendwie damit arrangieren müssen, dass er meine Gefühle nicht erwiderte. Ob ich wollte oder nicht, daran war ich nur selbst Schuld. Im Moment wollte ich mich zwar eindeutig nicht damit abfinden, aber da ich keine Wahl hatte, hatte ich eben einfach Pech.
Das hatte ich ja sonst nie, nein. Normalerweise schwamm ich immer auf der Sonnenseite des Lebens, tapste nie in ein Fettnäpfchen und war auch sonst der koordinierteste Mensch dieser Welt, dem alles gelang, was er anfasste. Genau!

Die Aussicht, dass er mich irgendwann mit anderen Augen sehen würde, war gelinde gesagt nicht vorhanden, verhangen von dunkelsten Wolken, die sich garantiert nicht mehr lichten würden. Seit wir uns kannten, zickten wir uns an, trieben uns gegenseitig in den Wahnsinn und warfen uns die schönsten Beleidigungen an den Kopf. Wir reizten uns bis aufs Blut und brachten uns ständig auf die Palme. Er konnte mich nicht leiden und ich mochte ihn noch weniger als er mich.
Jedenfalls bis vor kurzem.
Mittlerweile war alles anders.

Aber ich sollte den Tatsachen ins Auge blicken und aus meiner Traumwelt aufwachen. Wir würden nie eine Chance haben. Dazu war viel zu viel zwischen uns vorgefallen.
Wie hatte ich es überhaupt geschafft, mich in ihn zu verlieben? Er hatte alles dafür getan, dass das nicht passieren konnte. Seine Art mir gegenüber war kalt, abweisend und arrogant. Es gab nichts an ihm, was in Bezug auf mich auch nur ein bisschen liebevoll oder sanft gewesen wäre. Er behandelte mich genau so, wie ich ihn behandelte.
Wie den letzten Dreck.
Und doch war es geschehen. Langsam und schleichend, aber unaufhaltsam und stetig war er mir immer wichtiger geworden. Er hatte sich in mein Herz geschlichen, sich seinen Platz dort drin gesichert und weigerte sich nun, ihn wieder freizugeben und zu verschwinden.
Mein Herz machte inzwischen jedes Mal einen unkontrollierten kleinen Hüpfer, wenn ich ihn sah. Manchmal reichte es auch schon, wenn nur sein Name erwähnt wurde.
Und das war nicht gut. Das war gar nicht gut.
Es war vielmehr eine Katastrophe, ein Alptraum, aber aus dem ich lieber heute als morgen aufwachen wollte.
Aber die Fakten sprachen gegen mich: Ich, Bella Swan, 25, war unglücklich verliebt.
Verliebt in Edward Cullen, 28, vergeben an ein Supermodelpüppchen, das eigentlich noch ein Kind war.

Mein Leben war scheiße.


They say true love only comes around once and you have to hold out and be strong until then. I have been waiting. I have been searching. I am a man under the moon, walking the streets of earth until dawn. There's got to be someone for me. It's not too much to ask. Just someone to be with. Someone to love. Someone to give everything to. Someone.
[Henry Rollins]
 
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