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von Okami-Amaterasu    erstellt: 16.12.2009    letztes Update: 20.02.2010    Geschichte, Abenteuer / P12    (abgebrochen)
Hey^^
Ich stelle die Charaktere jeden einzeln in einem kap vor :3
Zu aller erst starte ich mit meinem, falls das okay ist^^
Darauf folgen dann die anderen (bis jetzt jedoch leider erst einer O.o)
Naja, ich wünsche damit jetzt erstmal viel Spaß^^


Kamui war ein verschneites Land.
Der Schnee fiel aus den dicken Wolken, welche jedoch noch lange nicht die Sonne verdeckten.
Sie schien immer trüb durch das triste Grau, erhellte alles mit ihrem göttlichen Strahlen.
All das verdankten sie einer Göttin, die die gesamte Welt aus dem dunklen Schatten befreit hatte, der sie zu vernichten gedroht hatte.
Im weißen Schnee saß ein junges Mädchen.
Vielleicht 16 Jahre, höchstens 17.
Ihre Haare waren schwarz, schimmerten jedoch etwas blau, während die Spitzen etwas rötlich glimmten, als würden sie brennen.
Sie reichten ihr etwa bis zur Hüfte und hingen zerstreut vor ihr Gesicht.
Würde man es doch erkennen, jedoch war es mit einer feuerroten Maske verdeckt.
Auf ihr waren zwei leuchtend grüne Augen geschnitzt, und ein orangefarbener Mundschutz war auch noch zu erkennen.
Die Kleidung der etwa 1, 67m großen Frau war ziemlich eintönig.
Ein brauner Kimono, gehalten von einem roten Band, welches sie sich um die Hüfte gebunden hatte.
Daran war nun auch eine Scheide samt Schwert befestigt, dessen Griff in einem bronzefarbenen Metall gefertigt war.
Ihr Name war Kazumi.
Sie hatte schon einiges über die Göttin Amaterasu gehört, wirklich sehr viel.
Besonders, da ihr großer Bruder einst mit ihr gekämpft hatte.
Noch vor gar nicht so langer zeit, und man konnte durchaus sagen, dass sie ihn dafür beneidete...
Oki hatte so vieles in seinem Leben erreicht, und sie?
Gar nichts, wenn man es genau wissen wollte.
Niemand sah sie als Krieger an, und vor allem den Kosenamen „Okis kleine Schwester“ wurde sie auch nicht los...
Nun., die Tücken ihres Daseins eben...
Man musste anmerken, dass sie ihm früher immer gefolgt war.
Wie so eine kleine Klette...
Peinlich irgendwie...
Aber sie war eben seine Schwester, und er ihr großer Bruder, da musste sie ihm doch nach laufen...
Nur war da eine Sache, die sie wirklich betrübte:
Oki hatte gemeinsam mit eine Göttin gekämpft!
Mit einer der Mächtigsten, um es noch angemerkt zu haben.
Die Schwarzhaarige seufzte leicht, man konnte schon sagen, dass sie ihm nicht ähnlich war.
Gut, vielleicht äußerlich, aber vom Charakter her?
Ganz sicher nicht!
Sie war so die Leise, Stille, die sich gerne im Hintergrund aufhielt.
Er war... eben anders!
Energisch schüttelte Kazumi ihren Kopf, sah darauf wieder auf die fallenden Flocken.
Sie erschienen so leicht und unbekümmert.
Plötzlich war ein leises Knirschen zu vernehmen.
Natürlich wendete sich das Mädchen sofort in die Richtung des Lautes.
Dort saß ein weißer Wolf.
Das Fell noch weißer, als es der Schnee zu sein vermochte, darauf feine, rote Linien, welche ein wundervolles und ebenso schlichtes Muster formten.
Auf dem Rücken der Wölfin war ein Spiegel zu sehen, er glänzte in einem regenbogenartigen Glanz, wurde umringt von bunten Flammen, die sich munter tummelten.
„Wer bist du denn?“, nun drehte sich Kazumi völlig zu dem fremden Tier um, etwas an der Wölfin war anziehend...
Sie hatte so gütige Augen.            
„Das ist Amaterasu.“, plötzlich erklang eine weitere Stimme.
Aber Kazumi lies sich nicht davon abbringen, die Wölfin zu betrachten.
Dieser Anblick war atemberaubend, einfach unglaublich!
Oder einfach unbeschreiblich!
Das Mädchen nickte leicht.
Plötzlich wurde sie an der Schulter gepackt, sodass sie leicht panisch hinter sich sah.
Dort stand Oki, sah sie leicht lächelnd an.
Okay... das konnte nichts gutes bedeuten...
Kazumi blinzelte einige Male, um erst einmal alles zu realisieren.
„Sie scheint etwas von dir zu wollen.“, sprach nun Oki weiter, deutete leicht auf die Göttin, welche darauf zustimmend auf jaulte.
„Und was genau?“, seine Schwerst war reichlich verwirrt.
Die Wölfin trat mit einem Mal näher an sie heran, legte ihren Kopf an den des Mädchens und schloss ihre Augen.
Plötzlich tauchte sich ihre gesamte Umgebung in ein blasses Orange.
Vor ihr saß Amaterasu, jedoch nicht alleine, denn neben ihr war noch ein kleiner Hase, auf seiner Schulter trug er einen Hammer.
Das fell des Tieres war ebenso weiß, wie das der Wölfin, und ebenfalls verziert mit diesen roten Ornamenten.
(http://okamiworld.com/wiki/images/9/9d/Yumigami.jpg)
„Sei gegrüßt, mein Name ist Yumigami.“, nun begann das Tier auch noch zu sprechen, „Und Amaterasu scheint dich für etwas erwählt zu haben.“
„Ähm...“, Kazumi war jedoch ziemlich verwirrt.
„Sie ist noch geschwächt von dem Kampf mit Yami, er hat erst vor kurzem stattgefunden.“, sprach der Hase unbeirrt weiter, „Hier, auf der Erde hat sie sich ein paar Menschen ausgesucht, die etwas für sie machen sollen.“
„Und was genau?“, das Mädchen hatte sich wieder etwas gefasst.
„Ihre Kräfte sind, wie bereist erwähnt, erheblich geschwächt und sie kann noch nicht recht weiter mit ihren Fähigkeiten Gutes vollbringen, jedoch muss sie es tun, um zu überleben.“, Yumigami machte eine Pause, und sah sein gegenüber vielsagend an, „Du, und die anderen, die sie auserwählt hat, ihr müsst Gutes im Namen Amaterasus tun, damit sie sich erholen kann.“
„Und wie lange wird das dauern?“, Kazumi war etwas überrumpelt von dieser Aussage, das kam wirklich verdammt plötzlich.
„Es ist kein dauerhafter Zustand, wenn sie wieder genug Energie hat, wird sie dir ihre Fähigkeit wieder nehmen, und dort weiter machen, wo du angefangen hast.“, erklärte der Pinselgott, „Sieh sie dir an, selbst sprechen kann sie nicht, und noch weniger kann sie ihre Gestalt von dieser hier wieder verändern.“
„Okay... und welche Kraft werde ich bekommen?“, Kazumi witterte das etwas, ein Abenteuer, und interessant war es auf jeden Fall.
„Meine.“, nun grinste Yumigami, „Du wirst fähig sein, die Nacht zu rufen.“
„Okay.“, das Mädchen schloss ihre Augen.
Das wurde ja immer bunter...
Plötzlich wurde sie kräftig nach hinten geschuppst, sodass sie schlagartig ihre Augen öffnete, und noch sah, wie Yumigami in ihrem Bauch verschwand.
Erst jetzt realisierte sie auch, dass sie sich wieder im Weißen des Schnees befand.
Amaterasu saß jedoch noch immer vor ihr, lächelte leicht.
In ihrem Maul war ein kleiner Pinsel, an dessen Borsten eine schwarze Tinte klebte.
Kurz trat die Wölfin vor, legte Kazumi den Pinsel in die Hand, ehe sie sich umwandte und ging.
Schnell war sie verschwunden.
Kazumi schüttelte ihren Kopf.
Jetzt war sie wohl so eine Art Prophet?
„Na, was hat sie dir gesagt?“, Oki stand immer noch neben ihr.
„Ich muss aufbrechen und reisen.“, stammelte sie leise, ehe auch sie sich erhob, und schleunigst zu ihrem Zelt lief, um ihre Sachen zu packen.
Wenig später war sie auch schon auf den Weg in eine andere Region.
Hier, in Kamui, war alles in Ordnung, Oki war dort, um über alle zu wachen, zudem glaubte jeder hier an Amaterasu.
Also musste sie wo anders suchen, und dort im Namen der Göttin Gutes tun.
Kazumi begann unter ihrer Maske leicht zu lächeln.
Endlich etwas, dass ihr und nicht Oki zugesagt wurde.
Es war eine Chance, endlich mal etwas zu erreichen.
Und bestimmt würde sie auch so einiges erleben.



Jap!
Okay^^
Ich hoffe, das war okay :3
Da habt ihr schon mal eine Auskunft, wie ich so schreibe :3
LG
Okami
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