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Geschichte: Freie Arbeiten
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von moechtegernvampir
erstellt: 16.12.2009
letztes Update: 16.12.2009
Geschichte, Poesie / P12
(fertiggestellt)
Szene 2-Gespräch
(Emily liegt auf dem Bett in ihrem Zimmer und liest. Ihre Gedanken lehnen am Bettpfosten und dösen)
Schwester: (aus dem Off) Marion, geh’ sofort ins Zimmer!
Marion: Mach ich sowieso du Fotze! (rennt auf die Bühne, schmeißt sich auf ihr Bett, schmeißt wutentbrannt Dinge durchs Zimmer, Emily duckt sich)
Emily: M-marion? Alles in Ordnung?
Gedanken: (hält Augen weiterhin geschlossen) Was für eine dumme Frage. Natürlich nicht.
Emily: Marion?
Marion: Lass mich in Ruhe!
Gedanken: Du solltest auf sie hören.
Emily: Was ist denn los?
Marion: Ich geh’ nicht mehr ins Heim, nie wieder! Mir ist egal, was diese Tussi vom Jugendamt sagt. Ich geh’ zu meiner Mama.
Gedanken: Wie Melodramatisch.
Emily: (zu Gedanken) Halt die Klappe.
Marion: Wie?
Emily: Nicht du!
(Schwester kommt rein)
Schwester: (zu Marion) Hast du dich wieder etwas beruhigt? Wir machen Punkterunde.
(Umräumen. Der Tisch wird wieder aufgestellt. In der Mitte sitzt Toni, der Gruppensprecher mit den Heftern)
Toni: Hat Gustav seine Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (macht mehrere Häkchen in den Hefter und nimmt den nächsten) Hat Emily ihre Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (nächster Hefter) Hat Marion ihre Punkte erreicht?
Schwester: Nicht ganz, lies vor.
Toni: Teilnahme bei Therapien, Beschäftigungen etc.?
Schwester: Ja.
Toni: Verhalten bei Therapien, Beschäftigungen etc.?
Schwester: Nein, den hat sie nicht.
(Marion seufzt genervt, schaut die Schwester giftig an)
Toni: Verhalten gegenüber Personal?
Schwester: Den auch nicht. Den Rest kann sie dann aber kriegen.
Toni: Okay. (nächster Hefter) Hat Markus seine Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (nächster Hefter) Und habe ich meine Punkte erreicht?
Schwester: Du hast deine Punkte heute auch erreicht, hast dich ja zusammengerissen.
Toni: (schließt den Hefter) Die Punkterunde ist beendet.
(alle wollen aufstehen)
Schwester: Wartet noch mal kurz. Marion, ich hab dir noch was zu sagen. Wegen deinem Verhalten während des Gesprächs sind sich die Psychologin und deine Betreuerin vom Jugendamt einig, dass du noch eine Weile hier bleiben musst. Sie haben deine Therapiezeit um 4 Wochen verlängert.
Marion: (rastet aus) Sie verdammtes Stück Scheiße! Ich will hier raus! Sie können mich mal! (hebt den Stuhl hoch, will damit auf die Schwester losgehen. Patienten sehen dem Geschehen gelassen zu, nur Emily versucht sie zurück zu halten. Schwester kann Marion niederringen und zerrt sie von der Bühne)
Emily: Wo bringt sie Marion hin?
Markus: In den Time-out.
Emily: Time-out?
Markus: Eine Gummizelle. Ich war schon sechs Mal da.
Toni: Gib nicht damit an. Außerdem war Marion noch öfter da. Sie lebt dort quasi.
Gedanken: (fröhlich) Willkommen in der Klapse!
Gustav: (zu Emily) Du hättest der Schwester nicht helfen sollen, das wäre richtig lustig gewesen. „Das Duell der Giganten- Marion gegen die fürchterliche Krankenschwester“
Emily: Dann wäre vielleicht noch jemand verletzt worden!
Markus: Natürlich, das ist ja der Spaß an der Sache.
Schwester: (Kommt wieder, wirkt etwas zerzaust) Ja, sehr witzig. Ihr könnt jetzt alle schon ins Bett gehen, dass habt ihr Marion zu verdanken.
(Alle ab, nur Emily und ihre Gedanken sitzen auf dem Bühnenboden)
Emily: Ich will hier raus.
Gedanken: Hättest du auf mich gehört, wärst du erst gar nicht hier, dann wäre alles vorbei und du hättest keine Sorgen mehr.
Emily: Du verlangst zu viel von mir.
Gedanken: Es wäre nur ein kleiner Schnitt gewesen. (deutet das Aufschneiden ihrer Pulsadern an) Schwupp! Schon sind alle Probleme fort.
Emily: So einfach ist das nicht…
Gedanken: Ist es nicht? Wieso denn?
Emily: (steht auf) Gute Nacht. (geht)
Gedanken: Niemand hört dein Schrei’n.
Leises Tröpfeln an den Scheiben
macht dir klar du bist allein
und wirst es auch immer bleiben.
Hasse sie! Die, die dich hassen!
Wenn du, Dreck gleich, am Straßenrand liegst,
dich einfach krepieren lassen.
Wo du dich weinend in den Schlaf wiegst.
(Emily liegt auf dem Bett in ihrem Zimmer und liest. Ihre Gedanken lehnen am Bettpfosten und dösen)
Schwester: (aus dem Off) Marion, geh’ sofort ins Zimmer!
Marion: Mach ich sowieso du Fotze! (rennt auf die Bühne, schmeißt sich auf ihr Bett, schmeißt wutentbrannt Dinge durchs Zimmer, Emily duckt sich)
Emily: M-marion? Alles in Ordnung?
Gedanken: (hält Augen weiterhin geschlossen) Was für eine dumme Frage. Natürlich nicht.
Emily: Marion?
Marion: Lass mich in Ruhe!
Gedanken: Du solltest auf sie hören.
Emily: Was ist denn los?
Marion: Ich geh’ nicht mehr ins Heim, nie wieder! Mir ist egal, was diese Tussi vom Jugendamt sagt. Ich geh’ zu meiner Mama.
Gedanken: Wie Melodramatisch.
Emily: (zu Gedanken) Halt die Klappe.
Marion: Wie?
Emily: Nicht du!
(Schwester kommt rein)
Schwester: (zu Marion) Hast du dich wieder etwas beruhigt? Wir machen Punkterunde.
(Umräumen. Der Tisch wird wieder aufgestellt. In der Mitte sitzt Toni, der Gruppensprecher mit den Heftern)
Toni: Hat Gustav seine Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (macht mehrere Häkchen in den Hefter und nimmt den nächsten) Hat Emily ihre Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (nächster Hefter) Hat Marion ihre Punkte erreicht?
Schwester: Nicht ganz, lies vor.
Toni: Teilnahme bei Therapien, Beschäftigungen etc.?
Schwester: Ja.
Toni: Verhalten bei Therapien, Beschäftigungen etc.?
Schwester: Nein, den hat sie nicht.
(Marion seufzt genervt, schaut die Schwester giftig an)
Toni: Verhalten gegenüber Personal?
Schwester: Den auch nicht. Den Rest kann sie dann aber kriegen.
Toni: Okay. (nächster Hefter) Hat Markus seine Punkte erreicht?
Schwester: Ja.
Toni: (nächster Hefter) Und habe ich meine Punkte erreicht?
Schwester: Du hast deine Punkte heute auch erreicht, hast dich ja zusammengerissen.
Toni: (schließt den Hefter) Die Punkterunde ist beendet.
(alle wollen aufstehen)
Schwester: Wartet noch mal kurz. Marion, ich hab dir noch was zu sagen. Wegen deinem Verhalten während des Gesprächs sind sich die Psychologin und deine Betreuerin vom Jugendamt einig, dass du noch eine Weile hier bleiben musst. Sie haben deine Therapiezeit um 4 Wochen verlängert.
Marion: (rastet aus) Sie verdammtes Stück Scheiße! Ich will hier raus! Sie können mich mal! (hebt den Stuhl hoch, will damit auf die Schwester losgehen. Patienten sehen dem Geschehen gelassen zu, nur Emily versucht sie zurück zu halten. Schwester kann Marion niederringen und zerrt sie von der Bühne)
Emily: Wo bringt sie Marion hin?
Markus: In den Time-out.
Emily: Time-out?
Markus: Eine Gummizelle. Ich war schon sechs Mal da.
Toni: Gib nicht damit an. Außerdem war Marion noch öfter da. Sie lebt dort quasi.
Gedanken: (fröhlich) Willkommen in der Klapse!
Gustav: (zu Emily) Du hättest der Schwester nicht helfen sollen, das wäre richtig lustig gewesen. „Das Duell der Giganten- Marion gegen die fürchterliche Krankenschwester“
Emily: Dann wäre vielleicht noch jemand verletzt worden!
Markus: Natürlich, das ist ja der Spaß an der Sache.
Schwester: (Kommt wieder, wirkt etwas zerzaust) Ja, sehr witzig. Ihr könnt jetzt alle schon ins Bett gehen, dass habt ihr Marion zu verdanken.
(Alle ab, nur Emily und ihre Gedanken sitzen auf dem Bühnenboden)
Emily: Ich will hier raus.
Gedanken: Hättest du auf mich gehört, wärst du erst gar nicht hier, dann wäre alles vorbei und du hättest keine Sorgen mehr.
Emily: Du verlangst zu viel von mir.
Gedanken: Es wäre nur ein kleiner Schnitt gewesen. (deutet das Aufschneiden ihrer Pulsadern an) Schwupp! Schon sind alle Probleme fort.
Emily: So einfach ist das nicht…
Gedanken: Ist es nicht? Wieso denn?
Emily: (steht auf) Gute Nacht. (geht)
Gedanken: Niemand hört dein Schrei’n.
Leises Tröpfeln an den Scheiben
macht dir klar du bist allein
und wirst es auch immer bleiben.
Hasse sie! Die, die dich hassen!
Wenn du, Dreck gleich, am Straßenrand liegst,
dich einfach krepieren lassen.
Wo du dich weinend in den Schlaf wiegst.
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