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Geschichte: Fanfiktion
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von Jaina-Danielle F
erstellt: 14.12.2009
letztes Update: 18.11.2010
Geschichte, Mystery / P16
(fertiggestellt)
Von daher, wünsche ich euch nun viel Spaß beim Lesen“
Ach, ja fast vergessen; Worum es hier geht?
Hier so kurz wie mir möglich ein kleines Info- Blättchen, wer was macht und wo:
Die Charmed One haben alle inzwischen 3fach Nachwuchs und nicht zu vergessen, gibt es da ja auch noch Billy, die inzwischen ihre eigene Familie hat und den Charmdes One aber nach wie vor immer mal wieder hilft. Vor allem auch als magischer Babysitter für die jüngsten im Bunde. Ansonsten arbeitet sie im Kindergarten der Zauberschule, welche von Leo geleitet wird.
Piper und Leo wohnen nach wie vor im Halliwell Manor und haben die Söhne, Wyatt und Chris welche inzwischen auf die Uni, bzw. das College gehen. Sowie ihre kleine Tochter Melinda- Eva, welche die Grundschule und manchmal die Zauberschule besucht. Während Leo die Zauberschule leitet, als Wächter nicht als Ältester, ist sie Hausfrau und Köchin und Managerin ihres Restaurants P9. Das P3 wird inzwischen von ihrem Schwager Coop und ihrem ältesten geführt, sie selbst schaut nur noch selten vorbei.
Phoebe und Coop wohnen mit ihren Kindern in der Innenstadt in einer geräumigen Dachwohnung mit Dachbalkon. Sie schreibt weiter Columnen und ist zwischendurch auch in TV- Sendungen zu sehen, Coop ist natürlich weiterhin als Cupido im Dienst und sie schaffen es inzwischen auch das immer einer bei den Kindern ist. Die Zwillinge Philomena (Filo) und Pavana (Ava) besuchen die High- School und Nesthäckchen Prue(dence), sie ist der Nachzügler den Kindergarten.
Paige ist mit Henry in das Haus neben dem Halliwell- Manor gezogen, beide Häuser sind inzwischen durch die Wintergärten miteinander verbunden. Ihr ältester Patrick geht wie Chris auf ein College, allerdings auf ein privates, während seine jüngeren Schwestern Philline und Patricia die High- School und die Junior- High besuchen. Henry ist weiterhin Bewährungshelfer und immer mal wieder auch bis nachts unterwegs, wie Paige, welche neben ihrem Teilzeit Beruf als Sozialarbeiterin auch als Wächterin aktiv ist und immer mal wieder auch in der Zauberschule aktiv mitwirkt. So kommt es, das Piper und Leo des Nachts öfter schon mal im Gästezimmer übernachten.
So nun aber wirklich viel Spaß
1.Begegnungen
Sie lief durch die Bibliothek und rieb sich zum wiederholten male die Stirn als die Kopfschmerzen zurück kamen. Sie seufzte. So hatte sie sich das ganze ehrlich nicht vorgestellt, nun hatte sie schon seit 2 Tagen kaum geschlafen und wo sie nun endlich Zeit hatte nach den gebrauchten Büchern zu sehen hämmerte ihr Kopf als wolle er zerspringen. Sie stieß wütend mit dem Fuß gegen das nächste Regal.
„Na, na, so wenig Respekt vor dem Wissen von Jahrhunderten? Als Studentin solltest du das Wissen und die Blätter auf denen es geschrieben steht Respektieren.“
„Ja, ich weiß,“ sie wandte sich von dem Mann ab und rollte genervt mit den Augen. „Ich gelobe Besserung und werde es gewiss nicht wieder tun, es ist nur...ich bin echt gestresst und da....es ist halt mit mir durchgegangen.“
„Vielleicht kann ich was dagegen tun?“
Abrupt blieb sie stehen, irgendetwas in der Stimme des Mannes hatte sich seltsam verändert. Ein Bild tauchte in ihrem Geist auf. Weiße Turnschuhe, mit Schmutzrand, zu feinem Anzug und streng gebundener Krawatte! Sie ließ ihre Sachen fallen und wirbelte herum.
„Ardere!“
Der Ärmel des Fremden fing Feuer und sie wirbelte herum, rannte aus dem Gang. Doch weit kam sie nicht. Sie stieß mit jemandem zusammen, der sie auffing und ansprach. Sie aber fasste seinen Arm, riss ihn mit sich und kaum hinter der nächsten Regalwand legte sie ihm mahnend den Finger an die Lippen. „Psst, kapier...“
„Da bist du ja, Hexe!“
„Hex...“ Der Student starrte sie an. Sie ignorierte ihn und streckte dem Gegner die flache Hand entgegen und pustete darüber. Ihr Eisstrahl aber verpasste den Dämnon, oder Hexer, wen immer sie da vor sich hatte. Sie griff nach einem dicken Buch und warf es ihm entgegen. Es traf gegen seinen Kopf und der Angreifer taumelte. Doch schon im nächsten Augenblick flog ein Messer auf sie zu. Sie starrte erschrocken auf das Geschoss. Doch nur Zentimeter vor ihr wurde das Messer plötzlich fortgebeamt und sie vernahm das gleiche Geräusch, wie wenn sich ihre Wächterin zu ihr beamte. Sie drehte sich herum. Alles was sie sah, war der rote Ärmel, den sie mit dem Studenten verbannt, der eben noch hinter ihr gewesen war und im nächsten Moment stand sie mitten im Park des College und Uni- Geländes. Sie wirbelte herum. „Ein...Wächter?“
Chris zuckte die Achseln und schüttelte den Kopf. „Nein, nicht direkt. Ich bin zur Hälfte Wächter und zur Hälfte Hexe.“
„Aber das ist doch...“
„VORSICHT!“
Er stieß sie zur Seite und beamte sich wieder neben sie. Dieses mal war ihr Angriff jedoch gezielter und er traf. „Incubus Conglacio!“
Aber es fror nur ein Arm des Dämons ein.
Chris nickte ihr zu und beamte dann die Atame von zuvor zum Feind. Der stöhnte auf und starrte fassungslos an sich hinunter. Er zog es heraus und warf es erneut. Chris beamte es aus der Luft und ließ es zu Boden fallen. Dann aber flog das nächste Wurfgeschoss und Chris bemerkte es zu spät, er fluchte bereits stumm und drehte sich zur Seite, riss die Arme hoch. Er spürte eine Hand, dann drehte sich die Welt.
„Teleportato!“
Kaum das sie hinter dem Dämon standen streckte sie erneut ihre Hand aus, sie pustete darüber und der Dämon gefror zu Eis. Sie trat vor kickte gegen den Dämon er zersprang zu tausend Einzelstücken. Sie sah sich um. „Dann ähm danke ich dir.“ Sie reichte ihm die Hand. Er nickte. „Gern.“ Er wollte noch was erwidern doch sie wandte sich bereits wieder ab. Er runzelte die Stirn und lief ihr nach. „Hey! Ich...ich weiß nicht mal wer du...“
„Brauchst du auch nicht. Ich bin dir dankbar aber um so weniger wir voneinander wissen, desto weniger ist der andere in Gefahr und ich würde sagen, das wir unsere Geheimnisse für uns behalten versteht sich von selbst?“ Sie winkte und dann war sie auch schon verschwunden. Chris schüttelte den Kopf. So einfach wollte er sich nicht abschütteln lassen. Den halben Tag schließlich hatte er versucht sie mal alleine anzutreffen und nun...Nein. Ich muss sie doch irgendwie finden können und außerdem...He! Sie ist eine Hexe, besser geht’s doch gar... Er schaute auf den Boden bückte sich und hob den kleinen Anhänger auf. Den hatte sie um, oder? Er nickte. Also gut. Damit würde er sie auf jeden Fall wieder finden können, wenn schon alles andere nicht helfen sollte. Seufzend verließ er schließlich durch einen der Seitengänge die Bibliothek für das Durcheinander verantwortlich gemacht zu werden hätte ihm grade noch gefehlt.
XXX~*~XXX
„Du hast was?!“
„Was willst du eigentlich, Janus?!“ Sie schleuderte ihre Tasche zu Boden und warf sich auf die Couch. Mit verschränkten Armen und grimmiger Miene starrte sie ihn an. „Erst willst du keine Kontakte und Freundschaften und nun wo ich mich...“
„Ja, aber er...er war doch einer von uns!“
„Ah, und woher willst du das wissen? Was wenn es alles eingefädelt war...so wie mit Nelly?“
„Das war etwas anderes.“
„Ja, klar,“ sie schüttelte den Kopf, zog die Knie an, legte ihre Arme darum, und den Kopf lehnte sie dagegen. „Ich kann nicht mehr, Janus, immer dieser Kampf. Nicht ein Tag kann normal sein! Entweder ich werde gejagt, verscheuche mit dir deine Angreifer, oder einer meiner Jobs ist magisch!“ Sie schüttelte energisch den Kopf, sprang auf und trat ans Fenster. „Ich will nicht mehr, wenn das so weiter geht. Ehrlich dann ist mir alles gleich, ich will studieren Janus, irgendwann einmal eine Familie haben, aber so, wie soll das bitte...ich werde allmählich schon paranoid. Gestern habe ich fast eine alte Dame mit Gehstock eingefroren.“
Er grinste und versuchte es wie so oft mit ein wenig necken sie wieder entspannen zu lassen. „He! Und wenn, ist doch halb so wild, dann taust du sie eben wieder auf. Ist doch kein...“
„Janus! Es ist mein ernst!“ Sie wirbelte herum und blickte ihn anklagend an. „Das ist doch kein Spiel! Wenn uns jemand sieht? Und woher sollen wir noch wissen wem wir trauen können?“
„Instinkt. Instinkt, Übung und Kontrolle.“
„Ach hör doch auf, wie kann man das ganze einfach nur so locker sehen?“
„Wenn ich mir den Kopf so sehr zerbrechen würde wie du, dann würde ich...“ Sie schlug ihre Zimmertüre zu, er seufzte und lies sich auf das Klappsofa fallen. „Verrückt werden,“ flüsterte er seinen begonnen Satz zu ende. „Typisch Mädchen.“
Er schnappte sich sein Buch und begann zu lesen.
XXX~*~XXX
„Mum?“
„Mmmh?“ Sie drehte sich fragend herum. In der Tür stand ihr mittlerer und er schien noch nachdenklicher als sonst. Sie streckte ihm den Arm entgegen. „Na, komm her, was ist denn?“ Er lächelte griff ihre Hand und sie setzte sich aufrecht, er nahm neben ihr Platz. „Na, wo drückt denn der Schuh, Chris?“ Fragte sie ernst, ohne ihr liebevolles Lächeln abzulegen. Chris schmunzelte und schüttelte den Kopf. „Mum, ich bin kein kleines Kind mehr.“
„Ja, ich weiß. Es ist nur, irgendwie habe ich noch immer das Gefühl einiges wieder gut machen zu müssen, was...“
„Ich kenne die Geschichte von meiner Reise in die Vergangenheit,“ er schüttelte den Kopf und sie verzog ein wenige das Gesicht und nickte. „Klar. Ok. Was ist es?“
„Ich weiß nicht wo...wie ich anfangen soll.“
„Mmh, wie wäre es mit dem Anfang? Gewöhnlich ist das eine sehr gute Taktik.“
Er nickte. „Da...da gibt es dieses Mädchen...“
„Aha. Und?“
„Ich...ich weiß auch nicht, ich würde sie gerne ansprechen, wenn ich sie wieder sehe, nur...“
„Nur, was Chris? Gibt es einen Grund es nicht zu tun? Du bist fast 20 und...“
„...eine Hexe.“
Sie lachte lautlos. „Ja und ein Wächter, was auch immer geschieht, wie, oder wo...du wirst sie in Sicherheit bringen können, du hast viele Möglichkeiten und deine Familie.“
„Schon, aber wie könnte ich sie einfach in Gefahr bringen und wie soll ich es ihr überhaupt beibringen? Woher weiß ich wann dafür der richtige Zeitpunkt ist?“
„Gar nicht,“ sie schüttelte den Kopf. Beinahe ein wenig traurig, denn sie wusste wie schwer diese Frage zu beantworten und erst recht zu entscheiden war. Sie seufzte. „Du kannst es nie wissen. Du musst entscheiden und auf dein Gefühl verlassen.“
„Und...woher weiß ich...das...das sie uns nichts will?“
„Wie meinst du das?“
„Wie kann ich sicher gehen, das sie kein Dämon ist?“
„Kannst du nicht, du musst sie kennen lernen. Aber mach dir nicht so viele Sorgen. Chris, irgendwann sie vor dir stehen und wenn sie dir vertraut, dann wird sie dir deine Geheimnisse lassen und dann...irgendwann...wirst du das Gefühl haben es ihr sagen zu können, vielleicht aber wird die Zeit es ihr auch selber offenbaren.“ Sie strich ihm über die Wange und schüttelte den Kopf. „Ihr seit alle noch so jung,“ sie seufzte. „Macht euch nicht verrückt ihr werdet euren Weg finden.“
Er beugte sich vor und küsste ihre Stirn. „Danke Mum.“ Er stand auf und ging hinaus, sie lächelte. „Bitte, gern doch.“
„Hey!“
Sie wandte sich um und strahlte dann ihrem Mann entgegen. „Hey,“ flüsterte sie zurück und er schloss sie in die Arme. „Was war denn?“
Sie grinste geheimnisvoll. „Ich glaube deine Sohn hat sich verliebt.“
„Du glaubst?“
„Nein, eigentlich bin ich mir sicher.“
Er setzte sich mit ihr wieder auf das Sofa und zog sie zu sich. „Denkst du ich sollte mit ihm reden? So von Mann zu Mann?“
„Nein, ich denke nicht. Noch mag er sie nur und ich bin sicher, wenn...wird er fragen. Er hat ja genug Männer hier, seinen Bruder, dich, seine Onkel. Sie gähnte herzhaft und rieb sich dann über die Augen. „Wollen wir dann auch zu Bett?“
„Ja.“
„Gut. Ich schlafe sonst gleich hier.“
*~*~*
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