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von Rayne    erstellt: 11.12.2009    letztes Update: 01.08.2010    Geschichte, Romanze, Thriller / P18    (fertiggestellt)
Angelina saß - gekleidet in ein seidenes, dunkelgrünes Nachthemdchen - an ihrem antiken Schminktischchen und sah sich in dem großen, ovalen Spiegel dabei zu, wie sie sich die Nadeln aus dem hochgesteckten Haar zog. Die junge Frau verzog erleichtert die Lippen, als sich die Spannung ihrer Kopfhaut löste und die langen Naturwellen ihre Schultern umspielten.  Sie atmete befreit auf. Schönheit muss leiden hatte ihre Schwester Carly immer gesagt und gelacht, wenn Angelina sich über das aufwendige Zurechtmachen beklagt hatte. Auch jetzt nach so vielen Jahren hatte sie sich noch immer nicht damit angefreundet. Endlich waren auch die restlichen Klammern aus ihrem Haar entfernt und sie griff nach der Bürste. Während sie sich mit zügigen Strichen kämmte, begann sie sich langsam zu entspannen. Dann griff Angelina nach der Box mit den Abschminktüchern und reinigte ihr zart gebräuntes Gesicht. Ohne Make-Up wirkte sie jünger als sie eigentlich war. Es lag vielleicht an dem schelmischen Glanz in ihren dunklen Augen oder dem widerspenstigen Zug um ihren Mund. Den Männern im „Shape“ waren immer anzügliche Sprüche dazu eingefallen. Sie war froh nicht mehr dort arbeiten zu müssen. Einer der Vorteile ihrer Hochzeit mit Marco. Jetzt warf Angelina das Reinigungstuch weg und nahm den Flakon mit Parfüm um sich einzusprühen. Es war Marcos Lieblingsduft; er hatte ihn extra für sie zusammenstellen lassen. Weil es so einzigartig ist wie du, hatte er gesagt, als er es gekauft hatte. Nun brachte er ihr beinahe jeden Monat ein neues Fläschchen davon mit. Früher hatte sie immer ganz gewöhnliche Parfüms von Hugo Boss oder Chanel getragen. Jetzt verwendete sie das, was Marco gerne mochte. Denk jetzt nicht an die Zeit vor deiner Hochzeit, ermahnte Angelina sich streng, spürte jedoch wie ihre Hände zu zittern begannen. Es würde sie nur erst traurig und dann wütend machen und diese Emotionen nützten ihr im Moment gar nichts. Sie musste sich gedulden; der perfekte Augenblick würde kommen. Bald. Sie hatte schon zu lange ausgeharrt.

Marco kam aus dem angrenzenden Badezimmer und summte eine bekannte Melodie vor sich hin. Er hatte sich bereits umgezogen und trug nur seine locker sitzende Pyjamahose. Sie betrachtete ihn im Spiegel. Für sein Alter war er noch unglaublich fit. Kein Wunder schließlich trainierte er beinahe täglich im hauseigenen Fitnessraum. Er trat hinter sie und legte ihr seine Hand auf die Schulter. „Hat dir der heutige Abend gefallen?“

Sie nickte zustimmend, obwohl es nicht der Wahrheit entsprach. Das Lügen war schon längst zu ihrer zweiten Natur geworden. Manchmal wusste Angelina selbst nicht mehr was wahr und was falsch war. Ihr war schon vor längerer Zeit mit Schrecken bewusst geworden, dass ihr Inneres vollkommen abgestumpft war. Beinahe schon tot. Mitgefühl oder ein Gewissen? Solche Emotionen hatte sie vor zwei Jahren abgelegt um zu überleben. Nur ab und an - wie gerade eben – überkam sie eine Flut voll aufgestauter Gefühle, die sie dann nur mit Mühe zurückhalten konnte. Sie war die Frau, die sie aus sich selbst gemacht hatte. Aus der kleinen Lena Sheldon war Angelina Alighieri geworden. Nicht dass dieses Leben nicht auch Vorteile hatte – sie hatte alles, wovon Carly und sie früher immer geträumt hatten. Mit einem unbedeutenden „Ja“ vor dem Traualtar war ihr alles zugeflogen: Geld. Gesellschaftliches Ansehen. Macht. Doch um welchen Preis? Auch wenn sie es nicht zugeben wollte – sie hatte sich verkauft. Hatte ihren Körper an den Teufel verkauft um ihre Seele zu retten. Hoffentlich würde sie bald eine Gelegenheit finden sich zu befreien. Denn langsam begannen die Motive ihres Tuns immer mehr zu verblassen. Bis sie letztendlich nicht mehr vorhanden sein würden und Carly umsonst gelitten hatte.

Marcos Hand glitt weiter nach vorne und strich nun leicht über ihr nacktes Schlüsselbein und die kleine Mulde an ihrem Hals. Angelina schloss einen Moment lang die Augen und erhob sich dann. „Ich geh noch schnell ins Badezimmer. Mach es dir ruhig schon bequem.“

„Beeil dich, cara“, antwortete ihr Mann seufzend und ließ sich auf seine Seite des Betts sinken.

Die Dunkelhaarige betrat das Bad und verschloss die Tür hinter sich. Eigentlich war sie schon bettfertig, doch sie war nicht in der Stimmung für Marcos Zärtlichkeiten. Ihre Hände zitterten, als sie sich am Waschbecken aus Marmor abstützte. Ob es an den Erinnerungen lag oder an dem Mann dort draußen konnte sie nicht genau sagen. Zwei Jahre waren sie nun verheiratet und noch immer hatte sie sich nicht an seine Berührungen gewöhnt. Wie konnte sie auch? Nach allem was sie von ihm und seinen Anhängern wusste? Bebend atmete sie tief ein und aus. Je häufiger sie sich vor den ehelichen Pflichten drücken konnte, desto besser. Die junge Frau ließ sich auf den Rand des riesigen Jacuzzi sinken und wartete eine Weile, ehe sie wieder an die Tür ging und sie vorsichtig öffnete.

Wie sie insgeheim gehofft hatte, war Marco bereits eingeschlafen. Erleichtert schaltete sie das Licht im Badezimmer aus und tappte in der Dunkelheit ins Schlafzimmer. So behutsam wie möglich ließ sie sich auf das große Doppelbett sinken und krabbelte unter die weiche Decke. Ein paar Momente lauschte sie noch seinem gleichmäßigen Atem neben sich, ehe sie selbst vom Schlaf übermannt wurde.
_____

In den zwei Tagen, die zwischen der Gala und ihrem Treffen gelegen hatten, hatte Jake alle wichtigen Schritte eingeleitet um das Projekt zu festigen. Er ahnte, dass Alighieri einen Vertrauensbeweis würde haben wollen. Ein Mann wie Marco vertraute niemandem leichtfertig und er würde sich erst bewähren müssen, ehe sie gleichberechtigte Geschäftspartner sein würden. Doch auch da wusste er Abhilfe. Er hatte sich mit einer Kontaktperson in Verbindung gesetzt, die ihm schon bald eine äußerst interessante Information überbringen würde. Hoffte er zumindest, sonst würde er sich einen Plan B überlegen müssen. Doch er vertraute auf seine Leute. Jake warf einen Blick auf seine Armbanduhr. In einer knappen Stunde sollte er auf dem Anwesen der Alighieris eintreffen, bis dahin hatte er aber noch einiges zu tun. Er fuhr sein Notebook hoch und begann zu arbeiten.

Das Grundstück des Paten lag etwas außerhalb von Chicagos Innenstadt in einem der noblen Vororte der Stadt. Umgeben von einem Mauerwerk, das nur an einer Seite durch ein prachtvolles Eisentor zu überwinden war, war es perfekt geschützt und leicht zu überwachen. Doch auf die sichere Lage alleine vertraute ein Mann wie Marco Alighieri natürlich nicht und so war das riesige Anwesen nicht nur von der hohen, steinernen Mauer umgeben, sondern war auch durch dicht gesetzte Laubbäume vor neugierigen Blicken geschützt und besaß zudem ein ständig besetztes Wachhäuschen am Tor. Jake hielt seinen Sportwagen vor dem Tor und ließ die Scheibe hinunter.

„Name und Ausweis?“ Der in schwarz gekleidete Security hatte Augen wie ein Adler und erfasste die Situation mit einem Blick. Nicht so gelangweilt wie die vielen anderen Wachmännern in Einkaufszentren, stellte Jake fest. Wahrscheinlich stimmte hier die Bezahlung, im Gegensatz zu den armen Trotteln im öffentlichen Dienst.

„Jacob Paxton“, Er reichte ihm seinen Personalausweis und sah zu wie der Mann in sein Häuschen zurückkehrte und dort eine Liste durchging, ehe er jemandem im Haus informierte. Dann nickte er und das automatische Tor öffnete sich wie von Geisterhand. Der Geschäftsmann hob dankend die Hand und fuhr weiter.

Die asphaltierte Straße brachte ihn einen Kilometer ins Innere des Grundstücks, ehe das Haus in Sichtweite kam. Nun, als normales Haus konnte man die Villa wahrlich nicht bezeichnen. Weiß und zweigeschossig ragte das Gebäude vor ihm auf und Jake nicke anerkennend. So ließ es sich bestimmt ganz bequem wohnen… Er parkte seinen Wagen neben einem anderen und stieg aus. Obwohl es bereits sechs Uhr abends wurde, brannte die Sonne noch heiß vom Himmel, als er nun auf das Wohnhaus zuging. Links vom großzügigen Eingang ging die Villa in eine halbrunden Erker über, während lange Balkone und riesige Glasfenster den ersten Stock formvollendeten. Weit und breit keine Sicht von irgendwelchen Nachbarn. Ein Mann wie Alighieri konnte sich sogar in einer Großstadt die Abgeschiedenheit erkaufen. Das Bellen eines wütenden Hundes ließ Jake sich umwenden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses gab es ein weiteres Gebäude, das sowohl Wohnungen, Garagen, als auch einige Zwinger zu beherbergen schien. Gerade schloss einer dieser obligatorischen schwarzen Männer zwei Dobermänner in den Auslauf ein und kam dann auf ihn zu.

„Mr. Paxton?“

„Ja?“ Er nahm seine Sonnenbrille ab und trat auf den Hünen zu.

„Tut mir leid, dass Sie warten mussten. Signor Alighieri erwartet Sie bereits.“ Der Typ wandte sich ohne ein weiteres Wort um und Jake folgte ihm einfach.

Gemeinsam betraten sie das Haus durch die vordere Tür. Als sie in die Eingangshalle traten, sah Jake sich interessiert um. Auch die Inneneinrichtung war in Weiß und verschiedenen Brauntönen gehalten. Ob da eine Frau die Regie beim Einrichten gehabt hatte? Er vermutete es zumindest, als er die Blumengestecke und die subtile Dekoration betrachtete. Eine breite, ausladende Treppe führte von dem hohen Raum in den oberen Stock, doch der Stiernacken ging daran vorbei und trat mit Jake in den geräumigen Flur, der in einen großen Wohnraum führte. Durch die hohen Fenster, die die ganze vordere Front des Raumes bildeten, sah der Geschäftsmann hinaus auf die weitläufige Terrasse. Von dort hatte man eine wunderbare Aussicht auf das restliche Grundstück, das aus üppigem Rasen und vielen Blumen und Bäumen bestand. Jakes Aufmerksamkeit war jedoch nicht auf die Natur gerichtet, sondern auf Mrs. Alighieri, die gerade ihre Bahnen in einem großen, gemauerten Pool zog.

“Jake, schön Sie wiederzusehen“, ihr Mann erhob sich von der Couch, auf der mindestens fünf Leute genügend Platz finden würden, und streckte ihm die Hand entgegen.

Ob die Begrüßung ernst gemeint war? Jake erwiderte sie mit einem „Vielen Dank“, und schüttelte die ihm angebotene Hand, ehe er die restlichen Männer im Raum musterte. Sie alle waren schwarz gekleidet und mit ihren starren Mienen passten sie so gar nicht in das helle, freundliche Haus. Neben dem Hausherrn ruhte außerdem noch ein Dobermann, der ihn aus seinen Knopfaugen unverwandt musterte. Ob der wohl dazu gedacht war unliebsame Besucher hinauszubegleiten?

„Das sind meine engsten Mitarbeiter“, Marco nickte seinen Untertanen zu und zwei von ihnen verließen den Raum, während zwei neben der Tür stehen blieben.

Seine Bodyguards also, die die schmutzige Arbeit für ihn erledigten. Jake nickte. Eine Tür öffnete sich und eine ältere Frau, die einen Wagen vor sich her schob, trat ein. Während er den Raum eingehend betrachtete – hohe Bücherregale voller Klassiker, Flatscreen, sowie das Sofa, Pflanzen und einen in die Wand eingelassenen Kamin – wollte sein Gastgeber wissen:“ Kaffee oder lieber etwas Stärkeres?“

„Kaffee genügt, danke.“ Auf Alkohol verzichtete er bei geschäftlichen Terminen grundsätzlich immer. Er brauchte schließlich einen klaren Kopf. Besonders in diesem Fall. Nur ein falsches Kommentar und der Deal wäre geplatzt.

Ein Handwink Alighieris und die Haushälterin schenkte Jake eine Tasse ein, die sie ihm zusammen mit einem Teller voller Kuchen reichte. So viel Gastfreundschaft hatte er gar nicht erwartet. Der Geschäftsmann war erstaunt. Wahrscheinlich war das bei der Mafia so Tradition - erst gemütliches Kaffeekränzchen und dann wurde man mit Betonsockel im Meer versenkt. Nun, er würde seine Arbeit gut machen, für ein unfreiwilliges Bad hatte er einfach keine Zeit.

Marco kam ebenfalls sofort zur Sache, als die Hausangestellte wieder verschwunden war. „Nun, Mr. Paxton. Natürlich hab ich mir über Ihr Angebot Gedanken gemacht und ich muss sagen, es klingt wirklich verlockend. Doch…“ er lehnte sich vor und griff nach seiner Tasse. Er nahm einen Schluck und blickte Jake dann direkt an. „…wie kommen Sie darauf, dass ich so etwas nötig hätte?“

„Ich weiß es nicht“, gab sein Gegenüber offen zu und fuhr dann fort:“ Aber ich möchte hier in Chicago einen weiteren Nachtclub eröffnen und dachte, dass Sie eventuell Interesse daran hätten zu investieren. Es wäre auch für Sie von Vorteil, schließlich ist es nach der Sache mit Caruso im letzten Jahr schwer in Chicago solche Transaktionen durchzuführen.“ Er lehnte sich ziemlich weit aus dem Fenster, das wusste Jake, doch wer nichts riskierte, konnte auch nichts gewinnen. Und er war schon immer ein guter Spieler gewesen.

„Caruso…“, Alighieri schnaufte verächtlich. „Er war ein Dilettant. Glauben Sie mir, wenn ich an so etwas denken würde, würde ich nicht denselben Fehler begehen wie er.“

Jake wurde ernst. „Legen wir die Karten auf den Tisch. Ich habe Informationen, die für Sie äußerst interessant sein dürften. Und so ziemlich jeder in der Unterwelt plaudert darüber, dass Sie vorhatten in Carusos Restaurant zu investieren um Geld aus dem Drogengeschäft zu waschen. Blöd gelaufen, dass seine Geschäfte aufgeflogen sind. Caruso hat dadurch wohl für die nächsten zehn Jahre seine Freiheit verloren und Sie einen würdigen Partner.“

Marco war überrascht. Wirklich. Er hätte Jacob Paxton nicht so viel Cleverness zugetraut. Anfangs hatte er nur geglaubt der Geschäftsmann wolle ihm einen öden Drogen- oder Waffenhandel vorschlagen, als er ihn auf der Gala angesprochen hatte, doch nun schien die ganze Sache ganz andere Dimensionen an zu nehmen. Interessant... Er dachte an die Sache mit Caruso. Die Untercovereinheit des FBI hatte ihm damals einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Und dabei hatte er noch Glück gehabt. Hatte noch nichts von seinem schmutzigen Geld an Caruso überwiesen und somit war auch sein Name noch nicht in dessen Akten aufgetaucht. Nur ein paar Wochen später und er wäre ebenfalls in den Knast gegangen. Seitdem war er nicht mehr so leichtsinnig und kontrollierte jedes Geschäft, bevor er irgendwo zusagte.

Auch Paxton hatte er überprüft. Dabei war nichts wirklich Ungewöhnliches herausgekommen. Geboren in Chicago war er mit seiner Mutter erst nach Philadelphia und dann nach Kalifornien gezogen. Geriet schon als Teenager auf die schiefe Bahn, als er begann als Taschendieb zu arbeiten. In Los Angeles gründete er dann seinen ersten Nachtclub. Inzwischen war Paxton Mitte Dreißig und ein reicher Mann. Er besaß Clubs in drei verschiedenen Bundesstaaten und nun war er zurück in seiner Heimatstadt um einen weiteren zu eröffnen. Marco wusste, dass Jake auf seine Unterstützung gar nicht angewiesen war. Die Frage war nur, warum bot er ihm dieses Geschäft dann an?

„Warum?“

„Warum was?“ Der Mann ihm gegenüber leerte entspannt zurückgelehnt seine Tasse. „Warum ich Ihnen diesen Deal vorschlage? Sagen wir mal so…“ Er lehnte sich nach vor um sich erneut Kaffee einzuschenken und sah den Paten draufgängerisch an. „…ich habe ebenfalls Erträge aus nicht ganz legalen Geschäften und dachte eigentlich an eine Zweckgemeinschaft.“

Marco grinste. Ach, so war das also. „Eine Hand wäscht die andere, wie?“

Jake nickte.

„Jetzt passen Sie mal auf…“ Alighieri griff vollkommen unerwartet nach Jakes Hand, die gerade das Milchkännchen hielt. Seine Bodyguards sowie der Hund wurden unruhig, doch er gab beiden ein Zeichen, dass er alles unter Kontrolle hatte. „…wenn Sie glauben, Sie können mich verarschen, dann sind Sie so gut wie tot.“

Paxton wartete seelenruhig bis der Ältere sein Handgelenk wieder losgelassen hatte und meinte dann verärgert:“ Ich habe mich nicht an Sie gewandt, weil sie das Oberhaupt des Chicagoer Syndikats sind, sondern weil man in der Unterwelt nur Positives über Ihren Geschäftssinn hört. Wenn Sie also nicht an einer Zusammenarbeit interessiert sind, dann kann ich mich auch an jemand anderen wenden.“ Okay, entweder Alighieri ließ ihn für seine Unverfrorenheit irgendwo einmauern oder er hatte ihn überzeugt. Jake konnte in dem Gesicht seines Gegenübers nicht die geringste Reaktion oder Emotion lesen. Er hatte gar nicht bemerkt, dass er die Luft angehalten hatte, doch als der Mann plötzlich zu lachen anfing, atmete er zufrieden aus.

„Wenn das so ist, dann geben Sie mir eine Kostprobe Ihres guten Willens und ich denke über das Geschäft nach.“
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