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Geschichte: Fanfiktion
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von oOSeifenblaseOo
erstellt: 02.12.2009
letztes Update: 27.03.2010
Geschichte, Drama / P18 Slash
(fertiggestellt)
Bill ist der Besitzer eines der angesagtesten Bordells in Berlin und auf der Suche nach neuen Strichern, da er ja die 'Ware' frisch halten muss. In Hamburg trifft er auf Tom, dem Sohn eines Bordellbesitzers, und will ihn unbedingt. Dieser jedoch hat keinerlei Erfahrungen in dem Geschäft; nur schlechtes mitbekommen und ist dadurch in die Drogen- und Alkoholsucht abgerutscht. Er wird knallhart in das Bordellleben gerissen, ohne Rücksicht. Er ist schüchtern, scheu und einfach ängstlich- der kleine Liebling aller Freier, die gerne ihre Stärke demonstrieren. Das bekommt Tom auch zu spüren. Immer wieder gibt es Zwischenfälle, die Tom langsam aber sicher ganz nach unten ziehen. Zudem ist Bill auch noch der einzige, der ihm irgendwo Halt geben kann.. der einzige, der in irgendeiner Weise auf ihn aufpasst, wenn er verletzt ist. Er verliebt sich in ihn.. er versteht es selbst nicht, doch er tut es. Bill jedoch kann und will sich darauf nicht einlassen, ist weiterhin kalt zu Tom, bis es sich Stück für Stück bessert. Doch dann begeht Tom den großen Fehler Bill nach seiner Vergangenheit zu fragen- die dieser ihm im Suff auch noch erzählt. Seine Aggressionen und Wut jedoch, die er über all die Jahre aufgestaut hat, kann er nicht mehr zurückhalten und lässt alles an Tom aus. Dieser ist völlig am Ende. Kalt. Leblos. Leer. Nur noch leer. Doch irgendwie schafft es Bill wieder, ihn zurück zu bekommen.. und wieder ist da Toms Liebe und Bills Nichtliebe, die allem im Weg steht- bis der sich endlich eingesteht, dass Tom ein wundervoller Mensch ist. Doch scheint es das Schicksal nicht gut mit den beiden gemeint zu haben, denn am Tag seines 'Geständnisses' hat Bill einen Autounfall und verliert sein Gedächtnis- aber nur in Sachen Tom. Ein erneuter Kampf um Bills Liebe entsteht, den er kaum zu schaffen scheint.. bis sie sich tatsächlich gegen das Schicksal auflehnen und sich endlich glücklich lieben!
Teil der Reihe: 2
Cover: http://www.bilder-space.de/show.php?file=17.11YfSa49fcWbhyTxp.jpg
Autoren: byalady & oOSeifenblaseOo
Genre: Drama
Sicht: Tom
Rating: P18 Slash
Pairing: Tom x Bill ( nicht verwandt)
Warnings: lemons, drama, etc.
Postings: vorerst Mittwochs und Samstags
Kapitel: ?
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Es geht weiter O.O Oh man, ich(lemonangel) bin selber schon ganz hibbelig xD Wir hoffen das euch der zweite Teil der FF gefallen wird und wünschen euch viel Spaß beim lesen :D
Toms Sicht
Lächelnd blicke ich zu Bill, der neben mir im Bett liegt. Er ist so hübsch. Er sieht so hübsch aus, wenn er schläft. Und tatsächlich darf ich hier neben ihm liegen, mich an ihn kuscheln und lieben. Es ihm sagen und bekomme es sogar zurück. Das ist wunderschön. Noch vor wenigen Monaten hätte ich das niemals für möglich gehalten. Schon gar nicht, dass ich nochmal glücklich sein kann, nach Allem, was ich erlebt habe. Doch ... ich bin es. Mit Bill. Ich ... ich liebe ihn.
Ich beuge mich zu ihm herunter, setze ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen. „Morgen ...“, flüstre ich leise und küsse ihn ein zweites und auch noch ein drittes mal.
Aber mein Schatz lässt sich nicht stören, schlummert friedlich weiter und träumt hoffentlich von mir. Ich muss lächeln, so süß und friedlich schaut er aus. Anfangs war es trotz erwiderter Liebe nicht ganz leicht. Man kann sich nicht von einem auf den anderen Tag um 180° drehen, es war schwierig für uns beide. Wir mussten uns auf einander einstellen und erst mal wieder wir selber werden und nicht Bill der Bordellbesitzer und Tom der der Verliebte und Versklavte. Aber es hat funktioniert und jetzt sind wir schon seit geschlagenen 3 Monaten glücklich. Wir lieben uns und ich bin mir sicher, das es für die Ewigkeit halten wird, genauso wie ich mir Bills Liebe sicher bin, sonst hätte er sich nicht so sehr verändert. Früher hat er kaum mal gelächelt, meistens einen recht strengen Ausdruck im Gesicht gehabt und jetzt ... er lächelt den ganzen Tag, ist unglaublich fürsorglich und gibt sich völlig unserer Liebe hin.
Auch zu seinen Angestellten ist er ganz anders. Offener, freundlicher, nicht mehr so streng und vorallem lässt er auch Allen mehr Freiheiten. Kein gezwungenes Essen wo alle auf ihn warten müssen, keine strengen Rausgehregeln und vorallem haben wir statt 7 Tagen, nur noch 5 Tage die Woche offen. Montag und Dienstag ist zu und die Frauen und Männer können an den Tagen machen was sie möchten. Ich muss natürlich auch nicht mehr arbeiten, helfe Bill aber dennoch bei Schriftkram etc.
„Na mein Schatz, was schaust du mich denn so an?“, fragt Bill mich auf einmal und reist mich damit aus den Gedanken. Ich muss schmunzeln und antworte ihm mit einem sanften Kuss.
Bill erwidert diesen und ich spüre, wie er in den Kuss lächelt. „So werde ich gerne geweckt!“, raunt er mir leise zu und löst sich sanft wieder von mir. Freudig strahle ich ihn an und nicke. „Okay. Ich mag das auch. Dann sind wir uns ja einig.“ Ich lache leicht und setze mich auf. „Komm, es ist schon spät. Wir sollten vielleicht mal duschen und dann können wir doch zusammen frühstücken oder hast du heute sonst was vor?“, rede ich leise weiter und fahre sanft über Bills Wange. Dieser lächelt mich an, setzt sich ebenfalls auf und schüttelt den Kopf. „Nein, ich hab heute nichts vor und halte das für eine sehr gute Idee. Also komm!“ Und schon steht er auf, zieht mir die Decke vom Leib, greift nach meinem Handgelenk und zieht mich auf die Beine. Lächelnd folge ich ihm in unser gemeinsames Bad, ziehe mir dort die Shorts aus und stelle das Wasser ein. „So, ist gut!“, teile ich Bill mit, als es eine gute Temperatur angenommen hat und steige selbst schon unter den warmen Wasserstrahl, warte bis Bill hinter mir steht und die Duschtüre schließt und drehe mich noch immer lächelnd um.
Ich strahle ihn an und er strahlt zurück. Gott, ich bin so glücklich. Wenn ich überlege wie es damals war, kurz nachdem Bill mich gekauft hatte ... Gott, es war so grausam damals, sowas will ich nie wieder erleben und sowas wünsche ich auch nicht mal meinem ärgsten Feind. Ich hab es Bill verziehen, alles. Ich weiß das er es einfach nicht besser gewusst hat und eigentlich nicht solch eine Art Mensch ist, der gerne anderen Menschen weh tut. Im Gegenteil, ihm wurde schon so sehr weh getan das er genau weiß wie scheiße es sein kann und er sowas genauso Keinem wünscht. Ich kann ihn schon irgendwo verstehen das er damals so war, und dennoch ... ich werd es nie vergessen ... Aber ich schaue nach vorne und nicht zurück und Vorn sehe ich für uns beide eine schöne Zukunft. „Ich liebe dich, mein Schatz!“, raune ich Bill gegen die Lippen und massiere sie sanft. Ich liebe es ihm meine Liebe zu zeigen und noch mehr liebe ich es seine Liebe entgegen zu nehmen.
„Ich dich auch, Tom!“, erwidert Bill leise in den Kuss und schiebt mich ein Stück nach hinten, sodass ich gegen die kalte Duschwand lehne. Genüsslich seufze ich auf, ehe wir uns langsam wieder lösen und anlächeln. Gemütlich duschen wir noch zu Ende, trocknen uns schließlich gemeinsam ab und ziehen uns frische Klamotten an. „Na, wie wär's mit einem schönen Frühstück? Sollen wir rausgehen?“, fragt Bill mich lächelnd, als ich mich auf unser Bett fallen lasse und ihn ansehe. „Okay ... wenn du Geld hast ...“, antworte ich leise, da es mir schon ein wenig peinlich ist, dass ich nichts habe. „Tom ... red doch nicht so was. Natürlich! Und das weißt du! Also komm, schnell!“, fordert Bill mich grinsend auf, greift nach meiner Hand und zerrt mich von der großen Matratze.
„Ja, aber mir ist das trotzdem ein bisschen peinlich ... Ich will auch Geld verdienen, ich will nicht die ganze Zeit nichts tun. Ich find's schön mit dir die ganze Zeit zusammen zu sein, aber trotzdem, ich will nicht auf deine Kosten le-“ „Das will ich aber, Tommy. Ich liebe dich und ich finde es schön, das wir den ganzen Tag beieinander sein können! Dann sieh's als Bezahlung an, das ich dich bei mir haben kann!“, unterbricht mich Bill und lacht am Schluss. Ich nicke grinsend, da ich es wirklich süß finde, das er das so findet und das ich ihm das wert bin. Ich meine ... nicht mal helfen oder so tu ich großartig, weil Bill ja immer noch seine Küchenfrau und auch seine Putzfrau hat. Aber wenn er meint ... Genug Geld hat er ja wirklich.
Gemeinsam und vor allem Händchenhaltend gehen wir die Treppe runter und dann auch schon raus. Es ist noch immer kalt draußen, ist auch erst Anfang des Jahres. Es war so schön mit Bill Weihnachten feiern zu können und auch ins neue Jahr rutschen war schön. Wie wir Händchenhaltend auf dem großen Balkon, der an das Atelier des ersten Stocks grenzt, standen und danach küssend, den zischenden Raketen am Himmel zugeschaut haben. Es war einfach nur traumhaft und einer der schönsten Momente meines Lebens.
Genauso wie der, wo Bill mir seine Liebe gestanden hat. Es war ... atemberaubend.
Am Auto angekommen steige ich auf den Beifahrersitz, Bill hinters Steuer und wir fahren los, nachdem wir unsere Jacken angezogen haben, die über den Sitzen hingen. Bill hat mir sogar ein Auto gekauft, nichts besonderes, 'nur' einen Audi A4, aber ich hab mich trotzdem riesig gefreut gehabt. Allerdings hat er nicht schlecht geguckt wo ich ihm gesagt hatte das ich noch nicht mal einen Führerschein habe. Sein Weihnachtsgeschenk war zwar trotzdem toll, dennoch war es mir unangenehm mal wieder zu zeigen, wie wenig ich kann oder hab. Aber Bill hat mir gleich noch versprochen, das ich die Lappen dazu bekomme und deswegen habe ich auch bereits letzte Woche meine praktische Prüfung machen können und auch geschafft. Dennoch hat mir Bill mit peinlicher Berührung gestanden, das er mich seinen Traumwagen noch nicht fahren lassen will. Ich kann's auch verstehen und fand es eher süß als schlimm oder beleidigend oder so. Ich wäre wahrscheinlich nicht anders, wenn ich mir so sein Auto angucke. „Hey Tommy, nicht träumen sondern mich küssen und aussteigen!“, lacht Bill auf einmal und holt mich aus meinen Gedanken zurück.
„Jaja ...“, grinse ich zurück und steige jetzt endlich aus dem Wagen aus. Wir haben vor einem chicen, kleinen Restaurant gehalten, in dem man auch frühstücken kann. Wir waren schon öfters hier und es ist wirklich schön.
Bill kommt um das Auto herum, greift nach meiner Hand und zusammen gehen wir auf den Eingang zu, öffnen die Türe und treten ein. Es ist nicht groß, aber schön gestaltet. In warmen Tönen und es gibt auch schon zum Frühstück reichlich Auswahl. Bill und ich setzen uns jedoch erst mal gemütlich an einen abgelegenen Tisch und sitzen dort einige Minuten. „Na, weißt du schon, was du nehmen möchtest?“, fragt Bill mich lächelnd, sodass ich endlich zu dem Buffet blicke. „Puh ... keine Ahnung. Da gibt’s so viel, da wird das Frühstück groß ausfallen!“, erwidere ich. „Und hast du schon was entdeckt?“, schiebe ich die Gegenfrage hinterher und sehe in Bills genauso ratloses Gesicht.
„Ja.“, antwortet Bill schmunzelnd und schaut mich an. Fragend blicke ich zurück und warte auf das Ergebnis seiner 'Entdeckung' „Einen Kuss von dir, den du mir immer noch schuldest! Den solltest du mir im Auto schon geben!“, lacht er, nachdem mein Gesicht immer länger geworden ist. Aber ich find's mal wieder einfach nur süß, beuge mich zu ihm rüber und gebe ihm den Kuss. „So, hab ich die Schulden gut genug eingelöst und den Hunger gestillt?“, kichere ich fast wie ein verliebtes Schulmädchen und bin einfach nur froh das es so ist wie es ist. „Hmm, ich hätte noch Appetit auf mehr, aber ich denke, wir sollten uns erst mal auf das richtige Essen konzentrieren!“, bekomme ich prompt die Antwort und nicke, schaue wieder auf das Buffet und suche das Frühstück, welches ich mir heute gönnen will.
Mit voll beladenen Tellern begeben wir beide uns wieder an den Tisch, nachdem wir die Teller voll gepackt haben und essen gemütlich. Es ist schön ... immer wieder blödeln wir rum, ärgern uns leicht und so vergeht die Zeit schnell wie sonst kaum einmal. Schließlich sind wir beide pappsatt, Bill bezahlt und wir verlassen das Restaurant wieder.
„Danke, Bill. Das war wirklich schön!“, flüstere ich ihm leise zu und gebe ihm einen Kuss auf die Wange. „Bitte, mein Schatz. Immer wieder gern!“ und zusammen setzen wir uns wieder ins Auto und fahren nach Hause. Dort jedoch steht plötzlich noch ein Auto, welches ich nicht kenne und auch Bill scheint stutzig zu sein. „Bill? Kennst du das Auto?“
Einen Moment liegt Bills Blick genauso verwirrt auf dem Auto wie Meiner, seine Augen tasten es regelrecht ab, ehe sie sich mit einem mal verblüfft, fast schon erschrocken weiten und er plötzlich regelrecht aus dem Auto springt, nachdem er es geparkt hat. Nicht mal auf mich warten tut er, rennt stattdessen eilig in das große Haus. Verwirrt schüttle ich den Kopf, schlage die Autotür zu und gehe ebenfalls in das Gebäude. „Bill es tut uns so leid!“, höre ich auf einmal eine fremde Stimme aus dem Eingangsbereich und sehe dann auch schon Bill, eine ältere Frau und einen älteren Mann.
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