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von blackmamba35    erstellt: 17.11.2009    letztes Update: 21.01.2010    Geschichte, Drama / P18    (fertiggestellt)
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Die paar Stunden die wir zum Schlafen hatten, verbrachten wir in meinen Privaträumen in der Bar.
Über der Bar war mein ca.250 cm2 großes Loft.
Ein großer weiter Raum, der mit wenigen Möbel, einem Klavier und vielen Pflanzen, die mir als Raumteiler dienten, bestückt war. Meine  Stereoanlage dudelte leise chilligen Jazz von Nora Jones.
Im hinteren Teil des Lofts, hatte ich ein großes Panoramafenster der direkt zum Hinterhof in den Wald zeigte. Davor stand meine Spielwiese. Ich hatte mir dieses Bett extra anfertigen lassen.
Es war riesig, und kuschelig und ich hatte an die 20 Kissen darin. Mein persönliches Prinzessinenbett.
Da ich es gewohnt war spät ins Bett und früh auf zu stehen war ich vor Robert wach.
Nach einer heißen Dusche, machte ich Frühstück, in meiner kleinen Kochnische.
Dann schnappte ich mir das Telefon und startete einen Rundruf. Ich würde die nächsten Tage nicht im Haus sein, und ich wollte die Bar bis Donnerstag in zuverlässige Hände wissen.
„Hi, Joe, habe ich dich geweckt? Pass auf, ich fahre heute für 4 Tage in die Blockhütte raus….ich muss abschalten, und meinen Kopf frei bekommen….ja du hast recht….ja , hätte ich schon früher tun sollen. Wärst du so gut nach dem Rechten zu sehen? Du bist so ein Schatz. Du weißt das ich dich Liebe oder? Ich leite alle eingehende Anrufe auf dein Handy um, und alle E-Mailkontakte ebenso.
Falls die Filmproduktionsfirma Summit anruft, leitest du es an mein privates Handy weiter….ne sonst nix…ne soweit ist alles okay, Joe….NEIN ich fahre nicht alleine…hm, ich bin vorsichtig. Liebe Dich auch, Bye!“
Er war mein bester Freund und das schon die ganzen 14 Jahre. Er war mir mehr Vater als es mein eigener war, und an seiner Schulter konnte ich mich immer ausweinen. Er wollte mich eigentlich schon viel länger loshaben und mich zum Entspannen in die Blockhütte abschieben, aber immer wartete ich mit einer Ausrede auf. Deswegen freute es ihn umso mehr dass ich dieses Mal von ALLEINE damit kam…und er wusste gestern Abend sofort, dass was mit diesem Schauspieler lief…und das der Kerl mich nach Stuwmeer raus begleiten würde. Es lag Argwohn in seiner Stimme als er dies feststellte, aber es war ihm lieber ER wusste mit WEHM ich in der Wildnis zusammen war, er vermutete immer irgendwelche Massenmörder- Joe eben.
Joe war auch der einzige der meine wahre Herkunft kannte. Er wusste alles über mich. Als ich damals nach Kanada kam, war er der erste der mir weiter geholfen hatte, diese Bar war unser gemeinsames Baby, auch wenn ich für alles bezahlte. Aber Joe und seine Frau Debbi waren von Anfang an meine neue Familie, deswegen war ich ihm für ewig zu Dank verpflichtet.

Als ich alles Notwendige was die Bar betraf geregelt hatte, fuhr ich in meinem schwarzen Q7, in den kleinen Lebensmittelladen um die Ecke. Ich kaufte Lebensmittel und Männerwaschzeug, Zahnbürsten, eine Kiste Wein und eine Flasche Whiskey ein. „Hey Sam, machst du nen Trip raus nach Stuwmeer?“ fragte Randy, dem der Laden gehörte. Ja hier kannten wir uns alle, und unsere Vorlieben. Aber ich war ja kein Auskunftsbüro deswegen beschloss ich ihn anzuflunkern. „Nein Randy, aber wenn bist du der erste der es erfährt“, lächelte ich ihm zwinkernd zu.
Zu Hause, sah ich nach ob Robert schon wach war, aber er schlief immer noch tief und fest.
Aus meinem Schrank kramte ich sämtliche Klamotten von meinen Ex-Lovern heraus um zu sehen ob Robert irgendwo hineinpasste.
Japp, da war tatsächlich was dabei. Zwei Jeans, 5 T-Shirts…Unterwäsche obwohl ich das Gefühl hatte das er die eh nicht lange anhatte…ah ja und ein rotkariertes Holzfällerhemd. Das gehörte Joe, er würde es nicht vermissen, denn er hatte reichlich davon. Ein schwarzes Kapuzenshirt, ein Baseballcab,und eine schwarze Sonnenbrille. Ich packte noch zwei militärgrüne Parkas ein, und Unmengen von Socken.
Ich griff mir seine Klamotten und wollte sie ihm ans Bett bringen, als aus seiner Jackentasche ein Päckchen Zigaretten, und Feuerzeug, seine Brieftasche und eine Packung Tabletten herausfielen.
Ich sah mir die Tabletten an…ATIVAN, ich kannte es gut, ein Beruhigungsmittel, und das andere waren Schlaftabletten, …da waren tatsächlich auch RITALIN in dieser Schachtel.
Deswegen schlief er immer noch tief und fest…
Sein Leben schien nicht in geraden Bahnen zu verlaufen…ich entschied mich sein Tablettenproblem anzusprechen. Vor  einem anderen Fenster stand ein kleiner Tisch auf dem ich uns liebevoll Frühstück und Kaffe gezaubert hatte.
Dann krabbelte ich ins Bett, und schlüpfte unter die Decke, und kuschelte mich in seine starken Arme. Mir war klar, dass seine Reaktion feindlich hätte sein können, schließlich nahm er diesen Medikamentencocktail sicher nicht umsonst, aber das Risiko ging ich ein.
„Morgen du Langschläfer, es ist beinahe Mittag…Robert…Robbi…“, flüsterte ich direkt in sein Ohr.
Verknittert und mit einem grimmig müden Gesichtsausdruck, schob er mich ein Stück von sich.
Ich drückte ihm einen dicken Kuss auf. Er schloss seine Augen wieder, und lächelte, dann schob er mich von sich. Das konnte ich natürlich nicht zulassen.
Meine Reaktion war – raus aus den Federn und Decke wegziehen. Huch…er war nackt…und sah wirklich sehr sexy aus.
Er war  muskulös aber nicht so wie ein Bodybuilder, es sah eher so aus als würde er 1-2 mal die Woche Pilates machen, und er war mal mächtig behaart. Für seine Filmerei musste er sich sicherlich viel Quälen müssen, er hatte auf der Brust Ausschlag vom Enthaaren. Aber ich hatte tolle Salbe, mit Ringelblumen, die hatte ich schon eingepackt, er würde die nächsten Tage mal richtig Verwöhnt werden, mir schien wir hatten es beide nötig auszuspannen.
Er hielt sich die Hände vor sein Glied, das mich auflachen ließ. „Oh ja, Robert steck ihn schnell weg, sonst guck ich dir was ab…“, da musste er auch lachen…er sprach bis dato kein Wort.
Er zog sein Hemd von der vergangen Nacht über und suchte was in seiner Jacke, ich nahm an seine Tabletten, die ich ihm Provokant auf den Esstisch stellte. „Suchst du die?“, er flunkerte mich böse an, sagte immer noch nichts. Dann griff er sich eine Ritalin heraus, und schluckte sie einfach so runter.
Ich reichte ihm ein Glas Wasser, aber er machte nur eine abwehrende Handbewegung „Wo ist das Bad, ich würde gerne Duschen…hast du mir Klamotten besorgt, und Waschzeug?“ Was war das für ein Ton, dass war nicht der Prinz Charming von heute Nacht…und ich wusste dass das nicht ER war, der so sprach…
…die Medikamente.
Ich erkannte die Zeichen besser als sonst wer. Mein Märchenprinz schien ohne seinen „Cocktail“ nicht durchs Leben schreiten zu können. Ich entschloss weiter nichts dazu zu sagen, er solle erst mal wach werden was essen, und dann fuhren wir RAUS nach Stuwmeer. Das war im Coquitlam Reservoir, knapp 20 Meilen in den Bergen an einem See.
Da könnten wir über alles reden.
Wir saßen stumm am Tisch und er aß nichts, trank nur Kaffe. Wir sahen uns an und allmählich schien seine fröhliche Art, zurück zu seinen Augen zu schleichen.
„Nun geht´s mir besser. Dein Kaffe wirkt Wunder“, schmunzelte er. Ich blickte auf seine Tablettenschachtel, die er darauf in seiner Hemdtasche verschwinden ließ. „Weißt du die Medika…“ ich ließ ihn nicht ausreden. Ich beugte mich nach vorne, nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn ganz sanft, und brachte ihn so zum Schweigen
„Nicht, Robert…ich hasse nichts mehr als belogen zu werden…lass dir Zeit. Wenn du mir genug vertrauen kannst, wirst du mir die Wahrheit erzählen…solange kann ich warten.“ Ich küsste ihn noch mal, und er schloss dankend seine schönen graublauen Augen.
Wir verließen mein Heim, stiegen in meinen Q7, von dem er schwer beeindruckt war, und fuhren raus zu meiner Blockhütte.
Die Fahrt dauerte nicht lange, knapp 25 Minuten. Wir sprachen die ganze Zeit kein Wort, und es fühlte sich nicht beklemmend an, im Gegenteil. Diese Stille war wundervoll, er betrachtete die Schönheit der Natur, und mich. Wann hatte ich mal einen Menschen getroffen mit dem man guten Sex haben  und toll Schweigen konnte.
Schweigen bedeutete nicht, dass man sich nichts zu sagen hatte, schweigen war einfach nur Erholung…in meinem Job musste man bis in die Nacht Quatschen, und in seinem Beruf …obwohl ich es mir nur denken konnte, war es bestimmt genauso. Da war man einfach auch mal Happy NICHTS zu sagen.
Als wir ankamen, sah ich schon von weitem, dass Joe hier war. Es kamen Rauchschwaden aus dem Kamin, und Feuerholz war frisch aufgestapelt. Er war halt ein Schatz.
„Komm, es wird drinnen schön gemütlich sein, Joe hat schon alles vorbereitet.“ Er folgte mir mit der Reisetasche die ich gepackt hatte.
„Wow, Sam ich bin schwer beeindruckt, es ist total schön hier.“ Wie ein kleiner Junge der im Kaufhaus vor dem großen Weihnachtsbaum, stand Rob in der Hütte. Sie war nicht groß und auch nicht Luxuriös. Aber sie hatte Charme, und es war kuschelig Warm.
Im Schlafzimmer war frisch bezogen worden, und Joe hatte ein paar Blumen aufs Bett gelegt.
Ich blätterte mich aus meinen Alltagsklamotten, und Rob sah mir dabei zu. „Weißt du was, wir gehen jetzt erst mal eine Runde schwimmen, Robert.“ Er sah mich entgeistert an „Ich weiß nicht, Sam,…ähm…geh mal, ich bleibe hier.“
Das kam ja gar nicht in Frage.
„Wenn du HIER bei MIR bist, wirst du dich bestimmten Regeln unterwerfen müssen“, sagte ich arrogant.
„Aha…die da wären…“, lächelte er.
Ich ging auf ihn zu, öffnete seine Jacke, sein Hemd und den Reißverschluss seiner Jeans, ich stand nackt vor ihm und er sah mich leicht erregt an. Ich blickte ihm in seine tollen Augen, und am liebsten hätte ich ihn ins Bett gezerrt…
„es ist draußen Saukalt…das Wasser ist ebenso kalt…wir springen rein schwimmen ein paar Meter, und dann kommen wir wieder zurück in die Hütte. Das ist alles Robert. Es wird uns gut tun.“
In null Komma nix war er ebenfalls Nackt, und wir rannten wie die Kinder runter zum See und auf dem kleinen Steg, blieben wir erst mal stehen. Er sah mich neugierig an „Sam…du bist verrückt, wir bekommen bestimmt einen Herzinfarkt…“, ich schüttelte den Kopf. „ Ich mache das IMMER wenn ich hier bin, egal ob Sommer oder Winter. Ich bin NIE krank, ich habe keine Cellulitis, mein Körper ist ohne Sport total straff, und Falten konnte ich noch keine entdecken.“
Dann nahm ich Anlauf und sprang hinein. Als ich auftauchte begann ich gleich zu Schwimmen, dann hörte ich dass Rob mir nach kam.
Wir schwommen vielleicht 20 Meter  dann stiegen wir schnell wieder raus und rannten wie vom Blitz getroffen zur Hütte. Nass wie wir waren, stürmten wir gleich ins Bett, und kuschelten uns ein.
„Dddu…bbbist ja vvvverrückt,“ schnatterte Robert und ich musste kichern.
„Ich werde dir helfen, dass du wieder warm wirst…“, so begann ich meinen Körper an seinem zu reiben. Ich lag mit dem Gesicht an seinem Hals, und ich fing an ihn dort zu küssen und zu knabbern. Dann nahm er mein Bein und schlang es um seine Hüfte, so dass ich auf ihm saß. Ich baute mit der Zudecke ein kleines Zelt über uns, uns wurde wärmer. Als ich spürte dass er erregt war begann ich seinen schönen Körper zu küssen und zu liebkosen.
Ich spielte mit meiner Zunge in seinem Bauchnabel, und folgte der  Zarten Haarlinie die hinunter zu seinem Schoß führte.
Sein Penis war bretthart, und sah makellos schön aus, wie fast alles an diesem Sexgott.
Dann nahm ich ihn Tief in meinen Mund und saugte erst sachte, und als ich ein stöhnen vernahm, etwas stärker. Ich half mit der Hand etwas nach, umkreiste mit der Zunge ganz hauchzart seine Eichel, und ließ ihn wieder tief in meinen Mund gleiten, als ich spürte das sein Glied langsam zu pulsieren anfing, verstärkte ich den Druck und mein Saugen wurde wilder. Seine Atmung wurde rauer und das stöhnen lauter, dann spürte ich wie er kam und sein warmes Sperma meinen Mund füllte.
Normalerweise mochte ich keinen Oralverkehr, aber er förderte Gelüste und Begabungen in mir ans Tageslicht , die ich vorher NIE hatte.
Ich hatte schon mal einem Typ einen geblasen, und das war sooo ekelhaft das ich mir schwor:
No and never, mache ich das noch mal.
Aber Robert hatte genau dass in mir geweckt. Es eben DOCH tun zu wollen. Mit IHM.
„Mein Gott, Robert…ich…geht es dir gut?“, kam es verlegen von mir.
„Mehr als gut…geht es dir denn gut…du bist ja…jetzt eher…unbefriedigt, oder?“ Lächelte er sein schiefes Lächeln, und tauchte mit seinem Kopf unter die Decke ab.
Er saugte ganze zart an meiner Brust, und nahm den gleichen „Verlauf“ mit seiner Zunge, wie ich davor bei ihm …
Ich stellte meine Beine auf und er fuhr mit seiner Zunge in meine Mitte, saugte ganz zart an meiner Klitoris, und verstärkte den Druck mit kreisenden Bewegungen seiner Zunge …schneller… noch schneller…als er spürte das ich kam und ich ihn weg drücken wollte ( denn ich hielt das nicht mehr aus – es war der Wahnsinn) hielt er meine Hüfte fest und presste seinen Mund saugend auf meine heiße Mitte. Ich bäumte mich,  schreiend vor Wonne, auf.
Als meine Atmung wieder normal wurde, drehte sich Robert zur Seite und  stütze sich auf seinen Unterarm, und während er meinen Oberschenkel streichelte sagte er „Jetzt wären wir quitt…“.
Ich zog ihn etwas grob an den Haaren zu meinem Gesicht und wir küssten uns Wild. „Quitt?...Ich zeig dir wie wir uns Quitt sind“, raunte ich süffisant. Zog ihn über mich und er glitt perfekt in mich ein.
Wir schliefen mit einander, und während er in mich stieß beobachtete er jede Regung die in meinem Gesicht zu lesen war. Als wir beide kamen, konnte er seine Augen nicht von den meinen nehmen.
Diese Vertrautheit in seinem Blick ließ mich erschaudern. Ich zog seinen Kopf an meine Brust, und ich küsste seine Stirn. Ich war so Glücklich das er hier bei mir war, das er IN mir war, dass ich mit ihm dass fühlte und empfand dessen ich vorher nie in der Lage war.
Ginge es mir wie ihm? Hatte ich mich in ihn verliebt? Oder war es einfach diese sexuelle Anziehungskraft zwischen uns, denn was wussten wir den voneinander?
Gar nichts.
Ich ahnte sein Suchtproblem.
Aber kannte seine Gründe nicht.
Sein Denken war mir fremd.
Was dachte er von mir?
Wollte er gar nichts über mich wissen?
WAS wenn ich ihm sagen wollte WER ich war…würde es ihn …interessieren?
Erschrecken?
Er hatte mich noch nicht mal nach meinem Alter gefragt.

„Ich bin 35 Jahre alt, Robert…“, ich wusste nicht ob dass jetzt hineinpasste. Aber es war mir so wichtig in diesem Moment.
Er sah mich überrascht an „ Echt?  Ich dachte du bist Jünger…aber spielt das eine Rolle? Denkst du ich bin dir zu Jung mit meinen 23 Jahren?“
23?!
Er war tatsächlich so viel jünger als ich.
„Nein…zu jung nicht…du nicht. Aber ich wusste dass ich ein Stück älter bin…aber 12 Jahre?“
„Ich dachte du bist höchstens 28 oder 29 Jahre. Du siehst ohne Make Up und Botox 1000 Mal besser aus als die meisten Frauen in deinem Alter die ich so kenne, Sam, du brauchst…“ ich unterbrach ihn mit meinem Lachen.
„Robert, ich weiß dass ich nicht aussehe wie 35…ich bin mir meiner Weiblichkeit und meines Aussehens bewusst. Aber 23 Jahre ist verdammt jung. Ich meine jung im Denken, Robert. Glaubst du nicht, dass du mir intellektuell Unterliegst? Das ich durch meine Lebenserfahrung andere Werte bevorzuge? Ich bin kein Star-Groupie, der dich nur mal im Bett haben wollte…“
Seine Gesichtszüge strafften sich, er zog wütend die Augenbrauen zusammen. Dann schmiss er die Bettdecke zurück, schlüpfte in seine Jeans und ging mit seinen Zigaretten nach drausen.
Ich schlüpfte in einen alten grünen Schlapperpulli, der mir ewig zu groß war, meine rechte Schulter guckte raus, und der untere Bund ging mir beinahe bis zu den Knien, aber ich liebte dieses kuschelige alte Ding.
Langsam folgte ich ihm hinaus. Er stand auf der Veranda, die um die ganze Hütte ging, und blickte nachdenklich zum See hinunter. Ein Bein war auf dem Geländer der Veranda aufgestellt, mit dem Ellenbogen stützte er sich darauf und seinen Kopf legte er auf seine Hand. Seine Zigarette steckte in seinem Mundwinkel, als er mich bemerkte stellte er sich gerade hin und straffte die Schultern und beleidigt streckte er das Kinn nach vorne.
Ich schlüpfte mit meinem Kopf unter seinen Arm.
„Es tut mir leid, Robert ich wollte dich ganz sicher nicht verletzen…“, er entzog sich mir gereizt.
„Du hast mich nicht verletzt, Sam…du …du hast Vorurteile, und du kennst mich gar nicht.“
„Ja, da hast du recht“, nun ging ich zu ihm umarmte seine Mitte zog seine Kippe aus dem Mundwinkel und schnipste sie über das Geländer. Er sah überrascht hinterher, musste dann aber lächeln.
„…Genau deswegen sind wir doch hier…um uns kennen zu lernen, Robert? Oder haben wir jetzt 4 Tage denn tollsten Sex…und das wars?!“Nun entzog ich mich IHM. Ging rückwärts bis zum Türrahmen und hielt mich mit meinen, auf dem Rücken verschränkten Armen, fest. Wir sahen uns ernst an.
„…das hoffe ich nicht, Sam…so bin ich nicht. Ich habe gerne meinen Spaß…schon mal auch mit einem Groupie, aber…ich seh dich nicht so. Du bist mir um so vieles Überlegen…ich bin DEIN Groupie.“ Nun musste er breit grinsen. Er kam auf mich zu, und küsste mich. WIEDER entzog ich mich, was er mit Stirnrunzeln quittierte!
„Robert…ich hasse…Raucher! Dich jetzt zu küssen…ist wie einen Aschenbecher auszulecken“! verzog ich mein Gesicht. Er grinste noch breiter, zog mich grob an sich „…da musst du eben durch, meine Schöne“! Drückte mir wieder seine Lippen ungebührlich auf.
Ich entzog mich ihm wieder, und jetzt wirbelte er mich eine halbe Drehung herum so das ich mit dem Gesicht zum Türrahmen stand. Mit beiden Händen umklammerte er meine Hüfte und drückte seinen Unterleib an mein Hinterteil. Dann flüsterte er lüstern in mein Ohr  „Ich nehm dich auch von hinten…da musst du mich nicht küssen…“.
Ich griff erregt nach hinten und zog seinen Kopf an meinen Nacken, wo er gleich anfing mich zu beißen und zu küssen. Er öffnete den Reißverschluss seiner Jeans, holte sein Steifes Glied heraus und führte es vorsichtig von hinten in meine Scheide ein. Ich drückte ihm meinen Hintern entgegen, und ich hielt mich am Türrahmen fest. Das war so stimulierend, dass es nicht lange dauerte und ich nach wenigen Stößen von ihm kam. Wie seltsam, ich kam vor ihm…wie oft kam das im richtigen Leben vor?
Das man sich so ergänzte?
Nun wurde sein Rhythmus schneller, und ein paar Sekunden Später ergoss er sich in mir. Ich stellte mich gerade hin, und klemmte seinen Penis etwas in mir ein, was ihn fast wahnsinnig machte. „Sam…du willst das LETZTE aus mir herausholen…was“, ich antwortete ihm mit einem kichern.
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Wir saßen bei einem Kaffe auf der Veranda und blickten uns an. „Denkst du wir machen heute noch was anderes außer wilden, hemmungslosen Sex?“  Fragte ich ihn mit Unschuldsmiene.
„Sag du es mir…wegen mir brauchen wir nicht damit aufzuhören…“, er griff nach meiner Hand, die ich ihm aber bevor er mich berühren konnte, entzog.
„Nimmer satt! Ich stehe auf Sex mit dir…keine Frage…ich bin auch bereit Tabus zu brechen, wenn…“, nun sah er mich Perplex an.
„Was denn für Tabus? Und was willst du für einen Gegenleistung…du willst doch eine Gegenleistung dass sehe ich dir an!“.
„Wenn wir gemeinsam Tabus brechen…dann setzte ich voraus dass du Dich vollkommen und ganz auf mich konzentrierst. Du musst mir OHNE Vorbehalte vertrauen…ich werde dir ganz sicher die Sinne rauben, und deine Wahrnehmung sensibilisieren. Ich habe nur eine Bitte. Eine Gegenleistung, Robert…“.
Mir war klar wie es sich in seinen Ohren anhörte, ich sprach verrucht genug und so kryptisch, dass ich sofort an seiner enger werdenden Jeans ausmachen konnte, dass er voll darauf einsteigen würde.
„Alles…ich mache alles für dich…“.
Dann sagte ich in Bestimmenden Ton und zog dabei seine Tabletten hinter meinem Rücken hervor: „Schmeiß DIE weg. Ich verspreche dir…du wirst nicht eine brauchen, du wirst nicht darüber nachdenken können, weil du dich ja ganz auf MICH konzentrierst…“. Nun mahlte er hart mit dem Kiefer, nahm mir in einer ruckartigen Bewegung die Tabletten aus der Hand, und sah mich finster an. „DAS geht aber nicht…ich kann Nachts nicht schlafen…und werde Morgens nicht richtig wach…und dann ist meine Konzentration den ganzen Tag auf EIS gelegt. Wenn du DIE mir weg nimmst…bin ich nur ein halber Mensch.“
Ich sah ihn enttäuscht an „Schade…ich dachte du würdest ALLES für mich tun, Robert“.
Ich ließ ihn alleine. Ich schnappte meinen Parka, zog ihn über und machte mich auf den Weg zum See hinunter. Vielleicht würde er es wenigstens versuchen…
… zumindest darüber nachzudenken.
Für mich.
Am besten wäre für Sich.
Nach 10 Minuten hörte ich schnelle Schritte hinter mir.
„Einen Kompromiss…hätte ich vorzuschlagen…“, rief er von hinten, atemlos, weil er mir den ganzen weg hinterher gejoggt war.
Ich drehte mich grinsend zu ihm um. „Dann lass mal hören, ob ich Kompromissbereit sein sollte.“
Er stützte sich schnell atmend auf seinen Knien ab „ Wir schmeißen sie nicht weg…zu versteckst sie, und ich versuche  es…aber wenn ich am durchdrehen bin Sam…bevor ich zum Amokläufer werde, musst du sie mir geben.“
„Okay, damit kann ich leben, Rob. Aber ich schwöre dir…ich werde dich so verwöhnen und ablenken…dir zeigen WAS wirklich zählt…du wirst höchstens sexueller Amokläufer…ich werde nicht zu lassen das du DIE Dinger brauchst…und vielleicht…kannst du mit mir über deine Dämonen sprechen, die dich dazu bringen so eine Scheiße zu schlucken.“
Wir gingen schweigend zurück zur Hütte.
Wir hatten einander so viel gesagt, und versprochen, dass es nun an der Zeit war zu schweigen.
Wir aßen zusammen, Käse, Schinken Baguette und tranken eine Flasche Rotwein dazu.
Als es Dunkel wurde, ging ich nach draußen um die Veranda herum, nach hinten.
Da stand ein Jacuzzi, den ich mir letztes Jahr gegönnt hatte. Ich steckte den Stecker in eine Steckdose, und ließ  Wasser einlaufen.
Als das Becken voll war, schaltete ich ihn ein und millionen Blubberblasen stiegen auf.
Ich ging in die Hütte zog Robert wortlos vom Stuhl auf und bat ihn mit Blicken mir zu folgen.
Als er den Jacuzzi ausmachte, musste er lachen, und ruck zuck war er aus seinen Klamotten draußen.
Wir stiegen gemeinsam rein und ich setzte mich etwas auf seinen Schoß, er schlang seine Arme um mich. Wir schlossen unsere Augen und genossen einfach dieses, alles auflösende Gefühl, dass einem die Luftbläschen entgegen wirbelten.
Das war der perfekte Ausklang dieses Tages.
Müde stiegen wir ins Bett, und Robert kuschelte sich in meine Arme, wie ein kleines Kind.
Er hatte einfach nur das Bedürfnis JETZT gehalten zu werden. An dieser Situation war nichts sexuelles, nur Entspannung pur. Das war es was er brauchte.
Zuwendung, Nähe und Ruhe.
Ein paar Minuten später spürte ich wie er gleichmäßig atmete.
Er schlief.
Ohne chemische Hilfsmittel.

Durch mich.
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