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von blackmamba35    erstellt: 17.11.2009    letztes Update: 21.01.2010    Geschichte, Drama / P18    (fertiggestellt)
Hallo!
Für alle...die Leidenschaft...Liebe ........und Leid, ertragen........!!!

Die Story, ist frei erfunden...ähnlichkeiten mit anderen Geschichten....können nicht möglich sein, wenn doch dann haben die von mir abgekupfert *zwinker*...;o))
Weise ausdrücklich darauf hin...die Story  ist ab 18 Jahren, da die sinnlichen Gefühle...das prickelnde Erleben der Liebe ...detailgetreu.....dennoch geschmackvoll beschrieben sind.....

Und nun viel Spaß...und Tempo-Taschentücher bereit halten...

Drück Euch
Uma


Und noch eine wichtige Sache : 4 Tage sollte im Ursprung 4 Kapitel lang werden, doch es wurde einfach sehr viel mehr draus. Ich liebe diese Geschichte, sie ist mein Baby und auch wenn ich derzeit am Überarbeiten bin und natürlich die vielen Fehler sehe, ist es eine Geschichte die mich selber noch immer rührt.
Auf jeden Fall ist der OS zu 4 Tage WICHTIG! Denn für die Fortsetzung "Sams Geschichte" ist der OS sehr wichtig!!!! Und Ohne 4 Tage macht weder der OS noch Sams Geschichte sinn *zwinker*!!!




Hab Euch im Herzen...;o)))
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Zitat:
°°Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: "Was will eine Frau eigentlich?°°

Sigmund Freud

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Mein Lebensmittelpunkt war Vancouver.

Genau genommen meine eigene Bar, das ‚Sam´s‘

Durch meinen selbsterworbenen Reichtum hatte ich mir dort im fernen Kanada einen Traum erfüllt, und da ich mir finanzielle Sorgen nicht zu machen brauchte konnte ich genau so leben wie ich wollte.

Wie mein richtiger Name war, hatte ich schon sehr lange in meinem inneren verdrängt.
Es war auch nicht wirklich wichtig.
Jetzt nicht mehr.
Nicht für mich.

Ich weiß wer ich jetzt war, und das war weit aus mehr als meinen Namen zu wissen.
In meinem 35 Jährigen Leben hatte ich so viel erlebt und durch gemacht, dass ich heute stolz sein konnte an dem allem nicht zerbrochen zu sein.

Ich lasse mein Leben kurz Revue passieren.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Deutschland. Im zarten Alter von 13 Jahren wurde ich von der Straße weg als DAS neue Gesicht von IMG-Models entdeckt.
Meine beträchtliche Größe von 1,83m und dabei gerade mal 48 kg auf die Waage zu bringen, ließ mein Alter ins Abseits geraten.
Meine Eltern waren von dem Zeitpunkt an meine Manager, und taten eine Zeit lang nichts anderes mehr.
Es war auch alles super aufregend….am Anfang. Reisen, Shootings, Klamotten, Stars treffen…wer aus meinem früheren Freundeskreis konnte mit meinem Leben gleich ziehen?
Von der Schule war ich aber nicht befreit, also musste ich zu sehen dass ich nachmittags und abends und an den Wochenenden meiner Modelkarriere nachkam, und tagsüber musste ich 100% Leistung in der Schule bringen.
Am Anfang ging das auch noch, dann kamen mehr shootings, meine ersten Cover-shoots, man kannte mich. In der Model-Branche war ich DER Shootingstar. Sogar Lagerfelds neues Maskottchen…mein Gott was für ein unangenehmer Mensch das doch war!
Irgendwann habe ich nichts mehr auf die Reihe bekommen. Mit 14 hatte ich meinen ersten Alkoholrausch, mit 15 habe ich das erstemal Kokain genommen. Den ersten Entzug hatte ich mit 16 Jahren.
Und mit 17 Jahren kam ich mit einer Überdosis Schlaftabletten in eine psychiatrische Klinik. Bis dahin hatte ich viele Millionen D-Mark verdient, die meine Eltern super gut verzinst angelegt hatten.
Ich, mein Name und meine Karriere, verschwanden ich in der Versenkung.
Mit 21 Jahren, tauchte Samantha Parker aus dieser Versenkung wieder auf. Mit neuer Identität und meinem mir zugestandenem Reichtum hatte ich Deutschland, meinen Eltern und meinem alten Leben den Rücken gekehrt und habe ein neues Leben in Kanada/Vancouver begonnen.
Ein paar Meilen außerhalb in den Wäldern hatte ich mein neues zu Hause gefunden. Dort, fernab von den Leuten aus der Branche, fernab meiner Familie, hatte ich wieder gelernt zu Atmen - zu erkennen was doch das wesentliche im Leben ist. Hier habe ich Freunde gefunden und eine Berufung. Hier war ich ganz einfach nur Sam. Niemand kannte mich oder meine Geschichte. Und das war auch gut so. Ich war dieser Mensch nicht- dieser Mensch damals war TOD. Ich war als Sam Wirdergeboren!
Ich betrieb meine Bar, das Sam´s mit so viel Herzblut, und dadurch wurde es auch ein Erfolg.
Für Kleinstadtverhältnisse war es das Szene-Ereignis. Innerhalb Vancouvers war meine Bar allenfalls ein Geheimtipp von Rucksack Touristen. Wie gesagt, es war trotzallem für Mich ein Erfolg.
Die Bar war von Mittwochs bis Sonntag geöffnet. Montag und Dienstag waren meine Relax Tage an denen ich sehr gerne zum Abschalten in den Nationalpark fuhr wo ich an einem kleinen See eine Blockhütte hatte. Das war meine Zuflucht.  Fernab von Zivilisation nutzte ich dieses Back to the Roots immer wieder zum Energie Tanken und abschalten. Wenn alles zu viel wurde war DAS meine Welt.
Ein gutes Buch, meine Gitarre und manchmal auch ein heißer Typ zwischen meinen Schenkeln…Das war meine Ding.

Mittlerweile lebte ich hier seit 14 Jahren, meinen deutschen Akzent hatte ich komplett abgelegt.
Samantha Parker – Ich kam aus England…für die die es wissen wollten.
Was meine Bar zu so einem Highlight machten waren einmal im Monat meine ‚Open Mic Nights‘.
Da kamen dann doch bis zu 100 Leute am Abend, und ließen den Rubel rollen. Meine Barangestellten, sahen alle sexy aus, was dem Erfolg meines Etablissements nicht schadete. Im Gegenteil.
Ich saß sehr oft in meiner Bar am Klavier oder griff zur Gitarre. Und ich konnte singen. Meine Stimme war nicht die beste, aber mir war das nicht peinlich. Meinen Applaus hatte ich immer, niemand hätte mich je ausgebuht.
Wenn ich Lust hatte Sang ich, wenn nicht, dann saß ich am Tresen und trank mit den Gästen, oder stand dahinter und zapfte Bier.
Meine 35 Jahre sah man mir nicht an. Zwar hatte ich in den letzten 14 Jahren gut 25 kg zugenommen, sah aber super sexy aus. Wie eine Frau eben so aussieht. Im Gegensatz zu den Frauen hier in der Gegend war ich trotzallem eine Augenweide.
Kastanienbraunes schulterlanges Haar, hing mir in großen Locken wild vom Kopf. Das was ich da so ganz Nature wachsen ließ war keine Frisur, aber ich sah damit umwerfend aus.
Meinem braunen Teint und meinen dunklen Augen sei Dank, hielten mich viele für eine Latina oder für eine Ureinwohnerin Amerikas….Da musste ich dann immer Lachen. Tja viel Deutsches hatte ich nicht an mir. Da ich ja offiziell aus England stammte war auch schon der Verdacht geäußert worden ich wäre halbindisch?! Wow!
Ich liebte es die Leute spekulieren zu lassen. Meist löste ich das Rätsel gar nicht. Nur bei den Männern  die ich eventuell so interessant fand dass ich sie in meine Privaträume mitnahm.
Ich war Single und überzeugt davon. Ich hatte nie in Betracht gezogen mich fest zu binden – da war aber auch nie einer den ich hätte näher kennen lernen  wollen.
Bis zu einem tollen Abend an dem ich meine berühmte ‚Open Mic Night‘ abhielt.
Für diesen Anlass, öffnete ich eine riesen Falttür, hinter der sich ein Weiter großer Raum befand, der machte aus meiner Bar ein mittelgroßes Theater. Ich denke mal, dass es wohl früher auch so etwas wie ein Theater oder so war.
Ganz hinten war eine kleine Bühne mit schweren roten Brokatgardienen, die dem Ambiente einen leicht verruchten Touch gaben. Davor waren kleine schnuckelige Tischchen mit bequemen Sesseln, und ich hatte für Gruppen ein kleines Separee, das man aber im Voraus buchen musste.
Auf der Bühne stand mein geliebter Flügel, auf dem ich aber auch spielte wenn keine Open Mic Night war. Ich war Autodidakt, hatte mir sowohl Klavier und das Gitarre spielen selber bei gebracht, was dann den Umstand mit sich brachte, dass ich keine Noten lesen konnte. Ich spielte immer nach gehör.
…der besagte Abend an dem ich mit meinem zufriedenen Leben ins Wanken kam…

Ich bekam einen Anruf von einer Schauspielbetreuerin, der Produktionsfirma Summit.
Aha, dachte ich mir, habe ich noch nie was davon gehört, aber ich ließ sie erst mal reden.
Sie hatte von einem guten Freund meine Adresse, als kleinen verschwiegenen Ort erhalten.
„Ich betreue eine Gruppe von Zehn  Schauspielern, die in ganz Vancouver nicht mehr zum Essen gehen können weil über all Teenies und Paparazzi lauern. Sie sind alle am durchdrehen, bräuchten unbedingt mal einen Abend zum Abschalten…wir würden dann so gegen 19 Uhr zum Essen vorbei schauen. Gibt es ein Separee in das sich die Akteure zurückziehen können?“
Mir schwante nichts Gutes. Würde die Gefahr bestehen, dass hier Presse womöglich das Fernsehen auftauchte?
Ich nannte meine bedenken, und dass ich auf Starrummel keinen wert legen würde. Aber diese Miss Jones von Summit versicherte mir dass die Stars mit höchster Geheimhaltung anreisen würden. Dann nannte sie eine fünfstellige Summe für diesen Abend, der mich beeindruckte. So stimmte ich zu.
Wir hielten das Separee frei, und dunkelten etwas ab, so dass egal was für Kameras gezückt worden währen, es hätten keine guten Bilder geben können.
Ich muss zugeben dass ich etwas aufgeregt war. In erster Linie hatte ich schiss, dass mich jemand erkennen könnte. Und dann war da noch die Tatsache dass nun jede Menge Schauspieler, die ich bestimmt schon im Kino bewundern durfte, meine bescheidene Hütte stürmten.
Ich zog meine knallenge dunkelblaue Jeans an, die meinen wohlgeformten Hintern in ein gutes Licht setzte, und ein weißes Hemd, das ich am Bauch zusammen geknotet hatte. Darunter trug ich ein Top der meinen Busen recht beschaulich darstellte.  Dazu flache Schuhe. Ich war mit 1,83 m groß genug.
Schminken brauchte ich mich zum Glück nie. Meine Wimpern waren von Natur dicht und lang und meine Haut schimmerte immer besonders. Lediglich etwas Lipgloss trug ich auf. Damit mein Schmollmund besser zur Geltung kam und meine Lippen nicht spröde wurden.
Als Miss Jones auf mich zutrat, dachte sie doch ich sei eine Kellnerin. Sie war alleine. Als ich mich als Chefin der Bar zu erkennen gab, war sie sehr überrascht.
„Wir mussten mit verschiedenen Fahrzeugen hier her fahren, aber wir konnten Vancouver ohne Verfolger verlassen. Wenn es recht wäre würden wir die Stars trotzdem zum, Hintereingang rein schleusen.“ Ich zog die Augenbrauen hoch, nickte nachdenklich und bat sie mich zu begleiten. Wir gingen durch meine Küche, in der Joe stand und schon irgendetwas Leckeres Brutzelte, da befand sich der Hinterhof, der an das Waldstück angrenzte. Ich bat Elenor, das war der Vorname von Miss Jones, die Autos hier zu parken.
Sie sprach in ein kleines Mikro das sie an einem Had-Set trug und ich erst jetzt bemerkte. Eine halbe Minute später fuhren Vier dunkle Autos in den Hinterhof ein.
Die Türen gingen auf und die Schauspieler huschten mit einem kurzen „High“ an mir vorbei, und folgten Elenor  durch die Küche ins Separee.
Der Laden war heute schon gut voll, da ja das Open Mic heute war.
Ich beschloss, die Schauspieler erstmal zu Ignorieren und dass übrige Publikum für diesen Abend zu begrüßen, und den ersten Act zu starten Ich hatte es mir zur Angewohnheit gemacht den Abend mit einem Stück auf dem Klavier einzuläuten.
Mit meiner eigenen Interpretation von „A diffrence the day made.“  Ich verpackte das Stück in guten Jazz, was das Publikum mit einem riesen Applaus und wohlmeinende Pfiffe belohnte.
Ich bedankte mich, eröffnete den Abend mit netten Worten, wünschte allen viel Spaß und holte den ersten Act auf die Bühne.
Es startete ein Comedian. Er bewies doch tatsächlich, dass man keinen großen Namen zu tragen brauchte um zu unterhalten. Das Publikum bog sich vor Lachen.
Dann waren eigentlich nur noch Sänger an der reihe…gute…und weniger gute.
Ich war neugierig.
Ich überprüfte noch mal mein Aussehen, und ging ins Separee.
Elenor stellte mich jedem Einzelnen vor, und ich musste zugeben, dass da eine Horde hübscher Jungschauspieler saß, von denen ich gerade mal Nikki Reed und Billy Burke kannte.
„Ja Leute, das ist Sam Parker, ihr gehört diese Bar, und sie hat euren geheimen Aufenthalt hier möglich gemacht. Also das hier ist Jackson, Peter, Liz, Taylor, Kellan, Nikki, Billy, Ashley, Kirsten und Rob.“
Da alle schon etwas getrunken hatten war die Stimmung sehr ausgelassen. Mit einem Freudestrahlenden „Hi Sam“ , bedachten sie mich. Ich  sagte zu meiner Bedienung Sheela, sie solle mir ein Guinness bringen, und so setzte ich mich auf den einzigen freien Platz neben Rob.
Er war mir sofort aufgefallen.
Braunes welliges Haar, dass in etwa den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterlag wie meine eigenen. Genau in die Richtung zu Fallen wo man es nicht haben wollte.
Er war Aalglatt rasiert, obwohl ich sofort sah, dass seine Haut dadurch ganz schön gereizt war.
Er lächelte mich von der Seite schüchtern an. „Dein Eröffnungsstück, war der Hammer…könntest mehr draus machen…!“  sagte er lachend.
Ich runzelte die Stirn, wie alt mochte er denn sein. 23 vielleicht 24 Jahre alte? Aber aus der Art wie er mich ansah, und wie er mit mir sprach, schloss ich daraus dass er tatsächlich mit mir flirtete.
Ein verlegenes Lächeln huschte über mein Gesicht. „Und du bist Rob?“, war meine ehrliche Frage, denn ich kannte ihn ehrlich gesagt nicht.
„Ja, Robert Pattinson, du kennst mich wirklich nicht oder?“ ich rümpfte die Nase und schüttelte peinlich berührt den Kopf. „Ich muss zugeben, dass ich selten ins Kino gehe, und nur ab und zu fern sehe. Nikki Reed kenne ich aus O.C. California…und Billy Burke habe ich in meiner Lieblingsserie 24 als Bösewicht bewundern dürfen…aber der Rest von euch, sorry. Ihr seid ja aber auch alle ziemlich Jung nicht war? Was dreht ihr denn für einen Film?“.
Bestürzt sah Robert mich an „Ich kann’s nicht glauben…okay, sagt dir Twilight was, oder New Moon?“
Als ich den Kopf schüttelte klärte er mich genau auf.
Wir mussten beide lachen.
Der Abend war schon spät und ich machte mich bereit zum letzten Act des Abends.
Ich dankte dem Publikum für die Aufmerksamkeit heute Abend und wünschte einen guten nach Hause Weg.
Da ich ziemlich aufgekratzt war und durch den Alkohol im Blut ziemlich beflügelt, schnappte ich mir meine Gitarre, und setzte mich auf die Bühnentreppen und spielte mein absolutes Lieblings lied.
„The Story“ von Brandi Carlile.
Der Saal war ganz still, und als ich die 2. Strophe laut zu röhren begann johlten alle laut auf und klatschten.
Mein Herz schlug mir zum Hals, was war denn los mit mir…dieser Rob taxierte mich mit seinen Blicken, die mich wohl am liebsten ausgezogen hätten. Und es gefiel mir- gut sogar.
Ich wusste von meiner Wirkung auf das männliche Geschlecht, aber dieser junge Typ war normalerweise eher nicht mein Beuteschema. Es machte mich ganz kribbelig wenn er mich so ansah.
Ich endete meinen Song, alle klatschten Frenetisch, und ich löschte das Licht auf der Bühne. Das war somit das Ende des Abends. Ich ging schnell ins Separee, und sagte zu Elenor, dass sie auf jeden Fall noch bleiben sollten. Dann könnten sie so ausgelassen sein wie sie wollten. Ich schloss, die Eingangstür nach dem auch der letzte Gast gegangen war, dann schickte ich die Bedienungen nach Hause, und das Küchenpersonal…
Dann trug ich noch Reste aus der Küche zusammen, Nachos, Chickenwings, und Brot.
Buxierte alles auf einen Servierwagen den ich mit Tequilla und Zitronen und Salz beladen hatte, und schob ihn ins Separee. Als sie sahen womit ich auftauchte, wurde ich laut umjubelt.
Die Flaschen Tequilla wurden relativ zügig geleert, und mit Schrecken musste ich feststellen, dass ich echt viel vertrug. War wohl das Schicksal eines Bar Besitzers irgendwann mal an einer Leberzirrhose zu sterben! Dachte ich halb im Ernst.
Auch unter den Schauspielern waren gute Musiker dabei, Jackson, der  neben der Schauspielerei auch in seiner eigenen Band spielte, hatte sich meine Gitarre geschnappt und einen alten Westernsong zum Besten gegeben.
Ein Teil der Schauspieler war so müde dass sie unbedingt gehen wollten.
Meine Hoffnung war ja, dass zumindest einer, noch etwas länger bleiben wollte.
Und ich hatte recht.
Elenor, die als einzige nichts Getrunken hatte gab den Fahrern bescheid, dass alle bis auf Rob nach Hause wollten. Ich saß da, und während  Rob Elenor in Flüsterton davon überzeugte, gut auf sich selber aufzupassen, beobachtete er mich aufmerksam, und ich schmolz unter seinen warmen Blicken.
Die anderen begaben sich zur Küche in Richtung Hinterhof, ich begleitete sie hinaus, verabschiedete mich von jedem Einzelnen mit einer Umarmung und mit Küsschen. Kellan wünschte mir noch hämisch viel Spaß, und zwinkerte mir zu. Nach dem Ich die  Hintertür abgeriegelt hatte, vergewisserte ich mich, ob wir hier nun wirklich alleine waren.
Ich löschte überall das Licht, als ich  meinen Flügel vernahm. Wow, er spielte ebenfalls Klavier.
Dann sang er.
Ich kannte das Lied nicht, aber es klang toll.
Er klang toll.
Ich schritt langsam zur Bühne, auf der er im Dunkeln saß. Er musste ein so guter Pianist sein, denn er musste scheinbar nicht auf die Tastatur sehen um zu spielen.
Ich schnappte mir einen Kerzenleuchter die hier überall zur Deko standen, zündete alle 7 Kerzen darauf an, und schritt vorsichtig die Stufen hoch bis zum Flügel. Dann stellte ich ihn ab, und setze mich direkt beben Robert aufs Bänkchen. Ich beobachtete ihn wie er sang, dass Kerzenlicht hinterließ schöne Reflektionen auf seinem makellosen Gesicht.
Mein Herz raste wie wahnsinnig.
Warum hatte ich denn so viel getrunken. Mir wurde schwindelig.
Ich lehnte mich ihm etwas entgegen, und ich spielte mit meinem Haar,  dass er mit einem schiefen Lächeln bemerkte. Scheinbar gefiel ihm das.
Mir war nun echt heiß. Ich zog das weiße Hemd aus, und saß nur noch im Top vor ihm. Er sah meine Tätowierung auf meinem Dekolte, dass ich mir zu Widerauferstehung selber geschenkt hatte.
Er bemerkte auch dass mein Brustkorb sich auf und ab bewegte, und als mir klar wurde dass er meine Erregtheit bemerkte, musste ich fast hyperventilieren.
Dann blickte er mir ernst mitten ins Gesicht. Ich biss mir auf die Unterlippe. Nach dem er den letzten Ton beendet hatte, hielt ich es nicht mehr aus.
In einer schnellen Bewegung  schnappte ich mir mit beiden Händen sein schönes Gesicht, und küsste ihn wild und Leidenschaftlich. Er ließ von der Tastatur ab, um mich zu umarmen.
Ich wühlte mit beiden Händen in seinem Wilden Haar, und allein dieser Kuss brachte mich an den Rand des Wahnsinns.
Wir ließen kurz von einander ab, um den Tastaturschutz herunterzuklappen. Ich setzte mich auf meinen Flügel mit den Beinen auf dem Bänkchen.
Robert sah mich mit glühenden Blick an, und zog mich sich ein Stück näher.
Er riss mir förmlich mein Top vom Leib, und sogleich fing er an mein Dekolte zu küssen und meine Brüste sanft zu massieren. Er musste sich weit über mich lehnen, so bemerkte ich seine Erregung deutlich an meiner heißen Mitte.  Er zog mich noch ein Stück sich entgegen und unsere Lippen trafen wieder aufeinander, ein leises Stöhnen entglitt mir bei dem Duft und dem Geschmack der von ihm aus ging. Unwillkürlich bäumte sich mein Oberkörper auf und ein wohliger Orgasmus zuckte durch meinen Körper…ohne dass wir mehr gemacht hatten als uns Wild zu küssen.
Das hatte ich noch nie erlebt. Und Robert scheinbar auch nicht.
Er setzte sich auf das Klavierbänkchen und beobachtete mich wie ich mich, in allmählich flacher werdenden Atmung, wieder beruhigte. Er massierte die Innenseite meiner Oberschenkel, und sah mich erregt an. Sein Mund stand offen, und sein Blick glich einem Berauschten.
„Wenn du mich jetzt nicht nimmst dann schmeiß ich dich in hohem Bogen raus!“, sagte ich mit heißerer, flehender Stimme.
Er öffnete ohne den Blick von mir zu nehmen den Reißverschluss meiner Jeans, zog sie mit samt meinem String von meinen Beinen.
Er begann sogleich meinen Hügel mit Küssen zu bedecken und ich dachte nur…o mein Gott….  
Er tat nicht viel, aber DAS was er tat war genussvoll und ein weiterer Orgasmus durchzuckte meinen bebenden Körper. Ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut und meine Nippel standen erigiert auf. Mein Magen, mein Brustkorp alles zuckte genüsslich in mir. Ein wohliges Lachen ging von mir aus…und ich spürte dass ich noch nicht Satt war. Ich setzte mich auf, und wir küssten uns ganz zärtlich.
Robert zog mich vom Flügel so dass wir voreinander standen. Er zog mein Gesicht sachte an meinem Haar von seinem Gesicht weg. Er blickte mich ganz ernst an „ Ich habe sowas NOCH NIE mit jemanden erlebt. Sam. Du bringst eine Seite in mir zum Klingen die ich nicht wusste dass es sie gibt. Ich möchte mit dir schlafen, jetzt sofort.“
Schnell öffnete ich seine Hose, und ohne große Schwierigkeit glitt seine Mächtigkeit in meine feuchte, heiße Mitte. Als wären wir für einander gemacht. Wir waren Topf und der passende Deckel.
Er setzte sich auf die Klavierbank und ich hielt mich am Flügel während ich auf ihm ritt.
Rauf, runter, erst genüsslich langsam…dann griff Robert an meine Hüfte um mir seinen Rhythmus aufzudrängen. Seine Bewegungen wurden wilder, seine Stöße in mich, heftiger. Sein Atem wurde laut und  heißerer. Ich kam…zu genau dem gleichen Augenblick wie er sich zuckend in mir ergoss. Wir schrien beide auf. Ich zog seinen Kopf an meine Brust, und ich ritt noch en wenig auf ihm, bis ich kein zucken mehr in mir vernahm. Er stöhnte stoßweise in hohen Töne in meine Haare, und küsste meinen Hals dabei.
Als wir uns beide wieder beruhigten, strich er die Haare aus meinem verschwitzen Gesicht. Er betrachtete mich. Küsste meinen Mund ganz zart ohne die Augen von meinen zu nehmen.
„Wer bist du, und was hast du mit mir gemacht….WO warst du die ganze Zeit?“
Ich flüsterte in sein Ohr  „ Ich war immer hier…und habe so etwas in dieser Form  auch noch nie erlebt“.
Robert zog mich am Haar etwas nach hinten und begann mich wieder zu küssen, erst am Hals dann am Kinn dann meine Lippen. Ich bewegte mich etwas auf und ab und bemerkte wie es in mir wieder zu pulsieren anfing.
Der Zauber kam ein weiteres Mal über uns.
Als wir von einander ab ließen, zogen wir uns schnell ein paar Sachen über. Ich zog sein Shirt an und schlüpfte in mein Höschen. Er zog sich seine Jeans über und schlüpfte in sein schwarzgrau Kariertes Hemd. Nichts in diesem Augenblick war unangenehm für uns, während wir uns anzogen beobachteten wir uns gegenseitig und hatten beide ein breites fettes Grinsen auf dem Gesicht.
„Was machen wir jetzt, ich möchte jetzt nicht zurück zur Filmcrew…“, „Bleib…solange du willst…oder kannst.“ Sagte ich mit verführerischem Blick.
Er schnappte sein Handy und erreichte Elenor die wohl schon geschlafen hatte.
„Ja Elenor…am Donnerstag zum ersten Take bin ich am Set…ja….Pünktlich….Ich werde schon zurück….nein…..ich brauche keinen Fahrer…okay. Bis Donnerstag dann. Bye.“

Er drehte sich mir zu und lächelte dieses bezaubernde Lächeln „Also meine Schöne, wir haben jetzt 4 ganze Tage…du must mir was zum anziehen besorgen und Waschzeug.“ Ich sprang zu ihm und er fing mich auf. Mit beiden Beinen umklammerte ich seine Hüfte und mit den Händen hielt ich mich an seinem Nacken. Ich gab ihm viele Küsse, „ Wer brauch schon Klamotten…“
Robert blickte mich auf einmal ernst an, sein Lächeln erstarb und ich meinte Tränen in seinen Augen zu sehen. Mir wurde auf einmal ganz Bang ums Herz „Was ist denn Robert? Habe ich was falsch gemacht?“
„Quatsch…es ist nur…ich glaube ich habe mich in dich verliebt…“! Lächelte wieder, und gab mir einen Kuss.
Ich konnte da nichts darauf erwidern, denn ich war noch nie verliebt.

Dann kam mir eine Wahnsinns Idee…Meine Blockhütte!
 
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