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von Fae2705    erstellt: 13.11.2009    letztes Update: 13.11.2009    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt)
Disclaimer: Die Charaktere gehören leider nicht mir, deswegen ich borge sie mir auch nur von Gregory Maguire und Stephen Schwartz aus.

Mal wieder in kleiner, neuer Teil meiner Bücher-Reihe. Eigentlich hatte ich damals nie gedacht eine Fortsetzung zu „Erzähl mir von Liebe“ zu schreiben, aber „Ein neues Buch“ ist jetzt der dritte und definitiv nicht letzte Teil meiner kleinen Reihe.

Zur bestandenen Klausur dachte ich, ich mach mich mal wieder daran an meinen Geschichten weiterzuarbeiten. Das große Ziel ist fast geschafft! Nur noch eine Hausarbeit, die ich bestehen muss!

Ein neues Buch


Mehrfach hatte sich Elphaba auf dem Heimweg umgeschaut. Hoffentlich hatte keiner mitbekommen, dass sie einkaufen war.
Das war ja nicht das Schlimme daran.
Auch nicht, dass sie in einem Buchladen einkaufen war.
Nur das Buch, das sie gekauft hatte, das sollte keiner sehen.

Sie wusste nicht mal mehr wie sie auf die Idee gekommen war.
Sie schämte sich dafür.

Aber jetzt war es zu spät.

Sie hatte DIESES Buch gekauft und das aus einem bestimmten Grund.

Abends lagen sie manchmal zusammen in Galindas Bett, Galindas sanfte melodische Stimme erfüllte den Raum während sie aus einem der Liebesromane auf ihrem Nachtschrank oder aus Elphabas Geschichtsbüchern vorlas. Aus dem Buch, dessen Geschichte sie selbst schreiben musste, lasen sie nicht oft, aber es war immer Galinda von der die Zärtlichkeiten und Berührungen ausgingen.

Elphaba schämte sich für ihre Unerfahrenheit. Ein Mädchen in ihrem Alter sollte längst über die entsprechenden Erfahrungen in der Liebe verfügen, wie sie fand, aber Galinda erwies sich als gute Lehrmeisterin.

Aber Elphaba wollte auch einmal Galinda überraschen, ihr zeigen, dass sie auf diesem Gebiet kein unerfahrenes, junges Ding war und genau deswegen hatte sie dieses Buch gekauft.
Das Ozsutra.

Als Galinda an diesem Abend ins Bad ging, holte Elphaba das Buch aus seiner Tüte hervor um darin zu lesen, daraus zu lernen.

Aber was sie da sah, trieb die die Röte ins Gesicht. Sie hätte nie zu träumen gewagt, dass zwei Menschen so etwas miteinander machen würden. Sie hatte auch nicht gewusst, dass die Dinge solche Namen hatten: Antilope, Phönix-Stellung oder Jagd.

Fand Galinda diese Dinge schön? Hatte sie so etwas schon einmal gemacht? Wollte Galinda die Dinge aus diesem Buch auch mit ihr tun?

Fasziniert und gleichzeitig abgestoßen von den Bildern blätterte Elphaba in dem Buch.

Sie hatte nicht mitbekommen, wie Galinda das Bad verlassen und zu ihr ans Bett getreten war.

„Was liest du da?“

„Nichts“, log Elphaba und wollte das Buch unter ihrem Kissen verschwinden lassen. Aber Galinda reagierte schneller und hielt es wenig später in der Hand.

„Ozsutra“, las sie laut den Titel und sah ihre Freundin überrascht an.

Nie hätte sie geglaubt, dass ihre Elphie so ein Buch kaufen würde. Sie hatte vieles nicht geglaubt was ihre Elphie betrag. Auch die Momente der Zweisamkeit, wenn sie sich ganz nah waren, kamen Galinda manchmal noch wie ein Traum vor.

„Rutsch rüber“, forderte Galinda ihre Freundin auf und legte sich zu Elphaba ins Bett. Das Buch hielt sie immer noch in der Hand.

„Galinda hör mal-“ begann Elphaba.

„Was ist das denn alles? Fisch, also das sieht echt unbequem aus“, meinte Galinda während sie durch die Seiten des Buches blätterte.

„Ich wollte. . . Wie müssen nicht . . Ich dachte“, stotterte Elphaba und wurde rot.

„Du wolltest mich damit überraschen? Stimmts? Du wolltest mir zeigen, dass du kein unerfahrenes Mädchen auf dem Gebiet bist, weil du dich selbst dafür schämst. Habe ich recht?“

Galinda kannte ihre Elphie genau. Sie wusste, dass es der Anderen mehr als unangenehm war, dass es ein Gebiet gab, auf dem sie keine Ahnung hatte.

Elphaba nickte stumm. Galinda kannte sie einfach zu gut.

„Aber das Buch ist nicht das Richtige um es zu lernen.“

„Wie dann?“

„Indem du deinem Herzen folgst und das tust, was du für richtig hältst“, erwiderte Galinda.

Elphaba nickte stumm. Was sagte ihr ihr Herz? Sie versuchte auf ihre innere Stimme zu vertrauen. Aber das war nie einfach bei ihr. Vor allem wenn es darum ging. Um die Liebe. Um Galinda. Sie fragte sich immer noch, was würden die Anderen sagen, wenn sie von Galinda und ihr erfahren würden. Diese Momente der Zweisamkeit gab es nur hinter verschlossener Tür, bei Nacht, wenn keiner zusah, wenn keiner etwas mitbekommen konnte.

Aber sie wollte es auch nicht anders. Sie wollte auch nicht, dass Galinda während des Unterrichts ihre Hand auf Elphabas Knie legte, dass sie sie streichelte und küsste, wie sie es nachts tat. Nachts, dann gehörte Galinda und ihre Liebe ihr allein. Das waren die schönsten Momente in ihrem Leben.

Und eigentlich fühlte sie auch sehr gut, was sie wollte.

„Küss mich“, flüsterte Elphaba.

Das Buch lag vergessen auf der Bettdecke, als Galinda sich zu ihrer Freundin herüberbeugte und sie sanft küsste.

Wer brauchte schon so komplizierte Positionen, wie das Ozsutra sie kannte. Wahre Liebe fühlte sich einfach an. Sie war einfach, wenn man es zuließ. Und genau das zeigte Galinda ihrer Freundin in dieser Nacht aufs Neue.

Vorsichtig drückte sie ihre Freundin aufs Bett zurück.

„Lass mich dir zeigen, dass wir kein Buch brauchen“, flüsterte Galinda als sie den Kopf senkte und die nackten Schultern ihrer Freundin küsste.

„Ja.“

„Lass mich dir zeigen, dass Liebe so einfach sein kann“, fügte sie hinzu, als sie die Träger von Elphabas Nachthemd von ihren Schultern schob und noch mehr von dieser wunderbaren grünen Haut freilegte.

Galinda begann den Körper ihrer Freundin ganz langsam, Stück für Stück, zu erkunden.

„Liebe mich“, flüsterte Elphaba.

„Mit allem was ich habe.“

„Sag mir, was ich tun soll“, flüsterte Elphaba plötzlich und in ihr stieg der Wunsch, auch Galinda ein Stück von der Liebe zurückzugeben, die sie von ihr bekam.

„Tu das, was sich richtig anfühlt“, erwiderte Galinda nur und dann spürte sie selbst die ersten, noch scheuen Berührungen auf ihrem eigenen Körper.

Elphaba fuhr ganz vorsichtig mit den Fingern an Galindas Seiten entlang, bis zu ihre Taille und dann noch ein Stück höher. Vorsichtig ließ sie ihre Hände zur Mitte von Galindas Oberkörper gleiten, berührte ihre Brüste, strich mit den Handflächen darüber, bis sich Galindas Brustwarzen durch den dünnen Stoff des Nachthemds aufstellten.

„Genau so“, stöhnte Galinda.

„Mache ich auch alles richtig?“ fragte Elphaba besorgt, als sie begann das Bändchen zu öffnen, das Galindas Nachthemd vor ihrer Brust verschlossen hielt.

Inzwischen hatten die Mädchen die Positionen gewechselt, Galinda lag auf dem Rücken und Elphaba kniete über ihr. Es war nun an Elphaba ihrer Freundin das zu geben, was sie in den gemeinsamen Nächten zuvor bekommen hatte. Es war nun an ihr, Galinda zu zeigen, wie einfach die Liebe sein konnte, wie leidenschaftlich und zärtlich.

Aber Elphaba hatte auch Angst. Was, wenn sie etwas falsch machte? Was, wenn sie etwas tat, was Galinda nicht gefiel?
Vor allem, was gefiel Galinda wirklich?

Elphaba wusste, was ihr gefiel.
Sie liebte es, wenn Galinda jeden Zentimeter ihres Körpers mit Küssen bedeckte und ihn sanft streichelte.
Aber mochte Galinda das auch, wenn Elphaba das mit ihr tat?
Eigentlich gab es nur einen Weg, um darauf eine Antwort zu bekommen.

Vorsichtig schob sie den Stoff auseinander, legte die cremige Haut ihrer Freundin frei.

„Wunderschön“, flüsterte Elphaba und berührte mit den Fingerspitzen Galinda.

„Hör nicht auf“, bat Galinda und so, als hätte sie es schon immer getan, ließ Elphaba ihre Hände mutig an Galindas Körper hinunter, bis zum Saum ihres Nachthemdes wandern. Sie schob ihrer Freundin das Hemd nach oben bis zur Taille und betrachtete den zarten Spitzenslip. Da drunter lag das, lag der Ort, den Elphaba gleich erkunden, liebkosen würde. Gleich würde sie den zarten Stoff herunterziehen und mit ihren Fingern, ihrem Mund Galindas empfindlichste Stelle erkunden.
Aber was, wenn sie es anders machte?

Vorsichtig senkte sie den Kopf und küsste Galinda, sie küsste die noch durch den Stoff des Slips bedeckte Stelle zwischen Galindas Beinen und doch konnte sie die Nässe, die sich dort gebildet hatte deutlich schmecken.

„Mehr?“ fragte Elphaba.

Sie hatte an Mut gewonnen. Sie hätte nie gedacht, dass sie so etwas einmal tun würde. Bisher war es Galinda gewesen, die diese Dinge mit ihr gemacht hatte.

Und vorsichtig zog sie nun ihrer Freundin den Slip herunter. Vorsichtig strich sie mit den Fingerspitzen Galindas Oberschenkel hinauf.

„Sag mir, was ich tun soll“, bat Elphaba erneut.

„Nicht aufhören.“

Und sie nickte nur, bevor ihre Finger weiter nach oben, zu Galindas empfindlichster Stelle wanderten. Dort verweilten ihre Finger einen kurzen Moment, Elphaba holte noch einmal tief Luft, so als bräuchte sie Mut, bevor sie vorsichtig einen ihrer Finger in ihre Freundin hineingleiten ließ. Ganz vorsichtig, so als wäre Galinda zerbrechlich, das Kostbarste überhaupt. Und eigentlich stimmte das ja auch. Für Elphaba war sie das Kostbarste. Für Elphaba war sie alles.

Und für Galinda fühlte es sich wunderbar an. Wie im Himmel. Das Gefühl, dass sich in ihr aufbaute, als sie spürte, wie ihre Freundin ganz vorsichtig ihren Finger bewegte. Ein wohliges, warmes Gefühl breitete sich in Galinda aus. Es war mehr als Leidenschaft was sie spürte. Es war Liebe.

Aber bisher hatte keine von ihnen das Wort mit L benutzt. Bald aber würde die Zeit soweit sein. Und im Moment zählte auch nur, dass was sie taten. Wie sie es taten. Mit Liebe und Leidenschaft.

Elphabas Stirn legte sich leicht in Falten, als sie jede Reaktion ihrer Freundin beobachtete. Galinda schloss die Augen, leicht hatte sie die Lippen geöffnet und langsam begann ihr Atem stoßweise zu kommen.

Genauso war es Elphaba ergangen, als sie ihre Freundin gespürt hatte, wie sie die Dinge mit ihr tat, die Elphaba nun auf ihre Art mit Galinda machte. Aber vielleicht war es auch nicht genug. Sie erinnerte sich an eines der Bilder in dem neuen Buch. Vielleicht sollte sie es probieren? Vielleicht würde es Galinda gefallen? Es war einfach. Und einen Versuch wert.

Elphaba zog ihren Finger aus ihrer Freundin zurück, was dieser ein entsetztes Aufstöhnen entlockte.

„Ich . . . Lass mich“, begann Elphaba, brach dann aber ab. Sie fand keine Worte, nicht für das, was sie ausprobieren wollte. Wortlos zog sie dann ihr Nachthemd über den Kopf, sie war nun ebenfalls fast nackt.

Elphaba kniete sich zwischen Galindas Beine, beugte sich vor, so dass ihre Oberkörper sich fast berührten, nur mit den Unterarmen stützte sie sich neben Galindas Körper auf und dann konnte Galinda es spüren, wie sich ihre Körper aneinander rieben.

Ganz langsam, noch keinen Rhythmus findend.

Aber dann doch. Sie bewegten sich synchron, so als wären sie eins. Und es entstand ein wohliges Gefühl bei beiden Mädchen. Ein Gefühl wie warmer Regen, der auf die Haut traf, ein Gefühl, wie zarte, erste Sonnenstrahlen, die die Haut nach einer kalten Nacht wärmten. Es fühlte sich an, wie ein kleines Feuer, das sich zu einem Brand ausbreitete, sich steigerte.

So anders und doch so wunderbar wie die Male zuvor.
Nur noch viel inniger und intensiver.

Und dann, als die Welle der Erregung Elphaba und dann auch Galinda mit sich fort trug, kostete es Elphaba alle Beherrschung um nicht mit ihrem ganzen Gewicht auf ihrer Freundin zum liegen zu kommen.

„Galinda, ich li-“, aber es war nicht der Moment für Liebesgeständnisse, noch nicht und so waren es andere Worte, die Elphaba über die Lippen kamen.

Ende
 
 
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