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Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Musik
/ Tokio Hotel
/ What should I do?
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von System-Fehler
erstellt: 07.11.2009
letztes Update: 27.03.2010
Geschichte, Allgemein / P18
(fertiggestellt)
Titel: What should I do? (dt.: Was soll ich tun?)
Autor: System-Fehler
Altersempfehlung: P18
Hauptpersonen: Tom, Tara, Sven und Liki
Disclaimer: Tokio Hotel, bzw. Tom, sowie genannte Orte, die existieren, gehören nicht mir, ich verdiene mit dieser Story kein Geld.
Claimer: Die Idee ist meine :) & die dazu erfundenen Personen, sowie alle Handlungen gehören auch mir ;)
Betareaderin: GiftZwerg-89
Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Tara ist eigentlich sehr zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist seit über einem Jahr glücklich mit ihrem Freund Sven zusammen, hat viele tolle Freunde und Eltern, die niemals unnötig nerven – Im Prinzip alles, was man braucht. Doch plötzlich taucht Tom, Taras Exfreund, nach zwei Jahren wieder auf und bringt Taras heile Welt völlig durcheinander. Und bald darauf wünscht sich Tara, dass sie die Zeit zurück drehen könnte...
Sonstige Anmerkungen:Meine erste FanFiction nach fast drei Jahren. Ehrlich gesagt bin ich sogar ein bisschen stolz darauf, dass ich mich wieder ans Schreiben "heran gewagt" habe, ob das, was letztendlich dabei heraus gekommen ist, jedoch gut ist, kann ich noch nicht genau sagen :)
Ich hoffe, euch gefällt die Story& dass ihr fleißig Reviews hinterlasst.
Nun aber erstmal viel Spaaaß =)
>Euer System-Fehler x)
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Kapitel 1: Ein ganz normaler Samstagabend
Schmunzelnd saß Tara auf der Fensterbank und beobachtete Steffen und die anderen Jungs, die gerade im Internet surften und Videos anschauten. „Das ist so was von krank“, kommentierte die Sechzehnjährige das Video, das gerade lief und erhob sich. Sie stützte ihre Arme auf der Lehne des Stuhls ab, auf dem ihr Freund Sven saß und strich sich eine Strähne ihrer glatten, braunen Haare aus dem Gesicht.
„Wieso?“, wollte Steffen wissen und grinste sie an, „solche Schilder müssen wir auch mal finden!“ Tara schüttelte den Kopf und ihre dunkelbraunen Augen schauten wieder auf den Computerbildschirm vor ihr. Gerade wurde ein Schild gezeigt, auf dem stand: „Sie verlassen Stress. Willkommen in Wochenende!“
Und das Schlimme daran war, dass Liki, Steffen und Sven wirklich dachten, dass es diese Schilder gab – Jungs halt!
„Das Schild passt ja echt“, grinste Steffen und Tara musste lachen. „Ihr seid echt so doof! Meint ihr wirklich, dass es die Schilder gibt?“ Steffen schaute sie überrascht an. „Na klar?“ „Oh man“, lachte Tara und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. „Ihr seid echt verblödet!“
Kurz schmollte Steffen, dann erhob er sich und riss Tara, die mittlerweile wieder auf ihrem alten Platz saß, von der Fensterbank. Mit einem geschickten Griff hing sie plötzlich kopfüber auf Steffens Schulter und kreischte panisch. „Lass mich runter, gleich falle ich aus dem Fenster!“ Steffen lachte. „Natürlich, du bist ja auch so schwer.“ Nein, mit ihren schlanken ein Meter und vierundsechzig war sie wirklich nicht schwer! Sven und Liki beobachteten das Ganze ebenfalls lachend, kamen aber nicht auf die Idee, ihr zu helfen.
„Das werde ich euch nie verzeihen“, beschloss Tara ohne mit der Wimper zu zucken und boxte mit ihren Fäusten auf Steffens Rücken herum. „Lass mich runter!“, befahl sie mit strenger Stimme und schließlich tat Steffen das auch.
„Puh“, grinste Tara und strich ihre Haare glatt. „Manchmal, da glaube ich ehrlich, dass ich hier ein bisschen falsch bin!“
„Auf einmal“, meckerte Liki, in dessen Zimmer sich die vier gerade befanden. Sven lachte auf. „Ihr seid echt krank!“
Tara nickte zufrieden: Endlich hielt mal jemand zu ihr! Aber das war auch Svens Aufgabe, schließlich war er ihr Freund.
Seit über eineinhalb Jahren waren die beiden bereits ein Paar – es war nicht immer gut gelaufen, trotzdem hatten sie nie aufgegeben.
Sven war achtzehn, machte gerade eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und wohnte nicht weit von Tara entfernt bei seinem Vater.
„Ach Liki, wir lieben dich und dein Zuhause“, grinste Tara nun und schaute den Freund aufmunternd an. „Natürlich“, murmelte Liki, „ihr wollt nur mein Geld, ihr Deutschen!“ Er grinste Tara provozierend an.
Der Sechzehnjährige war Kosovo-Albaner, lebte jedoch schon fast elf Jahre mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern in Deutschland. Liki war nur sein Spitzname, eigentlich hieß er Aljegorik, so nannte ihn jedoch nicht einmal seine Mutter.
Liki war ein klasse Freund, er war anders als die anderen: Liki war einfach immer gut drauf, seine Laune war ansteckend und wenn es einem schlecht ging, war er sofort da. Tara und er hatten viel gemeinsam, sie kannten sich schon über fünf Jahre und auf Liki wollte Tara niemals in ihrem Leben verzichten.
Nun setzte sich Steffen zu Tara und Sven an den Glastisch und griff nach der Wodka-Flasche. Er stockte und seufzte genervt. „Liki, wir haben keine Gläser.“
Liki drehte die Musik leiser und rief nach seiner kleinen Schwester, die kurz darauf vier Gläser herauf brachte. „Danke“, lächelte Tara und die Kleine erwiderte das Lächeln – Sie war so süß!
Steffen goss Wodka in alle vier Gläser, mischte es anschließend mit Energy-Drink und reichte Sven, Liki und Tara jeweils ein Glas. „Ich hasse Wodka“, murmelte Tara und nachdem sie den ersten Schluck genommen hatte, fügte sie noch ein angewidertes „und besonders deine Mischen“ hinzu.
Gegen 22 Uhr und nach einer Wodkaflasche fuhren die vier Freunde in ihre Stammkneipe.
Dort angekommen schlossen sie ihre Räder ab und Tara ging kurz mit Sven in den Toilettenraum, um ihr Aussehen zu checken.
Skeptisch zog sie ihr rotes Top zurecht und rückte ihre blonden Strähnchen in den Vordergrund. „Können wir?“ Genervt schaute ihr Freund sie an. „Natürlich!“
Im Gastraum war noch relativ wenig los. Einige alte Leute saßen am Tresen, an einem der Tische saßen Nicole und Ingo, zwei Freunde von ihnen.
Tara setzte sich zu ihrer blonden Freunden. „Na, alles klar?“ Nicole nickte. „Sicher und bei dir?“ „Immer“, erwiderte Tara und ließ ihren Blick durch die Kneipe wandern. „Nichts los hier.“ Nicoles Freund Ingo meldete sich zu Wort: „Wir sind schon seit über einer halben Stunde hier und bisher war noch niemand da, den wir kennen. Ich hoffe ja mal, das ändert sich bald.“ Nicole und Tara nickten.
Taras Augen suchten Sven und fanden ihn schließlich in der Theke. Er lächelte sie an, bezahlte und kam mit zwei Gläsern zurück. Eins davon reichte er Tara und setzte sich zu ihr. „Korn-Sprite“, erklärte er, als er ihren fragenden Blick sah. „Danke.“ Tara drückte ihrem Freund einen Kuss auf den Mund, stieß mit ihm an und trank einen Schluck. „Besser als Wodka“, grinste sie.
Nach eineinhalb Stunden wurde der hintere Gastraum, indem ein großer Flachbildfernseher stand, frei. „Hey, lass mal nach hinten gehen“, schlug Tara vor und nahm ihr Glas. Die Freunde nickten, nahmen ebenfalls ihre Gläser und erhoben sich.
Sven und Tara sicherten sich gleich die besten Plätze auf der Eckbank, während Steffen den Fernseher anschaltete. „Ich bin DJ“, grinste er und schnappte sich die Fernbedienungen. „Wie immer“, lachte Tara und schüttelte den Kopf. Das war ja so typisch für ihn!
Tara starrte den Bildschirm vor ihr an, mit einem Ohr hörte sie den Jungs zu, die gerade über Steffens Exfreundin diskutieren und mit einem Ohr hörte sie dem Lied zu, das gerade lief: „Bis zum Schluss“ von „Curse“ und „Silbermond“.
Bei so einem Song war die Partystimmung doch vorprogrammiert, oder? Tara seufzte und schaute aus dem Fenster. Gerade bogen zwei Autos auf den Parkplatz der Kneipe ein. Vielleicht würde hier nun ja mal mehr los sein, hoffte Tara und zündete sich eine Zigarette an. Ja, das Rauchen war ihre größte Schwäche, außerdem kaute sie Fingernägel und sie hasste sich dafür.
„Ich hol mir etwas zu trinken“, erklärte Tara und wollte sich erheben. „Lass nur“, lächelte Sven, zog sie am Arm zu sich und gab ihr einen Kuss. „Ich mach das schon.“ Tara lächelte. „Dankeschön mein Schatz!“ Sven zwinkerte. „Kein Ding, mein Engel!“
Lächelnd lehnte Tara sich zurück. Sie konnte sich doch so glücklich schätzen, einen so tollen Freund wie Sven zu haben.
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tbc
Ich weiß, es ist ein bisschen kurz, ist aber ja auch nur eine Art "Einleitungskapitel". Die anderen Kapitel sind länger, versprochen :)
Was sagt ihr...?
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