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Geschichte: Fanfiktion
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von nicee
erstellt: 06.11.2009
letztes Update: 05.04.2010
Geschichte, Allgemein / P18
(fertiggestellt)
Es konnte noch nicht lange her gewesen sein, dass er sich mit irgendeinem anderen Weibsbild – wahrscheinlich wieder mit so einer dusseligen zierlichen Prinzessin im supersexy und dem Anlass angemessenen roten Minikleid – hier amüsiert hatte! Und jetzt forderte er mich so heraus?
Das war echt unglaublich!
Ich kochte innerlich so sehr vor Wut, dass ich schon fast einen Regenbogenschleier vor Augen hatte.
„Du?“ Ich lachte hässlich auf. „Ein Wolf?“ Kopfschüttelnd tat ich so, als ließ ich mir den Gedanken durch den Kopf gehen. „Vielleicht in einem anderen Leben. Und ja – im Film. Aber im echten Leben bist Du eher ´n Kater, dem sie die Krallen gestutzt haben. Ein Möchtegern…“
Stopp! Drück denNotfallknopf!
„... ach, was soll´s.“ Mit einer Handbewegung wischte ich meine Gedanken beiseite.
Ich sollte mich lieber nicht um Kopf und Kragen reden. Ich hatte diesen Job nämlich verdient. Ich machte ihn gern.
Jedenfalls, wenn ich nicht hinter diesem... diesem... Kerl herräumen musste.
Trotzdem war er es nicht wert, einen Zickenkrieg vorm Zaun zu brechen.
Und ich pass wohl besser auf meine Worte auf, ansonsten arbeite ich demnächst in ´ner Imbissbude!
Noch einmal sah ich suchend in die Runde, vermied mit Absicht seinen Blick und verschränkte die Finger.
„Wenn Du sonst nichts zu sagen hast...“ Ich war schon auf dem Weg in Richtung Tür.
In seine Richtung.
Dummerweise ging er auch nicht einen winzigen Schritt zur Seite.
Wenn ich mich jetzt an ihm vorbeiquetschte, ließe sich ein Körperkontakt von oben bis unten nicht vermeiden.
Ahhh. Schon die Vorstellung brachte mich insgeheim zum Seufzen.
Und so anzüglich, wie er mich jetzt von oben bis unten betrachtete… mit seinen Blicken auszog… brennendes Verlangen in seinen Augen… seufzte ich tatsächlich leise auf.
Meine Nippel wurden hart.
Irritiert verschränkte ich schnell die Arme vor der Brust.
? Das lief alles so falsch!
„Was hab ich Dir eigentlich getan?“ knurrte er, klang aber zugleich irgendwie verletzt.
Fall nicht drauf rein. Er ist schließlich Schauspieler. Er übt ständig auf irgendwelchen Banketts mit irgendwelchen Langweilern so typisch menschliche Gefühle!
Und seine Miene zeigte nichts von seiner Verletzlichkeit, er war höchstens beleidigt.
Wie kannst Du auch nur…? Dem begehrtesten männlichen Wesen hier einen Korb geben?
Ich grinste.
Da kann er ja höchstens ´n Luftballon dranhängen und alles davon fliegen lassen…
Laut sagte ich: „Nichts. Lass es einfach gut sein, ja? Wenn ich nichts für Dich tun kann, geh ich jetzt. Ich hab noch viel zu tun.“
In meinem Zimmer wartete der neueste Liebesfilm auf Videokassette auf mich.
Er nickte. „Gut.“ Dann grinste er hämisch. „Aber zuerst… Ich hab da über so ´ne Theorie nachgedacht...“
Uhh. Na, das kann ja spannend werden, wenn er versucht, nachzudenken.
„Aha.“ Ich zog die Augenbrauen hoch, „und Du denkst, die interessiert mich jetzt?“
Er lachte!
Der lachte mich aus!
Automatisch ballte ich die Hände zu Fäusten, ansonsten bestand die Gefahr, dass ich sie ihm um den Hals legte und... Beruhigend atmete ich ein paar Mal ein und aus.
Wieso schaffte er es ständig, mich innerhalb von Sekunden in Weißglut zu versetzen?
„Ja, das denke ich tatsächlich.“
Ja klar, Dein Wort ist ja auch Engelsgesang.
Ich schnalzte mit der Zunge und zuckte die Schultern.
„Du stehst nämlich total auf mich, und das macht Dich extrem nervös.“ lächelte er.
„Pffhh.“ Ich verzog die Mundwinkel.
Ach, da ist es ja wieder, das Gottesgeschenk. Na, Einbildung ist ja auch ´ne Bildung.
Mutig trat ich einen Schritt vor, bis ich direkt vor ihm stand und ihm in die Augen sehen konnte.
So, Junge. Dieser eiskalte Du-tust-jetzt-was-ich-dir-sage-Blick wirkt [B]immer[/B]! Da verrät mir sogar der Vorstand seine Betriebsgeheimnisse. Und ich sage: Lass mich vorbei!
Innerhalb einer Sekunde packte er mich um die Taille und zog mich an seinen muskulösen Bauch.
Bevor ich überhaupt reagieren konnte, pressten sich seine Lippen auf meine.
Sie waren glatt und weich und…
WAS TUST DU DENN DA? Wehr Dich!
Ich sollte… ich wollte zur Furie werden, ihn umbringen, öffnete den Mund, um ihn wenigstens anzubrüllen… und kam begierig seiner Zunge entgegen.
Meine Arme, die vorher schlaff an meinen Seiten herunter gehangen hatten, legten sich von selbst um seine Hüfte.
Er stöhnte.
Er strahlte eine unglaubliche Hitze aus.
Ich seufzte.
Ich konnte seine nackte Brust durch meine dünne Bluse spüren.
Wir knutschten…
bestimmt eine Ewigkeit.
Mir war es allerdings sehr kurz vorgekommen.
Wie versteinert stand ich da.
„Siehste? Einfache Beweisführung!“ grinste er hämisch.
Ich hob die Hand und schlug ihn mit aller Kraft ins Gesicht.
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