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von marit-cullen    erstellt: 01.11.2009    letztes Update: 01.03.2011    Geschichte, Romanze / P16    (abgebrochen)
Dies ist meine erste ff... also bitte nicht ganz so streng sein :)
Die Figuren gehören SM!!

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„Ich verspreche dir, dass du mich heute zum letzten Mal siehst. Ich werde nicht zurückkehren. Ich werde dich nicht noch einmal einer solchen Gefahr aussetzten. Du kannst dein Leben ungestört von mir weiterleben. Es wird so sein, als hätte es mich nie gegeben.“
Das waren die Worte mit denen Edward Cullen mich, Isabella Swan, verlassen hat. Ich konnte es nicht glauben, mein Leben,  Edward war fort, und würde niemals mehr zurück zu mir kommen. Er liebt mich nicht mehr. Die Tage nach seinem Verschwinden waren die schlimmsten, die ich je hatte. Selbst jetzt nach 88 Jahren hat sich nichts daran verändert. Ja nach 88 Jahren, ich bin das, was ich mir damals als ich noch mit Edward zusammen war so sehr gewünscht hatte, ein Vampir. Jeden Tag und jede Nacht denke ich noch daran, was ich alles mit ihm erlebt hatte und wie er meinem Leben noch einen Sinn gegeben hatte. Jetzt war ich alleine, schon die ganzen viele Jahre lang. Einsam und verlassen, immer noch an der ersten Liebe festhalten und an die Geschehnisse von  damals. 2 Wochen nach seinem Verschwinden, in denen ich ein Wrack war, wurde ich von Viktoria verwandelt. Als Rachefeldzug. Als sie vor mir gestanden hatte, hatte ich mir nicht sehnlichster gewünscht, dass sie mich umbringt, doch wie das Schicksal wollte hatte sie mich verwandelt. Ich sollte ihrer Meinung nach genauso leiden wie sie es tat. Nämlich ohne die geliebte zweite Hälfte. Sie hatte mich gebissen und dann alleine mit den schlimmsten Schmerzen die man sich nur vorstellen konnte verlassen. 3 Tage lang lag ich mitten im Wald und lies die Verwandlung zu einem Vampir über mich ergehen. Ich ernährte mich von Tierblut, da ich genauso wie sie kein Monster sein wollte. Auch wenn ich lebte und nach außen hin so getan hatte das es mir gut geht….. es tat es nicht. Nein. Ich würde den Verlust meiner großen und einzigen Liebe nie vergessen. Alles aus meinem Menschlichem Leben war nur noch verschwommen in meinen Erinnerungen, doch alle Erinnerungen die mit IHM zutun hatten waren stark und so scharf, sodass ich nicht vor ihnen davon laufen konnte. Ich hatte mich nach ein paar Jahren endlich so gut unter Beherrschung, sodass ich unter Menschen leben konnte ohne sie umzubringen. Ich hatte mir ein neues Leben auf gebaut, dass aber jeden Tag gleich aus sah. Morgens ging ich in die Schule, am Nachmittag und am Abend hing ich meinen Gedanken nach. So ging das jetzt schon die ganze Zeit. Jede 4 bis 5 Jahre zog ich in eine andere Stadt. Deshalb lohnte es sich auch nicht Freunde zu suchen. Mein Familie und meine Freunde waren fort und das für immer, niemand konnte sie ersetzten, also war dieses Thema für mich abgehakt. Um das Geld brauchte ich mir auch keine Gedanken mehr machen, ich hatte viel zu viel Geld und weis gar nicht wohin damit. Ich fuhr auch nicht mehr so ein altes Auto wie damals, nein heute fahre ich einen schwarzen Audi TT. Ich kleidete mich schicker und wohnte in einer kleinen Villa am Stadtrand. Heute war mal wieder so ein Tag an dem es hieß, auf in ein neues Leben für 5 Jahre….
Es war bereits schon alles gepackt und somit stieg ich in mein Auto und verlies mein altes Haus mit Vollgas in mein neues. Es war immer das gleiche. Ich freute mich nicht, oder trauerte werde darum das ich wieder umziehen musste. Ich hatte mich daran gewöhnt. Mein neues Ziel war Jena mit 2971 Einwohnern die in dem Staat Louisiana liegt. Ich hatte mir Monate vorher schon ein Haus gekauft und meine neu gekaufte Einrichtung dort hin liefern lassen. Ebenso hatte ich mich an der Schule angemeldet… worauf ich eigentlich keine Lust hatte, aber was sollte ich sonst tun. Somit hatte ich wenigstens ein bisschen Ablenkung in meinem einsamen Leben.  Während der Fahrt hörte ich wie immer, wenn ich Auto fuhr Clair de lune. Es beruhigte mich während der Fahrt, an die Erinnerungen zu denken, von unserem ersten Treffen. Egal wie lange ich fuhr, wenn es nur 5 Minuten waren ohne Claire de lune ging es nicht.
Nach Stunden hatte ich mein neues Zuhause erreicht. Es war eine im alten Stil gebaute Villa, die schon viel zu groß für mich alleine war, aber so hatte ich wenigstens genug Platz mich zurück zuziehen, woraus mein Leben besteht. Mein neues Zuhause war zwar noch am Stadtrand von Jena aber es war mitten im Wald….. genau so wie IHR Haus damals in Forks. Ich hatte mir sehr viel von den Cullens abgeguckt, wenn es ums Leben ging. Nicht nur das ich mich ebenfalls von Tierblut ernähre, nein mein Fahrstil hat sich auch sehr geändert. Als ich noch ein Mensch war, hatte ich mich immer über das schnelle Fahren von Edward und den anderen aufgeregt, aber heute war es anders. Ich verstand sie. Warum langsam fahren wenn einem sowieso nichts passieren kann. Warum langsam fahren, wenn das Auto noch viel mehr PS hat als man denkt…. Es war einfach ein freies Gefühl, schneller zu fahren. Man spürte den Wind, wenn man das Fenster auf lies, der herum wirbelte als würde er niemals mehr auf hören. Es begann draußen schon zu dämmern und somit setzte ich mich auf meine neue Couch und sah mir den Sturm der draußen aufzog an. Die heruntergefallenen Blätter der Bäume fegten durch die Luft. Die großen Tannen und Kiefern schwangen  mit dem Wind hin und her. Gegen 2 Uhr schaltete ich dann den Fernseher an und sah mir irgendeine Amerikanische Serie an…. Doch wirklich zuhören tat ich nicht. Ich hing mal wieder, wie so oft in meiner jetzigen Existenz, meinen Gedanken über Edward nach. An die wunderschönen Nächte, die ich dank ihm hatte. Es war einfach ein schönes Gefühl Abends in seinen starken Armen einzuschlafen und Morgens in diesen wieder aufzuwachen, um dann in sein perfektes Lächeln zu sehen, was ich so sehr an ihm liebte. Ich konnte es immer noch nicht glauben, er hatte mir zwar ziemlich oft gesagt wie sehr er mich liebte, doch ich war damals viel zu naiv gewesen und hatte es geklaubt. Was soll den bitte schön ein perfekter Vampir mit einem tollpatschigem Menschenmädchen? Genau, gar nichts. Doch diese Erkenntnis saß ziemlich fest in mir drinnen, die mich innerlich zerfraß. Es tat weh, sehr weh, an ihn und seine Familie zu denken, doch ich tat es immer und immer wieder. Denn mit meiner großen Liebe sind auch meine schon fast Mutter Esme, mein Vater Carlisle, meine Geschwister Emmett, Jasper und auch Rosalie… ja ich vermisste sie,  auch wenn sie sich so benahm mir gegen über, und meine beste Freundinn und Schwester die ich vor ihr noch nie hatte Alice gegangen.  So verbrachte ich die komplette Nacht darüber, wie immer, mir Gedanken über sie alle zumachen, biss ich am nächsten Morgen in die Jena High School musste, um mal wieder das zu lernen, was ich schon seit 88 Jahren weis…..
 
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