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Geschichte: Fanfiktion
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von quark
erstellt: 01.11.2009
letztes Update: 18.04.2010
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(fertiggestellt)
Vielen Dank für die Reviews und die neuen Fav.-Einträge.
@NewLove Per kommt erst im nächsten Kapitel zu Wort.;-)
Einfach abgehauen war er, dachte sich Markus als er unter der Dusche stand und das warme Wasser einfach auf sich runterprasseln ließ. Per hatte es anscheinend gar nicht schnell genug gehen können, aus seinem Zimmer zu kommen. Noch nicht einmal die Socken hatte er angezogen, sondern sie in seine Hosentaschen gestopft, während er mit der anderen Hand schon die Türklinke runterdrückte. Er war so ein Riesenhornochse, schalt er sich selbst. Hoffentlich hatte er damit nicht ihre Freundschaft zerstört. Mit Per hatte er sich immer gut verstanden, aber jetzt? Und das alles nur wegen einer verdammten Nacht. Dieses einzige Mal hatte er sich nicht im Griff gehabt. Dabei hatte er selbst gar nicht so viel getrunken, jedenfalls war er durchaus noch Herr seiner Sinne gewesen, aber Per's Nähe, seine Wärme so dicht an seinem Körper, das war einfach zuviel gewesen. Er war schließlich auch nur ein Mann und als schwuler Fußballer hatte man es nun einmal nicht leicht, seine körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Meist half da nur: Selbst ist der Mann. Dabei sehnte er sich eigentlich nach mehr. Sex war das eine, aber viel mehr fehlte ihm eine Schulter, an die er sich auch mal anlehnen konnte, einen Mann, mit dem er seine Träume und Sehnsüchte teilen konnte. Wie oft hatte er sich gewünscht, dass Per dieser Mann sein könnte. Nur leider würde dieser Traum wohl unerfüllt bleiben und die letzte Nacht nur eine Erinnerung bleiben.
Wie sollte er nur jetzt mit Per umgehen? Ob er Clemens davon erzählen würde? Ja wovon eigentlich, dass er nackt in seinem Bett aufgewacht war und dass er versucht hatte, ihn zu küssen und dass er ihm dabei über den Bauch gestreichelt hatte? Ob er etwas ahnte, was in der Nacht noch passiert war? So wie er unter die Bettdecke geguckt und darunter rumgefummelt hatte, schien er es zumindest nicht für ganz so abwegig zu halten. Verdammt, er hätte ihn aufhalten und mit ihm reden sollen. Aber nein, er hatte ihn gehen lassen müssen. Mann Rosenberg, Du Idiot! Nur wie hätte er es ihm sagen sollen? „Jetzt mach keinen Aufstand, nur weil ich Dich küssen wollte, heute Nacht hast Du Dir schließlich auch von mir einen runtergeholen lassen!“ Hätte er ihm das vielleicht so an den Kopf knallen sollen? Nein, nein, nein. Das entsprach zwar der Wahrheit, aber so hart wollte er es nicht formulieren. Nur wie dann? Spätestens im Bus würde er ihm über den Weg laufen, aber wahrscheinlich schon vorher beim Frühstück. Hoffentlich hatte er es sich mit Clemi nicht auch noch gleich verscherzt und selbst wenn jetzt noch nicht, dann spätestens wenn er erfuhr, was wirklich in der Nacht passiert war. Er hatte schon so komisch geguckt, als er vor seiner Tür gestanden hatte. Dummerweise hatte er seinen Bademantel auf die Schnelle nicht gefunden und war nur mit seiner Shorts zur Tür gestiefelt. Bestimmt war er noch rot im Gesicht gewesen. Ob er was ahnte?
So langsam wurde seine Haut schon ganz schrumpelig. Seufzend griff er nach seinem Duschgel, schäumte sich schnell ein. Eine Lösung würde er eh nicht finden und so langsam wurde es auch Zeit sich fertig zu machen, wenn er noch etwas essen wollte. Appetit hatte er zwar nicht so richtig, aber ohne Frühstück würde er das Training nachher nicht durchstehen.
Clemens saß derweil ziemlich irritiert auf seinem Bett. Was war nur mit Per los? Er hatte ihn ja fast umgerannt, als er gerade aus dem Bad kam und jetzt duschte er seit gefühlten Stunden. Das konnte doch nicht nur von seinem Kater herrühren. Was war nur passiert? Hatte es womöglich etwas mit Rosi zu tun? Die Situation war ihm eh sehr spanisch vorgekommen. Er wusste zwar nicht, wie Markus aussah, wenn er gerade Sex gehabt hatte, aber er wusste wie sein Freund René aussah und eine gewisse Ähnlichkeit war nicht von der Hand zu weisen. Er würde doch nicht etwa mit Per??? Nein, das konnte doch nicht sein. Per war ne Hete und hatte ne Freundin. Da würde er doch nicht...Aber wer wusste das schon? Er hatte vor René schließlich auch Freundinnen gehabt. Und wenn Per wirklich so betrunken gewesen war...Nein, er wollte er nicht darüber nachdenken, dass Markus ihn womöglich zu etwas gezwungen hatte, wozu Per nicht bereit war. So schätzte er Markus einfach nicht ein und Per war dafür auch zu willensstark. Aber warum war Per dann so komisch drauf? Hatte es ihm vielleicht gefallen und er wusste nicht wie er damit umgehen sollte?
Als Clemens gerade soweit war, seine Vermutung, dass die beiden miteinander geschlafen hatten wieder in Frage zu stellen, kam Per nur mit einem Handtuch bekleidet aus dem Badezimmer. Seine Haut war gerötet, anscheinend hatte er viel zu heiß geduscht. „Per was ist los?“
@NewLove Per kommt erst im nächsten Kapitel zu Wort.;-)
Einfach abgehauen war er, dachte sich Markus als er unter der Dusche stand und das warme Wasser einfach auf sich runterprasseln ließ. Per hatte es anscheinend gar nicht schnell genug gehen können, aus seinem Zimmer zu kommen. Noch nicht einmal die Socken hatte er angezogen, sondern sie in seine Hosentaschen gestopft, während er mit der anderen Hand schon die Türklinke runterdrückte. Er war so ein Riesenhornochse, schalt er sich selbst. Hoffentlich hatte er damit nicht ihre Freundschaft zerstört. Mit Per hatte er sich immer gut verstanden, aber jetzt? Und das alles nur wegen einer verdammten Nacht. Dieses einzige Mal hatte er sich nicht im Griff gehabt. Dabei hatte er selbst gar nicht so viel getrunken, jedenfalls war er durchaus noch Herr seiner Sinne gewesen, aber Per's Nähe, seine Wärme so dicht an seinem Körper, das war einfach zuviel gewesen. Er war schließlich auch nur ein Mann und als schwuler Fußballer hatte man es nun einmal nicht leicht, seine körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Meist half da nur: Selbst ist der Mann. Dabei sehnte er sich eigentlich nach mehr. Sex war das eine, aber viel mehr fehlte ihm eine Schulter, an die er sich auch mal anlehnen konnte, einen Mann, mit dem er seine Träume und Sehnsüchte teilen konnte. Wie oft hatte er sich gewünscht, dass Per dieser Mann sein könnte. Nur leider würde dieser Traum wohl unerfüllt bleiben und die letzte Nacht nur eine Erinnerung bleiben.
Wie sollte er nur jetzt mit Per umgehen? Ob er Clemens davon erzählen würde? Ja wovon eigentlich, dass er nackt in seinem Bett aufgewacht war und dass er versucht hatte, ihn zu küssen und dass er ihm dabei über den Bauch gestreichelt hatte? Ob er etwas ahnte, was in der Nacht noch passiert war? So wie er unter die Bettdecke geguckt und darunter rumgefummelt hatte, schien er es zumindest nicht für ganz so abwegig zu halten. Verdammt, er hätte ihn aufhalten und mit ihm reden sollen. Aber nein, er hatte ihn gehen lassen müssen. Mann Rosenberg, Du Idiot! Nur wie hätte er es ihm sagen sollen? „Jetzt mach keinen Aufstand, nur weil ich Dich küssen wollte, heute Nacht hast Du Dir schließlich auch von mir einen runtergeholen lassen!“ Hätte er ihm das vielleicht so an den Kopf knallen sollen? Nein, nein, nein. Das entsprach zwar der Wahrheit, aber so hart wollte er es nicht formulieren. Nur wie dann? Spätestens im Bus würde er ihm über den Weg laufen, aber wahrscheinlich schon vorher beim Frühstück. Hoffentlich hatte er es sich mit Clemi nicht auch noch gleich verscherzt und selbst wenn jetzt noch nicht, dann spätestens wenn er erfuhr, was wirklich in der Nacht passiert war. Er hatte schon so komisch geguckt, als er vor seiner Tür gestanden hatte. Dummerweise hatte er seinen Bademantel auf die Schnelle nicht gefunden und war nur mit seiner Shorts zur Tür gestiefelt. Bestimmt war er noch rot im Gesicht gewesen. Ob er was ahnte?
So langsam wurde seine Haut schon ganz schrumpelig. Seufzend griff er nach seinem Duschgel, schäumte sich schnell ein. Eine Lösung würde er eh nicht finden und so langsam wurde es auch Zeit sich fertig zu machen, wenn er noch etwas essen wollte. Appetit hatte er zwar nicht so richtig, aber ohne Frühstück würde er das Training nachher nicht durchstehen.
Clemens saß derweil ziemlich irritiert auf seinem Bett. Was war nur mit Per los? Er hatte ihn ja fast umgerannt, als er gerade aus dem Bad kam und jetzt duschte er seit gefühlten Stunden. Das konnte doch nicht nur von seinem Kater herrühren. Was war nur passiert? Hatte es womöglich etwas mit Rosi zu tun? Die Situation war ihm eh sehr spanisch vorgekommen. Er wusste zwar nicht, wie Markus aussah, wenn er gerade Sex gehabt hatte, aber er wusste wie sein Freund René aussah und eine gewisse Ähnlichkeit war nicht von der Hand zu weisen. Er würde doch nicht etwa mit Per??? Nein, das konnte doch nicht sein. Per war ne Hete und hatte ne Freundin. Da würde er doch nicht...Aber wer wusste das schon? Er hatte vor René schließlich auch Freundinnen gehabt. Und wenn Per wirklich so betrunken gewesen war...Nein, er wollte er nicht darüber nachdenken, dass Markus ihn womöglich zu etwas gezwungen hatte, wozu Per nicht bereit war. So schätzte er Markus einfach nicht ein und Per war dafür auch zu willensstark. Aber warum war Per dann so komisch drauf? Hatte es ihm vielleicht gefallen und er wusste nicht wie er damit umgehen sollte?
Als Clemens gerade soweit war, seine Vermutung, dass die beiden miteinander geschlafen hatten wieder in Frage zu stellen, kam Per nur mit einem Handtuch bekleidet aus dem Badezimmer. Seine Haut war gerötet, anscheinend hatte er viel zu heiß geduscht. „Per was ist los?“
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