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von quark    erstellt: 01.11.2009    letztes Update: 18.04.2010    Geschichte, Romanze / P16 Slash    (fertiggestellt)
*stotter* Soviele Klicks auf einmal und Favoriteneinträge. Was soll ich sagen außer ich freu mich? Ich hoffe sehr, dass Euch der zweite Teil auch gefällt und wünsche viel Spaß beim lesen.

Oh doch er würde...Zumindest versuchte er es, ihn zu küssen. Bei dem Versuch blieb es dann auch. Markus wusste gar nicht wie ihm geschah, als er ihn kurz bevor ihre Lippen aufeinander treffen konnten wegstieß und zwar so heftig, dass dieser fast aus dem schmalen Bett gefallen war. „Heh, was sollte das?“ verlangte Markus offensichtlich ziemlich sauer zu wissen.

„Das fragst Du mich?“ brüllte er zurück.

„Ja, das frage ich Dich, Per! Heute Nacht hattest Du nix dagegen.“ entgegnete sein Gegenüber jetzt etwas leiser, dafür aber mit einem verletzten Unterton.

„WAS???“ Rund um das Bett entdeckte er Klamotten, scheinbar wahllos weggeworfen im Eifer des Gefechts. Nein, das durfte doch jetzt nicht wahr sein! Er hatte doch nicht etwa mit ihm geschlafen??? Wenn dann müsste doch...Erleichtert ließ er sich zurück in das Kissen sinken, als er seine Suchaktion nach verdächtigen Spuren auf seinem Körper ohne Erfolg geblieben war. Nichts zu sehen und kleben tat auch nichts außer seiner Zunge am Gaumen.

Markus hatte das Schauspiel derweil von der anderen Bettkante aus beobachtet. Er hätte wissen müssen, dass es ein Fehler ist, Per mit zu sich ins Zimmer zu nehmen, so betrunken wie er war. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn er ihn direkt bei Clemi abgeliefert hätte. Aber er hatte einfach nicht widerstehen können, zumal sich Per auch alles andere als gesträubt hatte. Es war nichts Neues, dass Per sehr anhänglich werden konnte, wenn er getrunken hatte, aber sonst war immer Clemens zur Stelle, der den Langen dann ins Bett brachte. Nur gestern eben nicht. Zuerst hatte er ja wirklich vorgehabt, Per in sein eigenes Bett oder zumindest in sein Zimmer zu bringen, aber es war schon spät und der Weg dorthin weit. Da hatte er doch gar nicht anders gekonnt, als Per mit in sein Zimmer zu nehmen, das viel näher am Lift lag und trotz Einzelzimmer über ein französisches Bett verfügte, das breit genug für zwei war. Außerdem war er davon ausgegangen, dass Clemens sich schon hingelegt hatte, nachdem er nicht mehr an der Bar aufgetaucht war. Halt! Stop! Moment! Rechtfertigte er sich gerade etwa vor sich selbst?

Shit! Er war doch wirklich ein Arsch! Er hätte Per’s Lage nicht ausnutzen dürfen, denn wie sollte man es sonst nennen, dass er seine – konnte man Annäherungsversuche dazu sagen? – nicht abgewehrt hatte. Per schien sich an nichts mehr erinnern zu können, so wie er gerade reagiert hatte. Heute Nacht war ihm das eigentlich ziemlich egal gewesen, warum sich Per so an ihn gedrängt hatte, es hatte nur gezählt, dass er es getan hatte. Er konnte gar nicht sagen, wie oft er davon schon geträumt hatte, dass Per ihn einmal so berühren würde. Allerdings fragte er sich, ob ihm wirklich bewusst gewesen war, wer ihn da geküsst hatte, zumal er sofort auf den Kuss eingegangen war und sogar von sich aus die Zunge ins Spiel gebracht hatte. Aber er musste doch gemerkt haben, dass er keine Frau war, dafür fehlten ihm zwei entscheidende Merkmale bzw. hatte er eines, das er keineswegs ignoriert haben konnte, zumal er später teilweise auf Per gelegen hatte. Mit der Hand berührt hatte Per ihn dort jedoch nicht. Stattdessen hatte er sich mit seinem Hintern beschäftigt. Als er ihn dann auch noch an eben jenem zu sich gezogen hatte, hatte sich in seinem Kopf endgültig ein Schalter umgelegt. Er hatte nur noch Per gesehen, wie er mit geröteten Wangen, leicht offen stehendem Mund und glasigen Augen unter ihm gelegen hatte. Er hatte gar nicht anders können, als verlangend über seinen Oberkörper zu streicheln und sich dann langsam an der feinen Haarlinie nach unten vorzuarbeiten. Immer wieder hatte er nach oben gesehen, um zu gucken, ob es Per gefiel und das tat es offensichtlich, so wie er dagelegen hatte. Als die Atmung des Langen immer schwerer geworden war und er sogar ein leises Stöhnen vernommen hatte, hatte er sich getraut weiterzugehen und hatte ihn mit seinen Händen und seiner Zunge langsam zum Höhepunkt gebracht. Kurz danach hatte Per direkt angefangen zu schnarchen. Einen ganzen Wald hatte er abgesägt. Und er hatte noch voll erregt daneben gelegen. Viel war nicht mehr nötig gewesen, um auch ihm Erleichterung zu verschaffen. Ihm war es irgendwie unangenehm gewesen, Per so liegen zu lassen und einfach nur die Decke über ihn zu ziehen, also hatte er sich ein nasses Handtuch aus dem Bad geholt und Per soweit es ging gesäubert und war anschließend selbst kurz unter die Dusche gesprungen.

Verdammt, er hätte gerade nicht versuchen sollen, ihn zu küssen. Bei dem Alkoholpegel, den er gehabt hatte, hätte er sich doch denken können, dass Per einen Filmriss hat. Er wirkte irgendwie ein bisschen irritiert und schien sauer auf ihn zu sein, so wie seine Augen funkelten. Wie würde er nur erst reagieren, wenn er ihm erzählte, dass sie sich in der Nacht nicht nur geküsst hatten?
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