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von kira9639lille
erstellt: 27.10.2009
letztes Update: 12.01.2011
Geschichte, Allgemein / P12
(abgebrochen)
Also nun das Kapitel 2. Alles gehört mir und ich widme es meiner ersten Reviewschreiberin alylala25. Ich lads extra heute noch für dich hoch, damit du es vielleicht noch heute siehst.
P.S. Nein kannst dein Praktikum nicht dort machen, es werden nur Engel zugelassen.
Weihnachtsmann, Nikolaus und Osterhase
Kapitel 2 – Bald ist Nikolaus
Es geht ja jetzt aber auch langsam auf Nikolaus/Weihnachten zu, deshalb müssen Nicolas und ich öfter „Überstunden“ machen. Heißt eigentlich, wir „vergessen“ manchmal unsere Hausaufgaben und sind manchmal „verhindert“, sodass wir nicht zum Unterricht kommen können. Man muss in unserem Geschäft spätestens 3 Monate vor dem Geschenkeverteilen anfangen vorzubereiten, das heißt schon mal anfangen Geschenkpapier zu drucken (das wird immer noch mit Hand gemacht) und nachsehen, ob der Schlitten noch flugtauglich ist. (Am besten noch hoffen, dass er es ist, sonst muss er erst repariert werden und dann noch zum Himmels-TÜV und die sind manchmal total unfreundlich!!). Zum Glück gibt es ja noch die Engel. Jeanne und Anna, das sind die „Stellvertreter“ von Nicolas und mir, haben uns schon oft geholfen und haben immer Ahnung, was gemacht werden muss. Toni arbeitet mit Felicitas zusammen, aber die beiden haben ja erst nächstes Jahr wieder was zu tun.
Nun ja, Nicolas telefoniert schon täglich mit Anna und redet und diskutiert über alles Mögliche. Am meisten diskutieren sie über die Frage, ob ein bestimmtes Kind artig genug war, um jetzt ein Geschenk zu erhalten oder nicht. Dabei entstehen manchmal sehr lustige, manchmal sehr ernste Gespräche. Wenn die beiden mal nicht weiter wissen, werden ich oder Toni gefragt. In Endeffekt einigen sich die beiden aber immer wieder.
Ich komme jedenfalls grad von der Uni wieder und rufe „Bin wieder da!“. Als Antwort kommt mir Toni entgegen (aus dem Hasenzimmer) und sagt: „Schön. Ich soll dir von Nico sagen, dass er schon weg musste. Er ist schon heute Vormittag nach Finnland gereist. Anna brauchte seine Hilfe. Er kommt wahrscheinlich erst morgen Mittag wieder.“ „Danke, dass du mir das sagst. Ist noch was vom Essen da??“ „Klar, steht in der Küche, auf dem Herd. Es gibt heute Pfannkuchen.“, erwidert Toni und geht wieder ins Hasenzimmer. Das Hasenzimmer ist übrigens der Raum in dem Toni auch sein Bett hat, aber es heißt so weil dort auch die 18 Hasen leben. Es ist der größte Raum in unserer Wohnung und trotzdem ist er so gut wie voll, mit den vielen Hasenkäfigen, besser gesagt, der Raum ist ein einziger Hasenkäfig. Man muss immer aufpassen, dass man nicht zufällig auf einen Hasen tritt, oder über einen stolpert. Damit ihr wisst, warum Toni nach Finnland reisen musste, damit er Anna helfen kann, will ich euch das mal kurz erklären. Wir drei wohnen zwar in Deutschland, aber trotzdem sind unsere „Arbeitsplätze“ nicht in Deutschland. Die „Zentralen“ wechseln ihren Wohnort nicht wie wir. Nicos „Arbeitsplatz“ war schon immer im nördlichen Finnland, Tonis, wie sollte es anders sein, auf der Osterinsel (deswegen heißt sie auch so, und die Steinfiguren hat Toni mal gemacht. Damals kannten wir drei uns noch nicht und ihm war schrecklich langweilig. Ich frag mich heute noch, warum er Menschenköpfe gemacht hat und keine Hasenköpfe, obwohl er die viel lieber hat.), während meiner in Russland ist. Allerdings in einem Teil, der von Menschen unbewohnt ist, und auch von Menschen gemieden wird. Bald muss ich dort auch hin und mich um die Geschenke kümmern. Noch habe ich allerdings etwas Zeit. Die verbringe ich momentan damit, schon vorhanden Wunschzettel zu lesen und schon erste Geschenkseinkäufe zu erledigen. Außerdem kann ich schon mal die „Wunschzettel“ der Älteren auswerten. Mit Älteren mein ich diejenigen, die keine Wunschzettel mehr schreiben. Trotzdem bekommen die aber auch Geschenke von mir. Damit ich weiß, was sie wollen, beobachten meine kleinen Engel diese Leute. Das können die richtig gut und immer wenn wir einen Praktikant oder Praktikantin haben, ist das häufigste was die machen, die Menschen zu beobachten. Deshalb können es uns auch nie genug Praktikanten / Praktikantinnen zu uns kommen. (Wenn jemand der Engel kein Praktikumsplatz findet, wird er von der Schule immer sowieso zu uns geschickt.)
Ich werte erst einmal die Wunschzettel, die ich schon hab, weiter aus und entschließe mich am Nachmittag schon ein paar Geschenke zu besorgen. Als ich dann die Geschenke zusammen hab und bezahle starren mich alle ganz komisch an. Nun ja, ich würde es an ihrer Stelle auch tun. Wer kauft denn schon bitte als 19-Jährige einen ganzen Einkaufswagen mit Barbiepuppen und einen zweiten mit Lego, Playmobil und Gesellschaftsspielen? Eine „normale“ 19-Jährige sicher nicht! Ich aber schon, und dass ich nur 2 Einkaufswagen hab, ist eigentlich unter dem Durchschnitt. Normalerweise hab ich in dieser Zeit schon 3 mit einem riesen Berg darauf. Je näher Weihnachten kommt, desto höher wird meine Anzahl von Einkaufswagen. Meine Höchstzahl war 9 Stück. Das war 1950. Es war kurz vor Weihnachten und fast alle waren mit Schokolade, Mandarinen und anderem gefüllt. 2 waren aber auch mit Stoffen und Ledergefüllt. In dem Jahr haben meine lieben Engel so viele Kleidungstücke und Schuhe genäht, dass wir so gut wie gar keine Materialien mehr hatten.
Während ich das Eingekaufte in Tüten packe, summe ich schon ein Weihnachtslied (Lasst uns froh und munter sein) vor mich hin und fahre schließlich nach Hause. Es ist schon dunkel draußen und ich merke wie der Herbst langsam den Winter einläutet.
So das wars fürs erste mal wieder. Ich wünsche mir reviews zu Weihnachten (falls jemand mir was schenken will).
P.S. Nein kannst dein Praktikum nicht dort machen, es werden nur Engel zugelassen.
Weihnachtsmann, Nikolaus und Osterhase
Kapitel 2 – Bald ist Nikolaus
Es geht ja jetzt aber auch langsam auf Nikolaus/Weihnachten zu, deshalb müssen Nicolas und ich öfter „Überstunden“ machen. Heißt eigentlich, wir „vergessen“ manchmal unsere Hausaufgaben und sind manchmal „verhindert“, sodass wir nicht zum Unterricht kommen können. Man muss in unserem Geschäft spätestens 3 Monate vor dem Geschenkeverteilen anfangen vorzubereiten, das heißt schon mal anfangen Geschenkpapier zu drucken (das wird immer noch mit Hand gemacht) und nachsehen, ob der Schlitten noch flugtauglich ist. (Am besten noch hoffen, dass er es ist, sonst muss er erst repariert werden und dann noch zum Himmels-TÜV und die sind manchmal total unfreundlich!!). Zum Glück gibt es ja noch die Engel. Jeanne und Anna, das sind die „Stellvertreter“ von Nicolas und mir, haben uns schon oft geholfen und haben immer Ahnung, was gemacht werden muss. Toni arbeitet mit Felicitas zusammen, aber die beiden haben ja erst nächstes Jahr wieder was zu tun.
Nun ja, Nicolas telefoniert schon täglich mit Anna und redet und diskutiert über alles Mögliche. Am meisten diskutieren sie über die Frage, ob ein bestimmtes Kind artig genug war, um jetzt ein Geschenk zu erhalten oder nicht. Dabei entstehen manchmal sehr lustige, manchmal sehr ernste Gespräche. Wenn die beiden mal nicht weiter wissen, werden ich oder Toni gefragt. In Endeffekt einigen sich die beiden aber immer wieder.
Ich komme jedenfalls grad von der Uni wieder und rufe „Bin wieder da!“. Als Antwort kommt mir Toni entgegen (aus dem Hasenzimmer) und sagt: „Schön. Ich soll dir von Nico sagen, dass er schon weg musste. Er ist schon heute Vormittag nach Finnland gereist. Anna brauchte seine Hilfe. Er kommt wahrscheinlich erst morgen Mittag wieder.“ „Danke, dass du mir das sagst. Ist noch was vom Essen da??“ „Klar, steht in der Küche, auf dem Herd. Es gibt heute Pfannkuchen.“, erwidert Toni und geht wieder ins Hasenzimmer. Das Hasenzimmer ist übrigens der Raum in dem Toni auch sein Bett hat, aber es heißt so weil dort auch die 18 Hasen leben. Es ist der größte Raum in unserer Wohnung und trotzdem ist er so gut wie voll, mit den vielen Hasenkäfigen, besser gesagt, der Raum ist ein einziger Hasenkäfig. Man muss immer aufpassen, dass man nicht zufällig auf einen Hasen tritt, oder über einen stolpert. Damit ihr wisst, warum Toni nach Finnland reisen musste, damit er Anna helfen kann, will ich euch das mal kurz erklären. Wir drei wohnen zwar in Deutschland, aber trotzdem sind unsere „Arbeitsplätze“ nicht in Deutschland. Die „Zentralen“ wechseln ihren Wohnort nicht wie wir. Nicos „Arbeitsplatz“ war schon immer im nördlichen Finnland, Tonis, wie sollte es anders sein, auf der Osterinsel (deswegen heißt sie auch so, und die Steinfiguren hat Toni mal gemacht. Damals kannten wir drei uns noch nicht und ihm war schrecklich langweilig. Ich frag mich heute noch, warum er Menschenköpfe gemacht hat und keine Hasenköpfe, obwohl er die viel lieber hat.), während meiner in Russland ist. Allerdings in einem Teil, der von Menschen unbewohnt ist, und auch von Menschen gemieden wird. Bald muss ich dort auch hin und mich um die Geschenke kümmern. Noch habe ich allerdings etwas Zeit. Die verbringe ich momentan damit, schon vorhanden Wunschzettel zu lesen und schon erste Geschenkseinkäufe zu erledigen. Außerdem kann ich schon mal die „Wunschzettel“ der Älteren auswerten. Mit Älteren mein ich diejenigen, die keine Wunschzettel mehr schreiben. Trotzdem bekommen die aber auch Geschenke von mir. Damit ich weiß, was sie wollen, beobachten meine kleinen Engel diese Leute. Das können die richtig gut und immer wenn wir einen Praktikant oder Praktikantin haben, ist das häufigste was die machen, die Menschen zu beobachten. Deshalb können es uns auch nie genug Praktikanten / Praktikantinnen zu uns kommen. (Wenn jemand der Engel kein Praktikumsplatz findet, wird er von der Schule immer sowieso zu uns geschickt.)
Ich werte erst einmal die Wunschzettel, die ich schon hab, weiter aus und entschließe mich am Nachmittag schon ein paar Geschenke zu besorgen. Als ich dann die Geschenke zusammen hab und bezahle starren mich alle ganz komisch an. Nun ja, ich würde es an ihrer Stelle auch tun. Wer kauft denn schon bitte als 19-Jährige einen ganzen Einkaufswagen mit Barbiepuppen und einen zweiten mit Lego, Playmobil und Gesellschaftsspielen? Eine „normale“ 19-Jährige sicher nicht! Ich aber schon, und dass ich nur 2 Einkaufswagen hab, ist eigentlich unter dem Durchschnitt. Normalerweise hab ich in dieser Zeit schon 3 mit einem riesen Berg darauf. Je näher Weihnachten kommt, desto höher wird meine Anzahl von Einkaufswagen. Meine Höchstzahl war 9 Stück. Das war 1950. Es war kurz vor Weihnachten und fast alle waren mit Schokolade, Mandarinen und anderem gefüllt. 2 waren aber auch mit Stoffen und Ledergefüllt. In dem Jahr haben meine lieben Engel so viele Kleidungstücke und Schuhe genäht, dass wir so gut wie gar keine Materialien mehr hatten.
Während ich das Eingekaufte in Tüten packe, summe ich schon ein Weihnachtslied (Lasst uns froh und munter sein) vor mich hin und fahre schließlich nach Hause. Es ist schon dunkel draußen und ich merke wie der Herbst langsam den Winter einläutet.
So das wars fürs erste mal wieder. Ich wünsche mir reviews zu Weihnachten (falls jemand mir was schenken will).
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