Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
 
»
von KaoTec    erstellt: 24.10.2009    letztes Update: 26.03.2010    Geschichte, Humor / P16 Slash    (abgebrochen)
Autor: Nana/ HaseImRegen
Pairing: BillxTom
Genre: Humor, Romanze
Warning: Twincest
Disclaimer: Die Jungs gehören sich selber. Von den Handlungen und der Story ist nichts wahr, weil ich alles erfunden habe. Mir gehört lediglich die Storyline und ich verdiene damit kein Geld und bekomme auch keinen Cluburlaub bezahlt.

______________________________________________________________________

Bill’s Diary – Kapitel 1

Laptopwahn






Mein Leben war – wenn man vom Ruhm mal absah – ja eigentlich komplett normal und verlief in geordneten Bahnen. Zumindest war ich immer der Ansicht gewesen. Aber seit einiger Zeit konnte man behaupten das bei mir nichts mehr so war wie vorher. Außer vielleicht den Gustav mir immer noch predigte ich solle mir nicht so viel Zeug ins Gesicht klatschen, weil das die Poren verklebte.

Wir waren gerade in L.A angekommen und ich fragte mich insgeheim warum Tom schon seit einigen Wochen nicht mehr richtig zurechnungsfähig war. Das lag wahrscheinlich auch einfach nur an dem Stress den wir hatten. Oder an seiner neuerdings chronischen Sexebbe. Woran auch immer es lag, es machte mich wahnsinnig. Wenn ich Tom mal nicht rumzappeln sah, dann sah ich ihn vor seinem Laptop hängen. Was genau daran in den letzten Wochen so interessant war, war mir immer noch ein Rätsel.
Aber irgendwann würde ich selbst dieses lösen. Fragte sich halt immer nur wann.

Wenn man es genau nahm benahm sich Tom auch mir gegenüber etwas merkwürdig. Er redete zwar immer noch ununterbrochen, aber er war irgendwie anders. Wie sollte ich das denn jetzt beschreiben? Sagen wir es mal so, er sah mich etwas merkwürdig an.
Wie genau ich diesen Blick jetzt definieren sollte war mir zwar nicht klar, aber klar war mir dass Tom mich noch nie so angesehen hatte. Und ich hatte bis jetzt auch noch keine Ahnung wo ich diesen Blick schon mal gesehen hatte. Wenn ich mich nicht täuschte hatte ich diesen Blick auch noch nie gesehen. Und wenn ich jetzt mal ehrlich war, dann machte mich das kirre. Ich war sein Zwilling verdammt, ich hatte zu wissen was mit ihm los war. Aber Herr Kaulitz befand es ja nicht für nötig mit mir zu reden.

Wir standen vor dem Flughafen und ich lehnte an der Mauer während wir auf unseren Van warteten. Ich glaube in den letzten zehn Minuten hatte ich an die fünf Zigaretten geraucht und mir schon zehn Mal gewünscht ne Flasche Jägermeister bei mir zu führen.
Entweder um sie in einem Zug auszutrinken oder aber um sie Tom über die Rübe zu ziehen. Beide Optionen gefielen mir ausgesprochen gut. Denn Tom trieb mich gerade an den Rand des Wahnsinns. Er zappelte schon wieder rum und nörgelte einen äußerst geduldigen Georg zu das er unbedingt – die Betonung liegt auf UNBEDINGT – an seinen Laptop musste. Besser gestern als später.

„Bill? Alles okay mit dir?“ wurde ich von links angesprochen und drehte meinen Kopf in Zeitlupentempo zu Gustav der mich besorgt ansah.
„Aber ja, was sollte nicht okay sein?“ gab ich von mir und versuchte dabei auch wirklich angestrengt freundlich und liebenswert zu erscheinen. Allerdings klappte das nicht sonderlich gut denn Gustav hob nur eine Augenbraue.
„Ich weiß nicht. Du grummelst vor dich hin und knirschst gelegentlich mit den Zähnen“
Okay, ich tat eindeutig Dinge die ich nicht mitbekam. Das war mal mehr als schlecht. Das wusste ich aus jahrelanger Erfahrung. Aber….Tom trieb mich in den Wahnsinn.
„Ach…Zeitvertreib“ lächelte ich unserem Drummer entgegen und tötete meine aufgerauchte Zigarette mit ziemlicher Brutalität im Aschenbecher.

Gustav ging vorsichtshalber einen Schritt zurück was die Aufmerksamkeit von Tom und Georg erweckte. Ich lächelte gezwungen und atmete einmal tief ein.
Ich musste mich beruhigen und zwar schnell.
„Bill?“
Die Frage in meinem Namen ließ mich zu meinem Bruder blicken und die Augenbraue heben während ich meine Sonnenbrille zu Recht rückte.
„Ja?“ antwortete ich lang gezogen und drehte mich ihm nun komplett zu.
„Wann kann ich an meinen Laptop?“

Ich war weiß Gott kein schlechter Mensch. Zumindest war ich dieser Auffassung. Und ich rastete im Gegensatz zu Tom auch nicht schnell aus. Aber was zuviel war, das war einfach zuviel.
„Sag mal was hast du die ganze Zeit mit deinem scheiß Laptop?“ fauchte ich los und warf dabei die Hände in die Luft.
Das konnte doch wohl nicht angehen. Ich war übrigens auch nicht eifersüchtig. Aber ich konnte es auf den Tod nicht ausstehen, wenn ich für ein Gerät vernachlässigt wurde. Wann Tom sich das letzte Mal mit mir abgegeben hatte, wusste ich schon gar nicht mehr. Vor zwei Monaten oder so? Ich meinte jetzt übrigens nicht das Abgeben im Sinne von ‚Ich wechsle mal schnell zwei Sätze mit ihm damit er die Fresse hält’ sondern das Abgeben im Sinne von ‚Ich mag meinen Bruder und verbringe gern meine Zeit mit ihm. Scheiß auf den Laptop’.
Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Irgendwann würde ich so weit sein und dieses verdammte Höllengerät aus dem fahrenden Van werfen.

„Ähm…na ja, ich muss halt so ein bisschen was dran erledigen“ kam es irritiert von meinem Bruder und ich beschloss in diesem Moment das Teil unbemerkt verschwinden zu lassen.
Und wenn ich es in der nächst gelegenen Wüste vergraben musste, dann würde ich das tun.
„Ah ja, interessant“ murrte ich nur und schnappte mir meine Tasche ehe ich zu unserem Van lief der gerade angekommen war.

Die irritierten Blicke in meinem Rücken ignorierte ich gekonnt und warf mich auf die Rückbank. Wenn ich heute noch einmal den Namen dieses Geräts hörte, dann würde ich komplett ausrasten. Und anscheinend war Tom derselben Auffassung, denn er erwähnte es die komplette Fahrt nicht. Dafür war ich ihm sogar etwas dankbar.
Nachdem wir beim Radio angekommen waren, wo wir heute ein Interview gaben, stiegen wir aus und ich lief hinter Gustav her ins Gebäude.
Dabei versuchte ich die Blicke von Tom zu ignorieren, der mich die komplette Zeit von der Seite her angaffte. Hatte ich nen Pickel in der Fresse oder was?

Meine Laune war auf dem Tiefpunkt. Eigentlich wollte ich ja gerade den Gang nach links abbiegen als ich hinter mir ein Rums hörte und mich umdrehte.
Anscheinend war Tom so damit beschäftigt gewesen mich anzugaffen, das er verpeilt hatte, das geradeaus nur eine Wand war. Und er war dagegen gelaufen um sich nun den Kopf zu halten.
So leid mir Tom in diesem Moment auch tat, aber ich konnte nicht anders als loszulachen. Der Anblick war auch einfach zu geil. Ich meine, wer rannte schon gegen Wände?
Egal was Tom für ein Problem hatte, es musste schwerwiegend sein.

„Ja, ja. Lach du nur“ murrte mein Bruder und ich verkniff mir eine neue Lachsalve während ich weiterging und registrierte dass Tom mich schon wieder angaffte.
Wollte der noch mal gegen ne Mauer rennen oder so?
„Tom? Wenn du mich die ganze Zeit angaffst dann läufst du noch mal wo gegen“ gab ich deswegen resignierend von mir und sah kurz zu ihm rüber.
„Woher willst du wissen dass ich dich anschaue?“ kam die trotzige Frage zurück und ich verdrehte die Augen.

„Seh ich eigentlich so blöd aus wie du mich für hältst?“ fragte ich zurück.
„Ja…ich meine nein“
„Darf ich dann wissen warum du mich anstarrst? Hab ich nen Pickel oder so?“
Wenn ich jetzt keine vernünftige Antwort bekam, dann würde ich ihn töten. So oder so es würde schmerzhaft werden.

„Du siehst einfach toll aus“
Mein Kopf schoss zu Tom rüber und ich starrte ihn an als wäre er der Osterhase. Okay, das war das merkwürdigste was ich jemals von ihm gehört hatte. Das musste ich jetzt wirklich nicht verstehen.
„Geht es dir gut?“ fragte ich deswegen vorsichtig nach.
Vielleicht hatte er ja eine Gehirnerschütterung von der Wand oder so ähnlich.

„Natürlich geht’s mir gut“
„Ich wollte nur mal sicher gehen“ gab ich meinen Kommentar ab und betrat hinter den anderen das Studio wo ich auch gleich einen Stuhl zugewiesen bekam.
Tom setzte sich neben mich und ich beschloss sein Kompliment – falls es eins war – zu vergessen. Da wurde man ja konfus.

Das Interview verlief alles in allem recht gut. Wir beantworteten Fanfragen und quatschten ein bisschen über unser bald neu erscheinendes Album.

„So, eine Frage von Celine aus Manhattan“  informierte uns der Moderator und ich wartete genauso wie die anderen geduldig auf die Frage.

„Tom? Was findest du an Bill am Schönsten?“

Was zur Hölle war das denn bitte für ne Frage? Da konnte man ihn ja auch gleich fragen was er an sich am Besten fand. Das kam aufs selbe raus. Immerhin war Tom mein genetisches Gegenbild. Die Frage war doch einfach nur noch lächerlich.

„Schwer zu sagen“ druckste mein Bruder neben mir rum und meine Augenbraue wanderte in die Höhe. Schwer zu sagen? Hatte der neuerdings Komplexe oder wie?
„Also ich find Bill ja allgemein schön“
Okay, jetzt war es offiziell. Tom hatte einen an der Waffel.

„Aber am schönsten find ich seine Augen, die Lippen…ähm…und die Hände“ schoss mein Bruder dann den Vogel ab.
Ja, Hilfe? Vielleicht hatte er doch eine Gehirnerschütterung.
Der Rest des Interviews verflog ohne dass ich viel davon mitbekam. Ich antwortete zwar hier und da konnte mich aber nicht mehr daran erinnern was ich eigentlich von mir gegeben hatte.

Kaum das wir das Studio verlassen hatten grabschte ich nach Toms Shirt und hielt ihn daran fest bis die Anderen ein gutes Stück voraus waren.
„Sag mal was sollte das denn?“ fragte ich dann und ich wusste, dass Tom wusste was ich meinte.
„Ich hab die Wahrheit gesagt. Ich find dich ja auch schön“ gab der verblüfft von sich und hob eine Augenbraue während er mich verwirrt ansah.
„Ich glaub du hast ne Gehirnerschütterung“ seufzte ich und war schon im Begriff weiter zu gehen als Tom schnell zu mir aufschloss.
„Ich liebe dich und das weißt du. Also warum soll ich dich nicht hübsch finden?“
Das was ich jetzt brauchte war kein Alkohol mehr sondern einen Therapeuten.
 
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311