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Geschichte: Fanfiktion
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von FelixFelicis
erstellt: 13.10.2009
letztes Update: 05.09.2010
Geschichte, Drama / P18 Slash
(abgebrochen)
alle anderen personen sind frei erfunden, wie auch das lancaster internat ^^
bill und tom sind keine geschwister!
viel spaß^^
---Bill---
Wie jeden Abend saß ich mit meinen Freunden im Gemeinschaftsraum unseres Stockwerks.
Nach 23 Uhr traute sich hier niemand mehr rein, denn sie wussten, dass wir das nicht duldeten.
Mein Blick haftete an der barockinspirierten Decke des nobel eingerichteten Raumes.
Ich nippte an meinem Glas Rotwein und lauschte mehr oder weniger der Geschichte meines Freundes Jasper Churchill, der gerade von seiner letzten Eroberung erzählte.
Neben ihm saßen George Blandford und Viktor Blair, die ihm weitaus mehr Aufmerksamkeit schenkten als ich.
Mein Name ist übrigens William Lancaster. Benannt nach dem berühmten Abenteurer, von dem mein Vater ein großer Fan war. Meine Freunde, die ich euch eben vorgestellt habe, dürfen mich Bill nennen.
Meinem Vater gehört das spießige, aber hoch angesehene Lancaster Internat in Mayfair, mitten im Herzen Londons, in dem ich fest sitze und mich von Tag zu Tag mehr langweile.
Eigentlich dürften wir hier nicht sitzen und Alkohol trinken, aber jeder der auch nur auf die Idee kommen würde uns zu verpfeifen wusste, dass er danach keine Sekunde mehr an dieser Schule überleben würde.
Und jeder der einen Platz hier bekommen hatte, dankte Gott dafür.
Es gab hier unterschiedliche Schichten, genau wie im echten Leben.
Ich und meine Freunde betitelten uns gerne als “Die Elite”.
Ich hatte sie ausgewählt, aus einem Haufen Spielfiguren, denn so betrachtete ich das ganze hier.
Wie ein Schachbrett und ich war der König.
Danach gab es noch die, die ebenfalls viel Geld hatten, dann kam eine Weile nichts und dann gab es vereinzelt Schüler die auf Grund einer besonderen Begabung einen Platz bekommen hatten.
Diese Schüler wohnten im Nebengebäude des Hauptinternats, in dem es nicht ansatzweise so luxuriös war wie hier, aber das sollte mich nicht weiter interessieren.
“Und dann hab ich die kleine auf mein Zimmer gelockt und es ging sofort zur Sache!!” erzählte Jasper schon leicht angetrunken.
“Und dann?” wollte George wissen und richtete sich interessiert auf.
“Danach hab ich sie rausgeschmissen, ist doch klar! Sie hat geheult und ist abgezogen!!” Jasper lachte laut los und schlug sich auf den Oberschenkel.
Jasper war übrigens mein bester Freund, die anderen beiden jeder Zeit austauschbar. Sie waren Söhne von hoch angesehenen Leuten hier in England und passten daher in meinen Freundeskreis.
Und eines hatten wir vier noch gemeinsam. Wir hassten diese Schule und liebten es die Regeln zu brechen.
Draußen, hinter den Mauern tobte das Leben und wir nutzen jede Gelegenheit um einen kleinen Abstecher in diese Welt zu unternehmen.
Jeder wusste, dass wir es taten, nur die Schulleitung und in erster Linie mein Vater waren blind.
Für meinen Vater war ich perfekt erzogen und das absolute Vorführobjekt.
Ich war gebildet, talentiert, musikalisch und nebenbei bemerkt eine Schönheit.
Was er nicht kannte, war meine dunkle Seite, wie ich sie gern nannte.
Ich schlich mich nachts raus, zog durch Pubs und nahm mir was ich wollte und wen ich wollte, nur um danach achtlos wegzuwerfen, was mich belasten könnte.
Ich würde niemals nur eine Spielfigur sein. Niemals würde ich zulassen, dass jemand mich wegwirft.
Gefühle waren ein absolutes Tabu.
Ich wollte nur eins. Meine Macht über andere ausleben.
“Hey Bill, du hattest auch schon lange keine mehr, was ist los?” fragte Jasper und schenkte mir nach, als er gesehen hatte, dass mein Glas fast leer war.
Erneut nahm ich einen kleinen Schluck und stellte dann das Glas ab.
“Es langweilt mich Jasper, diese Weiber, einfach alles. Ich krieg doch eh jede die ich will, wo bleibt da die Herausforderung?” Theatralisch seufzend ließ ich mich in meinen Sessel zurückfallen und schloss die Augen.
An diesem Internat waren Mädchen nicht zugelassen, also nahmen wir uns irgendwann zur Aufgabe, alle reichen Gören der Umgebung flachzulegen, was mir mit Leichtigkeit gelungen war.
“Oho, Master William braucht eine Herausforderung..” scherzte Viktor und erntete dafür von mir einen vernichtenden Blick.
Ich griff erneut nach meinem Glas und hob dezent eine Augenbraue.
“Irgendwelche Vorschläge?” Nüchtern blickte ich in die Runde.
“Na wenn die Weiber dich langweilen, dann leg halt nen Kerl flach.” lachte Jasper.
Ich atmete tief durch.
“Viel zu einfach, irgendwelche ernsthaften Vorschläge?”
Einfach einen Kerl flachzulegen war so ungefähr das anspruchsloseste überhaupt.
Das hier war ein reines Jungeninternat und ich war mit Abstand der hübscheste Kerl auf dem ganzen Gelände.
Ich war groß, schlank und durch meine schwarzen Haare die glatt über meine Schultern fielen und immer mit einem gepflegten Seitenscheitel mein von Gott gegebenes Gesicht umspielten, wirkte ich weiblicher als ich es beabsichtigte.
Hier einen Kerl zu finden, der mich wollte war einfacher als einem Kind den Lutscher zu klauen.
“Ich denk ja eher, dass die Typen dich flachlegen wollen als umgekehrt.” merkte George an und ich musste zugeben, da könnte er sogar recht haben.
“Ich wette, Bill schafft es nicht nen Typen der komplett hetero ist, dazu zu bringen sich in ihn zu verlieben und von ihm flachlegen zu lassen!” rief Jasper und ließ seine Hand auf meinen Oberschenkel knallen.
“Sag mal spinnst du, ich will überhaupt keinen Typen flachlegen, zufällig bin ich auch hetero.” rief ich gereizt.
Ganz ehrlich, so mit mir umzugehen, dass durfte sich nur er allein erlauben, jeder andere hätte jetzt mindestens ne gebrochene Nase.
“Du traust dich nicht..” grinste er hinterhältig und streichelte an der Innenseite meines Oberschenkels immer weiter nach oben.
Etwa mit gleicher Geschwindigkeit, als würde ich eine Fliege zerquetschen wollen, fand meine Hand sein Handgelenk und hielt es fest.
“Ein Stück weiter und ich vergesse mich..” warnte ich ihn leise.
“Weil ich dich so antörne?” kicherte mein bester Freund und ein fieses Schmunzeln stahl sich auf meine Lippen.
Ich griff nach der hässlichen Krawatte, die zu unseren lahmen Schuluniformen gehörte, welche mittlerweile gelockert um seinen Hals hing und zog ihn zu mir um ihm einen gespielt unschuldigen Kuss zu geben, den ich gekonnt vertiefte, während er unter meinen Lippen immer willenloser wurde.
Ich wusste es, mir konnte niemand widerstehen, nicht einmal mein bester Freund.
Da er der zweithübscheste Kerl dieser Schule war, hatte ich auch überhaupt keine Hemmungen ihn zu küssen.
“Bill..nimm mich..” piepste Jasper und sah mich flehend an, als ich den Kuss löste.
Ich fing an zu lachen und wuschelte ihm über den Kopf.
“Hab ich die Wette etwa schon gewonnen?” grinste ich, als Jasper mit dem Kopf in meinen Schoß fiel.
“Ey, kotz mich bloß nicht voll!!” lachte ich und fing an mit seinen blonden Haaren zu spielen, die ihm wuschelig ins Gesicht hingen.
“Jasper zählt nicht, der ist total besoffen!!” protestierte Viktor und George fing an zu lachen.
“Ich finde auch, dass WIR den Typen für dich aussuchen sollten! Was kuckst du so Bill, du wolltest eine Herausforderung, wir geben dir eine!”
Ich seufzte resignierend.
Als Feigling dastehen wollte ich ja nun auch nicht, also willigte ich in die Wette ein.
“Gut, ihr sucht mir einen Kerl und ich werde ihn dazu bringen sich in mich zu verlieben und ihn flachlegen. Aber wehe ihr sucht mir nen hässlichen!”
George und Viktor tauschten einen kurzen Blick und tuschelten sich etwas zu.
“Ich will dich Billy… “ murmelte Jasper gegen meinen Bauch.
“Halt die Fresse Jasper, du bist keine Herausforderung!” schnauzte ich ihn an und er winselte darauf hin nur noch leise.
“Okay, wir haben einen!” grinste Viktor.
“Okay, wen?” wollte ich wissen und sah die beiden fragend an.
“Tom Kaulitz.” antworteten beide wie aus einem Mund.
Ich hob unbeeindruckt eine Augenbraue und verschränkte die Arme vor der Brust.
“Wer oder was ist Tom Kaulitz?”
Draußen vor dem Innenhof wurde es plötzlich laut.
George und Viktor sprangen auf und rannten zum Fenster um zu sehen, was da vor sich ging.
Genervt schob ich Jasper von meinem Schoß, der auf den teuren, beigefarbenen Flokati plumpste und sich jammernd auf den Rücken drehte.
Elegant stieg ich über ihn rüber und begab mich zu den anderen Beiden um vom dritten Stock aus herauszufinden wer um diese Uhrzeit soviel Lärm verursachte.
Unten vor dem verschlossenen Tor prügelten sich mehrere Typen und es war schwer herauszufiltern, wer jetzt gegen wen war.
Am Rand stand eine blonde Barbie, die irgendwie versuchte dazwischen zu gehen, aber von einem der Typen beiseite geschubst wurde.
“Das ist Tom Kaulitz..” bemerkte Viktor am Rande und George knuffte mich grinsend an.
“Welcher von denen?” wollte ich noch immer wenig beeindruckt wissen.
“Der mit dem Stirnband und der weißen Zeltjacke.” sagte George und meine Augen weiteten sich, als ich erkannte wer das war.
“Philly??” rief ich erschrocken. “Das ist nicht euer Ernst!!”
Klar wusste ich, wer Tom Kaulitz war.
Er gehörte zu der Unterschicht aus dem Nebenhaus.
An der Schule war er als “Philly” bekannt, weil er aus Philadelphia kam und angeblich wurde er durch eine besondere Begabung aufgenommen.
Allerdings gingen auch Gerüchte rum, dass seine Familie einem Verbrecherbund angehörte und sich einen Platz für ihn erpresst hatte.
Natürlich war das nur ein Gerücht und keiner hatte Beweise dafür.
Tom benahm sich in der Schule auch eher unauffällig.
Nur durch seine Ami-Gangsterfrisur fiel er auf und natürlich war er auch uns besonders aufgefallen, da er wie wir einen Dreck auf Regeln gab und ohne sich erwischen zu lassen, kam und ging wie es ihm Spaß machte.
Warum wir einen weiteren Regelbrecher duldeten?
Weil wir ihn nicht einschätzen konnten und immer noch nach seiner Schwachstelle suchten. Aber in letzter Zeit hatte ich mich eh nicht weiter um ihn geschert.
“Und Bill, gibst du jetzt schon auf?” grinste Viktor, was von mir nur müde belächelt wurde.
Tom Kaulitz dazu bringen sich in mich zu verlieben und auch noch von mir flachlegen zu lassen. Das war bestimmt alles andere als einfach und genau das richtige um meinen langweiligen Alltag aufzufrischen.
Gerade konnte ich beobachten, wie in einigen Fenstern Licht anging und in der Ferne konnte man schon Polizeisirenen hören.
Tom stand alleine gegen drei, das hatte ich mittlerweile rausgefunden. Die Barbie schrie laut herum und auch Tom und einer der Typen schrieen sich gegenseitig an, während er festgehalten und weiter bedroht wurde.
“Bist du bekloppt? Bei so einer Vorlage geb ich doch nicht auf!!” lachte ich, zog mir meinen Schulparker über und setzte die Kapuze auf. Ich überprüfte kurz meine Taschen und nickte dann zufrieden. “Ihr könnt mich von hier aus beobachten.”
“Bill, du willst dich da doch nicht alleine einmischen, die erwischen dich auch noch.” rief George aber ich lachte nur.
“Mich erwischt keiner so schnell. Ihr wolltet Tom Kaulitz, ihr bekommt Tom Kaulitz.” Erhobenen Hauptes verließ ich den Gruppenraum.
Schüttelte unterwegs noch Jasper ab, der mich am Hosenbein festhalten wollte und rannte los, als die Tür hinter mir zufiel.
Jetzt musste ich wirklich schnell sein, wenn mein Plan funktionieren sollte.
Ich flog mehr als dass ich lief, die Feuertreppe runter, bis ich mich auf dem hinteren Teil des dunklen Hofes wieder fand.
Ich kannte alle Möglichkeiten sich wegzuschleichen, die dieses Gelände zu bieten hatte und Philly hatte das große Glück, wahrscheinlich unbewusst, ganz nah an einem versteckten Eingang verprügelt zu werden.
Ich schlich mich dicht an die Hauswand gedrängt weiter nach vorne, als ich beobachtete, wie der Mann von der Aufsicht seinen Posten verließ. Ja, wir hatten hier einen Anstandswauwau, der Tag und Nacht das Gelände bewachte, damit auch keiner der Schüler ein Leben haben konnte.
“Scheiße..” fluchte ich leise vor mich hin. Jetzt musste ich handeln. Jetzt oder nie.
Im Schatten der Bäume rannte ich zu der Mauer, die das Internat eingrenzte, durch die Hecken bis zu der kleinen Tür, die von innen sowie von außen hinter einer Hecke versteckt war.
Ich konnte die Polizeisirenen hören, die immer näher kamen.
Geschickt schlüpfte ich durch die Hecke und öffnete die Tür einen Spalt.
Philly stand mit dem Rücken zu mir und wurde rechts und links festgehalten, während der dritte ihm immer wieder eine verpasste.
Die Tussi stand daneben und heulte.
Oh man, die sollten an ihm noch was dran lassen, ich brauchte ihn schließlich noch.
Ich umfasste den Griff des Messer in meiner Tasche fest und ließ die Schneide herausspringen.
Blitzschnell stach ich erst dem Linken in den Arm, dann dem Rechten.
Den erschreckten Aufschrei der Beiden und die folgende Verwirrung nutzte ich um das gezwungene Objekt meiner Begierde nach hinten durch die Tür auf den Innenhof zu ziehen.
Er wollte gerade laut protestieren, als ich ihn schon gegen die Mauer gedrückt und meine Hand auf seinen Mund gepresst hatte.
Er wollte sich wehren, also lehnte ich meinen ganzen Körper gegen ihn und drückte mein Knie zwischen seine Beine, um ihn für den Moment festzunageln.
Tom Kaulitz war nicht gerade klein und auf jeden Fall kräftiger als ich.
“Shh..” flüsterte ich ihm beschwörend ins Ohr. “Der Aufseher ist da vorne, wenn du nicht erwischt werden willst, bist du besser still..”
Meine Worte schienen zu wirken, denn sein Widerstand ließ nach. Ich löste mich ein bisschen von ihm und stütze meine Hände links und rechts neben ihm ab um seine weiße Jacke möglichst zu verdecken.
“Wer bist du??” flüsterte er, der mich auf Grund meiner Kapuze, die ich mir tief ins Gesicht gezogen hatte, nicht erkennen konnte.
“Dein Schutzengel..” säuselte ich und fing an ihm die Jacke auszuziehen.
“Ey, was machst du da?” protestierte er.
“Shh… stopf die unter dein Shirt, du strahlst heller als jedes Atomkraftwerk.”
Tom nickte einsichtig und stopfte die Jacke unter sein schwarzes T-Shirt, das eher einem Kleid glich.
Ich blickte an ihm runter und musste grinsen.
“Wenn uns jetzt einer erwischt, sagen wir einfach deine Fruchtblase ist geplatzt..”
“Haha, sehr witzig. Ich wär da übrigens schon alleine raus gekommen… irgendwie.” Beleidigt verschränkte er die Arme vor der Brust und presste die Lippen aufeinander.
Ich näherte mich seinem Gesicht und flüsterte ihm ins Ohr: “Wärst du nicht und das weißt du auch.”
Tom schwieg und mir fiel auf, dass er doch einige Verletzungen davon getragen hatte.
Seine Lippe war aufgeplatzt und sein linkes Auge schon leicht geschwollen.
Mehr Vorlagen konnte man mir schon fast nicht mehr bieten.
Mein Entschluss stand fest.
Ich würde diese Wette gewinnen.
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würd mich über kommis freuen =)
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