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Der Fernseher
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| von Cruxis erstellt: 12.10.2009 letztes Update: 12.10.2009 Humor / P12 Slash (keine anonymen Reviews) | 1 Review |
Symphonian WG
Kapitel 1.
KLACK!
„Yeah! Ich habe gewonnen!“, rief ein Junge, mit braunen Haaren.
„Du bist einfach unschlagbar, Lloyd!“, rief dann ein Junge mit blonden Haaren.
„Hehe!“
Eine Gruppe von Schülern stand um Lloyd und jubelten ihm zu.
„Komm lass uns noch eine Runde spielen!“, sagte der Junge der gegenüber von Lloyd stand. Dieser nickte.
Doch in diesem Moment klingelte die Klingel.
„Verdammt!“, sagte Lloyd.
„Egal, lass uns noch schnell spielen.“, meinte der Junge.
„Okay!“
Nach 15 Minuten stand es schon sehr gut für Lloyd. Er hatte schon 9 von 10 Punkten. Er war einfach unschlagbar im Tischfußball.
Doch dann geschah etwas, was keiner der Schüler erwartet hatte. Die Schüler waren nicht in derselben Klasse, nur Lloyd, Colette, Genis, Zelos und Mithos waren in einer Klasse zusammen. Dann kam ihr Lehrer in die Cafeteria.
„Colette! Genis! Mithos! Zelos!“, sagte der Lehrer und die Aufgezählten erschraken. Mithos wollte gerade weggehen.
„Bleib stehen, Mithos!“, rief der Lehrer. Er war ziemlich wütend. Normalerweise war die kleine Pause nur ein Lehrerwechsel und die Schüler mussten normalerweise im Klassenraum bleiben, außer wenn sie Unterricht in einem anderen Raum hatten.
„Yeah! Gewonnen!“, rief Lloyd und er bemerkte nicht, dass sein Lehrer hinter ihm stand.
„Lloyd...“, sagte er und Lloyd drehte sich stockend um.
„D... Dad!“, sagte Lloyd und lächelte verlegen. Kratos, der Lehrer der fünf, war auch zugleich der Vater von Lloyd.
„Warum seid ihr hier unten?“, fragte er in einem ruhigen Ton, doch man konnte deutlich hören, dass er ziemlich wütend war. Keiner antwortete.
Die sechs gingen dann schnell hoch.
„Ihr bekommt dafür Strafarbeiten auf.“, meinte er und ging herum um die Hausaufgaben zu kontrollieren.
„Mein Gott... warum machen die das? Das regt mich langsam auf.“, regte sich Kratos innerlich auf, aber er ließ sich nichts anmerken.
Dann kam er bei Lloyd rum.
„I... ich... ähm... Noishe hat sie gefressen!“, rief Lloyd, woraufhin Kratos sich nur die Hand vors Gesicht schlug.
„Sag wenigstens, dass du sie vergessen hast und erzähl mir keine Geschichten. Und wenn, dann lass Noishe daraus.“, sagte Kratos.
„Es... es stimmt aber! Du kannst Mithos und die anderen fragen!“, verteidigte sich Lloyd.
Kratos seufzte und blickte zu Mithos, der ein Nein andeutete. Allerdings so, dass nur Kratos es verstand.
„Und dabei hast du es doch gestern mit den anderen zusammen gemacht, oder?“, seufzte Kratos und ging weiter, nachdem er seinem Sohn einen Strich aufgeschrieben hatte.
Die restliche Stunde verlief ruhiger.
Als dann endlich das von allen ersehnte Klingeln kam, jubelte die Klasse.
Kratos sah sie nur verwirrt an.
„Schulschluss!“ war das erste Wort, das zu hören war.
Mithos ging zu Kratos.
„Die sind alle so glücklich, weil wir jetzt Schulschluss haben. Wir hatten nur eine Stunde Kunst, dann eine Stunde Mathe und dann jetzt die Stunde Geschichte.“, lächelte er zu Kratos, der nickte. Mithos verstand sich mit am Besten mit Kratos, vermutlich lag es daran, weil die beiden schon vor 4000 Jahren zusammen gereist waren und somit gute Freunde waren.
„Verstehe.“, sagte er und wartete darauf, dass die Schüler den Raum verließen.
„Ihr fünf bleibt noch hier. Eure Strafarbeit ist es auf Seite 24 Nummer 3 und 4 bis morgen zu erledigen. So, ihr könnt jetzt gehen.“, sagte Kratos und die fünf blieben noch enttäuscht stehen, doch sie verließen dann den Raum.
Sie tappten zur Bushaltestelle, doch sie wechselten kein einziges Wort miteinander bis sie an der Bushaltestelle ankamen.
„Klasse... Jetzt auch noch extra Aufgaben...“, murmelte Genis.
Mithos holte sein Buch heraus und sah sich die Aufgaben an. Er erschrak als er die Länge der Aufgaben sah.
„Na toll... Guckt euch mal an, wie viel das ist...“, sagte er und zeigte auf die Aufgaben. Nach einem synchronen Seufzen, wechselte Colette das Thema.
„Meint ihr, wir bekommen morgen die Englischarbeit und Lateinarbeit wieder?“, fragte Colette.
Mithos blickte sie überlegend an. „Ich denke mal schon.“
„Ich hoffe nicht... Ich hab ein sehr schlechtes Gefühl... Wenn ich wieder schlechte Zensuren habe... dann killt Kratos mich...“, sagte Lloyd weinerlich.
„Komm schon, Lloyd. Kratos ist nicht so schlimm.“, versuchte Mithos Lloyd zu beruhigen.
„Das sagst du doch nur, weil ihr jede Nacht zusammen S-...“, sagte Zelos, aber bevor er fertig sprechen konnte, trat Mithos ihm gegen sein Schienbein.
„Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass WIR das NICHT machen! Und außerdem musst du das ja gerade sagen. Du bist doch derjenige, der das jede Nacht mit irgendeiner Frau macht.“ Zelos’ Blick verfinsterte sich.
„S-? Was macht ihr jede Nacht zusammen?“, fragte Lloyd.
Mithos wurde vollkommen rot und sah zur Seite. „N... nichts!“
„Warum bist du auf einmal so rot, Mithos?“, fragte Colette. Genis sah den blondhaarigen Engel nur mitleidig an.
„Ihr macht doch aber nicht wirklich... oder?“, fragte er. Er schien als einziger von Lloyd, Colette und ihm zu verstanden zu haben, was Zelos noch sagen wollte.
Mithos wurde noch roter und fuchtelte wild mit seinen Armen in der Luft herum. „Nein! Das machen wir nicht!!“
„Warum klärt mich nie einer auf?!“, beschwerte sich Lloyd.
„Ich hab ’ne Idee. Frag doch einfach Kratos. Er wird es dir bestimmt erklären.“, grinste Mithos.
„Viel Spaß beim Aufklärungsgespräch, Kratos! Hehe“, lachte Mithos innerlich.
Und ehe noch peinlichere Dinge geschehen konnten, kam da der Schulbus. Sie stiegen alle ein und fuhren mehrere Stationen bis sie vor einer Bushaltestelle in der Nähe eines großen Mehrfamilienhauses ankamen. Die fünf gingen von der Bushaltestelle bis zum Haus. Der Weg dauerte ungefähr 10 Minuten, aber es war die naheste Bushaltestelle.
Als sie am Haus ankamen, suchte Zelos verzweifelt die Schlüssel. Er war der einzigste der fünf, der einen Schlüssel dabei hatte.
„Mach hin!“
„Beeil dich!“
Genis und Lloyd meckerten Zelos an.
„Seid still!“, schrie Zelos genervt.
RUMMS!
Es donnerte laut und Zelos fand dann endlich die Schlüssel und er machte die Tür auf. Schnell rannten sie in den 3. Stock und Zelos schloss die Wohnungstür auf. Die Wohnung war die größte des Hauses und sofort rannten die fünf ins Haus und ins Wohnzimmer.
„NEIINNN!“, schrie Lloyd. Yuan hatte ausersehen den Fernseher kaputt gemacht.
„DU IDIOT! DU HAST DEN FERNSEHER ZERSTÖRT!“, schrie Mithos und bereitete eine Judgement Attacke vor.
„AH!“, schrie Yuan, als er sah wie Mithos kurz davor war, ihn mit Judgement anzugreifen. Lloyd hing nur über dem kaputten Fernseher und gab eine unverständliche, weinerliche Laute von sich.
„JUDGEMENT!“, rief Mithos und Lichtblitze fielen hinunter. Schnell versteckten sich alle so gut es ging. Niemand wurde verletzt. Mithos jagte noch gemeinsam mit Lloyd Yuan durch die Wohnung.
„Wo ist dieser Idiot hin?!“, Mithos war vollkommen wütend. Der Fernseher wurde zerstört. Das war ein heikles Thema. Auch wenn er ziemlich alt und klein war, war er trotzdem wie ein WG-Mitglied. Der Hauptbenutzer, Lloyd, verbrachte fast jeden Tag vor ihm, als Kratos ihn damals mitgebracht hatte.
Nach einer halben Stunde, kam Kratos nach Hause. Als Lloyd das mitbekam, rannte er zur Tür.
„Dad!“, rief Lloyd mit Tränen in den Augen.
Kratos erschrak.
„Lloyd! Was ist passiert!?“
„Yuan hat... Yuan hat... Er hat den Fernseher kaputt gemacht!“, schrie Lloyd weinerlich und wedelte wild mit dem Arm umher und ließ den Kopf hängen. Kratos schlug sich die Hand gegen sein Gesicht.
„Das ist nicht dein Ernst, oder? Und deswegen machst du so einen Aufstand?“, meinte Kratos. Er konnte nicht verstehen, warum sein Sohn so abhängig von dem Ding war.
„Aber Dad!“
Mithos kam zu Kratos gerannt.
„Hast du Yuan gesehen?“
„Nein. Ist es wegen dem Fernseher?“
„Yeah. Verdammt! Wo ist der Idiot hin?!“ Selbst Mithos hatte das Ding ins Herz geschlossen, was Kratos absolut nicht verstand.
„Hm.“ Mithos überlegte bis ihm ein Gedankenblitz kam und er Kratos angrinste.
„Kratooos~.“, fing er an.
„Auf keinen Fall. Ich kauf keinen neuen Fernseher. Wir haben jetzt noch kaum genug Gald. Und außerdem kommt noch die Rechnung. Die müssen wir auch noch irgendwie bezahlen.“ Mithos blickte wütend zu Kratos.
„Dann ist das jetzt ein Befehl! Du kaufst einen neuen Fernseher! Ohne Widerrede!“
„Aber...“
„Kein aber!“
Lloyd staunte, wie Mithos Kratos in der Hand hatte.
„In Ordnung. Ich kauf euch nachher einen neuen.“
Und dann plötzlich geschah es.
Regal kam mit einem großen Paket nach Hause. Und siehe da, es war ein neuer Fernseher!
Mithos’ und Lloyds Augen begannen zu strahlen.
„EIN FERNSEHER!“, riefen die beiden im Chor.
„Weshalb sind die beiden...?“
„Yuan hat den alten Fernseher kaputt gemacht.“
„Ich verstehe.“
„Juhuu!“, riefen Lloyd und Mithos und zogen das Paket ins Wohnzimmer. Sie öffneten es aber dann sahen sie verwirrt und erschrocken in den Karton.
„Warum ist der noch nicht aufgebaut?“, meinte Mithos und guckte skeptisch da rein.
Lloyd hob ein Teil heraus. „Das ist viel Arbeit... und das sind viele Teile...“
Mithos schob den Karton zu Lloyd. „Du kannst das aufbauen. Ich halt es auch noch längere Zeit ohne einen Fernseher aus!“ Und er rannte aus dem Zimmer.
Mit Hundeaugen blickte Lloyd zu Kratos, der versuchte dem Blick auszuweichen. Der Blick sagte ’Bitte, Dad! Bitte bau den Fernseher auf.’
„Regal, woher hast du eigentlich den Fernseher?“, fragte Kratos ihn.
„Er war ein Geschenk von einem unserer Kunden. Aber wir konnten ihn in der Firma nicht aufstellen, also habe ich ihn mit nach Hause gebracht.“, erklärte Regal.
Kratos nickte und blickte zu Lloyd. „Gib endlich Ruhe. Ich bau dir deinen blöden Fernseher gleich auf.“
Lloyds Augen wurden größer und er hüpfte fröhlich im Kreis. Kratos seufzte und schlug sich die Hand gegen sein Gesicht.
„Aber wenn nur noch eine Note schlechter als 4 nach Hause kommt, geht das Ding gleich wieder zurück, verstanden?!“, rief Kratos genervt und gereizt zu Lloyd, der aufschrak.
„Verstanden!“, rief er zurück.
Kratos machte sich daraufhin daran, den Fernseher irgendwie aufzubauen. Aber es war deutlich schwerer als erwartet. Die Anleitung war leider nicht zu finden. War überhaupt eine dabei?
Kapitel 1. Ende
Kapitel 1.
KLACK!
„Yeah! Ich habe gewonnen!“, rief ein Junge, mit braunen Haaren.
„Du bist einfach unschlagbar, Lloyd!“, rief dann ein Junge mit blonden Haaren.
„Hehe!“
Eine Gruppe von Schülern stand um Lloyd und jubelten ihm zu.
„Komm lass uns noch eine Runde spielen!“, sagte der Junge der gegenüber von Lloyd stand. Dieser nickte.
Doch in diesem Moment klingelte die Klingel.
„Verdammt!“, sagte Lloyd.
„Egal, lass uns noch schnell spielen.“, meinte der Junge.
„Okay!“
Nach 15 Minuten stand es schon sehr gut für Lloyd. Er hatte schon 9 von 10 Punkten. Er war einfach unschlagbar im Tischfußball.
Doch dann geschah etwas, was keiner der Schüler erwartet hatte. Die Schüler waren nicht in derselben Klasse, nur Lloyd, Colette, Genis, Zelos und Mithos waren in einer Klasse zusammen. Dann kam ihr Lehrer in die Cafeteria.
„Colette! Genis! Mithos! Zelos!“, sagte der Lehrer und die Aufgezählten erschraken. Mithos wollte gerade weggehen.
„Bleib stehen, Mithos!“, rief der Lehrer. Er war ziemlich wütend. Normalerweise war die kleine Pause nur ein Lehrerwechsel und die Schüler mussten normalerweise im Klassenraum bleiben, außer wenn sie Unterricht in einem anderen Raum hatten.
„Yeah! Gewonnen!“, rief Lloyd und er bemerkte nicht, dass sein Lehrer hinter ihm stand.
„Lloyd...“, sagte er und Lloyd drehte sich stockend um.
„D... Dad!“, sagte Lloyd und lächelte verlegen. Kratos, der Lehrer der fünf, war auch zugleich der Vater von Lloyd.
„Warum seid ihr hier unten?“, fragte er in einem ruhigen Ton, doch man konnte deutlich hören, dass er ziemlich wütend war. Keiner antwortete.
Die sechs gingen dann schnell hoch.
„Ihr bekommt dafür Strafarbeiten auf.“, meinte er und ging herum um die Hausaufgaben zu kontrollieren.
„Mein Gott... warum machen die das? Das regt mich langsam auf.“, regte sich Kratos innerlich auf, aber er ließ sich nichts anmerken.
Dann kam er bei Lloyd rum.
„I... ich... ähm... Noishe hat sie gefressen!“, rief Lloyd, woraufhin Kratos sich nur die Hand vors Gesicht schlug.
„Sag wenigstens, dass du sie vergessen hast und erzähl mir keine Geschichten. Und wenn, dann lass Noishe daraus.“, sagte Kratos.
„Es... es stimmt aber! Du kannst Mithos und die anderen fragen!“, verteidigte sich Lloyd.
Kratos seufzte und blickte zu Mithos, der ein Nein andeutete. Allerdings so, dass nur Kratos es verstand.
„Und dabei hast du es doch gestern mit den anderen zusammen gemacht, oder?“, seufzte Kratos und ging weiter, nachdem er seinem Sohn einen Strich aufgeschrieben hatte.
Die restliche Stunde verlief ruhiger.
Als dann endlich das von allen ersehnte Klingeln kam, jubelte die Klasse.
Kratos sah sie nur verwirrt an.
„Schulschluss!“ war das erste Wort, das zu hören war.
Mithos ging zu Kratos.
„Die sind alle so glücklich, weil wir jetzt Schulschluss haben. Wir hatten nur eine Stunde Kunst, dann eine Stunde Mathe und dann jetzt die Stunde Geschichte.“, lächelte er zu Kratos, der nickte. Mithos verstand sich mit am Besten mit Kratos, vermutlich lag es daran, weil die beiden schon vor 4000 Jahren zusammen gereist waren und somit gute Freunde waren.
„Verstehe.“, sagte er und wartete darauf, dass die Schüler den Raum verließen.
„Ihr fünf bleibt noch hier. Eure Strafarbeit ist es auf Seite 24 Nummer 3 und 4 bis morgen zu erledigen. So, ihr könnt jetzt gehen.“, sagte Kratos und die fünf blieben noch enttäuscht stehen, doch sie verließen dann den Raum.
Sie tappten zur Bushaltestelle, doch sie wechselten kein einziges Wort miteinander bis sie an der Bushaltestelle ankamen.
„Klasse... Jetzt auch noch extra Aufgaben...“, murmelte Genis.
Mithos holte sein Buch heraus und sah sich die Aufgaben an. Er erschrak als er die Länge der Aufgaben sah.
„Na toll... Guckt euch mal an, wie viel das ist...“, sagte er und zeigte auf die Aufgaben. Nach einem synchronen Seufzen, wechselte Colette das Thema.
„Meint ihr, wir bekommen morgen die Englischarbeit und Lateinarbeit wieder?“, fragte Colette.
Mithos blickte sie überlegend an. „Ich denke mal schon.“
„Ich hoffe nicht... Ich hab ein sehr schlechtes Gefühl... Wenn ich wieder schlechte Zensuren habe... dann killt Kratos mich...“, sagte Lloyd weinerlich.
„Komm schon, Lloyd. Kratos ist nicht so schlimm.“, versuchte Mithos Lloyd zu beruhigen.
„Das sagst du doch nur, weil ihr jede Nacht zusammen S-...“, sagte Zelos, aber bevor er fertig sprechen konnte, trat Mithos ihm gegen sein Schienbein.
„Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass WIR das NICHT machen! Und außerdem musst du das ja gerade sagen. Du bist doch derjenige, der das jede Nacht mit irgendeiner Frau macht.“ Zelos’ Blick verfinsterte sich.
„S-? Was macht ihr jede Nacht zusammen?“, fragte Lloyd.
Mithos wurde vollkommen rot und sah zur Seite. „N... nichts!“
„Warum bist du auf einmal so rot, Mithos?“, fragte Colette. Genis sah den blondhaarigen Engel nur mitleidig an.
„Ihr macht doch aber nicht wirklich... oder?“, fragte er. Er schien als einziger von Lloyd, Colette und ihm zu verstanden zu haben, was Zelos noch sagen wollte.
Mithos wurde noch roter und fuchtelte wild mit seinen Armen in der Luft herum. „Nein! Das machen wir nicht!!“
„Warum klärt mich nie einer auf?!“, beschwerte sich Lloyd.
„Ich hab ’ne Idee. Frag doch einfach Kratos. Er wird es dir bestimmt erklären.“, grinste Mithos.
„Viel Spaß beim Aufklärungsgespräch, Kratos! Hehe“, lachte Mithos innerlich.
Und ehe noch peinlichere Dinge geschehen konnten, kam da der Schulbus. Sie stiegen alle ein und fuhren mehrere Stationen bis sie vor einer Bushaltestelle in der Nähe eines großen Mehrfamilienhauses ankamen. Die fünf gingen von der Bushaltestelle bis zum Haus. Der Weg dauerte ungefähr 10 Minuten, aber es war die naheste Bushaltestelle.
Als sie am Haus ankamen, suchte Zelos verzweifelt die Schlüssel. Er war der einzigste der fünf, der einen Schlüssel dabei hatte.
„Mach hin!“
„Beeil dich!“
Genis und Lloyd meckerten Zelos an.
„Seid still!“, schrie Zelos genervt.
RUMMS!
Es donnerte laut und Zelos fand dann endlich die Schlüssel und er machte die Tür auf. Schnell rannten sie in den 3. Stock und Zelos schloss die Wohnungstür auf. Die Wohnung war die größte des Hauses und sofort rannten die fünf ins Haus und ins Wohnzimmer.
„NEIINNN!“, schrie Lloyd. Yuan hatte ausersehen den Fernseher kaputt gemacht.
„DU IDIOT! DU HAST DEN FERNSEHER ZERSTÖRT!“, schrie Mithos und bereitete eine Judgement Attacke vor.
„AH!“, schrie Yuan, als er sah wie Mithos kurz davor war, ihn mit Judgement anzugreifen. Lloyd hing nur über dem kaputten Fernseher und gab eine unverständliche, weinerliche Laute von sich.
„JUDGEMENT!“, rief Mithos und Lichtblitze fielen hinunter. Schnell versteckten sich alle so gut es ging. Niemand wurde verletzt. Mithos jagte noch gemeinsam mit Lloyd Yuan durch die Wohnung.
„Wo ist dieser Idiot hin?!“, Mithos war vollkommen wütend. Der Fernseher wurde zerstört. Das war ein heikles Thema. Auch wenn er ziemlich alt und klein war, war er trotzdem wie ein WG-Mitglied. Der Hauptbenutzer, Lloyd, verbrachte fast jeden Tag vor ihm, als Kratos ihn damals mitgebracht hatte.
Nach einer halben Stunde, kam Kratos nach Hause. Als Lloyd das mitbekam, rannte er zur Tür.
„Dad!“, rief Lloyd mit Tränen in den Augen.
Kratos erschrak.
„Lloyd! Was ist passiert!?“
„Yuan hat... Yuan hat... Er hat den Fernseher kaputt gemacht!“, schrie Lloyd weinerlich und wedelte wild mit dem Arm umher und ließ den Kopf hängen. Kratos schlug sich die Hand gegen sein Gesicht.
„Das ist nicht dein Ernst, oder? Und deswegen machst du so einen Aufstand?“, meinte Kratos. Er konnte nicht verstehen, warum sein Sohn so abhängig von dem Ding war.
„Aber Dad!“
Mithos kam zu Kratos gerannt.
„Hast du Yuan gesehen?“
„Nein. Ist es wegen dem Fernseher?“
„Yeah. Verdammt! Wo ist der Idiot hin?!“ Selbst Mithos hatte das Ding ins Herz geschlossen, was Kratos absolut nicht verstand.
„Hm.“ Mithos überlegte bis ihm ein Gedankenblitz kam und er Kratos angrinste.
„Kratooos~.“, fing er an.
„Auf keinen Fall. Ich kauf keinen neuen Fernseher. Wir haben jetzt noch kaum genug Gald. Und außerdem kommt noch die Rechnung. Die müssen wir auch noch irgendwie bezahlen.“ Mithos blickte wütend zu Kratos.
„Dann ist das jetzt ein Befehl! Du kaufst einen neuen Fernseher! Ohne Widerrede!“
„Aber...“
„Kein aber!“
Lloyd staunte, wie Mithos Kratos in der Hand hatte.
„In Ordnung. Ich kauf euch nachher einen neuen.“
Und dann plötzlich geschah es.
Regal kam mit einem großen Paket nach Hause. Und siehe da, es war ein neuer Fernseher!
Mithos’ und Lloyds Augen begannen zu strahlen.
„EIN FERNSEHER!“, riefen die beiden im Chor.
„Weshalb sind die beiden...?“
„Yuan hat den alten Fernseher kaputt gemacht.“
„Ich verstehe.“
„Juhuu!“, riefen Lloyd und Mithos und zogen das Paket ins Wohnzimmer. Sie öffneten es aber dann sahen sie verwirrt und erschrocken in den Karton.
„Warum ist der noch nicht aufgebaut?“, meinte Mithos und guckte skeptisch da rein.
Lloyd hob ein Teil heraus. „Das ist viel Arbeit... und das sind viele Teile...“
Mithos schob den Karton zu Lloyd. „Du kannst das aufbauen. Ich halt es auch noch längere Zeit ohne einen Fernseher aus!“ Und er rannte aus dem Zimmer.
Mit Hundeaugen blickte Lloyd zu Kratos, der versuchte dem Blick auszuweichen. Der Blick sagte ’Bitte, Dad! Bitte bau den Fernseher auf.’
„Regal, woher hast du eigentlich den Fernseher?“, fragte Kratos ihn.
„Er war ein Geschenk von einem unserer Kunden. Aber wir konnten ihn in der Firma nicht aufstellen, also habe ich ihn mit nach Hause gebracht.“, erklärte Regal.
Kratos nickte und blickte zu Lloyd. „Gib endlich Ruhe. Ich bau dir deinen blöden Fernseher gleich auf.“
Lloyds Augen wurden größer und er hüpfte fröhlich im Kreis. Kratos seufzte und schlug sich die Hand gegen sein Gesicht.
„Aber wenn nur noch eine Note schlechter als 4 nach Hause kommt, geht das Ding gleich wieder zurück, verstanden?!“, rief Kratos genervt und gereizt zu Lloyd, der aufschrak.
„Verstanden!“, rief er zurück.
Kratos machte sich daraufhin daran, den Fernseher irgendwie aufzubauen. Aber es war deutlich schwerer als erwartet. Die Anleitung war leider nicht zu finden. War überhaupt eine dabei?
Kapitel 1. Ende
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