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Geschichte: Fanfiktion
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von samii
erstellt: 11.10.2009
letztes Update: 17.10.2009
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt)
Kapitel Vier
Großartig, genau dann, wenn ich Alice zum reden brauchte… MUSSTE SIE IN SEATTLE SHOPPEN GEHEN! GAGH! Also passte ich sie so bald wie möglich am nächsten Tag ab und erzählte ihr von dem Bettelarmband.
„Okay, komm runter und wiederhol das alles noch mal“, sagte Alice und schüttelte lachend ihren Kopf.
Ich atmete tief ein und zeigte ihr das Armband.
„Es ist wunderschön“, sagte Alice lächelnd, „italienisch, glaub ich.“
„Danke“, murmelte ich. Als ob ich wissen wollte, wo das Armband gemacht worden war! „Dein Bruder hat es mir geschenkt.“
„Wunderschönes Design – mein Bruder?!?“, sagte Alice und sah von dem Armband auf.
Ich nickte. Sie hob eine Augenbraue. „Okay, warum genau glaubst du–"
„Weiß ich“, unterbrach ich sie, was sie hasste.
„Na gut, weißt du, dass das mein Bruder war?“, sagte sie und gab mir mein Armband zurück.
Ich seufzte. „Dienstag, als wir in der Mall waren, sah ich in einem Schaufenster mein Medaillon“, sagte ich und berührte es. Das Metall war warm von meinem Körper. „Also bin ich hinein gegangen, um es mir näher anzusehen und Edward wollte sich auch noch etwas ansehen. Ich habe mir gerade das Bettelarmband in der Auslage angesehen, als er zu mir rüber kam. Ich hab ihm gesagt, dass ich schon immer eins haben wollte.“ Alice nickte, sie wusste von meinem Wunsch. „Nun, Edward sagte, dass ich mir eines kaufen sollte. Aber, du kennst mich ja, ich hasse es Sachen für mich selbst zu kaufen…“
„Und geschenkt zu bekommen“, sagte Alice und deutete auf die Geschenke.
Ich rollte mit meinen Augen.
„Stimmt“, sagte ich. „Ich erzählte ihm jedenfalls, dass mir das Armband mehr bedeuten würde, wenn es mir jemand anderes schenken würde.“
Alice nickte. „Das war ja sehr eindeutig.“
„Eben!“, sagte ich. „Und dann, später am Dienstag Abend, kam mein Vater in mein Zimmer und sagte mir, ich hätte etwas bekommen.“
„Und du hast das Armband bekommen?“, sagte Alice und deutete auf dieses.
Schließlich verstand es Alice. „Ja“, sagte ich und setzte mich neben sie.
„Nun, es sieht so aus, als ob alle Hinweise auf Edward deuten“, sagte Alice.
Ich nickte. „Warum hat er dir das Armband eigentlich gekauft?“, fragte Alice.
„Das war ja meine Frage“, erzählte ich ihr.
Ihre Augen weiteten sich plötzlich. „Er liebt dich“, sagte sie.
„N-n-nein das t-tut er nicht“, sagte, oder viel mehr stotterte ich.
Alice nahm mir das Bettelarmband wieder weg und zeigte auf zwei der Anhänger. „Er muss dich lieben, weil auf zwei von den Anhängern ‚I Love You’ steht, Bella.“
„Das muss aber nicht gleich bedeuten, dass er mich liebt.“
„Ich bitte dich, Bella“, sagte sie und gab – bzw. warf mir – das Armband zurück. „Und du willst ihn nicht küssen!“
Ich wurde rot. „Natürlich nicht, Alice“, sagte ich. „Er liebt mich nicht. Ich will unsere Freundschaft nicht ruinieren, nur weil du sagst, dass er mich liebt.“
Alice knurrte mich buchstäblich an und ich rutschte ängstlich von ihr weg.
„Es sieht so aus, als ob ich dir beweisen müsste, dass du falsch liegst Bella“, sagte Alice, stand auf und eilte aus dem Raum.
Oh oh, ich hatte Alice noch nie so wütend gesehen, außer als Emmett einmal ihr halbes Zimmer zerstört hatte. Und die Sache war… Ich wusste nicht, was Alice vor hatte und das machte mir irgendwie Angst.
Edwards P.O.V.
Ich saß an meinem Schreibtisch, lud Musik auf einen meiner Laptops – ich hatte zwei: einen für Musik und einen zum Arbeiten, Internet, usw. – und las eines meiner Fachbücher, um mich auf das nächste Semester vorzubereiten, als Alice im mein Zimmer stürmte.
„Alice“, sagte ich und drehte mich zu ihr um.
„Du“, sagte sie und zeigte mit dem Finger auf mich.
„Ja ich“, sagte ich blinzelnd.
„Du“, sagte sie noch einmal. „Du hast ihr das Medaillon gekauft, stimmts?“
Ich rollte mit meinen Augen. Jetzt war ich in Schwierigkeiten.
„Roll nicht so doof mit deinen Augen, Mister!“
Okay, ich würde in noch größeren Schwierigkeiten sein, wenn ich das noch mal tat.
„Vielleicht hab ich ihr das Medaillon gekauft“, sagte ich und wand mich wieder meinem Laptop zu, um zu sehen, das die CD fertig kopiert war. „Was ist so besonders daran?“
„Und das Bettelarmband?“, fragte sie und setzte sich, so wie es sich anhörte, anscheinend auf mein Bett.
„Vielleicht“, sagte ich, nahm die CD mit der klassischen Musik aus dem Laufwerk und legte eine neu ein. „Wie ich schon sagte, was ist so besonders daran?“
„Du liebst sie, das ist das Besondere daran“, sagte Alice.
Ich schaute von meinem Laptop auf und sah Alice an. Sie saß auf meinem Bett und grinste breit. Ich verdrehte die Augen.
„Warum glaubst du das, Alice?“
„Weil es auf einem Zettel, der am Boden der Schachtel des Medaillons lag, stand“, sagte Alice, „zumindest hat das Bella gesagt, sie wollte ihn mir nicht geben. Und weil auf zwei von den Anhängern am Armband, das sie vor zwei Tagen von dir bekommen hat, ‚I Love You’ steht. Außerdem sind da auch Herzen an dem Armband, ein stimmungsabhängiger Anhänger, wo sie ja so launisch ist, und ihr Geburtsstein den sie so liebt. Das sind alles Dinge die nur Personen in unserer Familie über Bella wissen. Also mein lieber idiotischer Bruder, du liebst sie“, sagte Alice immer noch grinsend, und ich glaube ihr Grinsen war sogar noch größer geworden.
„Gut kombiniert, meine liebe Schwester“, sagte ich, „Das stellt sogar Sherlock Holmes in den Schatten.“
Alice rollte mit ihren Augen.
„Warum sagst du Bella nicht einfach, dass du sie liebst?“
“Weil ich es nicht muss“, sagte ich und drehte mich wieder zu meiner Musik um.
„Edward!“
„Alice, meine Liebe zu Bella oder irgendeiner anderen Person ist nicht deine Angelegenheit“, sagte ich und drehte mich wieder zu ihr um.
„Ist es doch, wenn sie meine beste Freundin ist“, sagte sie und stand auf.
Ich funkelte sie an. Bella war genauso meine beste Freundin und sie wusste das.
„Warum erzählst du es ihr nicht?“, fragte sie mich noch einmal.
„Alice, geh raus“, sagte ich und verdrehte die Augen.
Alice stieß einen Schrei aus. „Oh, ihr seid beide so dickköpfig!“, sagte sie und stampfte mit dem Fuß auf.
Ich lächelte nur über den „Dickköpfig“ -Kommentar. Und wie sie so mit dem Fuß aufstampfte, sah sie extrem kindisch aus.
„Gut, dann muss ich die Angelegenheit eben in meine eigen Hände nehmen.“
„Alice“, sagte ich mit warnender Stimme.
„Edward, Edward, Edward, hast du kein Vertrauen in deine Schwester?“, sagte sie und legte ihre Hände auf meine Schultern.
„Nicht wirklich.“
„Edward!“
Ich zuckte mit den Schultern.
Alice seufzte und ging auf die Zimmertür zu. Ich drehte mich wieder um und sah, das auch diese CD fertig war.
„Ach ja, und Edward“, rief Alice noch.
Ich wand mich wieder zu ihr, um sie anzusehen.
Sie lächelte. „Ich wollte es dich bloß wissen lassen, ich habe Bella gesagt, sie soll dich küssen, um herauszufinden, ob du sie liebst… Wenn du sie zurückküsst, liebst du sie. Ciao Edward!“
Sie öffnete, und schloss die Tür dann hinter sich.
Ihre Worte wiederholten sich in meinem Kopf. Wenn du sie zurückküsst, liebst du sie… liebst du sie… Gagh! Alice!
So, dass wars ersteinmal wieder. Das war schon das vorletzte Kapitel! Mann, wie schnell das geht. Ist halt wirklich nur kurz.
Also ganz ehrlich bin ich etwas enttäuscht! Ich habe im Moment 27 Favoriteneinträge und nur 8 Reviews. (Noch mal Danke an alle, die mir eins geschrieben haben! Und sorry, wenn ich manchen noch nicht geantwortet habe. Hab auch nicht so viel Zeit.)
Ich fänds echt super, wenn die, die AKAM in ihrer Favoliste haben mir wenigsten mal ein Review schreiben könnten.
Naja, ich hoffe, das Kapitel hat euch gefallen. Ich denke wir wissen nun alle, wer Bella die Geschenke gemacht hat. Die Frage ist nur, was hat Alice vor? Irgendwelche Ideen?
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