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Kapitel Zwei
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von samii    erstellt: 11.10.2009    letztes Update: 17.10.2009    Romanze / P12    (fertiggestellt) 32 Reviews
A/N: Hier kommt auch schon das nächste Kapitel!
Es freut mich, dass die Story nach so kurzer Zeit schon so viele Favoriteneinträge hat. Aber dass ich bzw. Nollie Marie dann nur 2 Reviews bekomme ist schon etwas enttäuschend!
Und was ich noch mal betonen wollte: Dies ist nicht meine Story, ich übersetzte sie nur! Also kann ich auch nicht schnell weiterschreiben oder so was! =) Höchstens schneller die Kapitel hochladen...
Aber ich will euch nicht weiter zulabern. Viel Spaß!

Disclaimer: Die Charaktere dieser Story gehören SM. Die Story gehört Nollie Marie. Ich übersetzte nur.




Kapitel Zwei


Am Tag nach Weihnachten nahm Alice mich mit zur Mall. Ich war nicht besonders erfreut darüber, noch einen Tag dort zu verbringen, aber zu Alice kannst du einfach nicht nein sagen.
Und hier war ich, in der Mall mit Alice, die fröhlich durch die Menschenmengen hüpfte und zwei schon gut gefüllte Taschen mit sich herumtrug.

„Und, hast du schon eine Ahnung, wer dir die Kette geschenkt haben könnte?“, fragte mich Alice, als sie einen Juwelier sah.
Sofort schob sich Edward in meine Gedanken. Aber Edward konnte mir das Medaillon nicht geschenkt haben. Denn erstens, war ich immer wie eine kleine Schwester für ihn gewesen. Dass er zwei Jahre älter war als ich, war zweitens, und drittens, da waren jede Menge anderer Mädchen, die er daten könnte. Er war gutaussehend, er war klug und er hatte mir die Kette garantiert nicht geschenkt.
Aber, wenn es nicht Edward gewesen war… wer war es dann?

Ich sagte Alice nicht, dass die Person, an die ich dachte, Edward war. Alice würde sagen… nun Alice. Sie würde sagen „Pff, mein Bruder?“ oder „Ja, klar! Edward würde dir niemals so ein Medaillon kaufen!“ Andererseits…würde Alice es nicht sagen. Sie wusste nichts von dem Zettel auf dem Boden der Schachtel. Sie würde sagen, dass die Kette ein Geschenk zwischen Freunden war. Aber wieder andererseits-

„Ich denke es war Edward.“

Als ich hörte was Alice da sagte, stolperte ich über meine beiden Füße. Es war, als hätte sie meine Gedanken gelesen und wüsste, über was ich nachgedacht hatte.  Unheimlich…

Ich lachte hysterisch und sagte: „Warum denkst du, dass dein Bruder mir das Medaillon geschenkt hat?“

„Weil er dich gestern die ganze Zeit  angesehen hat.“

„Na und“, sagte ich achselzuckend. „Ich stand an die Wand gelehnt und damit genau in seiner Blickrichtung.“

Alice starrte mich an.

„Ich weiß, dass er dein Geschenk liebt.“

„Alice, es war eine Geschenkkarte von I-Tunes“, sagte ich und rollte mit den Augen. Edward war ein Musikfreak. „Und ich bin mir mehr als sicher, dass Edward sie benutzen wird.“

„Pff“, erwiderte Alice und rollte nun ihrerseits die Augen. „Er ist schon seit heute Morgen am Computer und sucht sich Musik raus!“

Ich wurde rot. Für Edward war es immer am schwierigsten ein Geschenk zu finden, weil ich wusste, dass er alles hatte. Bei den anderen war es immer leicht etwas zu kaufen, was auch in mein Budget passte. Bei Edward war es wie gesagt am schwierigsten, denn obwohl ich wusste, dass er ein Musikfreak war, war ich mir nie sicher, welche Musik er schon hatte und welche noch nicht. Also, um auf der sicheren Seite zu sein, besorgte ich eine I-Tunes Geschenkkarte, mit dem Gedanken, dass er sich dort das holen konnte, was er wollte, also höchstwahrscheinlich Musik.

„Ich bin mir sicher…“

„Bella, wenn es nicht Edward war, wer dann?“, unterbrach mich Alice.

Ich suchte schnell nach jemanden anderen, der es gewesen sein könnte.
„Jacob“, sagte ich.

Alice starrte mich wieder an.

„Jacob Black?“, fragte sie. Ich nickte. „Uhh, Bella. Wie zum Teufel soll ein Geschenk von ihm in unser Haus gelangen, wenn er uns nicht mal mag?“

Jacob Black war mein allergrößter Verehrer gewesen, aber als ich seine „Liebe“ nicht erwiderte, hatte er angefangen die Cullens zu hassen, denn er kapierte, dass diese nichterwiderte Zuneigung an Edward lag.

„Stimmt“, sagte ich, das hatte ich wirklich vergessen.

„Ich sage es dir Bella, es war Edward“, bekräftigte Alice grinsend.

„Alice, Edward liebt mich nicht auf diese Art und Weise, dass er…“

„Liebt?“, sagte Alice und stoppte mitten auf der Mall. „Was hat jemanden ein Medaillon zu schenken mit Liebe zu tun?“

„N-n-nichts“, erwiderte ich und eilte weiter.

Alice bekam irgendwie meinen Arm zu fassen.
„Bella, da war noch etwas anderes in der Schachtel, hab ich recht?“

Ich wurde rot, was Alice natürlich mitbekam.

„OH MEIN GOTT!“, fing Alice an zu kreischen. „Mein Bruder hat dir eine Nachricht hinterlassen, in der er dir seine Liebe gesteht?! Das ist so süß!“

„Er hat mir nicht seine Liebe gestanden, Alice“, sagte ich und dachte dabei an den Zettel.

Alice hob eine Augenbraue.

„Okay, vielleicht, aber ich glaube immer noch nicht, dass das Medaillon von Edward ist.“

„Gut, dann beweise mir, dass ich falsch liege!“, sagte Alice lächelnd.

„Wie?“

„Küss ihn“, sagte sie. „Wenn er dich zurückküsst, weißt du, dass er dich liebt und ich hab gewonnen.“

„Und wenn er es nicht tut“, ergänzte ich, „dann blamiere ich mich bloß aufs Schlimmste und kann mich nie wieder in Edwards Nähe blicken lassen.“

„Man weiß nie“, sagte Alice mit einem kleinen Lächeln. „Komm schon. Wir sind noch längst nicht am Ende unserer Shopping-Tour!“

„AH!“, stöhnte ich, als Alice mich am Arm weiter zog.

Und während Alice mich mit sich schleppte, fragte ich mich, wie zum Teufel ich so mutig sein könnte, Edward zu küssen.



So, und jetzt seid ihr dran! Ich freu mich auf die Reviews (und Nollie Marie auch)!
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