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Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
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/ Tokio Hotel
/ Die Hölle und das kleine Herz
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von Joanni
erstellt: 11.10.2009
letztes Update: 22.11.2011
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(in Arbeit)
Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch zu meiner neuen FF. Wer meine erste Story "Der Virus und die Lust" kennt weiss, dass ich von dem Pairing Bill/Tom nicht weg komme.-.- Dennoch ist diese FF, ein ganz anderer Schlag. Die Band Tokio Hotel gibt es nicht und unsere beiden Jungs sind auch keine Geschwister.
In dieser Story ist es mir unter anderem wichtig, auf die Gefahr von Drogen aufmerksam zu machen, ...auf die feste Schlinge, die diesen Umstand unweigerlich mit sich führt.
Ich poste drei Kapitel vor und werde dann regelmäßig, mindestens einmal die Woche ein neues Kapitel einstellen.
Ich bedanke mich schon einmal für euer Interesse und hoffe wir haben eine schöne Zeit zusammen. Kritik und Lob, sind natürlich genrell willkommen :o)
Eure Joanni
P.S. Ganz herzlich möchte ich mich noch an dieser Stelle bei Uhlgum bedanken, die mir mit Rat und Tat zur Seite stand/steht und mich durch so manch hartes Kapitel geführt und bestärkt hat. Danke Süße *Kiss
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Der Friedhof lag ruhig und still da. Das Mondlicht schien blass zwischen den Wolken vor. Ein vereinzelter Stern blinkt kurz auf. Es war noch nicht so spät, kurz vor 20:00 Uhr. Aber im Herbst wurde es schnell dunkel.
Der Kies unter seinen Füßen knirscht leise und die Blätter der vielen Büsche und Bäume rascheln sachte im Wind.
Die einzelnen Grabstätten, jede für sich,… die Wege dazwischen,… Kreuzungen,… Abzweigungen, …der Ausgang, …die Kapelle,… alles vertraut und mit ihm verbunden.
Jeder Weg mit römischen Zeichen markiert. Er brauchte sie schon lange nicht mehr, fand den Weg, …ohne auch nur einmal hochzusehen.
Hier an diesem Ort waren alle gleich. Egal ob ein Grab nun schön geschmückt, oder langsam verrottete. Ein Meer aus Blumen und Kränzen zeigt nur, das ein Leben erst vor kurzem seine Ruhe gefunden hatte. Eine ordentlich bepflanzte Stätte sagte aus, dass an die Person gedacht und sie geliebt wurde.
Die anderen zeigen durch Unkraut und Laub nur, dass niemand es für nötig hielt sie zu besuchen, oder vielleicht auch keiner mehr da war, der es tun könnte.
Die einsamen Gräber wo schon Schilder drinnen steckten….Bitte bei der Friedhofsverwaltung melden! Oder den verlassenen, wo schon ein zweites Schild sagte….Wird stillgelegt!
Es gab Gräber, die schrieen förmlich danach, dass sie Beachtung fanden. Bei anderen hatte man eher das Gefühl, sie brechen jeden Moment unter der Last der Blumen zusammen.
Kleine Gräber mit Fahnen und Teddys geschmückt …weinten so leise, wie die Schritte derer, die daran vorbei schlichen.
Sein Grab, …war einfach und ohne Blumenlast. Nur eine kleine Reihe von Buchsbäumchen war bereits darauf gepflanzt. Ohne Grabstein, der kam erst noch. Er hatte es ihm versprochen.
Bill setzte sich und rauchte seine Zigarette. Über ihm flatterte eine Taube hinweg, hinter ihm stand der steinerne Engel, starr und doch so voller Güte und Vertrautheit.
Lange blieb er dort sitzen, die Gedanken ein Zeitkarussell, die Tränen die haltlos in die Tiefe stürzten.
**Ich muss los Alter,… Tom wartet auf mich.** murmelt er schließlich leise und stand auf. Die Zigarette hatte sich in Nichts aufgelöst. **Bis zum nächsten Mal mein Freund.**
Die Zigarettenkippe schmiss er in den Mülleimer an der dritten Bank.
Die Herren die dort saßen, sprachen vom Krieg und dem Fußballspiel von 1951. Es waren nur Schemen und Schatten. Mancher würde sagen, der Junge spinnt. Doch Bill wusste es besser.
Am Platz der Frauen wurde leise gelacht. Der Wind raunte hier stärker. Der Brunnen war ihr Treffpunkt, wo der neuste Klatsch besprochen wurde, die Kinder im Blick beim spielen. Die Mode aus alten Zeiten gelobt und von Elvis Presley und James Dean geschwärmt wurde.
Zwei Ecken weiter kam er an der Kapelle vorbei. Sie war nur klein, aber dafür vollkommen. Ihre Mauern sprachen von all dem Leid, der sich fast täglich in ihr abspielte. Jede geweinte Träne spiegelt den reißenden Fluss der sie umgab.
Der Eingang zum Friedhof wurde Abends verschlossen. Um wirklich seine Ruhe zu haben, kam Bill aber immer erst so spät hierher.
Sein Weg führte nun zu der alten Friedhofsmauer. Zwischen den beiden Tannen versteckt, zog er sich leise mit etwas Schwung hoch und setzte sich oben auf die Mauer.
Er blieb meistens noch einen Moment dort sitzen und ließ die Stimmung auf sich wirken. Es war, als wenn man den Frieden für den Krieg verließ.
Von hier oben konnte man die Straße entlang blicken, die um diese Uhrzeit meistens leer war. Nur ganz hinten an der Ecke, erkannte er eine Gestalt, die dort an der Laterne stand und wartete.
Tom.
Bill lächelte. Wie lange das alles her war. Wie viel Zeit vergangen war. Wie viel er durchmachen musste. Schmerzlich kamen die Gedanken an sein größtes Leid und sein größtes Glück über ihn.
Unbewusst wanderten seine Gedanken zurück, an jenen Tag….wo sich nach seinen Erinnerungen, sein Leben veränderte…..
****************
ich begrüße euch zu meiner neuen FF. Wer meine erste Story "Der Virus und die Lust" kennt weiss, dass ich von dem Pairing Bill/Tom nicht weg komme.-.- Dennoch ist diese FF, ein ganz anderer Schlag. Die Band Tokio Hotel gibt es nicht und unsere beiden Jungs sind auch keine Geschwister.
In dieser Story ist es mir unter anderem wichtig, auf die Gefahr von Drogen aufmerksam zu machen, ...auf die feste Schlinge, die diesen Umstand unweigerlich mit sich führt.
Ich poste drei Kapitel vor und werde dann regelmäßig, mindestens einmal die Woche ein neues Kapitel einstellen.
Ich bedanke mich schon einmal für euer Interesse und hoffe wir haben eine schöne Zeit zusammen. Kritik und Lob, sind natürlich genrell willkommen :o)
Eure Joanni
P.S. Ganz herzlich möchte ich mich noch an dieser Stelle bei Uhlgum bedanken, die mir mit Rat und Tat zur Seite stand/steht und mich durch so manch hartes Kapitel geführt und bestärkt hat. Danke Süße *Kiss
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Der Friedhof lag ruhig und still da. Das Mondlicht schien blass zwischen den Wolken vor. Ein vereinzelter Stern blinkt kurz auf. Es war noch nicht so spät, kurz vor 20:00 Uhr. Aber im Herbst wurde es schnell dunkel.
Der Kies unter seinen Füßen knirscht leise und die Blätter der vielen Büsche und Bäume rascheln sachte im Wind.
Die einzelnen Grabstätten, jede für sich,… die Wege dazwischen,… Kreuzungen,… Abzweigungen, …der Ausgang, …die Kapelle,… alles vertraut und mit ihm verbunden.
Jeder Weg mit römischen Zeichen markiert. Er brauchte sie schon lange nicht mehr, fand den Weg, …ohne auch nur einmal hochzusehen.
Hier an diesem Ort waren alle gleich. Egal ob ein Grab nun schön geschmückt, oder langsam verrottete. Ein Meer aus Blumen und Kränzen zeigt nur, das ein Leben erst vor kurzem seine Ruhe gefunden hatte. Eine ordentlich bepflanzte Stätte sagte aus, dass an die Person gedacht und sie geliebt wurde.
Die anderen zeigen durch Unkraut und Laub nur, dass niemand es für nötig hielt sie zu besuchen, oder vielleicht auch keiner mehr da war, der es tun könnte.
Die einsamen Gräber wo schon Schilder drinnen steckten….Bitte bei der Friedhofsverwaltung melden! Oder den verlassenen, wo schon ein zweites Schild sagte….Wird stillgelegt!
Es gab Gräber, die schrieen förmlich danach, dass sie Beachtung fanden. Bei anderen hatte man eher das Gefühl, sie brechen jeden Moment unter der Last der Blumen zusammen.
Kleine Gräber mit Fahnen und Teddys geschmückt …weinten so leise, wie die Schritte derer, die daran vorbei schlichen.
Sein Grab, …war einfach und ohne Blumenlast. Nur eine kleine Reihe von Buchsbäumchen war bereits darauf gepflanzt. Ohne Grabstein, der kam erst noch. Er hatte es ihm versprochen.
Bill setzte sich und rauchte seine Zigarette. Über ihm flatterte eine Taube hinweg, hinter ihm stand der steinerne Engel, starr und doch so voller Güte und Vertrautheit.
Lange blieb er dort sitzen, die Gedanken ein Zeitkarussell, die Tränen die haltlos in die Tiefe stürzten.
**Ich muss los Alter,… Tom wartet auf mich.** murmelt er schließlich leise und stand auf. Die Zigarette hatte sich in Nichts aufgelöst. **Bis zum nächsten Mal mein Freund.**
Die Zigarettenkippe schmiss er in den Mülleimer an der dritten Bank.
Die Herren die dort saßen, sprachen vom Krieg und dem Fußballspiel von 1951. Es waren nur Schemen und Schatten. Mancher würde sagen, der Junge spinnt. Doch Bill wusste es besser.
Am Platz der Frauen wurde leise gelacht. Der Wind raunte hier stärker. Der Brunnen war ihr Treffpunkt, wo der neuste Klatsch besprochen wurde, die Kinder im Blick beim spielen. Die Mode aus alten Zeiten gelobt und von Elvis Presley und James Dean geschwärmt wurde.
Zwei Ecken weiter kam er an der Kapelle vorbei. Sie war nur klein, aber dafür vollkommen. Ihre Mauern sprachen von all dem Leid, der sich fast täglich in ihr abspielte. Jede geweinte Träne spiegelt den reißenden Fluss der sie umgab.
Der Eingang zum Friedhof wurde Abends verschlossen. Um wirklich seine Ruhe zu haben, kam Bill aber immer erst so spät hierher.
Sein Weg führte nun zu der alten Friedhofsmauer. Zwischen den beiden Tannen versteckt, zog er sich leise mit etwas Schwung hoch und setzte sich oben auf die Mauer.
Er blieb meistens noch einen Moment dort sitzen und ließ die Stimmung auf sich wirken. Es war, als wenn man den Frieden für den Krieg verließ.
Von hier oben konnte man die Straße entlang blicken, die um diese Uhrzeit meistens leer war. Nur ganz hinten an der Ecke, erkannte er eine Gestalt, die dort an der Laterne stand und wartete.
Tom.
Bill lächelte. Wie lange das alles her war. Wie viel Zeit vergangen war. Wie viel er durchmachen musste. Schmerzlich kamen die Gedanken an sein größtes Leid und sein größtes Glück über ihn.
Unbewusst wanderten seine Gedanken zurück, an jenen Tag….wo sich nach seinen Erinnerungen, sein Leben veränderte…..
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