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Geschichte: Fanfiktion
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von KaoTec
erstellt: 05.10.2009
letztes Update: 28.03.2010
Geschichte, Humor / P16 Slash
(abgebrochen)
~Nana~
Thanks to:
Sanny (Herzlichen Dank ^^ *Blumen reich* Du bist die Erste xDDD);
Nemesys (Und es geht schon weiter xDDD Ich hoffe mal das für die die Story immer noch was gutes verspricht o.o Ich find das Chap so kacke >_<)
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Menschen suchen Menschen – Kapitel 2
Weihnachtsscheiße
Während ich unter der Dusche stand dachte ich an Gustav und fragte mich was der eigentlich in seinem Urlaub trieb. Er wollte nämlich nichts verraten, und genau deswegen war ich noch neugieriger als sonst. Vielleicht hatte er aber auch ne heimliche Freundin, so wie Georg. Von der hatten wir immerhin auch erst nach nem halben Jahr erfahren. Und ich war bis dato davon ausgegangen dass wir uns so was sofort erzählen würden. Soviel zu dem Vorurteil wir würden alles untereinander wissen.
„Sag mal willst du da drin übernachten?“
Meine Augenbraue wanderte in die Höhe und ich grinste nur. Das war so typisch Tom, das ging schon gar nicht mehr. Tom war genau wie ich. Ungeduldig bis zum umfallen. Da stand man mal zehn Minuten unter der Dusche und schon ging da draußen der Punk ab.
„Eigentlich nicht. Sei nicht so ungeduldig“ brüllte ich zurück und verdrehte die Augen als ich draußen das Gemecker hörte.
Also entschloss ich mich dazu das duschen zu einem schnellen Ende zu bringen und mich anzuziehen ehe ich die Tür aufriss und einen genervt aussehenden Tom vor mir stehen hatte.
Himmel, wie konnte man nur so schnell die Laune ändern? Allerdings hätte ich mir die Frage auch selber stellen können.
„Benimm dich doch endlich mal als wärst du 20“ gab ich deswegen nur von mir und verdreht gespielt entnervt die Augen.
„Das sagt mir derjenige der jedes Jahr wenn er älter wird immer ne viertel Stunde länger im Bad braucht um seine Falten zu überschminken“ kam es von Tom und er ging kopfschüttelnd an mir vorbei.
„Was für Falten bitte?“ kam die entrüstete Frage von mir und ich war kurz davor mir einen Vergrößerungsspiegel zu zulegen.
„Das frag ich mich auch. Und genau deswegen frage ich mich auch warum du immer länger im Bad brauchst“ antwortete es theatralisch und ich hob eine Augenbraue.
„Soll das heißen ich seh alt aus?“
So was konnte ich ja mal gar nicht haben. Wie alt sah ich denn bitte aus? Wie 40? Ach du liebe Scheiße, bloß nicht.
„Moah Bill, jetzt mach dir mal nicht ins Hemd. Um genau zu sein siehst du auch nicht anders aus als vor zwei Jahren, wenn man von deiner Frisur mal absieht“ kams von meinem Bruder und er verdrehte die Augen ehe er seine frischen Klamotten auf die Waschmaschine packte.
„Ich mein du musst keine Falten oder Augenringe überschminken. Du toupierst deine Haare nicht mehr bis in unendliche Weiten und deswegen frage ich dich: Warum brauchst du immer länger im Bad?“
Jetzt wusste ich wenigstens wie der Hase lief. Tom hatte keine Ahnung. Ich übrigens auch nicht.
„Keine Ahnung. Das entwickelt sich halt so“ grinste ich ihn deswegen an und verschwand in die Küche ehe ich hörte wie die Badtür geräuschvoll geschlossen wurde.
Ich glaube ich hatte in den letzten zwanzig Jahren noch nie erlebt dass Tom eine Tür normal geschlossen hätte. Irgendwie hatte der gute Junge einen Hang zum Geräuschpegel.
Wodurch auch immer das entstanden war. Vielleicht hatte er als Kind nicht genug frische Luft bekommen oder so.
Während ich mich daran machte den Kühlschrank zu inspizieren dachte ich darüber nach was man mit dem angebrochenen Abend jetzt eigentlich noch anfangen konnte. Tom würde sich garantiert strikt weigern seinen Arsch nach draußen zu bewegen. Die Gehirnverbrennungen und so.
Von daher hieß das jetzt für mich das ich mir irgendwas einfallen lassen musste womit man den Abend noch so verbringen konnte.
Mal abgesehen von dümmlich vor der Glotze hocken und Sender zu begaffen von denen man kein einziges Wort verstand.
Unser Urlaub ging noch genau einen Tag. Wenn man den heutigen nicht mitrechnete. Übermorgen würden wir schon wieder in nem Flieger sitzen um unserer liebsten und verdammt arschkalten Heimat entgegen zu fliegen.
Das kotzte mich so an. So toll Schnee auch aussehen musste. Es war einfach nur kalt. Außerdem hatte ich nicht den geringsten Schimmer was ich unseren Eltern geschweige denn unseren Bandkollegen zu Weihnachten schenken sollte. Zwar hatten wir erst Oktober aber es ging hier ums Prinzip. Denn soviel Zeit hatten wir bis dahin auch nicht mehr. Klar, wir hatten jetzt Winterpause, oder zumindest hatten wir es so angestellt das David sie uns freiwillig gab. Das allerdings auch erst nachdem ich behauptet hatte ich würde mich von der Bühne werfen.
Mein Problem war einfach nur das ich nicht besonders gut im beschenken war. Das hatte ich wieder mal eindeutig mit Tom gemeinsam. Von uns Beiden hatte keiner einen Peil was wir wem warum und wieso schenken sollten.
Das größte Problem bestand allerdings darin, das ich auch keinen Peil davon hatte was ich Tom schenken sollte. Und meiner Meinung nach war das einfach nur armselig.
Das Klingeln meines Handys riss mich aus meinen ach so interessanten Überlegungen und ich griff automatisch danach.
„Bill, du musst mir helfen“ kam es mir auch gleich von unserem Drummer entgegen und ich blieb im Kühlschrank stecken. Symbolisch gesehen.
„Und wobei?“
Das interessierte mich nun doch schon. Immerhin war Gustav nicht wirklich der Typ der ständig meine Hilfe brauchte. Nur ungefähr 160 Mal im Jahr.
„Was soll ich denn den anderen Beiden zu Weihnachten schenken?“
„Da haben wir das gleiche Problem. Ich hab keine Ahnung was ich überhaupt wem schenken soll“ nuschelte ich mit vollem Mund nachdem ich mir ne Scheibe Käse reingestopft hatte.
„Egal was du tust, schenk ihnen keinen Pornokram. Wir werden darunter leiden“ gab ich Gustav einen lebenswichtigen Rat nachdem ich den Käse runtergeschluckt hatte.
„Das ist mir schon klar, aber was schenk ich ihnen dann?“
Das war allerdings die Hauptfrage. Ich hatte doch wohl genauso wenig Ahnung wie er selber.
„Du könntest Georg Klopapier extra strong schenken“ feixte ich ins Handy und erntete von Gustav ebenfalls Gelächter. Allerdings war das nur ein Witz und wir standen immer noch vor demselben Problem.
„Ich hab nicht die geringste Ahnung. Lass dir was einfallen“ kams deswegen von mir und am Ende herrschte Stille.
„Was soll ich eigentlich dir schenken?“
„Da hab ich ebenfalls keine Ahnung weil ich bei dir nämlich auch keine Ahnung hab“ grinste ich und ließ mich auf einen der Terrassenstühle fallen ehe ich mir ne Kippe ansteckte.
„Verdammt, ich muss Schluss machen, da kommt Georg“ nuschelte unser Drummer mir ins Ohr und schon war die Leitung tot.
Meine Augenbraue wanderte in die Höhe und ich gab nur ein ‚Ahaaa’ von mir ehe ich mich zurücklehnte und auf den Strand glotzte.
„Was ist denn so interessant?“ fragte mich Tom der hinter mir stand und ich grinste.
„Gustav verbringt seinen Urlaub anscheinend mit Georg“ grinste ich dann und legte den Kopf in den Nacken um Tom ansehen zu können, der sich auf der Lehne meines Stuhls abstützte.
„Freiwillig?“
„Keine Ahnung, aber ich denk schon“ grinste ich weiter und Tom fing ebenfalls das Grinsen an.
„Na da bin ich aber mal gespannt was die Beiden uns erzählen wenn wir sie wieder sehen“
Ja, da war ich allerdings auch ziemlich gespannt drauf. Ich war eigentlich der festen Überzeugung dass Georg seinen Urlaub mit seiner Freundin verbrachte. Die wir übrigens noch nie zu Gesicht bekommen hatten.
Während Tom sich neben mich auf einen der Stühle fallen ließ betrachtete ich weiter das Meer und zog an meiner Zigarette.
So eine Ruhe war was Wundervolles. Das Gehör konnte sich erholen und auch unsere blauen Flecke – die wir von den Autogrammstunden hatten – dezimierten sich.
„Lust heute Abend noch was trinken zu gehen?“ fragte mich mein Zwilling und ich sah zu ihm rüber ehe ich nickte.
Schön wenn er seinen Hintern doch noch aus dem Bungalow bewegen wollte. Ich hatte die Hoffnung ja eigentlich schon aufgegeben.
Aber anscheinend gab es ja doch noch Wunder.
„Du Tom? Sag mal…“ fing ich an und schwieg dann.
„Hm?“
„Du betrinkst dich doch nicht oder?“
Die Gesichtszüge von meinem Bruder entgleisten und ich bekam einen Schlag auf den Oberarm.
„Ich bin mir zwar sicher das du mich das eigentlich nicht fragen wolltest aber, nein, ich betrink mich nicht“ grinste er mich an und ich zuckte lachend mit den Schultern.
„Ich finds toll einfach mal mit dir alleine zu sein“ gab ich nach einer Weile von mir und es kehrte Stille ein.
„Na?“
„Hm?“
„Wo bleibt der Rest der Liebeserklärung?“
Ich starrte Tom mit offenem Mund an und streckte ihm dann die Zunge raus.
„Du bist blöd.“
„Ich bin dein Bruder. Natürlich bin ich blöd“ kam es lachend von ihm ehe er mich in die Seite knuffte und dann anfing meine Fingernägel zu inspizieren.
„Nicht schon wieder“ gab ich seufzend von mir und Tom zuckte nur mit den Schultern.
Allerdings gab er sofort ein genervtes Geräusch von sich als sein Handy klingelte und er abnahm.
„Moah Georg….was ist? Du störst“
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