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Geschichte: Fanfiktion
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/ Tokio Hotel
/ Die Affäre mit dem Teeniestar
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von -liebe-
erstellt: 21.09.2009
letztes Update: 30.08.2010
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(fertiggestellt)
Waah, ich FREUE mich, dass meine neue Story so gut bei euch ankommt =D Ich hoffe, das hält auch noch eine Weile...dass ihr sie gut findet ;-)
Ich bedanke mich bei allen Reviewschreibern, die mir ihren ersten Eindruck hinterlassen haben. Nicht wundern, ich habe nur denen geantwortet, die Fragen hatten, da ich denke, dass ich nicht viel zu eurem ersten Eindruck sagen kann, außer eben 'Ich freue mich, dass ihr die Story mögt' =) Und das wollt ich jetzt nicht jedem zurückschreiben ;-)
Dann schmeiß ich euch auch direkt das erste Kapitel hinterher, was vielleicht schon ein bisschen mehr von der Story verrät =)
Viiieeel Spaß und ich freu mich auf eure Meinungen!
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Kapitel 1
Zwei Wochen waren seit ihrem Einzug in das Haus in Ellerbek vergangen.
Mittlerweile fühlte sich Tom hier nicht mehr ganz so fehl am Platze und konnte der Ruhe sogar etwas abgewinnen. Er hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen wie in den letzten zwei Wochen.
Und der Kuhscheiße-Gestank hielt sich auch in Grenzen.
Momentan wummerten tiefe, gemäßigte Bässe durch sein Zimmer, während er selbst seine CD Regale endlich einmal einräumte und dabei gemütlich eine Zigarette rauchte.
Er wusste, dass seine Mutter es nicht leiden konnte, wenn er im Zimmer rauchte, aber da er sowieso ständig die Fenster offen hatte – es war schließlich Mitte August –, roch es fast nie außergewöhnlich stark nach Zigarettenqualm in seinem Zimmer.
Das ist die Stadt, in der wir leben, Mann,
Digger, dies ist Hamburg! Hamburg!
Das ist die Stadt, in der es regnet, Mann,
Digger, dies ist Hamburg! Hamburg!
Wahrscheinlich bleib ich hier mein Leben lang,
genau hier in Hamburg! Hamburg!
Ihr andern Wichser könnt gern reden, ja,
doch ihr seid nicht aus Hamburg! Hamburg!
Tom rappte den Text von seinem Lieblingsrapper Samy Deluxe leise mit und nickte im Takt der Musik, bis es plötzlich an der Tür klopfte.
Erschrocken ließ er beinahe seine Zigarette fallen, konnte sie im letzten Moment allerdings noch retten und legte den Stapel CDs weg, den er gerade in der Hand gehabt hatte.
„Wer stört?“, fragte er und betete dafür, dass es nicht seine Mutter war.
„Ich bin’s, Schatz.“
Verdammt! Augenrollend drückte er seine Kippe aus, damit sie ihn nicht auch noch bei frischer Tat ertappen konnte.
„Komm‘ rein“, sagte er schließlich und hatte wieder begonnen, die CDs nach Künstlernamen zu sortieren.
„Hast du hier schon wieder geraucht?“, warf seine Mutter ihm auch direkt vor.
„Jo, aber ich hab‘ ja die Fenster offen“, erwiderte er und drehte sich jetzt zu seiner Mutter um.
Er kam sich irgendwie nackt vor, nur in Boxershorts und Baggy bekleidet. Sein T-Shirt hatte er vorhin schon ausgezogen.
„Du weißt ganz genau, dass das nichts bringt. Der Rauch setzt sich hier überall fest und das ist nicht gut für dich, wenn du die ganze Zeit in so einer verräucherten Bude hockst“, begann sie ihre Moralpredigt und warf der Stereoanlage einen finsteren Blick zu, aus der jetzt laut die ersten Töne eines nicht ganz jugendfreien Rap-Liedes erklangen.
„Mum, ich weiß, dass du’s nicht gerne siehst, dass ich im Zimmer rauche, aber ich hab‘ mir meine Lunge eh schon versaut, da macht jetzt eine verräucherte Bude auch nichts mehr. Außerdem ist der Gestank bis heute Abend eh wieder weg, wenn ich die ganze Zeit die Fenster aufhab‘“, zuckte der Dunkelblonde mit den Schultern und griff nach einem weiteren Stapel CDs, der bis dato in einem der Kartons gelegen hatte.
„Ich finde es aber nicht in Ordnung, dass du hier rauchst! Ich finde es sowieso total bescheuert, dass du dir damit so deine Gesundheit ruinierst, aber bitte erwarte nicht noch von mir, dass ich es dulde, dass du unser Haus verqualmst. Geraucht wird ab sofort nur noch draußen“, meckerte seine Mutter weiter und stemmte wütend die Hände in die Hüften.
„Ja, okay, Mann“, murrte Tom und verdrehte erneut die Augen. Er würde sich sowieso nicht dran halten. Und schon gar nicht würde er sich daran halten, keine Shisha mehr im Zimmer zu rauchen.
„Wolltest du eigentlich was Bestimmtes oder warum bist du hier so reingeplatzt?“, ging Tom nicht weiter auf das Thema ein und kehrte seiner Mutter den Rücken zu, während er einige leere Kartons zusammen räumte und sie stapelte.
„Ich wollte dich eigentlich bitten, deine Musik etwas leiser zu drehen. Es ist Mittagsruhe und ich möchte die Nachbarn nicht verärgern. Und in zwanzig Minuten gibt es Mittagessen“, ging sie auf den Themawechsel ein und blickte sich in dem Zimmer ihres Sohnes um.
„Hast du dir ja schön eingerichtet. Sieht gut aus.“
„Danke“, erwiderte Tom knapp und drehte die Musik jetzt ein wenig leiser.
„Ist noch was?“, hakte er nach, als seine Mutter immer noch im Raum stand.
„Hast du dich denn schon eingelebt, mein Schatz?“, wollte die blonde Frau wissen und lächelte Tom freundlich an.
„Mum, nenn‘ mich nicht so. Und ja, wie man’s nimmt. Ich kenn‘ hier zwar immer noch keine Sau, aber das wird sich ja hoffentlich ändern, wenn die Schule wieder angefangen hat. Und ansonsten geht’s. Ziemlich still hier“, meinte er und schaltete im Vorbeigehen seinen Laptop an.
„Ach, das wird schon, Tommy. Du wirst sehen, in der Schule lernst du ganz schnell Leute kennen und dann kommst du auch mal raus und kannst mit denen feiern gehen“, sprach seine Mutter ihm Mut zu, schenkte ihm ein weiteres herzensgutes Lächeln und verließ anschließend das Zimmer, um weiter das Mittagessen vorzubereiten.
Kopfschüttelnd sah der Dunkelblonden seiner Mutter nach und ließ seinen Blick dann durch sein Zimmer schweifen.
Es war fast alles ausgepackt und sah schon richtig häuslich aus.
Zufrieden grinste Tom, griff nach seiner halbvollen Zigarettenpackung und dem Feuerzeug und zündete sich einen weiteren Glimmstängel an.
Ein lautes Geräusch ließ ihn zum Fenster gehen und auf die Straße blicken.
Hatte er sich nicht getäuscht. Hannah kam gerade mit ihrem Skateboard angerollt und lenkte das Board geschickt über den Asphalt.
„Bruderherz! Bist du schon wieder am Rauchen?“, grinste sie ihm von unten entgegen, bremste ab und hatte das Board im nächsten Moment schon der Hand.
„Sicher“, zwinkerte ihr frech zu, während sie durch das Gartentor trat und die Auffahrt hinauflief.
Schmunzelnd betrachtete er die Sechzehnjährige und zog dabei an seiner Zigarette. Er fand es irgendwie süß, wie sie in ihrer weiten Skater-Baggy den Weg hochstampfte, die langen schwarzgefärbten Haare zu zwei Zöpfen geflochten und ein fröhliches Grinsen im Gesicht.
Seine Schwester war das komplette Gegenteil zu ihm, trotzdem oder gerade deswegen verstanden sie sich blind.
Er musste keine fünf Minuten warten, da stand sie auch schon in seinem Zimmer, diesmal allerdings ohne Skateboard, was sie schon in ihrem Zimmer verstaut haben musste.
„Boah, hier stinkt’s wie sonst was“, hustete sie los und wedelte mit ihrer Hand vor ihrem Gesicht herum.
„Musst ja nicht reinkommen, wenn’s dir nicht passt“, foppte Tom sie und zog erneut an seiner Kippe.
„Ne, passt schon. Mum hat gesagt, in zwanzig Minuten gibt’s Essen. Ich sollte dich nochmal dran erinnern.“
„Ey, hallo?! Die kam vor fünf Minuten hier rein und hat mir das gesagt. So vergesslich bin ich nun auch wieder nicht und außerdem hätte sie mich ja auch nochmal rufen können“, brummte Tom und seufzte genervt.
„Na ja, auch egal. Ich hab‘ mich vorhin voll aufs Maul gelegt. Kannst du mal gucken, ob da noch irgendwas in der Wunde drin ist?“, fragte sie und zog ihr eines Hosenbein nach oben, wo ein blutiges Knie zum Vorschein kam.
„Um Gottes Willen, wie schaffst du das immer?!“, stöhnte Tom und schüttelte seinen Kopf. Wie oft hatte er seine Schwester schon verarzten müssen, weil sie wieder einen Unfall beim Skaten gehabt hatte? Er konnte es nicht mehr zählen.
„Warum ist deine Baggy dann noch ganz?“, wollte er wissen, während er mit ihr ins Badezimmer lief, um sich das Knie genauer anzusehen.
„Weil ich die vorhin hochgekrempelt hatte. Aber ich wollte nicht, dass Mum das sieht und wieder ‘n hysterischen Anfall kriegt“, zuckte sie mit den Schultern und ließ sich auf dem Badewannenrand nieder.
„Du hast echt voll den Schaden“, grinste Tom und griff nach dem Desinfektionsmittel, um davon etwas auf die Wunde zu sprühen, damit der Dreck weggespült wurde und sich nichts entzünden konnte.
„Autsch“, zischte Hannah und knirschte mit den Zähnen.
„Selbst dran Schuld“, sagte Tom unbeeindruckt und reinigte die Wunde soweit, dass er etwas Heilsalbe darauf schmieren und sich dann wieder aufrichten konnte.
„Gut, pass‘ mit der Jeans ‘n bisschen auf. Ansonsten dürfte kein Dreck mehr drin sein“, meinte er, schmiss das dreckige Kleenex weg und wusch sich die Hände.
„Danke schön“, flötete die Jüngere, drückte ihrem Bruder einen Schmatzer auf die Wange und verschwand dann in ihrem Zimmer, um sich etwas anderes anzuziehen.
Glucksend sah er ihr hinterher, lief dann selbst noch einmal in sein Zimmer, um sich sein T-Shirt wieder über- und stattdessen die Baggy auszuziehen und dann mit Shirt und Boxer bekleidet nach unten in das Wohnzimmer zu gehen.
„Wo ist Hannah?“, fragte seine Mutter, die noch am Herd stand.
„Kommt gleich“, antwortete er und fläzte sich auf die Couch, während er das heutige Fernsehprogramm studierte.
„Und, kommt was Gutes?“, fragte Hannah im nächsten Moment, als sie Tom auf dem Sofa liegen sah.
„Mhm… nö, nicht wirklich.“
„Hannah Schatz, könntest du mal den Tisch decken? Und Tom, kannst du bitte unten aus dem Kühlschrank die Apfelschorle holen?“
„Jo“, antworteten die Geschwister gleichzeitig und mussten beide loslachen.
„Geht klar“, grinste Tom, schwang seine Beine auf den Boden und lief die Kellertreppe nach unten, um aus ihrem zweiten Kühlschrank eine Apfelsaftschorlen-Flasche zu holen und damit die Treppe wieder hinauf zu stampfen.
„Was gibt’s denn überhaupt?“, wollte er wissen, während er die Flasche auf den Tisch stellte und Hannah dann dabei half, das Besteck zu verteilen.
„Spaghetti“, antwortete seine Mutter und kippte gerade die Nudeln in eine Schüssel.
„Oh, geil“, freute sich Hannah und stellte Gläser auf den Tisch, ehe sie sich auf ihren Platz sinken ließ und darauf wartete, dass die beiden anderen Familienmitglieder sich auch setzten.
„Ey, heute ist doch Freitag. Wollen wir heute Abend mal nach Hamburg rein?“, fragte Hannah nach einer Weile und drehte gerade eine neue Portion Spaghetti mit Soße auf ihre Gabel.
„Können wir ma-“, setzte Tom an, wurde allerdings sofort von seiner Mutter unterbrochen.
„Nichts gibt’s. Du bist noch viel zu jung, um abends durch Hamburg zu laufen!“
„Mum!“, empörte die Schwarzhaarige sich und warf ihrer Mutter einen finsteren Blick zu.
„Ey, Mum. Jetzt übertreib‘ mal nicht. Ich bin doch dabei und pass‘ auf sie auf. Da wird schon nichts passieren“, versuchte Tom seine Mutter nun zu überreden und ließ den vernünftigen, großen Bruder raushängen.
„Tom, du weißt, dass ich es auch nicht gerne sehe, wenn du nachts in Hamburg bist. Deine Schwester ist noch viel zu jung dazu.“
„Ey, hallo? Ich war auch schon nachts in Frankfurt und da ist mir auch nichts passiert. Und Tom ist doch dabei, was soll denn da großartig passieren? Ich werd‘ mich sicherlich nicht in irgendeinem Stripclub anmelden“, redete Hannah auf ihre Mutter ein und blickte sie eindringlich an.
„Bitte, Mama“, hängte sie hinten dran und setzte ihren Bettelblick auf.
„Aber du trinkst keinen Alkohol. Und Tom, du auch nicht!“
„Nö, ich wollte sowieso mit dem Auto reinfahren. Ich hab‘ keine Lust, bis morgen früh in der Innenstadt festzuhängen, weil keine Busse mehr fahren“, erklärte der Dunkelblonde und war um ein weiteres Mal froh, dass seine Eltern ihm verspätet zum Geburtstag ein Auto geschenkt hatten. Er besaß es seit knapp einer Woche und benutzte es so oft er konnte.
„Mit dem Auto? Ich weiß nicht, ob mir das so recht ist, nachts…“, zweifelte seine Mutter, was Tom genervt aufstöhnen ließ.
„Mum, ich hab‘ den Führerschein seit ‘nem guten halben Jahr und bin schon so oft nachts gefahren und mir ist nie was passiert. Außerdem, wär’s dir lieber, wenn wir morgen früh den ersten Bus um acht Uhr von Pinneberg nehmen?!“
„Jaja, ist ja gut, Schätzchen. Ich mach‘ mir doch nur Sorgen. Und du passt gut auf Hannah auf und konzentrierst dich beim Fahren?“
„Mach‘ ich, Mum. Versprochen“, nickte Tom und spießte einige Salatblätter mit der Gabel auf.
„Gut“, gab sich die blonde Frau endlich geschlagen und aß ebenfalls weiter.
Hannah grinste Tom verstohlen an und nippte an ihrer Apfelsaftschorle.
Sie brachten den Rest des Mittagessens schweigend über die Bühne und halfen anschließend noch, den Tisch abzuräumen, ehe sie sich nach oben verzogen.
„Ey, danke, Tom, du bist mein Retter“, umarmte Hannah ihren Bruder und strahlte ihn glücklich an.
„Kein Problem“, schmunzelte der Ältere und öffnete die Tür zu seinem Zimmer.
„Wir sehen uns ja dann später, ne?“
„Jap, bis später. Ich geh‘ jetzt erstmal duschen“, erwiderte Hannah und verschwand anschließend im Bad.
Ein Blick auf die Uhr verriet Tom, dass die sogenannte Mittagsruhe inzwischen vorüber war und er seine Musik ruhig wieder etwas lauter anstellen konnte, was er umgehend auch tat und sich dann mit seinem Laptop auf dem Schoß auf sein Bett fläzte, um sich bei ICQ einzuloggen.
Er wurde auch direkt von seinem besten Kumpel aus Neu-Isenburg angeschrieben.
Mr. Brown: Na, was geht, Alter?! Haste dich schon gut eingelebt da oben?
[.T.T.D.]: Naja…geht so. Wie man’s nimmt xD Wie geht’s dir so?
Mr. Brown: Joah, ganz gut. Bisschen Stress mit Katy, aber sonst…
[.T.T.D.]: Oh… was war los?
Mr. Brown: Ach, die hatte wieder n Zickenanfall ohne Grund… kennste ja noch. Gibt’s da oben eigentlich geile Weiber?
[.T.T.D.]: In Hamburg laufen schon ganz nette rum, aber hier aufm Dorf kannste knicken…
Mr. Brown: Na, dann musste dir eine aus HH schnappen ;-)
[.T.T.D.]: Ja, ich fahr heut Abend mit Hannah nach HH. Guck ich mich mal n bisschen um xD
Mr. Brown: Ja, mach das. Wann fängt bei euch eigentlich die Schule wieder an?
[.T.T.D.]: In ner Woche… mal gucken, wie die Leute hier so sind. Die Schule is ja im nächsten Ort… der is auch net grad größer als Ellerbek eh-.-
Mr. Brown: Ich bemitleide dich. Ich glaub, ich würde durchdrehen da…
[.T.T.D.]: Was glaubst du, was ich hier mache?! Oh, Moment, Handy klingelt.
Tom beugte sich zu seinem Nachttisch, auf dem sein Handy lag und nahm den Anruf entgegen.
„Jo?“, sagte er und angelte sich nebenbei seine Kippenpackung, um sich eine Zigarette anzuzünden.
„Hey Tom!“
„Sabine“, stellte Tom verblüfft fest und zog beide Augenbrauen nach oben.
„Na, wie geht’s dir so?“, flötete ihm die hohe Stimme entgegen, was ihm schon wieder Kopfschmerzen bereitete.
„Ehm, gut soweit. Und dir?“, erwiderte er wenig begeistert und zog an seiner Zigarette.
„Auch, auch. Du, sag‘ mal, wollen wir uns diese Woche vielleicht nochmal treffen? Bevor die Schule wieder anfängt?“
„Ehm… du weißt schon, dass ich umgezogen bin?“
„Was? Nein! Wo wohnst du denn jetzt?“
„In der Nähe von Hamburg.“
„Verarsch‘ mich nicht!“
„Mach‘ ich nicht. Ich wohn‘ in Ellerbek, das ist so ‘n Kuh-Kaff bei Pinneberg und das ist bei Hamburg“, erklärte Tom schmunzelnd und war jetzt doch froh darüber, umgezogen zu sein.
„Wieso wusste ich das nicht? Wann seid ihr denn umgezogen?“
„Vor zwei Wochen. Keine Ahnung, du warst doch im Urlaub, oder?“
„Ja, aber ihr müsst das doch mal vorher geplant haben, oder?“
„Schon. Hab‘ ich wohl vergessen, zu sagen. Sorry. Du, ich muss jetzt auch los, ich fahr‘ mit meiner Schwester nach Hamburg rein. Tschöö“, wimmelte er sie ab und hatte im nächsten Moment schon aufgelegt.
[.T.T.D.]: Oah, das war Sabine-.- Die is so hohl, die Alte eh…die wollt sich mit mir treffen. Zum Glück wohn ich jetzt hier, eh…
Mr. Brown: Ach, ist die auch wieder aus ihrem Urlaub zurück? Die war die ganzen Ferien über weg, oder? Komisches Kind…
[.T.T.D.]: Ja, die geht mir voll auf den Piss, ey-.-
Mr. Brown: Kann ich verstehen. Ey, in den Herbstferien komm‘ ich dich mal besuchen, dann machen wir HH unsicher. Geht ja mal gar nicht, dass da tote Hose ist xD
[.T.T.D.]: Oh ja. Geht echt nicht xD Ich warn meine Eltern schon mal vor. Aber ich sag‘ dir gleich, das ist ne Scheiß-Verbindung nach HH rein mit Bus und Bahn. Voll ätzend. Aber machen wir halt durch xD
Mr. Brown: Ja, auf jeden. Naja, ich muss mal runter, meine Mum brüllt schon wieder rum-.- Wir schreiben uns, ja?
[.T.T.D.]: Auf jeden. Bis dann, bye
Mr. Brown: Gut, byee
Damit war Moritz offline.
Tom meldete sich ebenfalls ab und checkte dann noch seine E-Mails, bevor er den Laptop wieder herunterfuhr und seinen Glimmstängel dann im Aschenbecher ausdrückte.
Jetzt war es halb fünf. Hatte er also noch massig Zeit, bis er ins Bad müsste.
Der Dunkelblonde überlegte kurz und stand anschließend auf, um sich an seinen Schreibtisch zu setzen und einen großen Zeichenblock unter eben diesem hervor zu holen.
„So, arbeiten wir mal an meiner Zimmer-Dekoration weiter“, murmelte er zu sich selbst, drehte die Musik an der Anlage noch etwas lauter und begann dann, seine Zeichnung zu vervollständigen, die eine Art Schriftzug darstellte, welchen er später an die Wand pinseln wollte.
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Nächstes Kapitel geht's also feiern =D Wie gefällt's euch bis jetzt? Immer noch gut? Doof? Irgendwas zu meckern? Teilt es mir mir =)
Bis zum nächsten Mal,
liebe Grüße
Anna
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