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Geschichte: Fanfiktion
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/ Die Affäre mit dem Teeniestar
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von -liebe-
erstellt: 21.09.2009
letztes Update: 30.08.2010
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(fertiggestellt)
Nach längerer Pause bin ich jetzt wieder am Start mit meinem neusten Werk =) Es ist wie immer - oho, Überraschung^^ - Slash mit Bill&Tom ;-) Seid ihr ja nicht anders gewohnt von mir =P
Ich hoffe, ich konnte mit der Kurzbeschreibung schon einige Leute zum Lesen motivieren und vielleicht überzeugt euch ja auch der Prolog zum Weiterlesen ;-)
Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Prolog meiner neuen Story und hoffe, ihr hinterlasst mir eure Meinungen =)
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Header
Titel: Die Affäre mit dem Teenies
Autor: Anna alias -liebe-
Genre: Allgemein
Rating: PG-18
Warnings: Slash, Lemons, Drogen- und Alkoholkonsum (nicht gut, Finger weg!)
Disclaimer: Bill, Tom, Georg, Andi und alle anderen, vorkommenden Stars gehören mir nicht. Alles ist meiner Fantasie entsprungen. Ich will hier niemandem schaden oder irgendwem etwas anhängen. Geld verdiene ich auch nicht.
Claimer: Alle anderen Personen außer Bill, Tom, Georg, Andi und den anderen Stars gehören mir, sowieso die Idee der Handlung.
Zusammenfassung: Tom zieht mit seiner Familie in das Kuhkaff Ellerbek nähe Hamburg. Nicht genug, dass es dort schon morgens nach Kuhmist stinkt und die Verkehrsverbindungen nach Hamburg mehr als miserabel sind, plötzlich stehen auch noch kreischende Mädchen vor dem gegenüber gelegenen Nachbarsgrundstück. Denn Toms Nachbar ist niemand Geringeres als Bill Kaulitz, der erfolgreichste Teeniestar Deutschlands. Was auf Tom zukommt? «„Ey… der hat mir gerade zugezwinkert.“ – „Wer?“ – „Na, Bill.“ – „Vielleicht steht er auf dich.“» Eine turbulente Zeit an der Seite des Stars.
Anmerkung: -Bill und Tom sind keine Geschwister und nicht verwandt.
-Manche Gegebenheiten stimmen mit der Realität nicht überein. Dies ist beabsichtigt und braucht in Kommentaren nicht kritisiert zu werden. (Bsp.: Die Straße in Ellerbek, in der Bill & Tom wohnen, gibt es tatsächlich, doch in meiner Fantasie sieht sie anders aus als in Wirklichkeit.)
-Betaleserin ist Rose Butterfly ;-)
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Prolog
„Eehm… kann mir mal irgendwer sagen, wo genau wir gerade hinfahren?“, meldete der Achtzehnjährige sich skeptisch zu Wort und blickte dem bereits dritten „Auf Wiedersehen“-Ortsschild hinterher, das sie seit ihrem Verlass der Autobahn passiert hatten.
„Na, nach Ellerbek. Unser neues Zuhause“, antwortete ihm seine zwei Jahre jüngere Schwester, die neben ihm auf der Rückbank des PKWs saß und nicht minder missmutig dreinblickte.
„Ach, Kinder. Jetzt stellt euch doch nicht so an. Ihr habt das Haus doch schon gesehen. Und auf dem Land war es eben billiger als in Hamburg“, versuchte die blonde Frau sie zu beruhigen.
„Wer redet denn von Hamburg? Aber hätte es nicht wenigstens Pinneberg sein können? Das hat ungefähr die gleiche Einwohnerzahl wie Neu-Isenburg …“, maulte der dunkelblonde Junge und sehnte sich jetzt schon nach seiner alten Heimatstadt, die im Vergleich zu Ellerbek eine richtige Großstadt war.
„Tom! Hör‘ auf mit diesem Ton. Du weißt ganz genau, dass wir wegen meinem Job hierher gezogen sind und dass deine Mutter schon immer auf dem Land wohnen wollte. Also reiß dich bitte ein wenig zusammen und schau‘ dir die Gegend doch erstmal an, bevor du mit deinen Vorurteilen miese Laune verbreitest“, stutzte der Mann, der am Steuer saß, den Dunkelblonden zurecht.
„Jaja“, brummte Angesprochener und zog sich den Mützenschirm seiner Kappe tiefer ins Gesicht, während er seine Kopfhörer aufsetzte und seinen iPod anschaltete.
Tom war von Anfang an dagegen gewesen, als seine Eltern ihm und seiner Schwester vor drei Monaten eröffnet hatten, dass sie in die Nähe von Hamburg ziehen würden.
Hamburg an sich hätte Tom cool gefunden, aber die vier Wörtchen ‚In die Nähe von‘ hatten ihn stutzig gemacht. Und dass er mit Recht misstrauisch gewesen war, zeigte sich ja nun jetzt.
Jetzt hatten sie ein Haus in Ellerbek, einem Kuhkaff mit viertausenddreihundert Einwohnern, gekauft und würden fortan dort wohnen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln brauchte man eine gute dreiviertel Stunde in die Hamburger Innenstadt und seine Schule war auch erst im nächsten Ort, wohin er zum Glück allerdings nur zehn Minuten mit dem Auto brauchte.
Tom kannte hier niemanden und sah schon das Schlimmste kommen: Nur Vollidioten und Spackos auf der Schule, tote Hose an den Wochenenden und Kuhscheiße-Gestank, mit dem er bereits morgens konfrontiert werden würde.
Ein herzzerreißendes Seufzen entfloh seinen Lippen, was seine Schwester dazu veranlasste, aufzublicken und ihn mitfühlend zu betrachten.
Tom schenkte ihr ein flüchtiges Lächeln, ehe er wieder aus dem Fenster schaute und die vorbeifliegenden Felder beobachtete.
Endlich wurde am Straßenrand ein weiteres Ortschild sichtbar.
‚Ellerbek‘ stand in schwarzen Lettern auf dem gelben Schild und kündigte ihren zukünftigen Wohnort an.
„Sieht ja mega spannend aus“, konnte sich Tom den sarkastischen Kommentar nicht verkneifen, als er seinen iPod wieder ausgeschaltet hatte und nun die Häuser mit wenig Interesse betrachtete.
Hannah haute ihm leicht auf den Oberschenkel und signalisierte ihm mit ihren Blicken, dass er sich zusammenreißen sollte, auch wenn sie beide keine Lust auf dieses Kaff hatten.
Der Ältere zog eine Augenbraue hoch, zuckte dann jedoch mit den Schultern und lehnte seinen Kopf an die Scheibe, bis das Auto zum Stehen kam und sich ein recht großes, freundliches Haus in Toms Sichtfeld geschoben hatte.
Eindeutig das Haus von den Fotos, die ihre Eltern ihnen schon gezeigt hatten.
Ihre Eltern schnallten sich ab und stiegen aus, während Tom nur gemächlich seine Sachen zusammen räumte, sie in seinen Rucksack stopfte und anschließend auch ausstieg.
Das war also sein neues Zuhause.
Er vergrub seine Hände in den Taschen seiner viel zu weiten Baggy und drehte sich einmal im Kreis.
Ihr Haus lag noch etwas abgelegener als die anderen. Na bravo.
Wenigstens fand Marylou, ihre braune Labradorhündin, die Umgebung perfekt. Sie rannte bereits aufgeregt schnüffelnd durch ihren Garten.
„Was ist das da? Hochsicherheitsgefängnis oder warum ist da so ein riesiger Zaun drum?“, nickte er in die Richtung des Hauses, welches genau gegenüber ihrem stand.
„Da wird schon auch jemand drin wohnen. Vielleicht will derjenige einfach nicht, dass irgendwer in den Garten schauen kann“, überlegte Toms Vater, widmete sich aber gleich wieder anderen Sachen und schloss die Haustür auf.
Schulterzuckend erklomm Tom die wenigen Treppenstufen, die zur Haustür führten, und betrat den Flur.
Sah ja gar nicht so übel aus, musste er zugeben und kickte seine Schuhe in die Ecke.
„Eure Etage ist direkt unter dem Dach, so wie ihr es haben wolltet“, berichtete ihre Mutter und lächelte sie aufmunternd an.
„Na, dann werden wir uns das Ganze mal angucken gehen“, klatschte Tom in die Hände und schlenderte dann gemütlich die zwei Etagen nach oben, während ihm seine Schwester folgte.
Direkt unter dem Dach befanden sich zwei geräumige Zimmer und ein Badezimmer.
„Da haben die Alten wohl schon entschieden, dass du lieber das Zimmer zum Nirgendwo hin haben willst und ich zur ‚Straße‘ hin“, stellte Tom fest, als er sein Bett und die Kartons mit seinen Sachen in dem Zimmer vorfand, welches zur Straße hin zeigte.
„Joah… stört mich nicht. Dich?“, erwiderte Hannah und öffnete den einen Flügel des Fensters, um sich ein wenig heraus zu beugen.
„Nö, find‘ ich voll in Ordnung so“, stimmte Tom zu und gesellte sich zu seiner Schwester, um die Umgebung abzuscannen.
„Der scheint ja auch mächtig Kohle zu haben“, bemerkte er herablassend, als er den Sportflitzer in der Auffahrt des Hauses gegenüber sah.
„Joah… vielleicht hat er ja Kinder in unserem Alter. Wär‘ doch lustig“, stellte sich Hannah vor und drehte sich dann zu ihrem älteren Bruder um.
„Wenn sie nett sind, wahrscheinlich. Aber warten wir’s mal ab“, meinte dieser und richtete sich schließlich wieder auf, um sich in seinem Zimmer umzusehen.
„Bis ich das alles eingeräumt habe, dauert auch Tage…“, stöhnte er und ließ sich lustlos auf sein Bett fallen.
„Ach quatsch. Du wirst sehen, das geht eigentlich ganz schnell. Wir haben doch sowieso noch drei Wochen Ferien und da umso mehr Zeit“, munterte Hannah ihn auf und lief zur Tür.
„Na ja, ich werd‘ jetzt schon mal anfangen, ein paar Sachen einzuräumen. Bett beziehen, Fernseher soweit funktionstüchtig machen, PC anschließen“, grinste sie, winkte noch kurz zum Abschied und schloss dann die Zimmertür hinter sich.
Tom drehte sich auf den Bauch und betrachtete missmutig die ganzen noch nicht ausgepackten Karton und seufzte schwer.
Vielleicht sollte er es Hannah gleichtun und zumindest schon einmal die wichtigsten Sachen erledigen.
Schwerfällig stemmte er sich wieder von seinem Bett und öffnete den ersten Karton, in dem sich die Einzelteile seine Stereoanlage befanden, um sie dann zusammenzubasteln und neben seiner Couch aufzubauen.
„Ey, das ist ja hier auch voll der Kack. Ich will doch nicht die Couch in der Ecke hier“, rollte er die Augen und überblickte kurz den Raum.
„Gut, dann muss das Ganze eben verrückt werden“, redete er mit sich selbst, packte die Couch an der einen Seite und zog sie einmal quer durch den Raum.
„Was zur Hölle machst du hier?“, steckte Hannah keine fünf Sekunden später ihren Kopf durch die Tür und musterte ihren Bruder skeptisch, der gerade dabei war, das Bett an die Stelle der Couch zu ziehen.
„Umräumen. Das gefällt mir hier nicht“, sagte er schlicht und verrückte die Möbel unbekümmert weiter.
Wenn sie schon in dieses Kaff ziehen mussten, wollte er wenigstens sein Zimmer so haben, dass er sich wohl fühlte. Und dazu musste das Bett eben in die Ecke unter der Dachluke stehen, durch die er im Liegen den Himmel betrachten konnte.
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Erste Eindrücke? Der Prolog ist kürzer als die Kapitel, also keine Panik bezüglich der Länge ;-)
Wenn die Story ankommt, kommt das 1. Kapitel auch direkt hinterher gerutscht =)
Bis dann,
liebe Grüße, Anna
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