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Geschichte: Fanfiktion
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von una patiperra
erstellt: 20.09.2009
letztes Update: 18.09.2010
Geschichte, Allgemein / P16 Slash
(abgebrochen)
Herzlich willkommen … ;)
Nun ja, was soll ich großartig sagen?
Das hier ist meine 3. Story (wenn man meine OS Sammlung jetzt mal nicht mitzählt), und diesmal widme ich mich nach Sernando und Serstiano (öh … bin ich irgendwie Sergio fixiert? “-.- ) mal einem nicht ganz so oft ( = gar nicht ) beschriebenem Pairing.
Um welches es sich handelt, werdet ihr wohl schnell genug herausfinden … für die Leute, die mich kennen, ist es wahrscheinlich sowieso klar, nachdem der Name des einen Protagonisten fällt … :D
Es wird eine Kurzgeschichte, mit 9 – 10 Kapiteln, die in ihrer Länge alle ein bissel variieren werden.
Je nachdem, wie viel mir grade so einfällt …
Inspiriert hat mich ein Spruch von Mutter Theresa, aus dem ich die Überschriften der Kapitel entnehme, jedoch in veränderter Reihenfolge. Die gute Frau möge es mir verzeihen …
Nun ja, ich hoffe mal, der Einstieg ist nicht ganz so hart …
*mich vorsichtshalber schon mal entschuldig*
Vielleicht sollte ich auch noch anmerken, dass ich überhaupt keine Probleme damit hab, meine Characs zu quälen … auch wenn ich sie eigentlich liebe ...
Nun ja, ich hab genug gequatscht, alles andere kläre ich einfach an späterer Stelle …
Viel Lesevergnügen …
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Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Andres Iniesta war noch nicht sehr lange 17 Jahre alt, als sein Leben zerbrach.
Als für ihn alles keinen Sinn mehr ergab.
Ob von heute auf morgen, oder ob es sich dabei doch eher um eine schleichende Vergiftung gehandelt hatte, vermochte er gar nicht mehr so genau zu trennen.
Fest stand nur, dass er am Ende war.
Und das aus drei Gründen …
Erstens: sein Großvater war gestorben.
Andres war schon immer sehr von seiner Familie abhängig gewesen. Er brauchte ihre Unterstützung, ihren Schutz, um sich sicher zu fühlen. Doch der einzige Platz in seiner Familie, wo er dieses Gefühl von ‚Zuhause’ wirklich erfahren konnte, war bei seinem Großvater.
Es war nicht so, dass Andres Eltern ihn nicht liebten – im Gegenteil.
Oftmals fühlte sich Andres von seiner Mutter ‚überliebt’, die wohl nie aufgehört hatte, ihren kleinen Jungen in ihm zu sehen.
Und sein Vater … verteilte seine Liebe nur nach Leistung.
Andres’ Großvater war da anders.
Bei ihm fühlte Andres sich bedingungslos geliebt und aufgehoben.
Es war abuelito Pepe gewesen, der Andres beibrachte, dass es nicht auf seine Körpergröße, sondern auf seine inneren Werte ankam. Es war abuelito Pepe gewesen, der mit Andres’ Eltern einen harten Kampf ausgefochten hatte, Andres auf die Barca-Schule gehen zu lassen, auch wenn seine Noten nicht unbedingt die besten waren.
Es war abuelito Pepe gewesen, dem Andres sich immer als Erstes anvertraut hatte, zu ihm hatte er mit all seinen Problemen und Problemchen kommen können. Und abuelito Pepe hatte immer Verständnis gezeigt.
Das Loch, das er mit seinem Tod in Andres Herz riss, war unbeschreiblich schmerzhaft.
Es war alles so plötzlich gekommen.
Eigentlich nur zu einer simplen Knieoperation hatte man abuelito ins Krankenhaus geschickt.
Andres hatte ihn an jedem Tag besucht, am Tage der Operation, auch wenn sein Großvater noch unter Narkose stand und Andres Anwesenheit verschlief, am Tag nach der Operation und am Tag danach.
Und abuelito, der die Operation scheinbar gut überstanden hatte, hatte sich an jedem Tag aufs Neue gefreut, Andres zu sehen. Die beiden hatten gelacht, gescherzt und geplaudert und sie hatten Pläne geschmiedet, für die Zeit, wenn abuelito das Krankenhaus wieder verlassen durfte.
Doch dazu kam es nicht mehr.
Denn am Tag nach seiner Entlassung, ausgerechnet der Tag, an dem Andres seinen Großvater aufgrund eines verlängerten Fitnesstrainings nicht mehr besucht hatte, er war einfach zu müde gewesen, starb abuelito.
Lungenembolie.
Plötzlich und unerwartet.
Und Andres hatte sich noch nie in seinem Leben so schlecht gefühlt.
Er hatte sich noch nicht einmal von seinem geliebten Großvater verabschieden können …
Zweitens: seine Verletzung.
Andres hatte noch nie zu den körperlich Stärksten gehört.
Seine Gene hatten für ihn nun einmal nicht vorgesehen, ein Kleiderschrank zu werden.
Im Schulsport war er immer der Letzte gewesen, der in ein Team gewählt wurde. Volleyball. Handball. Basketball. Immer saß Andres als Letzter noch auf der Bank.
Manchmal wurde er noch nicht einmal gewählt. Auswechselspieler – ohne Einwechselchance.
Doch Andres machte sich nichts daraus – sein Großvater hatte ihm beigebracht, einfach darüber zu stehen -, im Gegenteil.
Andres hatte seinen Sport, seine Berufung schon längst gefunden. Er musste dafür nicht groß oder breitschultrig sein, nur schnell, geschickt und wendig. Technisch fit. Und das war er mit Sicherheit.
Fußball war sein Spiel, sein Sport. Sein Leben.
Der Sport machte sein Leben schöner, und bis zu einem gewissen Grad machte er Andres Leben sogar aus.
Er hatte etwas gefunden, was ihm Spaß machte, wo er sich einbringen konnte, so wie er war.
Schon immer hatte er Fußball geliebt, die großen Spieler vergöttert, selbst in der Jugendmannschaft eines so großen Klubs wie des FC Barcelona spielen zu können war für ihn das Größte.
Es machte ihn glücklich.
Und dann kam dieses eine Spiel.
Andres kämpfte verbissen, gegen die Trauer, der Tod seines geliebten Großvaters lag nur wenige Tage zurück.
Es war nur ein Sprint gewesen, er hatte nur diesen einen Ball nicht verloren geben wollen.
Den Gegenspieler, der ihn verfolgte, hatte er nicht bemerkt.
Zumindest solange nicht, bis ihm plötzlich von hinten die Beine weggezogen wurden.
Für eine winzige Sekunde schoss ein unglaublich scharfer Schmerz durch seinen linken Unterschenkel.
Und dann wurde es um Andres herum schwarz.
Für wie lange konnte er hinter gar nicht sagen.
Irgendwann kamen die Farben und Töne zurück, jedoch nur unklar, verschwommen.
Andres wusste sofort, dass es etwas Ernstes war.
Er hatte kein Gefühl mehr in den Beinen, war vermutlich betäubt worden. Sich aufrichten konnte er auch nicht, war einfach zu schwach dafür.
Seine Umgebung wies auf ein Krankenhaus hin, jedoch wie er hierhin gekommen war und wie viel Zeit seitdem verstrichen war, konnte er nicht beurteilen.
Das Einzige, was er sah, war das Gesicht seines besten Freundes, Victor Valdes, der sich gerade mit einem Arzt unterhielt.
Victor war aschfahl, wirkte niedergeschlagen und geschockt.
Und in diesem Moment wusste Andres, dass etwas sehr, sehr Schlimmes mit ihm passiert sein musste.
Außenbandriss.
Innenbandriss.
Muskelfaserriss im linken Oberschenkel.
Kapselriss.
Gesplitterter Bruch im Unterschenkel.
Andres hätte am liebsten gelacht. Oder geweint. Oder beides.
Er hatte schon von all diesen Verletzungen gehört, doch noch nie von einem Fall, in dem sich jemand all diese Verletzungen gleichzeitig zuzog.
Und nun war ausgerechnet er vom Schicksal auserwählt worden, der Erste zu sein …
Immer und immer wieder hallten die Worte der Ärzte in seinem Kopf wieder.
Dass er mit seinem fragilen Körperbau etwas Besonderes war.
Dass man nicht genau sagen konnte, wie hoch die Chancen waren, dass er schnell wieder genas.
Dass man noch nicht einmal sagen konnte, ob er jemals wieder würde Fußball spielen können.
Dass die Chancen darauf, bei Andres Körperbau, beinahe verschwindend gering waren.
Nie. Wieder Fußball.
Nie wieder. Fußball.
Nie! Wieder! Fußball!
Andres hatte seinen eigenen Körper noch nie so sehr gehasst wie in diesem Moment …
Drittens: …
Der dritte Grund war erschrecken einfach, erschreckend simpel.
Und doch von immenser Bedeutung.
Profifußballer zu werden war Andres größter Traum.
Aber so wie es aussah, konnte er diesen Traum, wenn er denn dann überhaupt jemals wieder würde Fußball spielen können, ebenfalls begraben.
Denn Andres hatte sich verliebt.
Unwiderruflich.
Endgültig.
Bedingungslos.
In Xavi … das momentan wohl größte Talent des gesamten Barca-Kaders.
In einen verdammten, wundervollen, einfühlsamen, großartigen, witzigen, starken, drei Mal verfluchten Mann.
Andres war schwul.
Er hatte sich selbst noch nie so gehasst wie in diesem Moment, als ihm das zum ersten Mal so deutlich bewusst wurde …
Vor seinem inneren Auge ließ Andres all diese drei Gründe noch einmal Revue passieren, während er tief durchatmete. Die Luft durch seinen ganzen Körper strömen ließ.
Die Schiene um sein Bein nahm er schon lange nicht mehr wahr, trug sie einfach schon zu lang.
Sie hatte so etwas deprimierend Endgültiges an sich, schränkte ihn ein.
Aber war nicht jetzt sowieso alles egal …?
Ohne länger darüber nachzudenken, bückte sich der junge Katalane, löste zuerst den Verband von seinem Fuß ab, dann auch die äußere Schiene. Hätte er gekonnt, er hätte auch den Rest von seinem Bein gelöst, doch die Metallplatten, die seinen Fuß richten sollten, lagen unter seiner Haut.
Da war nichts zu machen …
Andres richtete sich wieder auf, knüllte die Dinge in seiner Hand zu einem kleinen Päckchen zusammen – und schleuderte dieses dann weit von sich.
Es flog ein paar Meter weit, und fiel dann über die Kante des Daches hinunter.
Wirklich besser ging es ihm danach nicht, es stellte sich kein befreites Gefühl ein.
Doch Andres hatte auch nicht wirklich damit gerechnet.
Hier war er also, mitten in der Stadt von Barcelona, einer Millionenmetropole, und trotzdem fühlte er sich nicht wirklich als Teil davon.
Hier oben, auf dem Dach dieses Hochhauses, das unter anderem die Bank beinhaltete, für die Andres Vater arbeitete, spürte man nichts von dem Trubel, von den ganzen Menschenmassen.
Hier oben war Andres allein – abgesehen von ein paar Tauben vielleicht.
Der junge Katalane machte ein paar Schritte von der Tür weg, mehr in Richtung Dachrand.
Es war so leicht gewesen, hier hinauf zu kommen. Andres hatte es sich viel schwieriger vorgestellt.
Dem Portier unten hatte er einfach seinen Ausweis unter die Nase gehalten und erzählt, er wolle seinen Vater besuchen– schon war er drinnen gewesen.
Dass sein Vater einen Geschäftstermin außerhalb hatte, konnte der Portier natürlich nicht wissen.
Genau so wenig, dass Andres auch nie vorgehabt hatte, seinen Vater zu besuchen.
Woher hätte der Portier wissen sollen, dass es Andres nur darum ging, den Aufzug zu nehmen, und bis nach ganz oben zu fahren.
Auszusteigen, die letzten Stahltreppen hinauf zu nehmen und dann schließlich genau hier zu stehen – auf dem Dach.
Von all dem hatte der Portier doch keine Ahnung gehabt.
Andres hoffte nur sehr, dass der Mann sich später keine Vorwürfe machen würde.
Nicht seinetwegen. Das war er wirklich nicht wert …
Victor rannte.
Er rannte, wie er noch nie in seinem Leben gerannt war. Noch nie.
Er wusste nicht genau, was Andres vorhatte.
Doch er hatte eine Ahnung.
Eine schreckliche Ahnung.
Und er hoffte, betete und wünschte sich, dass er damit falsch lag.
Doch im Moment sah es zu allem Übel nicht danach aus.
Also rannte Victor weiter, kam sich vor wie in einem schlechten Film.
Aber das war Realität.
Und wenn er versagte, dann würde das furchtbare Konsequenzen haben …
Andres atmete einmal tief durch, ging unbeirrt weiter.
Bis zur Kante des Daches waren es noch gut zwei Meter.
Seltsamerweise verspürte er keine Angst, sein Puls war ruhig, sein Kopf klar.
Das hier war richtig. Notwendig. Es gab keine andere Lösung.
Noch ein Meter bis zur Kante.
Andres verschwendete nicht einen Gedanken daran, dass es wehtun könnte. Er dachte nicht daran, was nach dem Absprung war.
Noch fünf Schritte.
Kurz schossen ihm Bilder durch den Kopf, seine Familie, seine Freunde, sein Trainer, die Ärzte, Xavi – doch Andres drängte sie in den Hintergrund.
Das gehörte nicht hierher. Das gehörte nicht mehr dazu. Das war sein Leben - gewesen.
Noch zwei Schritte.
Was hatte dieses Leben ihm schon zu bieten gehabt?
Gar nichts – außer einen Tritt in ins Gesicht, als er bereits am Boden lag, vielleicht.
Noch ein Schritt.
Egal, was jetzt kam … es konnte nur besser sein als das, was hinter ihm lag …
Andres schloss die Augen, atmete tief durch
„Wenn du das machst, Andres Iniesta Lujan, dann schwöre ich dir, dass ich dir hinterher springe … Und das meine ich ernst …!“
Andres erstarrte in seiner Bewegung.
Und diese eine Sekunde reichte für Victor aus, um die kurze Distanz zwischen ihm und seinem besten Freund zu überbrücken, ihn von hinten fest zu umarmen und nach hinten zu reißen.
Gemeinsam stürzten die beiden Spanier rücklings zu Boden, doch das war Victor egal.
Hauptsache, weg von der Dachkante.
Andres fiel hart, prallte mit dem Rücken auf den massiven Boden des Daches. In seinem Unterschenkel explodierte wieder dieser stechende Schmerz, doch Andres schenkte ihm keinerlei Beachtung.
Sein Körper war selbst schuld. War einfach zu schwach …
Er wollte das alles nicht mehr.
Victor spürte, wie Andres begann, zu zittern.
„Lass mich los …“, flüsterte er leise, doch er machte keine Anstalten, aufzustehen, oder sich überhaupt von Victor zu lösen.
Doch Victor dachte gar nicht daran, er umschlang Andres nur noch fester.
Erst jetzt rauschte ihm verspätet das Adrenalin durch die Adern und er begann zu realisieren, wovon er Andres gerade abgehalten hatte.
Dass er seinen besten Freund gerade noch im letzten Moment gefunden hatte.
Dass er Andres gerade das Leben gerettet hatte.
Der Griff seiner Arme wurde noch stärker.
„Victor, du verstehst das nicht … lass mich los …“, flehte Andres leise.
„Ich denk gar nicht dran!“, presste Victor zwischen seinen Zähnen hervor, rollte sich mit Andres herum, sodass dieser unter ihm auf dem Rücken lag.
„Vic, bitte. Das hat doch alles keinen Sinn mehr …“
„Sag so was nicht! Niemals! … Ich meine, Andres!“, fassungslos und noch immer unter Schock schüttelte Victor den Kopf.
Er konnte das nicht begreifen. Nicht fassen. Nicht verstehen. Warum?
„Warum …?“
Andres schloss die Augen, schaffte es nicht, seinen besten Freund anzusehen.
„Warum nicht? … Ich sterbe doch so oder so, warum dann also nicht jetzt? … Ganz im Ernst, Vic, es muss doch noch etwas Besseres geben als das hier. Das kann doch nicht wirklich alles sein. … Oder sind wir wirklich nur dafür geschaffen, uns Tag für Tag durch diese Welt zu quälen, mit der Gewissheit, dass es mit jedem Tag nur noch schlimmer wird? … Vic, der erste und einzige Mensch, der mir in meinem Leben die Welt bedeutet hat, ist tot. Ich werde nie mehr auf dem Platz stehen und einen Ball treten können. Und wenn ich meiner Religion Glauben schenken darf, dann lande ich auf ewig in der Hölle. … Und außerdem: Niemand hat mich gefragt, ob ich dieses Leben überhaupt will. Warum sollte ich nicht das Recht haben, wenigstens selbst zu entscheiden, wann ich es nicht mehr will?“
Der Klang von Andres Stimme ließ Victor richtig schlecht werden.
Er klang so wohlüberlegt, nicht so, als hätte es sich einfach nur um eine spontane Überreaktion gehandelt.
So verdammt ernst …
Und Victor hatte auf einmal wirkliche Angst um Andres.
„Verdammt Andres!“, er verstärkte den Griff um Andres Handgelenke. „Niemand hat gesagt, dass dieses Leben einfach ist. Weil es nicht einfach ist. Es ist eine Herausforderung, dieses Leben zu leben, Andres. Und diese Herausforderung ist nicht einfach. Aber das ist noch lange kein Grund, aufzugeben! Du musst diese Herausforderung annehmen. Du musst kämpfen. Kämpfen!“
Andres wollte den Kopf wegdrehen, doch Victor hielt ihn fest, nahm die Wangen des Jüngeren fast schon grob zwischen seine Hände. Erst jetzt konnte Andres spüren, dass der Torwart zitterte.
„Schau mich an, Andres. Du musst es mir versprechen! Versprich mir, dass du so etwas nie wieder tust. Versprich mir, dass du jetzt mit mir nach Hause kommst und morgen zu einem Arzt gehst. Versprich mir, dass du dir helfen lässt. Versprich mir, dass du deine Physiotherapie durchziehst. Versprich mir, dass du den Glauben nicht verlierst, daran, dass du es schaffen wirst, wieder zu spielen. Und vor allem, versprich mir, schwör auf alles, was dir lieb ist, dass du nie wieder versuchst, dich umzubringen. Versprich es mir!“
Andres zitterte. Tränen stiegen in seine Augen. Er wusste nicht wie, aber irgendwoher nahm er die Kraft, Victor anzuschauen.
Victor, seinen besten Freund.
Victor, der ihn gerade eben davor gerettet hatte, sich umzubringen.
Seinem Leben ein Ende zu setzen.
Oh mein Gott.
Hatte Andres etwa gerade wirklich versucht, sich selbst …?
„Victor!“, Andres zuckte zusammen, schlang dann seine Arme um den Körper des Älteren und presste sich gegen ihn.
Sein bester Freund erwiderte diese Umarmung sofort, und auch wenn Victor selbst noch unter Schock stand, er versuchte, Andres soviel Halt zu geben, wie nur irgendwie möglich.
„Ich versprech’s dir Victor … ich verspreche es dir!“
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…. öh … ja …
Eigentlich mag ich ja keine FF’s, wo sich jemand umbringt, oder es versucht, aber … hm … die Geschichte hat sich irgendwie von selbst geschrieben, ich war vollkommen machtlos … “-.-
Reviews sind bei mir selbstverständlich erlaubt, ich bitte sogar ausdrücklichst darum …
Einfach nur, um zu wissen, wie das hier ankommt …
… ich hab mich nämlich mal an was anderem versucht …
Bananenblumige Grüße in jedem Fall,
Belli
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