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von isobel08    erstellt: 16.09.2009    letztes Update: 28.01.2011    Geschichte, Romanze / P16    (abgebrochen)
Bunny war unter Tränen langsam aber sicher eingeschlafen. Der Brief und Setsuna´s Worte hatten ihr einen tiefen Schlag verpasst. Wie konnte Setsuna ihr diesen Brief nur so lange vorenthalten.
Es war gerade mehr als schwierig für Bunny. Mamoru, der im Moment einfach keine Zeit für seine Freundin hatte. Der ständig nur Zeit in seiner Uni verbrachte, lernte und alles andere um sich herum, schlicht und einfach, vergaß. Es schmerzte sie und sie brauchte ihn doch so sehr an ihrer Seite.

Minako, die gerade so traurig vor sich hin lebte. Sie vermisste Yaten aus tiefster Seele. Sie war nun nicht mehr das quirrlige, lustige und fröhliche Mädchen wie vor ein paar Monaten.

Von Ami ganz zu sprechen. Diese kapselte sich seit Taiki´s Abreise total von allen Menschen in ihrer Umgebung ab.
Rei und Makoto hatten gerade auch wenig Zeit für sie, da sie momentan nur Zeit für ihre Freunde hatten.

Es war nun mittlerweile schon sehr spät geworden und Bunny schlief tief und fest.
Vereinzelnd liefen ihr im Schlaf heiße Tränen die Wangen herab, welche langsam ihr Kissen durchnässten und immer wieder flüsterte sie Seiya´s Namen. Sie vermisste ihren besten Freund viel mehr als sie sich eingestehen wollte.



Auf dem Planeten Euphe

Der Wiederaufbau des Planeten war schon sehr weit fortgeschritten, sogar schon fast abgeschlossen. Überall blühte und gedeihte es. Saftige, grüne Wiesen und stolze, dicht Wälder zogen sich wieder über das Land. Die Städte waren nun fast wieder zu ihrer alten Form zurückgekehrt und auch der riesige Palast, der inmitten in der Hauptstadt von Euphe thronte, erstrahlte wieder fast in seinem alten, herrlichen Glanz. Aber nichts würde für die Kriegerinnen und ihre Prinzessin werden wie zuvor. Seit sie damals ihre Heimreise angetreten hatten und die Erde verließen hatte sich auch jeder einzelne von den dreien verändert was auch der Prinzessin Kakyuu nicht engangen war. Jeden Tag musste sie zusehen wie die drei sich mehr und mehr veränderten. Zwar waren die Kriegerinnen mit ihr hierher, nach Euphe, zurückgekehrt aber ihre Herzen hatten sie dort gelassen.  
So oft hatte sie versucht mit ihnen über diese Sache ins Gespräch zu kommen was aber von allen dreien sofort abgelehnt wurde.

Taiki überspielte das Thema Erde mit einem gekonnten Lächeln und keinerlei Antwort, während Yaten und besonders Seiya, sich weigerten überhaupt darüber zu reden und sich danach sofort in ihre Gemächer zurückzogen. Tagelang redetete Seiya auch mit keiner Menschenseele was Anlass zu Sorge bereitete.
Prinzessin Kakyuu hatte an diesem einem Tag einen Entschluss gefasst. Sie hatte sich fest vorgenommen noch einen letzten Versuch zu starten und wollte versuchen noch einmal mit ihnen zu reden.
Es war mittlerweile schon spät geworden und langsam machte sich die Prinzessin auf die Suche nach ihren Freunden.

Nach kurzer Zeit fand sie Taiki in der Schloßbibliothek. Wo sollte er den sonst seine freie Zeit verbringen. Er saß ziemlich versteckt hinter einem Haufen Büchern und bemerkte Kakyuu zuerst nicht, die vorsichtig, von hinten, auf ihn zuging.
Sie legte ihm nun vorsichtig ihre Hand auf die Schultern was ihn nun zusammen schrecken ließ.
"Oh. Prinzessin habt ihr mich erschreckt!" entfuhrt es nun einem zu Tode erschrockenen Taiki.
"Das tut mir sehr leid mein lieber Freund. Ich wollte euch doch keinen Schrecken einjagen aber dachte ihr hättet meine Schritte vernommen. Was tut ihr hier zu so später Stunde, den ich habe nach euch gesucht." antwortete Kakyuu leise.

"Hier habe ich einfach genug Ruhe wen ich Zeit für mich, alleine, brauche. Wieso wart ihr den auf der Suche nach mir? Ich hoffe doch nicht wegen eines bestimmten Thema´s? Den wen es das sein sollte verschwendet ihr eure Zeit damit, Hoheit." gab er nun knapp von sich.

"Doch genau deshalb bin ich hier und du wirst mir jetzt endlich zuhören. Egal was ihr mir sagt ich glaube es euch einfach nicht. Eure Körper mögen zwar hier auf dem Planeten sein aber eure Herzen sind es nun einmal nicht mehr. Ihr mögt es einfach nicht zugeben oder euch eingestehen aber ihr vermisst etwas oder irgend jemanden? Und ich möchte jetzt eine ehrliche Antwort von euch erhalten." antwortete sie nun mit strenger und fester Stimme.
Taiki erschrak nun über die Art und Weise wie seine Prinzessin gerade mit ihm sprach. Traurig starrte er nun zu Boden was der Prinzessin nicht entging.
>Ja sie hatte doch so Recht mit ihrer Behauptung aber er wollte sie einfach nicht damit verletzen. Er hatte das Leben an der Seite der Prinzessin gewählt und daran konnte nunmal niemand etwas ändern. Außer sie würde ihm den Befehl dazu geben.< dachte Taiki und schwieg weiterhin.

"Man hört immer zu von Menschen, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben. Erinnere dich daran was du fühlst und was du willst. Lass dir meine Worte eine Nacht über durch den Kopf gehen und gib mir bis morgen Abend endlich eine vernünftige Antwort." sprach sie erneut und ließ daraufhin Taiki alleine und nachdenklich in der Bibliothek zurück.

Ihr Weg führte sie nun zu den Gemächern der Starlights. Dort angekommen klopfte sie vorsichtig an einer riesigen Tür.
"Ja bitte? Wer ist da?" rief nun eine unsichere Stimme auf der anderen Seite.
"Yaten ich bin es, Prinzessin Kakyuu. Kann ich bitte herein kommen, den ich muss etwas wichtiges mit dir besprechen?" antwortete die Prinzessin vorsichtig da sie auf eine seiner Launen gefasst war.

Nun konnte man ein lautes Krachen und Polltern vernehmen und nach einem kurzen Moment öffnete sich auch schon die Tür und ein ziemlich kaputter Yaten kam zum Vorschein.
"Ähm hallo. Kommt doch herein Hoheit." stotterte Yaten nun peinlich benommen, da er schon seit Wochen sein Zimmer nicht mehr aufgeräumt oder geputzt hatte.
Wie aufgefordert schritt die Prinzesin nun in das Innere des Zimmers, sah sich darin um und nahm darin auf einem kleinen Stuhl Platz, während Yaten unsicher die Zimmertüre schloss.
"Nun Yaten komm her und setzt dich bitte zu mir." unterbrach die Prinzessin nun die entstandene Stille und wies ihm mit der Hand den Platz an ihrer Seite zu.
Yaten tat wie ihm geheißen und setzte sich nun gespannt zu ihr.
"Was gibt es den so wichtiges zu so später Stunde, eure Hoheit?" sagte er nun.
"Was ist den nur momentan mit dir los Yaten? Ich erkenne dich einfach nicht wieder." führte Kakyuu nun das Gespräch fort und wartete nun auf eine Antwort.

"Ich...ich kann es euch leider nicht sagen, Hoheit. Ich weiß doch selbst nicht was mit mir los ist. Bin mit euch und meinen Freunden zusammen, habe alles was ich brauche und doch fühle ich mich so allein." antwortete ihr Yaten nun traurig und blickte weiterhin zu Boden.
"Yaten ich weiß was mit dir los ist, sogar sehr gut. Du vermisst nicht irgend jemanden sonder jemand bestimmtes! Habe ich damit Recht?" fragte die Prinzessin nun. Yaten hob nun entsetzt seinen Kopf und schaute Kakyuu nun traurig ins Gesicht.

"Woher wisst ihr das?" fragte er nun peinlich berührt.
"Nun ich bin eine deiner engsten Vertrauten. Natürlich ist mir das nicht entgangen. Du bist weicher geworden und rastest nicht mehr so schnell wegen jeder Kleinigkeit aus. Auf der anderen Seite ziehst du dich immer mehr von uns zurück und ich möchte einfach nur das es dir gut geht. Rede mit mir und sage mir endlich was genau mit dir los ist. Bitte Yaten." flehte ihn die Prinzessin an.
"Ich kann es nicht. Es tut mir leid aber ich möchte jetzt nicht mehr darüber reden." antwortete Yaten nun kleinlaut.

"Doch du wirst darüber sprechen. Und du hörst mir jetzt gut zu. Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion. Nur ein glücklicher Mensch folgt niemandem. Nur die Unglücklichen, Verwirrten, folgen eifrig anderen, in der Hoffnung, bei ihnen Zuflucht zu finden. Und sie werden Zuflucht finden, aber diese Zuflucht ist ihre Finsternis, ihr Untergang. Denk über meine Worte gut nach. Ich gebe dir Zeit bis Morgen Abend, den da erwarte ich eine vernünftige Antwort." sagte sie nun mit strenger Stimme und verließ nun, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, das Zimmer und ließ einen schockierten Yaten zurück.
Kakyuu fühlte sich selbst auch nicht wohl bei der Sache. Sie war selbst über ihren eigenen Tonfall erschrocken gewesen aber es diehnte nunmal dem wohl ihrer Freunde. Den sonst würden sie niemals über ihren eigenen Schatten springen.

Der letzte uns schwierigste Gang war der Weg zu Seiya. Er hatte sich in den letzten Monaten am meisten, von den dreien, verändert. Zwar hatte er an Stärke und Kraft gewonnen aber seine Gefühle und Gedanken hielt er gnadenlos unter Verschluss. Kein einziges Wort über die Geschehnisse auf der Ede verließ seine Lippen. In seinen Gedanken und Träumen stahl er sich immer wieder heimlich davon und flüchtete zur Erde um dort seinem Schätzchen nahe zu sein.  
Prinzessin Kakyuu hatte ihn schon mehrere Male Nachts draussen, versteckt und gedanken versunken in den Gärten sitzen gesehen. Immer wieder schweiften seine Blicke in Richtung Weltall, in Richtung der Erde.

Auch in dieser Nacht hatte er sich, als er nicht schlafen konnte, wieder in die Gärten gesetzt. Prinzessin Kakyuu´s Instinkt hatte sie nun direkt dahin geführt wo sie Seiya auch sofort, zwischen zwei Bäumen sitzend, vorfand.
Leise und vorsichtig schlich sie nun an ihn heran. Seine Blicke richtete er wie jeden Tag in Richtung Weltall. Sanft hob die Prinzessin nun ihre Hand und legte sie Seiya auf die Schulter.
Seiya erschrack nun, sprang auf und drehte sich herum und entdeckte nun die Prinzessin die genauso, wie er, erschrocken war.

"Prinzessin? Es tut mir leid. Verzeiht mein Benehmen. Was tut ihr hier zu so später Stunde?" fragte Seiya nun.
"Genau das selbe könnte ich dich fragen, Seiya. Was führt dich den so spät noch hierher? antwortete Kakyuu.
"Ich konnte nur nicht schlafen. Das ist alles." log Seiya, wußte aber das er der Prinzessin nicht vormachen konnte.

"Du kannst mir nichts vormachen Seiya. Du sitzt jede Nacht hier und blickst hoffnungsvoll zu den Sternen. Willst du mir nicht endlich sagen was mit dir los ist?" ihr Tonfall wurde jetzt etwas strenger und ihr Blick eisern.
Wie ich schon sagte es ist nichts. Ihr braucht euch keine Sorgen machen, Prinzessin." antwortete Seiya knapp.

"Sei still Seiya! Ich weiß ganz genau was mit dir los ist aber ich möchte es nun von dir hören. Ich werde nicht länger mitansehen wie du unglücklich bist und innerlich zerbrichst. Seiya hör mir nun bitte gut zu und lass mich ausreden. Du hast so viel deiner Zeit damit verbracht mir zur Seite zu stehen und mich zu beschützen. Warst mir immer ein treuer und loyaler Freund und zu allem bereit. Aber du warst damals nicht dazu bereit *Sie* zu verlassen aber du warst dazu bereit die Erde zu verlassen. Hör auf zu träumen und stelle dich deinen Ängsten." antwortete sie ihm nun aufgebracht während Seiya der Mund offen stehen blieb und nicht antworten konnte.
Nun nahm die Prinzessin seine Hand und sprach weiter.

"In der Tiefe deiner Hoffnungen und Wünschen liegt dein stilles Wissen um das Jenseits; Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt dein Herz vom Frühling. Traue den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen. Solange also der Geist unfähig ist, das Problem zu betrachten, solange er nicht fähig ist, das Problem zu lösen, muß er verschiedene Wege der Flucht vor dem Problem finden, und die Fluchtwege sind Hoffnungen, sie sind der Abwehrmechanismus. Nun lasse ich dir Zeit bis Morgen Abend mir deine Antwort mitzuteilen. Ich hoffe nun inständig das du das tun wirst. Gute Nacht." sprach die Prinzessin und ließ, wie bei Yaten und Taiki, auch Seiya ratlos im Garten zurück.



So das ist das zweite Kapitel meiner Geschichte. Ich weiß noch nicht genau wie die Geschichte weitergehen wird und wann das sein wird. Da lasse ich mich inspirieren. Ich hoffe das euch die Geschichte gefällt und das ihr mir, zum Ansporn, vielleicht ein paar Reviews da lassen könnt.
Also bis zum nächsten Mal.
isobel08
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