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von isobel08    erstellt: 16.09.2009    letztes Update: 28.01.2011    Geschichte, Romanze / P16    (abgebrochen)
Auf der Erde hatte sich nach dem harten Kampf, mit Galaxia, wieder alles zum Alten gewandt. Fast alle waren in den alten Alltag zurück gekehrt. Es waren gerade erst drei Monate vergangen aber den Mädchen, allen voran Bunny, Ami und Minako, kam es wie eine Ewigkeit vor dass ihre neu gewonnenen Freunde sie für immer verlassen hatten.

Keine der dreien hätte es zugeben wollen aber sie vermissten die Starlights und ihre Prinzessin Kakyuu sehr.
Zu spät kam die Einsicht und da erkannten die Mädchen dass sie mehr mit den Starlights verbannt außer Freundschaft.

Makoto hatte sich endlich, nach den ganzen Strapazen der letzten Monate, dazu durch gerungen und ihren heimlichen Schwarm, Motoki, um eine Verabredung gebeten. Sie hatte es satt immer allein zu sein und niemanden zu haben der sich um sie sorgte. Zu lange war sie alleine gewesen und nun sprang sie endlich über ihren Schatten.

Rei ihrerseits hatte den langen Bemühungen Yuuichirou´s endlich nachgegeben. Er hatte nun endlich seine Ausbildung als Priester im Hikawa abgeschlossen und wollte ins Ausland gehen was Rei endlich dazu brachte zu ihren wahren Gefühlen zu stehen. Sie konnte Yuuichirou dazu bewegen nun nicht ins Ausland zu gehen und bei ihr zu bleiben. Seit wenigen Tagen gehen die beiden nun endlich miteinander.

Setsuna ihrerseits hatte, zusammen mit dem Senshi der Stille, Hotaru, wieder ihren Platz am Tor zu Raum und Zeit eingenommen. Hotaru war für Setsuna fast wie eine eigene Tochter geworden.

Michiru und Haruka hatten sich nach dem harten Kampf dazu entschlossen für einige Zeit ins Ausland zu gehen und ihre neugewonnene Freiheit und das Leben, in vollen Zügen zu genießen.  

Auch Mamoru war sofort wieder in das normale Alltagsleben zurück gekehrt. Er saß wieder jeden Tag in seiner Uni und lernte. Ab und zu verabredete er sich mit seiner Freundin wen er Zeit hatte. Schließlich wußte er was die Zukunft für ihn bereit hielt was ihn ohne große Sorge weiter leben ließ. Er würde König der Erde werden, zusammen mit Bunny als Königin Serenity an seiner Seite. Die beiden würden auch eine kleine Tochter haben. All diese Gedanken machten ihn komplett sorgenfrei. Das er dabei, im Moment, began Bunny total zu vernächlässigen bemerkte er nicht.

Bunny und Minako trafen sich jeden Tag,  Abends, um zusammen spazieren zu gehen und ihre Gefühle auszutauschen. Minako´s Gedanken drehten sich nur um Yaten. Seit dem Tag als sie weg gegengen waren schmerzte ihr Herz und sie konnte nicht mehr aufhören an ihn zu denken. Seit dem Tag als sich auf dem Schuldach ihre Wege trennten fehlte Minako jegliche Lebensfreude, ihre Heiterkeit und Lebensfreude.

Bunny ging es nicht anders den sie vermisste, ihren besten Freund, Seiya, mehr als sie zugeben wollte. Er hatte ihr all die Zeit, in der Mamoru nicht da gewesen war, beigestanden, hatte ihr geholfen wen sie nicht weiter wußte und war immer an ihrer Seite gewesen.
Die gerade aufkeimenden Gefühle konnte sie einfach nicht zuordnen. Mit jedem Tag der nun verging wünschte sich Bunny ihren besten Freund, immer mehr, zurück. Mamoru war wieder bei ihr, was ihr sehr gefiel aber er ließ sie immer mehr auf andere Weise alleine.
Jeden Tag verbrachte er wieder an seiner Uni und lernte bis spät in die Nacht. Ab und zu nahm er sich ein wenig Zeit für sie.
Tag für Tag verschwand auch in ihr ein Stück Lebensfreude. Auch das Glänzen in ihren Augen began langsam, aber sicher, zu erlöschen.

Ami ihrerseits hatte sich total zurück gezogen. Ihre Abwesenheit begründete sie mit lernen was die andern nur schwer glauben konnten. Alle wußten das sie nur eine Person vermisste. Und zwar Taiki.
 
Tage später saß Bunny Abends, als es schon dunkel war, gedankenversunken auf dem Balkon ihres Zimmers und beobachtete, IN

in Gedanken versunken, den Sternenhimmel. Es war eine schöne, klare Nacht und man konnte jeden einzelnen Stern am Firmament erkennen.

"Was ist im Moment bloß los mit mir? Wieso vermissen ich sie so?" dachte sie und versuchte sich ihrer Gefühle klar zu werden.

Sekunden später wurde sie aus ihren Gedanken gerissen als ihr Handy klingelte. Bunny stand nun auf um nach zu schauen wer so spät am Abend noch störte.
Mamoru hatte seiner Freundin eine Nachricht auf ihr Handy geschickt in der er ihre Verabredung für den nächsten Tag absagte.
Er entschuldigte sich für die Absage, die er damit Begründete das er wieder viel für die Uni zu tun und zu lernen und daher für Sie keine Zeit hatte. Enttäuscht und sauer warf sie das Handy auf den Boden.
Bunny reichte es inzwischen den immer war alles wichtiger für ihn. Gerade in diesem Moment war ihr größter Wunsch starker als jemals zuvor. Sehnsüchtig wünschte sie sich nun das ihr bester Freund wieder hier wäre.

Da erstrahlte hinter ihr im Zimmer ein helles, weißes Licht. Als sich Bunny erschrocken umdrehte wurde sie fast von diesem geblendet. Als das strahlen nun wieder etwas nachließ, schwebte mitten in ihrem Zimmer eine kleine Lichtkugel.
Bunny trat nun, nachdem sie wieder etwas sehen konnte, vorsichtig an die Kugel heran.

Nun erschien wie aus dem nichts Sailor Pluto in der kleinen Kugel.
"Sailor Pluto! Was ist hier los? Ist etwas passiert?" fragte Bunny nun sichtlich irritiert über deren plötzliches Erscheinen.
"Hallo Bunny, sei gegrüßt. Es tut mir leid dass ich dich fast mitten in der Nacht so plötzlich aufsuchen muss aber ja es ist etwas passiert." antwortete Pluto mit ruhiger Stimme.
"Sag schon was ist den?" harkte Bunny nun weiter nach.

"Nun Prinzessin die Zukunft scheint sich zu verändern den seit heute kann ich nicht mehr erkennen was dort passieren wird. Alles ist unklar und verschwommen geworden. Deshalb bin ich zu dem Entschluß gekommen dir einen Besuch abzustatten. Hat sich seit unserer Abwesenheit irgendetwas zugetragen oder geändert was den Verlauf ändern könnte, Prinzessin?" fragte Plto etwas besorgt nach.
"Nein eigentlich nicht so richtig. Mamoru hat nur kaum noch Zeit für mich und das macht mich sehr traurig. Er ist den ganzen Tag an seiner Universität um zu lernen. Ich habe in seit fast fünf Tagen nicht mehr gesehen." antwortete Bunny.

"Nun ja Bunny, ich weiß auch wahrscheinlich noch den anderen Grund der Veränderungen. Ihr vermisst die Starlights, habe ich Recht?" harkte nun Pluto nach.

"Ja...ja wir vermissen sie. Aber meinst du wirklich das dies der Grund für die Veränderungen sein könnte?" fragte Bunny die Senshi von Raum und Zeit.

"Ich kann es nicht genau sagen, Prinzessin. Ich werde das Raum - Zeitgefüge auf jeden Fall weiterhin beobachten und herausfinden was die Ursache dafür ist. Und Prinzessin?" richtete sie das Wort erneut an Bunny.
"Ja?!" fragte Bunny nun unsicher.
"Ich habe eine Nachricht, von einer Person aus einer weit entfernten Galaxie, für dich." antwortet Sailor Pluto ruhig.
"Eine Nachricht für mich? Von wem den?" fragte Bunny erneut ihr Gegenüber, den sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen von wem diese Nachricht sein sollte.
"Die Nachricht ist von Seiya! Er hat mich, bevor sie damals unseren Planeten verlassen haben, mit der Bitte aufgesucht sie dir zu geben wen der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Und der ist in meinen Augen jetzt." antwortete Pluto ruhig.
Bunny war sichtlich geschockt, über die Nachricht die Pluto die Zeit über unter Verschluß gehalten und ihr verheimlicht hatte, und zugleich erleichtert etwas von ihrem besten Freund zu hören. Sagen konnte Bunny in diesem Moment nichts.

"Ich sehe dir an das du dich freust. Ich werde dir den Brief nun geben und mich wieder zurück ziehen damit du ihn in aller Ruhe lesen kannst. Wen du Fragen haben solltest kannst du dich jederzeit an mich wenden. Hier ist der Schlüssel  zu Raum und Zeit. Du weißt wo ich zu finden bin. Nun Auf Wiedersehn Prinzessin!" fügte Pluto noch hinzu und verschwand so wie sie gekommen war.

Der Raum wurde wieder in ein helles, weißes Licht getaucht und als dieses wieder erlosch lag auf dem Boden ein kleiner, weißer Briefumschlag der Bunny´s Namen trug.
Vorsichtig hob Bunny nun den Brief auf, setzte sich auf ihr Bett, öffnete ihn und began damit ihn zu lesen.

***
Hallo Schätzchen,
ich wollte mich nochmals bei dir , für deine großartige Hilfe bedanken.
Es hat mir sehr viel bedeutet aber das weißt du ja.
Heute ist der Tag unserer Heimreise und ich vermisse dich schon jetzt,
aber ich weiß das es für mich besser ist zu gehen.
Ich habe noch ein kleines Geschenk für dich.
Es ist Gedicht das ich selbst, für dich, geschrieben habe und das
meine Gefühle zu dir beschreibt.
Ich hoffe es wird dir gefallen. Vielleicht sehen wir uns irgendwann einmal wieder,
dann kann ich dir alles, nochmals, selbst sagen.
Ich wünsche dir ein wünderschönes Leben.
In Liebe Seiya
***

Als Bunny den Brief nun zu Ende gelesen hatte bildeten sich langsam Tränen in ihren Augen. Da faltete sie nun das zweite Blatt Papier voneinander um sich das Gedicht, dass Seiya ihr geschrieben hatte zu lesen.

********


Nun konnte Bunny ihre Tränen nicht mehr zurück halten. Sie kuschelte sich nun weinend, mit dem Brief, in ihre Bettdecke.
Leise flüsterte sie nun einen Namen.
"SEIYA!"
 
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