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Little Games
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von Lia Huddy    erstellt: 15.09.2009    letztes Update: 11.10.2009    Romanze / P16    (fertiggestellt) 86 Reviews
Disclaimer: Alle Rechte liegen bei FOX und den Produzenten
Pairings: House/Cuddy
FSK: 16 (Ausschließlich wegen Ausdrucksweißen)


A/N: Erstmals, hallo alle zusammen. Ich habe diese Story auch schon im „Dr. House Forum“ veröffentlicht und dachte mir, dass ich sie eigentlich auch hier reinstellen könnte. Bitte sagt mir was ihr davon haltet und ob ihr Interesse an weiteren Teilen habt.

Noch kurz zur Vorgeschichte:  House und Cuddy besuchen gemeinsam einen Mediziner-Kongress in Boston und enden wegen einigen Doppelbuchungen in ihrem eigentlichen fünf Sterne Hotel, in einem eher wenig luxuriösen Hotelzimmer.



Little Games



Als Cuddy die Zimmertüre öffnete und in den Raum blickte änderte sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig. Ein Bett, zwei Sessel, ein Tisch, eine Lampe, ein veralteter Fernseher, ein Kleiderschrank, zwei Bilder und eine Kommode. Und das alles auf engsten Raum zusammengepfercht.

“Und das hier soll wirklich 50 Dollar pro Nacht kosten?”, House drängte sich an Cuddy vorbei ins Zimmer, welches seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, auch ihm eher weniger zusagte.

“Ich hoffe der Fernseher funktioniert wenigstens.” House fischte sich die Fernbedienung, welche auf dem Gerät lag und lies sich samt dieser aufs Bett fallen.

“Hey!” Cuddy betrat nun auch das Zimmer und schloss die Türe hinter sich, ihren Koffer stellte sie neben der Kommode ab. “Kommen sie erst gar nicht auf die Idee dieses Bett einzunehmen! Ich zahle, ich bekomme das Bett”.

“Erstens, meine liebe Cuddy...“, er blickte süffisant zu ihr”... bezahlt das Krankenhaus, zweitens haben wir nur ein Bett und drittens, ist es ein Doppelbett welches, falls sie das nicht mehr wissen sollten, für zwei Menschen erfunden worden ist”.

Was er konnte, konnte sie schon lange!

“Erstens, sehr geschätzter Dr. House, bin ICH das Krankenhaus, zweitens, gibt es neben dem Bett auch noch zwei Stühle auf denen sie übernachten können, und drittens, das Doppelbett wurde für zwei Menschen erfunden die nebeneinander einschlafen wollen, und das ist wirklich das letzte was ich will“.

„Sie wollen niemals neben jemanden einschlafen“?

„Niemals neben ihnen“!

„Niemals mehr!“, korrigierte House seine Chefin.

Cuddy warf ihm einen strafenden Blick zu. Wieso musste er immer Anspielungen auf diese eine Nacht machen? Das war ewig her. Vergangenheit, vergessen, ad acta gelegt! Sie bevorzugte nichts darauf zu sagen. House hätte sowieso wieder alles falsch interpretiert oder sie beschuldigt immer noch eine Schwäche für ihn zu haben. Wobei, das durfte er allerdings nie erfahren, er damit verdammt recht hätte. Sie hatte eine Schwäche für ihn, und was für eine.

House drückte wahllos auf irgendeinen Knopf der Fernbedienung und wartete darauf, dass ein Bild erschien.

„Da sie weder „Halten sie die Klappe“, noch „Sie sind ein Idiot“ sagten, muss ich davon ausgehen, dass sie diese eine Nacht damals immer noch sehr beschäftigt.“ House liebte es sie zu ärgern, er liebte es mit ihr ihre Spielchen zu spielen und vor allem liebte er es, sie zur Weißglut zu bringen.

„Halten sie die Klappe, House, sie sind ein Idiot“ Cuddy legte ihre Handtasche auf die rechte, noch nicht in Beschlag genommene Betthälfte.

„Zu spät Cuddles, fürs Nachplappern ist ihre Glaubwürdigkeit um mindestens 60 % gesunken“.

Genervt verdrehte sie ihre Augen. “Schauen sie ihre doofen Soaps und nerven sie mich nicht...... Und ziehen sie gefälligst ihre Schuhe aus wenn sie sich schon auf meinem Bett breit machen müssen”!

Mit zwei Bewegungen hatte sich House die Schuhe abgestreift, er blickte mit einem breiten Grinsen zu Cuddy.

“Das Grinsen wird ihnen spätestens Morgen früh vergehen, wenn sie die ganze Nacht auf zwei harten, kalten Stühlen verbracht haben.” Cuddy öffnete die Türe ins Badezimmer, welches mit geschmacklosem Curry-Gelben Fließen ausgelegt war und verzog ihre Miene, was eine nähere Beschreibung des Badezimmers unnötig machte.

“Hey! Ich bin ein Krüppel! Ich brauche ein warmes Bett!”

“Vergessen Sie’s House, das Bett gehört mir!”

“Das bestreitet auch keiner. Ich bitte Sie doch nur darum einen einsamen, alten, selbstzerstöreririschen aber absolut liebenswürdigen Arsch auf Ihrer freien Betthälfte schlafen zu lassen”, er machte einen Gesichtsausdruck wie ein leidender Hund.

Völlig unbeeindruckt legte Cuddy ihren Mantel ab und schmiss ihn über einen der freien Sessel.

“Sie haben sich gerade ziemlich einschlagend beschrieben”, sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. “Ich würde mich jedenfalls beeilen, bevor nicht mal mehr einer der Stühle frei ist”, sagte sie und schlüpfte nun auch aus ihren, dem aussehen nach zu urteilen, ziemlich teuren High Heels.

“Ich wusste schon immer, dass Sie mich für liebenswert halten.”

“Ja und für einen selbstzerstöreririschen Arsch!”

“Aber auch für liebenswert”.

Cuddy wollte nicht weiter darauf eingehen, es wurde allmählich gefährlich, dass sie etwas falsches sagte, oder indirekt irgendetwas über ihre Gefühle für ihn, die sie zwar immer abstritt, aber deren Existenz sie sich durchaus bewusst war, preis gab, was sie dann, mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit, bitter bereuen würde.

Sie öffnete ihren Koffer und nahm ihren Pyjama heraus.

“Ich bin im Bad” sagte sie und steuerte auf dieses zu “und kommen sie erst gar nicht auf die Idee durchs Schlüsselloch zu schauen, es sei denn sie wollen wirklich die ganze Nacht auf diesen zwei Stühlen verbringen”, sie deutete nochmals auf die Sessel bevor sie im Bad verschwand.

Auf House´ Gesicht machte sich ein Lächeln breit. Sie hatte nie vorgehabt ihn wirklich auf den Stühlen übernachten zu lassen. Ein leises, zufriedenes Seufzen entfuhr seiner Kehle. Sie hatte die ganze Zeit nur gespielt. Ihr ewiges Spiel, das anscheinend nie aufhören wird. Und das war gut so, denn er liebte dieses Spiel genau so sehr wie Cuddy.


A/N: Hoffe auf eure Reviews.
 
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