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Geschichte: Fanfiktion
/ Anime & Manga
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/ Das Geständnis (pausiert)
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von -BleedingRose-
erstellt: 06.09.2009
letztes Update: 05.08.2010
Geschichte, Allgemein / P18
(abgebrochen)
‚„Ich ähm…ich werde dich bestimmt niemals vergessen.“, sagte er entschlossen. „Klar, schließlich sind wir jetzt doch Freunde für immer oder?“ ’
Immer und immer wieder spielte sich diese Szene vor ihrem inneren Auge ab. „Wie konnte ich nur so blöd sein und seine Botschaft nicht verstehen?!“, machte sie sich selber runter und rieb sich verzweifelt übers Gesicht. „Er hatte mir doch schon gesagt, dass er mich liebt…! Und ich habe ihn eiskalt abgewiesen…!“ „Hey Schatz, was machst du denn so allein hier draußen? Bei der Kälte holst du dir noch den Tod.“, ertönte es plötzlich hinter ihr und erschrocken fuhr sie herum. Da stand Mamoru, nur in Shorts bekleidet, vor ihr und sah sie verschlafen an. „Ich konnte nicht schlafen!“, gab sie halb geistesabwesend zurück und drehte sich wieder um. „Kommst du wieder mit rein?“ Mamoru machte sich wirklich Sorgen, was mit seiner Liebsten los war. Kurz herrschte Stille, bis Bunny schließlich nickte und sich schweren Herzens erhob. ‚Ich weiß nicht, ob ich das noch lange kann…’ Sie wollte Mamoru auf keinen Fall wehtun, sie liebte ihn schließlich. Doch plötzlich waren da diese starken Gefühle für Seiya und die schrumpfenden Gefühle für Mamoru über die sie sich erstmal klar werden musste. Wahrscheinlich tat etwas Abstand zwischen ihr und Mamoru ganz gut…! Doch darüber wollte sie heute nicht mehr nachdenken. Sie hatte morgen Schule und da musste sie schließlich fit sein. In ein paar Wochen waren bereits Prüfungen, die sie nicht versauen wollte. Wenige Stunden später saß sie dann auch schon in der Schule und starrte vor sich hin. Ihr gingen die Gedanken von der Nacht zu vor nicht aus dem Kopf. ‚Soll ich mich wirklich trennen? Ich will ihn nicht verlieren…! Abstand hatten wir doch erst für Monate…’ „Bunny, könntest du mir bitte die Frage beantworten?“ Frau Sakurada stand plötzlich vor ihr und sah sie ärgerlich an. „Welche Frage denn?“, fragte Bunny kleinlaut. Aber sie kannte ja die Antwort schon. „RAUS!!!“ Ohne noch etwas zu sagen, ging sie nach draußen und stellte sich vor die Tür. Normalerweise landete sie vor der Tür, wenn sie zu spät kam. Das letzte Mal dass sie wegen Unterrichtsstörung vor die Tür geschickt wurde, war, als Seiya und die anderen noch da waren. ‚Seiya…’ Schon wieder kreiste er in ihrem Kopf herum.
„Bunny was ist los mit dir? Du wirkst schon seit Wochen so geistesabwesend. Als wärst du nicht wirklich im hier und jetzt.“ Minako sah sie besorgt an. Sie hatten gerade Pause und waren ausnahmsweise mal ganz allein. Makoto hatte Kochkurs, Ami lernte mit den anderen und Rei ging ja sowieso nicht auf ihre Schule. „Nichts. Alles in bester Ordnung.“ „Das kannst du mir nicht erzählen. Seit die Three Lights die Erde verlassen haben, erkenne ich dich nicht wieder.“ Bei dem Wort ‚Three Lights’ wurde Bunny hellhörig, was Minako natürlich nicht entgangen war, schließlich waren sie beste Freunde und verstanden sich auch ohne Worte. „Hat es mit Seiya zu tun?“ „Wie kommst du denn darauf?“, fragte Bunny überrascht und fühlte sich ein wenig ertappt. „Na ja er hatte ein paar sehr eindeutige Bemerkungen von sich gelassen…kann ja sein dass dich das zum Nachdenken bewogen hat…! Mamoru macht sich übrigens auch Sorgen.“ „Wieso? Hat er was gesagt?“ Langsam machte sich Bunny wirklich Gedanken. Ihr war es nie aufgefallen, dass sie sich so eindeutig verhielt. „Na ja er hat erzählt dass du nachts immer auf den Balkon gehst und in den Himmel siehst. Er hat das Gefühl, dass du sehr unglücklich bist.“ „Wieso sagt er dir das und nicht mir?“, fragte Bunny etwas angekratzt. „Er wollte einfach wissen, wie du uns gegenüber so bist. Er hat es ja nicht böse gemeint.“… „Irgendwas ist doch los. Du weißt dass du mit mir über alles reden kannst!“ Bunny sah zu Boden und wurde wieder nachdenklich. Wenn sie jemandem etwas anvertrauen konnte, dann Minako. „Ich überlege, ob ich mir eine Auszeit von Mamoru nehme…“ „WAS?“ Minako sah sie geschockt an. „Ich weiß zurzeit nicht wo mir der Kopf steht und ich muss erstmal alles ordnen.“ „Aber ihr habt euch doch erst für Monate nicht gesehen gehabt. War das nicht Auszeit genug?“ „Ich brauche einfach Zeit, um mich wieder an mein altes Leben zu gewöhnen und mir über meine Gefühle klar zu werden. Der Kampf gegen Galaxia ist nun mal erst einen Monat her!“ Da sollte sich doch tatsächlich das absolute Traum-Zukunftspaar trennen, was Minako natürlich nicht wirklich nachvollziehen konnte. „Du hast dich in Seiya verliebt oder?“ Bunny schrak auf und sah Minako überrascht an. „Nein…wieso? Wie kommst du darauf?“ „Seit er weg ist, bist du total anders und wenn ich seinen Namen nenne, bist du sofort aufgewühlt. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, wieso du plötzlich Abstand zu Mamoru willst…“ „Ich will Mamoru nicht verletzen. Ich will einfach nur etwas Abstand, um fest zu stellen, ob ich ihn noch so liebe, wie ich sollte.“ „Egal für wen du dich letztlich entscheidest…wir stehen hinter dir.“
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