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Geschichte: Fanfiktion
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von DieRumtreiberin
erstellt: 01.09.2009
letztes Update: 15.01.2012
Geschichte, Allgemein / P16
(pausiert)
Remus
Das Schweigen schien sich Stundenlang hinzuziehen. Niemand sagte was, die drei Rumtreiber waren zu geschockt um das eben gehörte schnell zu verdauen. Remus war der erste, der sich aus seiner Starre löste.
„W-was ist den passiert?“, fragte er schon fast ängstlich.
„Er… hat einen Fluch abbekommen.“, antwortete die Lehrerin vorsichtig, als wollte sie nichts Falsches sagen. Sirius fing sofort an zu schreien.
„Wer war es? Ich bringe denjenigen um! Wer in Merlins Namen war es?“
Ein paar Köpfe drehten sich zu Sirius und den anderen um, aber es kümmerte ihn nicht. Professor McGonagall hatte so eine Reaktion schon erwartet und fuhr ruhig fort.
„Es ist überhaupt nicht von Belang, wer es war. Ich dachte nur, sie sollten es wissen.“
Bevor Sirius etwas dagegen einwenden konnte, meinte Remus:
„Danke Professor. Können wir zu ihm?“
McGonagall guckte erst Remus an, dann Peter und zuletzt Sirius, als ob sie prüfen wollte, ob er wieder anfangen würde zu schreien.
„Sicherlich, aber er braucht viel Ruhe. Es wird also nicht geschrien. Wenn sie mir also versprechen ruhig zu bleiben, können sie ihn gerne besuchen.“, stellte sie streng fest.
„Natürlich. Natürlich werden wir ruhig bleiben, Professor McGonagall.“, versprach Remus und die drei Rumtreiber stürmten aus der Großen Halle, hoch in den Krankenflügel.
„Ich wette, es war Snape!“, zischte Sirius als sie durch einen Korridor hetzten.
„Ja, das glaube ich auch.“, piepste Peter, der kaum Schritt mit Remus und Sirius halten konnte.
„Aber solange wir nichts beweisen können, kannst du nichts tun, Pad. Also lass es lieber, ansonsten kriegst du Ärger.“
Während Remus sprach drückte er die Tür zum Krankenflügel auf. Madam Pomfrey kam sofort angelaufen und schrie:„Ihr dürft hier nicht rein. Mr. Potter braucht Ruhe!“
„Professor McGonagall hat uns erlaubt James zu besuchen.“, antwortete Remus ruhig. Die Krankenschwester guckte die drei Jungen kurz skeptisch an, so, wie McGonagall es schon getan hatte und wies sie nochmals daraufhin, dass James Ruhe brauchte. Danach ließ sie die Gryffindors rein.
James lag im hintersten Bett und schlief. Sirius zog scharf die Luft ein, als er ihn sah und Remus stockte der Atem.
„Was… was war das für ein Fluch?“, fragte Peter geschockt mit piepsiger Stimme.
„Das ist das Problem. Wir wissen es noch nicht und ich kann die Wunden nicht komplett heilen, solange ich nicht weiß, was für ein Fluch es war. Aber wir werden bald Klarheit darüber haben, denn der Täter wird grade von Professor Dumbledore befragt. Dennoch, er hat sehr viel Blut verloren.“
„Aber er… er wird doch… überleben, oder?“, fragte Peter, die Panik deutlich in seiner Stimme zu hören. Madam Pomfrey sah in an, als müsse sie erst überlegen, ob er die Wahrheit verkraften würde.
„Es ist nicht sicher. Erst einmal muss ich ja überhaupt wissen, was für ein Fluch das war, dann kann ich erst genaueres sagen. Das Einzige, das wir wissen ist, dass es ein tief schwarzmagischer Fluch war.“
Die Rumtreiber blieben noch lange an James Krankenbett, alle drei sichtlich geschockt über das, was sie grade gehört hatten. Keiner der Jungen konnte es so recht glauben, aber es war die Wahrheit. Sie würden vielleicht ihren Freund verlieren. Remus hasste die Person, die James das angetan hatte. E hatte noch nie eine Person gehasst, er wusste, dass Hass ein sehr starkes Wort war, aber wer immer das getan hatte… Remus hasste ihn.
Severus
Severus wurde in Dumbledores Büro gerufen, das konnte ja nichts Gutes bedeuten. Er atmete noch einmal ein und sagte dann „Eismäuse“.
Er betrat die Treppe, die sich langsam nach oben bewegte und versuchte erfolglos sich zu beruhigen. Was würde er bloß zu Dumbledore sagen? Er versuchte sich auf die Schnelle noch etwas zu überlegen, aber er konnte einfach keinen klaren Gedanken fassen. Mittlerweile stand er vor der Tür. Noch einmal atmete er durch, dann klopfte er an.
„Herein“, ertönte die Stimme des Schulleiters und für dieses Mal hörte sie sich nicht freundlich sondern streng an. All die Wärme war weg und Severus trat nun ängstlich in das Kreisförmige Büro des Direktors. Der Slytherin wagte es nicht Dumbledore in die Augen zu blicken, also guckte er auf den Boden.
„Setzen sie sich, Mr. Snape.“
Ohne ein weiteres Wort setzte er sich auf den Stuhl vor dem Tisch, an dem auch Dumbledore saß.
„Nun, ich will nicht länger um den heißen Brei reden, ich nehme an, sie wissen worum es geht?“
„Ja, Sir.“, sagte Severus kleinlaut.
„Gut, nun möchte ich von ihnen wissen, welchen Fluch sie benutzt haben.“
Severus wollte nicht sagen, um welchen Fluch es sich gehandelt hatte, konnte es nicht. Es war schließlich sein Fluch. Aber welche andere Wahl hatte er schon? Er könnte lügen, aber sobald Potter einen Falschen Heiltrank bekam, würden sie das merken und dann würde er von der Schule fliegen. Sollte er aber wirklich zugeben, dass der Fluch von ihm war? Oder sollte er behaupten, er sei in der Bibliothek darauf gestoßen?
„Sectumsempra.“, murmelte der Schwarzhaarige schließlich.
„Was für ein Fluch ist das und woher kennen sie ihn?“
„Ich… Ich bin in einem Buch darauf gestoßen, aber ich wusste nicht, was er anrichtet. Potter hat mich angegriffen und es war der erste Fluch der mir einfiel.“, verteidigte Snape sich schnell.
„Darüber reden wir später, ich muss jetzt erst einmal zu Madam Pomfrey und ihr sagen, welcher Fluch es war. Stand in diesem Buch auch ein Gegenzauber?“
Mist, er hatte sich noch keinen ausgedacht. Wie sollte er das jetzt erklären?
„Nein, Sir.“
Dumbledore nickte nur, er sah besorgt und älter denn je aus.
„Wie geht es Potter?“, rutschte es ihm raus, er wusste nicht mal warum. Eigentlich war es ihm sogar egal, aber er wollte wissen, was für eine Auswirkung der Zauber auf Menschen hatte. Bisher hatte er ihn nur auf Mäusen und Ratten ausprobiert. Und einmal auf einem Hauself.
„Schlecht.“, antwortete der Schulleiter nur und stand auf.
„Kann ich gehen, Sir?“
Professor Dumbledore nickte und Severus verließ den Raum, gefolgt von seinem Schulleiter, der sich auf den Weg zum Krankenflügel machte.
Lily
Lily Evans öffnete die Augen und blickte in grelles Sonnenlicht. Sie lag am See, das Buch, welches sie gelesen hatte, auf ihrem Bauch. Sie gähnte ein paar Mal und streckte sich genüsslich. Wie spät es wohl war? Da sie keine Uhr dabei hatte, ging sie wieder hoch zum Schloss, wo sie auf ihre beste Freundin Emma traf.
„Wo warst du Lily? Ich hab dich gesucht!“ „Tut mir leid. Ich war unten am See und hab gelesen, da bin ich wohl eingeschlafen. Wie spät ist es überhaupt?“„Es ist drei Uhr. Naja ist jetzt ja auch egal. Kommst du mit zum Quidditchfeld? Die Gryffindors haben jetzt Training, und ich wollte mal gucken wer dieses Jahr alles im Team ist!“, sie klang aufgeregt, und da Lily ihr den Spaß nicht verderben wollte ging sie mit, bis ihr einfiel, dass…
„Warte mal! Ist Potter nicht im Team? Und Black auch.“ „Ja und? Du musst ja nicht zu den beiden hin gucken, oder?", fragte Emma leicht genervt, weil Lily nie irgendwo hin ging wo auch Potter und seine Freunde sein könnten. Und das passierte ziemlich häufig, da sie irgendwie immer und überall dabei waren...außer natürlich in der Bibliothek. „Aber ich habe keine Lust das Potter wieder anfängt zu nerven. Und du weißt das er das tun wird!" „Kommst du bitte, bitte trotzdem mit? Oder muss ich alleine gehen?", flehend sah Emma ihre beste Freundin an, und Lily musste zugeben, dass sie den Hundeblick wirklich drauf hatte.
„Mhh...Na gut, aber nur weil du es bist." „Danke, danke, danke! Du bist eine wunderbare Freundin Lily!"„Ich weiß", sagte Lily mit einem Grinsen und die beiden gingen weiter.Als sie am Feld angekommen waren, war das Training schon voll im Gange. Die beiden Freundinnen setzten sich auf die Tribüne und guckten zu. Plötzlich sagte Emma:
„Seltsam.. es sind nur fünf Spieler da...aber ich kann von hier nicht erkennen wer fehlt... "„Sind fünf nicht genug? wie viele müssen es denn sein?", fragte Lily, die keine Ahnung von Quidditch hatte. Emma verdreht nur die Augen und meinte:
„Sieben müssen es sein Lily, sieben."„Oh." sagte eine leicht errötende Lily. Emma musste grinsen. „Ich sehe Black und Potter gar nicht.", stellte Lily fest. „Sag bloß, die beiden fehlen dir.", lachte Emma. „Quatsch… ich meinte ja nur... sind die beiden denn überhaupt noch im Team? Vielleicht sind die beiden raus gegangen, oder sie hatten keine Lust mehr!", sie klang leicht hoffnungsvoll, da sie wusste, dass Emma sie noch zu weiteren Trainingseinheiten schleppen würde, da wäre es doch besser wenn die beiden gar nicht mehr im Team waren.
„Schwachsinn.", stellte Emma fest, „das Team könnte gar nicht auf die beiden verzichten. Natürlich sind die noch im Team. Aber auf jeden Fall wissen wir jetzt wer fehlt. Ich frage mich nur warum die nicht da sind.", sagte Emma mehr zu sich selbst als zu Lily, diese schnaubte verächtlich.
„So toll können die doch gar nicht sein. Ich wette es gäbe genug Leute, von denen Potter und Black ersetzt werden könnten!"„Das sagst du! Wo du die beiden doch noch nie hast spielen sehen! Sie sind die besten Spieler im Team, an die kommt keiner ran. Vor allem Potter müsstest du mal auf seinem Besen sehen. Er sieht unheimlich gut aus in der Luft. Außerdem ist er auch Kapitän!", sagte Emma mit einem leicht dümmlichen Grinsen. Lily stöhnte auf
„Sag bloß, du bist dem Potter-Wahn auch noch verfallen. Nicht auch noch du! Meine beste Freundin!"
Emma fing an zu lachen.
Sirius
„Pad? Was tust du denn noch hier? Heute fängt das Training doch wieder an, oder?“, ertönte Remus‘ Stimme. Der Gryffindor hatte grade den Schlafsaal betreten und hatte Sirius dabei vorgefunden, wie er Löcher in die Vorhänge brannte.
„Ja, heute ist Training.“, antwortete Sirius abwesend und guckte immer noch auf das kleine Loch, das sich grade bildete.
„Und… warum bist du dann nicht da? Das kannst du doch nicht einfach ausfallen lassen.“, meinte Remus mit zusammengezogenen Augenbrauen.
„James lässt es doch auch ausfallen.“, meinte Sirius und klang dabei traurig und trotzig zugleich.
„Aber James liegt im Krankenflügel. Was ist deine Ausrede?“
„Keine Ahnung… Hab halt grade keine Lust auf Training.“
„Kann ich ja verstehen, aber es doch schon irgendwie dein Pflicht. Ich denke, du solltest hingehen.“
„Was ist, wenn er nicht mehr wird?“, fragt Sirius und blies die kleine Flamme aus.
„Padfoot… das… ich… er wird schon wieder. Du kennst doch Prongs, der lässt sich nicht so einfach unterkriegen.“
„Ich hab Angst.“, gab Sirius zu. Remus war überrascht über diese Aussage. Noch nie hatte Sirius über so etwas wie Angst geredet, auf jeden Fall nicht mit ihm und Remus hätte schwören können, dass dieses Wort gar nicht in seinem Wortschatz vorhanden war.
„Ich auch.“, meinte Remus, da er nicht wusste, was er sonst darauf antworten sollte.
Sirius starrte betrübt aus dem Fenster.
„Vielleicht solltest du dich ein wenig ablenken, Pad. Komm, wir gehen zusammen runter zum Feld, das Team wartet bestimmt schon auf dich.“
„Auf James warten sie auch und er ist Kapitän. Ich frage mich, ob sie ohne ihn überhaupt schon angefangen haben.“, sagte Sirius starrköpfig. Er klang fast wie ein kleines Kind, das sich ungerecht behandelt fühlte.
„Ich dachte, das hätten wir schon geklärt. Also beeil dich jetzt.“
Tatsächlich stand Sirius auf und packte seine Sachen zusammen. Als sie am Feld angekommen waren verschwand Sirius in der Umkleidekabine und Remus ging auf die Tribüne.
Remus
Remus setzte sich neben Emma und Lily, mit denen er sich eigentlich sehr gut verstand. Auf jeden Fall solange James und Sirius nicht dabei waren. Als Lily ihn sah stöhnte sie auf.
„Heißt das etwa, dass Potter und Black doch noch kommen?“, fragte sie genervt.
„Ehm… Sirius schon, aber James nicht. Ist das so schlimm?“, fragte Remus.
„Solange Potter nicht da ist, habe ich kein Problem.“, stellte Lily fest und lächelte Remus zu, dieser erwiderte das Lächeln allerdings nicht.
„Und wieso ist James nicht da?“, fragte Emma neugierig.
„Weil er im Krankenflügel ist“, antwortete Remus mit einem traurigen Seufzen. Lily musste lachen.
„Mit wem hat er sich denn jetzt schon wieder geprügelt?“, stieß sie hervor.
„Mit niemandem. Jemand hat einen Fluch auf ihn geschossen.“, antwortete Remus barsch.
„Oh.“, war Lilys einzige Antwort darauf. Emma dagegen fragte weiter.
„Wie geht es ihm?“
„Nicht gut…“, antwortete Remus müde.
„Das tut mir leid.“, sagte Lily und dieses Mal meinte sie es auch so. Es tat ihr zwar nicht unbedingt für James Leid, nach allem, was er den anderen Schülern so aufgehalst hatte, hatte er einen Fluch wohl verdient, aber für Remus tat es ihr Leid.
„Wird er wieder?“, fragte sie dennoch.
Wieder seufzte Remus.
„Ist nicht sicher.“
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