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von Celest    erstellt: 01.09.2009    letztes Update: 02.03.2011    Geschichte, Romanze / P18    (abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Es war schon spät, eine weitere Nacht, die sie sich mit unnützen Gedanken um die Ohren schlug. Wie spät mochte es wohl sein? Mitternacht war schon längst an ihr vorbeigezogen, und doch wollte ihr Körper nicht müde werden. Sie beschloss, aufzustehen und noch einmal eine Runde im Dorf zu drehen. Angeblich sollte Nachtluft ja müde machen. Ob da wirklich ein Fünkchen Wahrheit dran war? Langsam stand sie auf und zog sich ein paar warme und bequeme Klamotten über, bevor sie ihre Hütte verließ. Was war es, das ihr fehlte? Wonach sehnte sie sich so sehr, dass es fast schon unerträglich wurde? Sie wusste es einfach nicht. Langsam und mit sicherem Schritt schlenderte sie die dunkeln Wege durch Mizuho. Alle Lichter hier waren längst schon erloschen... Doch wen wunderte es? Einen kurzen Moment blieb sie stehen. Die Stille war sowohl beängstigend, als auch beruhigend. So viele Widersprüche…

Plötzlich erklang ein Geräusch hinter ihr. Reflexartig drehte sie sich um, auch wenn ihr eigentlich klar war, dass es wahrscheinlich ein Tier oder ein zu schwer gewordener Ast gewesen war. Komisch… hier hinten, wirklich am letzten Teil dieses verschlafenem Nests, war ein kleiner Weg zu erkennen. Und wenn man ganz genau hinsah, so konnte man sogar ein kleines, schwaches Leuchten in der Ferne erkennen. Was war hier hinten? Dass sie neugierig ist, war ja wohl kein Geheimnis, also konnte sie nicht umhin, dem neu entdeckten Pfad eine Weile zu folgen. Und es dauerte auch nicht lange, bis sie ihr bis eben noch unbekanntes Ziel erreicht hatte. Sie staunte nicht schlecht, als sie hier mitten im Nirgendwo einen kleinen Altar, eine Art Schrein, entdeckte.

Und noch viel mehr wunderte sie sich über diese ausgesprochen hässlichen Holzfiguren. Was sollten sie darstellen? Warum… warum leuchtete eine von ihnen? Gerade als Sheena sie in die Hand nahm, um sie genauer zu betrachten, fiel sie in Ohnmacht…


Ihr Kopf war fühlte sich leicht an. Und doch wollte sie ihre Augen nicht öffnen. Hier herrschten ein solch angenehmer Duft und eine wohlige Wärme. Die Wärme und der Duft… eines anderen Körpers… Vorsichtig blinzelte sie, damit die Augen sich an das gedämmte Licht gewöhnten. Sie wollte wissen, was hier vor sich ging und war erstaunt darüber, dass sie alles so leicht nahm und nicht den Funken von Panik oder Angst verspürte. Es war alles so surreal… Nachdem sie sich vorsichtig die Augen gerieben hatte und nun einen großen Baldachin in ihrem Blickfeld vorfand, traute sie sich nicht so recht, einen Blick zur Seite zu riskieren. Das brauchte sie auch nicht…


„Na, mein süßes Zuckerpüppchen? Hast du dich gut von Runde eins erholt?“ Leicht knabberte der Auserwählte an ihrem Ohr und konnte sich ein leises, eindeutiges Lachen nicht verkneifen. „Glaub ja nicht, dass ich dich heute Nacht noch mehr schlafen lassen werde…“ Okay… Was genau ging hier gerade vor sich? Sheena versuchte, ruhig zu bleiben und erst einmal die Fakten zusammenzufassen. Sie lag hier ganz eindeutig in Zelos’ Schlafzimmer, dieser neben ihr. Anscheinend hatte er etwas mit ihr getan, von dem sie nicht genau wusste was es war, es sich aber leider nur zu gut vorstellen konnte. Anscheinend hatte sie sich dabei nicht zur Wehr gesetzt, und er wollte noch weitermachen… und… sie war nackt… Zwar unter der Decke, aber eindeutig unbekleidet.


War das nun ein Grund zu schreien? Zu toben? Oder… durfte sie dem einmal nachgeben, da es ja anscheinend sowieso schon passiert war?

Sie konnte seine Hand an ihrem Knie spüren. Er hatte so große männliche Hände, und doch waren sie sanft und zart. Langsam fuhr er ihren Oberschenkel an der Innenseite entlang. Kurz bevor ihr ein kleiner Schrei entfahren wäre, hielt er inne. Leicht knabberte er an ihrem Ohr und hauchte ein „Na, was willst du denn nun von mir haben?“ hinein. Während er auf eine Antwort zu warten schien, widmeten seine Küsse sich langsam ihrem Hals, bis hin zu dessen Ansatz. Eine unglaubliche Hitze stieg in ihrem Körper an, und sie fühlte sich erneut etwas schwindlig. Doch kein Ton kam über ihre Lippen. Er hielt inne und drehte ihren Kopf mir den Fingerspitzen so weit, dass sie ihn ansehen musste. „Böses Mädchen. Wenn man etwas gefragt wird, hat man auch zu antworten!“ Sie sah seinen erregten Gesichtsausdruck und fühlte sich wie benebelt. Erst recht, nachdem er sie viel sagend angrinste. Fordernd drückten sich seine Lippen auf die ihren, und seine Zunge erflehte mit leichtem Anstupsen ihrer Oberlippe einlass. Und sie gewährte…

Leicht drückte er mit seinem Knie die Beine seiner Geliebten auseinander um sich dann zwischen ihnen niederzulassen. Während ihre Zungen sich in einem heißen und wilden Tanz vergnügten wanderte seine linke Hand zu ihren Haaren, in welchen er langsam und vorsichtig die Schleife öffnete, um ihr nicht welche von besagten auszureißen. Seine rechte Hand wiederum glitt sanft und fast unbemerkt von ihrer Hüfte über die Taille, streifte kurz ihre Brust und geleitete ihren Arm nach oben. Ihr zweiter Arm hatte sich unter dem heißen Kuss längst schon von allein nach oben bewegt, um in das Kissen zu krallen. Er löste seine Lippen nur ein paar unbedeutende Millimeter von ihren und sah ihr durchdringend in die Augen. „Na? Bereit für deine Strafe, Prinzesschen?“ Er musste grinsen, und bevor sie sich versah, hatte er auch schon ihre Hände mit ihrem Haarband oben ans Bett gefesselt.

Er spielte mit ihr, das merkte sie genau. Sein Atem hinterließ auf der Bahn, die er von ihrem Mund über den Hals glitt, eine Gänsehaut. „WA… Was hast du…“ Sie wurde von einem kurzen Stöhnen übermannt, richtete instinktiv ihren Oberkörper auf und merkte nun das erste Mal, wie hilflos sie seinen Spielchen ausgeliefert war. Und an seinem selbstgefälligen Grinsen merkte sie, dass es ihm genauso ging. Leicht glitt seine Hand an ihrer linken Körperseite hinab, während er ganz vorsichtig und behutsam begann, an ihrer rechten Brustwarze zu saugen. Ruckartig sog sie die Luft ein und schlang ihre schlanken Beine um seinen Körper. Wie von selbst begann sie, sich anzuspannen und leicht die Hüfte zu bewegen. „Hmm, da scheint es aber jemand eilig zu haben…“, sagte er mit bedeutend tieferer Stimme als sonst. Während er sich mit seiner linken Hand nun der anderen Brust widmete, meinte er jedoch nachdenklich: „Aber noch… bist du mir viel zu leise.“

Seine Finger kreisten sanft und langsam um ihre Brustwarze, während sein Gesicht nun etwas über ihren Kopf wanderte. Sein Griff wurde forscher, als er leicht mit ihrer empfindlichen Zone spielte und seine Unterlippe glitt langsam über die Innenseite ihres Armes bis hin zu ihrer Hand. Dort küsste er heftig fordernd ihre Handfläche und biss ihr zart in den Finger. Sie hielt es nicht auf. Ein lautes Stöhnen entglitt ihrem wohlgeformten Mund. Gefolgt von einem Raunen seinerseits. Und er schien auch nicht damit aufhören zu wollen… War dieser Ton gerade wirklich von ihr gekommen? Es war so peinlich… doch sie konnte nicht damit aufhören. Es machte sie wild, verrückt und auch etwas sauer. Es war ihr wirklich peinlich, wie sie sich anhörte. Doch alles Zappeln half nichts. Die Hälfte ihres Körpers machte eh was sie wollte, die andere war bewegungsunfähig. Außer Atem und jegliches Stöhnen unterdrückend, versuchte sie, sich mitzuteilen, wobei ihre Stimme jedoch sehr von langsam auf schnell und laut wechselte. „Zelos… verdammt, könntest…. ! Könntest du das lassen?!“ Kurz hielt er inne, bis er ihr die verlangte Antwort ins Ohr hauchte: „Nein, deine Stimme ist so verdammt sexy, Honey. Allein durch dein Gestöhne bin ich schon fast an meinem Höhepunkt angelangt.“ Dieser Satz ließ das Adrenalin durch ihren Körper fließen und sie kurz erschreckt Luft einsaugen. Kurz sah er ihr ernstes Gesicht an. „Hey Süße, nur keine Sorge… ich hab noch genug Energie für die ganze Nacht.“


Seine Küsse galten nun ihrem Bauch und ihrer Taille. Ihre Beine hatten schon vor Kurzem die Belagerung erfolglos aufgegeben und konnten sich nun nicht zwischen angespanntem Anwinkeln und lustvollem Strecken entscheiden. Langsam glitt seine Hand von ihrem Fuß über die Innenseite ihres Schenkels. Ihre Hände krallten sich unterdessen in das gut verschnürte Haarband, das sie gefangen hielt. Auch das Unterdrücken des Stöhnens hatte sie aufgegeben. Nun hatte er sowieso schon alles gesehen und gehört. Sein Kopf glitt noch ein bisschen tiefer und als er anfing, seine Zunge an den richtigen Stellen richtig ein zu setzten, merkte sie, dass alles, was sie gehört hatte, nicht nur Gerüchte waren. Das zuvor noch zaghafte Stöhnen ging in ein Keuchen und zum Teil schon Schreien über. „Ze….Zelos…“ Es war unglaublich. Noch nie hatte sie eine solche Leichtigkeit erlebt. Ihr wurde ganz anders. Sie fühlte sich heiß, fast schon fiebrig… Auch seine Hände kamen ihrem Ziel immer näher. Und als sie letztendlich seiner Zunge zur Hand gingen… bei der Göttin, er hatte eine unglaubliche Technik. Sie merkte, dass sie es nicht lange aushalten würde. Mittlerweile wichen die Schreie auch mehr und mehr angestrengtem Keuchen nach Luft. Ihr Kreislauf war am Ende… Sie war kurz vor dem Höhepunkt. Und er hörte plötzlich auf. Höhnisch grinste er sie an. „Du denkst doch wohl nicht wirklich, dass ich es dir so leicht machen werde?“ Nun, wenn er das vorhin auch schon mehrfach getan hatte, konnte sie sich nun zumindest erklären, warum sie das Bewusstsein verloren hatte. „Hm… Kleines, schau mich nicht so an. Dein Blick raubt mir sonst noch den Verstand. Ich kann doch so fast schon nicht mehr warten…“


Sanft drückte er ihre Beine nach oben, sodass sie angewinkelt waren. „Nun dann, entspann dich…“ Sie konnte spüren, wie er langsam in sie eindrang. Ganz sachte und vorsichtig. Dabei kniff er erregt die Augen zusammen und hob den Kopf. Es schien ihm sichtlich Probleme zu machen, sich zurückzuhalten, doch immerhin wollte er ihr nicht wehtun. Er ließ ihr Zeit, sich langsam an das Gefühl zu gewöhnen. Und man konnte wirklich Einiges behaupten, doch schlecht bestückt war er nun einmal nicht. Doch so erregt, wie sie bereits war, störte es sie wenig. Immerhin verspürte sie nur den süßen Drang und keinerlei Schmerzen. Ihr Körper war mehr als bereit. Und das ließ er sich nicht zweimal sagen… beziehungsweise zeigen. Er drückte ihre Beine auf ihre Brüste, sodass sich das Becken noch ein Stück anhob. Das Gefühl war einfach zu gut, um wahr zu sein. Seine Vorsicht war der vollkommenen Lust gewichen, als er sich sicher war, dass sie mindestens genauso viel Spaß an der ganzen Sache hatte, wie er selbst. Und es war gut, um nichts zu sagen höllisch gut. Das Gefühl sich keinen Einfluss darauf zu haben, was die geliebte Person mit einem Tat, das Gefühl, wenn er mal sanft und mal kräftig tief in ihr war und auch seine Hände, die weiterhin gierig ihren Körper untersuchten. Er schien einfach genau zu wissen, wo sie was mochte, und wie fordernd er sein durfte. Sie sah kleine Schweißperlen, die seinen muskulösen Körper hinunterliefen. Der Anblick seines in Trance geratenen Gesichts machte sie einfach nur heiß. Mit einem Ruck hatte sie sich aus dem Knoten gewunden und umarmte diesen Prachtkörper. Sie saß nun praktisch auf seinem Schoß, was ihm ein noch tieferes Eindringen ermöglichte. Mit ihren Fingernägeln kratze sie über seine Haut, gerade so viel, dass er es spürte, aber nicht genug, als dass es über einen schwachen süßlichen Schmerz hinausging. Sie fing an, ihre Hüfte der seinen im Takt entgegenzudrücken und ihn innig zu küssen. Sie konnte seinen Herzschlag spüren, seine Nähe, nahm seinen Geruch und seine Geräusche in sich auf. Und sie wurde von ihm gehalten, wie eine Geliebte. All das machte sie glücklich. Und als er heftiger zustieß und schneller wurde, hatte sie das Gefühl, jeden Moment noch glücklicher zu werden. Nur noch ein paar Mal… ja… gleich …. Gleich…..!


Wachte sie… auf?! Müde rieb sie sich die Augen. Was war geschehen? Sie lag in ihrem Bett in Mizuho und fühlte sich so schlapp, als hätte sie nicht eine einzige Minute geschlafen. Sie richtete sich auf. War das alles nur ein einfacher Traum gewesen? Nein… ihr Körper zeigte eindeutige Anzeichen dafür, dass mit ihr etwas… das mit ihr das passiert war. Aber sie war allein… Was war hier los. Gut, sie hatte sich für ihren Geschmack auch ein bisschen schnell gehen lassen, das konnte ja nicht real gewesen sein, aber was war es denn dann? Sie versuchte alles einmal logisch in ihrem Kopf durchzugehen. Sie hatte nicht schlafen können, also war sie noch einmal spazieren gegangen… und dann… was dann….


Sie war so müde wie man wohl nach einer durchzechten Nacht sein musste. Und sie fühlte sich wohl auch ähnlich, was ihre Erinnerungen anging. Was war denn nur…! Genau! Sie war diesen komischen Pfad entlanggelaufen und dann ohnmächtig geworden. Danach hatte sie diesen komischen, aber sehr realistischen Traum, und schließlich wachte sie hier auf…

Das war doch alles nicht normal. Nachdem sie ihren Körper erst einmal mit einer Dusche von allen möglichen Flüssigkeiten befreite, fragte sie sich insgeheim, wie es so realistisch gewesen sein konnte. Es ließ ihr keine Ruhe, also tat sie das Einzige, von dem sie sich Antworten versprach. Sie ging zu Orochi und führte ihn an den Altar.


„Wow, Sheena. Das ist ein alter Schrein mit Götzenfiguren unserer Vorväter.“ Gelangweilt schaute sie die hässlichen Figuren an, bis ihr die auffiel, die in der letzten Nacht noch geleuchtet hatte. „Und… was ist diese da?“ Orochi sah sie erstaunt an. Seit wann interessierte sie sich für so etwas? Nun, umso besser. „Nun… wenn ich sie mir so genau ansehe. Ich glaube, das ist eine Inkubusfigur.“, sagte er mit ziemlich trockener Lehrerstimme. „Der Inkubus ist ein Dämon, der sich von der Energie im Schlaf eines Menschen ernährt. Er ist ein so genanter Sexdämon. Er erscheint angeblich in den Träumen der Frauen, die von der Sehnsucht nach Sex heimgesucht werden, und schläft mit ihnen. Dabei nimmt er menschliche Gestalt an, meist die des Mannes, nach dem sich die Frau am meisten beim Akt seht. Während er mit ihr schläft entzieht er ihr die Energie. Jedenfalls ist es das, was ich darüber mal gelesen habe.“ Sheena wurde rot. Plötzlich tauchte hinter ihr ein Dorfbewohner auf. „Oberhaupt! Ein Besucher ist für sie eingetroffen. Es ist der Auserwählte.“ Welcher auch schon hinter ihm auftauchte. „Hey Sheena-Honey! Ich dachte, ich schau mal vorbei und sag hi!“ Sheena drehte sich um, musterte seinen Körperbau. Danach blickte sie ihn durchdringend an und biss sich leicht auf die Unterlippe. Zelos konnte es zwar deuten, doch er verstand ihre Reaktion kein Stück. Also blieb ihm nur eines übrig: „H… Hab ich irgendwas verpasst?...“
 
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