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Geschichte: Fanfiktion
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von vordano
erstellt: 09.08.2009
letztes Update: 14.02.2010
Geschichte, Mystery / P12
(fertiggestellt)
Jesse, der mitbekommen hatte, dass Lexa davoneilte, stand auf, um zu sehen was sie vorhatte. Als er Shalimar entdeckte, ging er zu Brennan zurück und reichte ihm seine Hand.
„Komm, steh auf Brennan. Wir gehen weiter, Shalimar ist zurück.“
Dieser ließ sich von Jesse aufhelfen und während sie zu den Frauen aufschlossen fragte er:
„Was meint ihr, kennt Dominion alle unsere Zufluchtstätten für Mutanten?“
Alle sahen ihn fragend an und schließlich schüttelte Jesse stirnrunzelnd seinen Kopf.
„Die neu eingerichteten kennen sie garantiert, aber einige ältere vielleicht nicht, warum?“
"Weil wir Computer und so ein Zeug brauchen werden und die stehen zur genüge in unseren Zufluchten. Irgendwo müssen wir uns so was wie eine neue Zentrale aufbauen um agieren zu können.“
Jesse nickte:
„An Computer kommen wir dran, aber was ist mit den entsprechenden Programmen? Um mich in unsere sonst angezapften Datenbanken einzuklinken, brauche ich spezielle Softwareprogramme und auch die ein oder andere Hardware.“
Brennan grinste Jesse schelmisch an:
„Ich kenne kein perfekteres Team, das besser für Einbrüche in High-Tech-Firmen geeignet ist, als uns.“
Jesse lachte:
„Ja, und als ehemaliger Verbrecher kannst du das wohl am Besten beurteilen.“
Shalimar erhob scherzhaft ihren Finger und wedelte damit vor Brennans Gesicht herum.
„Eigentlich habe ich mir meine Zukunft nicht als Kriminelle vorgestellt.“
Lexa stieß laut die Luft aus und in ihren grünen Augen flackerte Furcht auf.
„Ich wünschte wir wüssten, ob wir überhaupt eine Zukunft haben. Dominion hat mir gesagt, dass mein Verfallsdatum abläuft und behauptet, Adam hätte meine Gene nicht verändert. Zumindest mir dürfte die Zeit davonlaufen.“
Hektisch wischte sie sich eine Träne von ihrer Wange, über die sie sich maßlos ärgerte. Sie wollte vor den anderen ihre Fassung nicht verlieren und sprach leise mit gesenktem Kopf weiter:
"Ich weiß nicht, ob ich noch lange genug hier bin, um eine neue Zentrale einzurichten, Einbrüche zu begehen und was weiß ich sonst nicht noch alles.“
Lexa so verzweifelt und hoffnungslos zu sehen schmerzte Jesse so sehr, dass er meinte nicht mehr atmen zu können. Fieberhaft suchte er nach Worten, um sie zu trösten und ihr Mut zuzusprechen. Doch da tat Brennan etwas, was er noch nie vorher getan hatte: Mit der Hand seines gesunden Armes berührte er Lexa sanft unter ihrem Kinn und hob ihren Kopf an, um ihr in die Augen sehen zu können. Während er sprach, wischte Brennan ihr vorsichtig mit seinem Daumen eine weitere Träne weg, die über ihre Wange rollte.
„Du wirst nicht sterben, Lexa. Du weißt doch gar nicht, ob Dominion dich belogen hat, nur um dich gefügiger zu machen oder um dir Angst einzujagen, weil du sie in ihren Augen betrogen hast. Diesen Leuten darf man gar nichts glauben. Wir werden uns nicht hinsetzten und auf unseren Tod warten. Sollten deine Gene wirklich anfangen instabil zu werden, fällst du garantiert nicht einfach tot um. Du wirst dich dann wahrscheinlich krank fühlen und vielleicht mutieren deine Gene unkontrolliert. Dann können wir uns immer noch Sorgen machen, aber bis es so weit ist, denken wir positiv. In Ordnung?“
Lexa nickte, fasste nach Brennans Hand und drückte sie dankbar.
„Wir werden Adam rechtzeitig finden,“ fuhr er fort „und dafür müssen wir uns mit deinem Kontaktmann, der bis vorgestern noch unser Chef war, in Verbindung setzen. Er weiß garantiert, wer die Fäden bei Dominion zieht und wo wir am Besten mit unserer Suche beginnen. Sollte er sich dafür entscheiden, uns zu helfen, würde uns das viel Zeit ersparen. Wir können auch von hier aus versuchen ihn zu erreichen, in den Büros hier stehen bestimmt genug PC’ s herum. Ich wette, dass du ihn immer noch unter seiner alten E-Mail Adresse erreichen kannst.“
Jesse war froh, in Lexas Augen einen Funken Hoffnung aufblitzen zu sehen, auch wenn jetzt eine tiefe Sorgenfalte zwischen ihren hübschen Augen stand, als sie zu bedenken gab:
„Aber wir wissen doch gar nicht, ob wir ihm trauen können. Unsere Com-Links haben wir extra abgesetzt, damit Dominion uns nicht findet kann. Wenn wir ihn von hier aus kontaktieren, kann er unser Signal mit Leichtigkeit zurückverfolgen und uns verraten.“
„Ja, „ gab Brennan zu, „wir müssen uns überlegen, wie wir uns in so einem Fall in Sicherheit bringen. Aber irgendetwas sagt mir, dass er das nicht tun wird. Er hat Dominions Agenten erschossen, um euch zu retten. Lexa, nach allem was du erzählt hast, denke ich, dass er dich mag, warum auch immer.“
Als Brennan seinen schmerzenden Arm fester an seinen Körper drückte, die Augen schloss und, ohne dass es ihm selber bewusst wurde, leise stöhnte, legte Lexa ihre Hand auf seinen Rücken und schob ihn sanft vorwärts.
„Kommt weiter, zuerst einmal müssen wir uns ausruhen. Wenn wir völlig übermüdet und angeschlagen in die Schlacht ziehen, können wir auch gleich Selbstmord begehen.“
Shalimar führte sie in den von ihr ausgesuchten Raum und nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass sich Brennan und Jesse auch wirklich hinlegten um sich auszuruhen, machte sie sich mit Lexa auf die Suche nach einem Medizinschrank.
Kurz nachdem die beiden Frauen das Zimmer verlassen hatten, setzte Jesse sich auf und starrte auf einen PC, der auf einem Schreibtisch am Fenster stand. Brennan drehte leicht seinen Kopf.
„Leg dich wieder hin, Jesse! Ruh dich wenigstens zwei, drei Stunden aus. Ich weiß dass du dir große Sorgen um Lexa machst, aber wenn du zusammenklappst nützt uns das gar nichts und letztendlich würden wir nur Zeit verlieren.“
Jesse wollte gerade protestieren, als sie das helle Lachen einer Frau hörten. Brennan und Jesse sprangen auf und versteckten sich hinter einem der Sofas, als sie auch schon Schritte wahrnahmen.
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