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Prolog - Fushicho
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von Morgensonne    erstellt: 04.08.2009    letztes Update: 25.10.2009    Romanze / P12     10 Reviews
Prolog : Fushicho –Der Phönix-
In dieser irdischen Welt war mir nur ein allzu kurzes Leben vergönnt.Inzwischen bin ich 848 Jahre alt…doch als Mensch verstarb ich im zarten Alter von zwölf Jahren. Damals konnte ich noch nicht ahnen dass mein Tod erst der Anfang von alledem war was mir wiederfahren sollte…
Ich bin Misora Hotokegi,dies ist meine Geschichte

Verzweifelte Schreie hallten durch die mondlose Nacht, ein Leben nach dem anderen schwand gewaltsam dahin. In die Ecke getrieben versuchten die Verbliebenen der unsichtbaren Bedrohung beizukommen, doch immer mehr leblose Körper übersäten den vom Regen nassen Boden. Ein Mädchen mit orangeroten Haaren saß wie versteinert vor einer der grässlichen Gestalten, die für die Anderen unsichtbar waren. Gierig beäugte das Monster seine Beute mit seinen kalten, gelben Augen,leckte sich genüsslich über die Zähne siner grotesken Maske, bevor es auf das verängstigte Kind zustürmte. Das Mädchen stieß einen spitzen Schrei aus, schlug sich die dünnen Arme schützend vor ihr Gesicht. Sie öffnete überrascht ihre Augen, als die monströse Gestalt vor ihren Augen entzweifiel. Ein Mann, der ein schlankes Katana in seiner Linken hielt, hatte sich schützend vor ihr aufgebaut. « P…Papa.. ? »sprach das Mädchen mit zittriger Stimme. Der Mann sah zu seiner zitternden Tochter herab « Misora, du musst fliehen, ich halte sie auf ! »
« A-aber… -» « LAUF !!!! »brüllte ihr Vater, als eine weitere Bestie auf ihn zugestürtmt kam. Wie auf Knopfdruck sprang das Mädchen auf und rannte so schnell wie ihre geschundenen Beine sie tragen konnten, sie wollte helfen, ja es widerstrebte ihr, ihren Vater zurückzulassen, aber in diesem Moment siegte ihre Angst. Weiter, immer weiter rannte sie wie eine Besessene, bis sie einen schmerzerfüllten Schrei hörte….es war die Stimme ihres Vaters. Einen Moment wollte sie sich umdrehen und ihm zur Hilfe eilen, doch zwang sie sich weiter zu fliehen, Tränen sammelten sich in ihren Augen. Sie mochte noch ein Kind sein, doch war sie alt genug um zu begreifen, dass sie ihre Eltern nicht wiedersehen würde. Nach einer Weile, als sie dachte entkommen zu sein, ließ sie sich erschöpft zu Boden fallen und weinte bitterlich,schluchzte herzzerreißend bis monströses Gebrüll sie aufschrecken ließ, wie konnten die Ungeheuer ihr nur so schnell gefolgt sein?  Erneut sah sie die maskierten Bestien auf sich zukommen, Mordlust in ihren giftgelben Augen. Hektisch rappelte sie sich auf und rannte weiter, bis sie plötzlich stehenblieb : sie stand am Rande einer Meeresklippe, ein klaffender Abgrund vor ihren schlammbedeckten Füßen. Verzweifelt sah sie auf das Meer, schwarz wie Tinte in dieser Nacht. Sie schreckte auf als die Kreaturen wild auf sie zugestürtmt kamen. Und dann…ein Schritt nach hinten…..der pfeifende Wind….das onyxe Meer, das immer näher kam…näher…und dann….Nichts mehr.
Langsam öffnete das Mädchen seine Augen, als sie das Rauschen des Meeres hörte. Vor ihr nichts als die finstere See und der Sand auf dem sie lag. Bis sie eine treibende Gestalt im Wasser sah, ein rubinroter Blutsaum färbte das Meer um sie. Zunächst dachte sie , es sei die Leiche eines Dorfbewohners, doch als sie genauer hinsah, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen : Der reglose Körper dort im Meer…war sie selbst, ihre eigene Leiche. Geschockt, schreckte das Mädchen zurück, und hörte das Klirren einer Eisenkette. Erschreckt sah sie an sich herab, bis sie eine solche aus ihrer Brust ragen sah, kalt und glänzend. Ein weiterer spitzer Schrei hallte ungehört durch die Nacht.
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Ein unzufriedenes Brummen drang durch das spärlich beleuchtetete Zimmer. Schlaftrunken rieb sich Misora die Augen als die ersten Sonnenstrahlen in ihr verschlafenes Gesicht schienen. Nach einigem unverständlichen Gemurmel, kroch die rothaarige Shinigami unter ihren zerwühlten Laken hervor. « Ah…diese bescheuerten Albträume...» knurrte die Rothaarige als sie sich durch ihr kurzes, völlig zerzaustes Haar fuhr. Halbherzig kroch sie unter der noch warmen Decke hervor. « Tja, ich komm lieber langsam in die Puschen, sonst kann ich mir wieder was anhören… »schoss es ihr durch den Kopf , als sie mit schlurfenden Schritten auf ihren Kleiderschrank zuging. Eilig streifte sie ihr Nachtgewand ab, zog sich ihre schwarze Uniform über, und wickelte ihre blassen Arme in Kirschrote Mullbinden. Zuletzt setzte die Shinigami ihre Brille auf und schnallte sich ihr Zanpakuto auf den schmalen Rücken. Noch einmal fuhr sie sich prüfend durch die Haare, dann hastete Misora auch schon hinaus in die verwinkelten Gänge der Seireitei. Die Shinigami grinste triumphierend ; DIESMAL würde sie nicht zu spät kommen, nein heute würde ihr Hauptmann nichts zu beanstanden haben. Hetktisch rannte sie weiter, bis sie erkennen musste, dass der Weg versperrt war ; abrupt bremste sie. Neugierig beobachtete Misora die Szenerie : Ein eher klein gewachsener Shinigami mit schulterlangen schwarzen Haaren kniete in der Mitte der Straße, umzingelt von drei, zugegeben nicht gerade intelligent aussehenden Männern. Zitternd hielt der Junge sich seine dürren Arme vor sein Gesicht «Bitte tun sie mir nichts,» winselte er in Endlosschleife. Einer der Männer lachte laut und packte den verängstigten Jungen am Kragen « Was iss’n los Jungchen , haste Angst ? » ; ein Anderer grölte lautstark « Sind doch alles Weicheier in der vierten ! » Verzweifelt versuchte der dürre Shinigami sich loszureißen, musste aber schnell erkennen dass er zu schwach war um dem Griff zu entkommen. « Hey macht’s Spaß auf Schwächere loszugehen ? » grummelte Misora als ihr das Treiben zu bunt wurde. Ruckartig drehten sich Angreifer mitsamt Opfer zu der Rothaarigen um. « Wer bissn’ du ? » grunzte der Shinigami dessen fleischige Hand sich immer noch wie ein Schraubstock um den Kragen des Jungens legte. Misora fuhr sich genervt durch die Haare «  Ist doch jetzt auch egal, lasst den armen Kerl in Ruhe und geht mir aus der Sonne, klar ? » der Shinigami verzog sein Gesicht zu einer wütenden Grimasse « Reiß das Maul nicht so weit auf, Brillenschlange ! » «  Oh, soll ich etwa Angst vor euch Nulpen aus der Elften haben ? » der Mann wollte etwas erwidern, doch Misora kam ihm zuvor « Wisst ihr was ? » sagte sie mit einem verschmitzten Grinsen « Ich glaub’ jetzt schon den Namen eurer Zanpakuto zu kennen, lasst mich mal raten… » die Shinigami verzog das Gesicht als würde sie ernsthaft überlegen « Hmm…Asauchi*, Asauchi…und.. » Misora machte eine kurze Pause als sie sah das ihre Neckerei die gewünschte Wirkung zeigte « Und Asauchi, nicht wahr ? » die Shinigami setzte eine unschuldige Miene auf während die Männer vor Wut schäumten. Der größte der Dreien zog wutentbrannt sein Zanpakuto «Na warte du Miststück !» keifte er als er auf die Rothaarige zustürmte. Ruckartig nahm Misora ihr noch in der Scheide steckendes Schwert in die Hand, wich dem Hieb aus und schlug dem Shinigami mit der ungezogenen Klinge auf den Kopf gefolgt von einem weiteren Hieb unters Kinn; durch die Wucht des Hakens fiel der bullige Mann mit einem dumpfen Knall auf den Rücken, und blieb wie ein umgeworfener Hirschkäfer liegen. Die Rothaarige legte sich die Waffe über eine ihrer schmalen Schultern «Und jetzt lasst den Jungen los, ihr Trottel. » Beide rissen ihre Schwerter aus den Scheiden, ließen von ihrem verängstigten Opfer ab und stürmten auf Misora los, als eine laute Stimme sie zusammenzucken ließ «Ey, was ist denn hier los ?! » langsam drehten die Männer sich um, wissend um wen es sich hier handelte. Eine muskulöse Shinigami mit raspelkurzem, scharzen Haar hatte sich vor ihnen aufgebaut , sie war hoch gewachsen und die Ärmel ihres Kimonos waren grob abgerissen. Misora grinste über beide Ohren als sie die Schwarzhaarige sah «Ah Shinku, schön dich zu sehn’ » die Shinigami, Shinku Niwaki, tat es ihr gleich «Yo, Soso, gibts Probleme ? » sagte sie mit dem Kopf zu den beiden Männer deutend. «Nun, eigentlich nicht »erwiderte Misora spitzbübisch grinsend «diese Herren waren nur dabei einen aus der vierten Kompanie zu drangsalieren.» Shinku wandte sich kopfschüttelnd zu den Männern «Also echt, ihr lernt’s wohl wirklich nie, was?» die Schwarzhaarige lies einen genervten Seufzer hören. «Jedenfalls » sagte Misora, zu Shinku gewandt «Ich muss jetzt so langsam zur Sechsten wenn ich nicht noch ‘ne Bergpredigt von Kuchiki will. Kannst du dich hierdrum kümmern, Shinku ? » «Klar mach ich das» Shinku grinste verschwörerisch « überlass die feinen Herren mir.» Die Rothaarige nickte bloß und rannte weiter in Richtung sechste Kompanie. Mit einer alles andere als freundlichen Miene wandte Shinku sich schlussendlich den Shinigami aus ihrer Kompanie zu  «Also gut , Jungs, wer hätte die Güte mir das hier zu erklären …?»

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Laut knallte eine der Schiebetüren in der sechsten Kompanie auf, eine gewisse rothaarige Shinigami stand um ihren Atem ringend im Türrahmen.«So…ein….Dreck», keuchteMisora «schon….wieder….zu…spät!» die Shinigami zuckte kurz zusammen als sich plötzlich eine lange Hand auf ihre linke Schulter legte, doch, wissend um wen es sich handelte, drehte sie den Kopf nach hinten «Momi ?» nannte Misora den Spitznamen ihrer Freundin die es liebte sich an sie heranzuschleichen. Kichernd kratzte sich die hochgewachsene Shinigami mit den langen, karamellbraunen Haaren am Hinterkopf. Momiji Zensho war ihr Name. Sie lächelte schelmisch «Hihi, hast mich erwischt, Misora. » flötete sie beschwingt. Misora entlockte dies einen müden Seufzer «Also echt, musst du dich immer so an mich heranpirschen ?» sie stoppte kurz um ihre Brille, die leicht verrutscht war wieder hochzuschieben «Was gibt’s überhaupt ?» Momiji legte ihren Kopf kurz zur Seite sodass eine Strähne ihres leicht gewellten Haares ihr in ihre stahlblauen Augen fiel.  «Hmm, also» murmelte sie ; überlegte sie jetzt allen Ernstes ? «Ah ja !» rief sie plötzlich aus als sei ihr ein Licht aufgegangen « Hauptmann Kuchiki wollte dich sehen ! » Augenblicklich verzog sich Misora’s Gesicht zu einer Grimasse die einer Mischung aus einem gezwungenen Lächeln, Anspannung und Nervösität glich. Momiji hob fragend eine Augenbraue «Misora, was ist-» sie wurde abrupt unterbrochen als die rothaarige Shinigami hektisch, und nicht zu vergessen laut, zu stammeln begann «Was ist los ? Was will er ?! Ist’s weil ich zu spät war ?!» beschwichtigend hob Momiji die Hände « Hey…jetzt beruhige dich doch Misora » redete sie auf die Rothaarige ein « weißt du… » fuhr sie dann fort « eigentlich  hat er gar nicht gesagt weshalb er dich zu sich rufen lässt ». Für einen Moment stand Misora da, als sei sie urplötzlich zur Salzsäule erstarrt, bevor ihr Temperament, wie so oft mit ihr durchging « Soll das ein Witz seiiiin ?!?! » hallte ihre entsetzte Stimme durch die Gänge der sechsten Kompanie.
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Langsam schlurfte Misora über die Gänge, bis sie, schlussendlich, das Büro ihres Hauptmannes, sprich : die Höhle des Löwen vor sich sah. Noch einmal holte sie so tief sie konnte Luft, verbannte die Gedanken daran mit welcher Todesart ihr Hauptmann aufwartete, und klopfte schlussendlich an. « Herein » dröhnte eine monoton klingende Männerstimme nachdem ihre bandagierte Faust gegen das Holz der Tür schlug. « Nun denn Hotokegi…auf in den Kampf ! » sprach sich die Shinigami ein letztes mal in Gedanken Mut zu, bevor sie langsam den Türgriff umklammerte und besagte Tür öffnete. Ihr Hauptann, namens Byakuya Kuchiki, ein Mann mit langem , nachtschwarzen Haar das elegant über seine Schultern fiel und mandelförmigen Augen deren dunkles Grau stark an Hämatitsteine erinnerte, saß wie so oft an seinem Schreibtisch aus dunkel getöntem Holz und schrieb emsig an dem allseits vorhandenem Papierkram. « Ah, du bist es , Hotokegi » sprach er mit gefasster Stimme und machte sich nicht die Mühe zu Misora hochzusehen. Er machte keinen Hehl daraus das eben jene mit ihrer Art immer wieder aufs Neue bei ihm aneckte  : in seinen Augen war sie unangepasst, eigensinnig, laut , missachtete die für ihn unentbehrlichen Regeln, und nicht zuletzt benahn sie sich unangemessen für ihr zugegeben stattliches Alter, sprich : eine wandelnde Zumutung. Misora versuchte sich nicht an der schroffen Begrüßung Byakuya’s zu stören « Sie wollten mich sprechen Hauptmann ? » wandte sie  sich förmlich an ihn. Mit einer eleganten Handbewegung blätterte der junge Hauptmann , die Seite um auf die er eben noch schrieb um. « Ich habe entschlossen dich zu versetzen » erwiderte er trocken. « W…was ?! » Misora stand die Űberraschung ins Gesicht geschrieben als sie langsam aber sicher die Worte ihres Hauptannes begriff « Moment mal ! » schreckte sie hoch « was ist denn jetzt kaputt ? Wohin soll ich versetzt werden ?! » sprach sie in einem hektischen Ton. Byakuya ließ von seinen Dokumenten ab und sah seine ratlose Untergebene an. Für einen Moment war es so still als hätte jemand die Pausetaste gedrückt, asbald brach der Hauptmann das Schweigen mit einem leicht genervten Seufzer. « Ich schätzte , du bist dir der Tatsache bewusst, das die dreizehnte Kompanie momentan über keinen Leutnant verfügt » « Natürlich weiß ich das ! »antwortete Misora wie auf Kommando « Also echt » fügte sie in Gedanken hinzu  « immerhin war Kaien war dort zu Lebzeiten Leutnant ! Ich mag ja ein paar Jahrhunderte mehr auf dem Buckel haben als er aber senil bin ich noch lange nicht ! » gedankenverloren legte sie den Kopf zur Seite «  die dreizehnte Kompanie….wer war da nochmal der Hauptmann ? Ist der nicht so’n kranker alter Mann… ? « Jedenfalls, » riss Byakuya sie aus ihrem inneren Monolog « habe ich dich für besagten Posten vorgeschlagen .» Wieder einmal verzog sich Misoras Gesicht zu einer überraschten Grimasse « H-hä ?! Wie jetzt ich soll Leutnant werden ?! » Byakuya nickte und die Rothaarige fuhr vollkommen ratlos fort « Aber warum  denn ausgerechnet ich ? » der Sinn hinter dieser Beförderung wollte ihr nicht einleuchten : warum um Alles in der Welt sollte Byakuya Kuchiki, ihr Hauptann der sie offensichtlich nicht ausstehen konnte ihr diesen Posten zuweisen ? Hatter er jetzt den Verstand verloren ? Wieder konnte Byakuya sich einen pikierten Seufzer nicht verkneifen « Erstens gab es keinen Anwärter für jenen Posten, und da ich ich durchaus entbehren kann, Hotokegi, schlug ich dich vor und der Vorschlag wurde angenommen, zweitens wird es allerhöchste Zeit das die dreizehnte Kompanie einen neuen Leutnant einstellt , da zwei Offiziere einen solchen nicht ersetzen können ». Obwohl sie ihren Hauptmann nicht besonders mochte, um das Mindeste zu sagen, waren diese Worte , von wegen entbehren, wie eine Ohrfeige für Misora « Ach so… » erwiderte sie leicht gekränkt « …und drittens? » « Du schienst ausgezeichnet in das Schema zu passen. Da Shiba, der vorherige Leutnant, ein rebellischer Tor wie du war-» Misora unterbrach ihn als sie ihn direkt ansah ; könnten Blicke töten, so wäre der schwarzhaarige Hauptmann tot von seinem Stuhl gefallen. Die Rothaarige schreckte fast auf als sie bemerkte wie heftig sie reagiert hatte, und senkte den Kopf « Jawohl, Kuchiki-san. » murmelte sie. Byakuya nickte still « Morgen um Punkt sieben Uhr wirst du dich zum Hauptgebäude der ersten Kompanie begeben um dein neues Amt entgegenzunehmen. In einer Woche wirst du mit der Ausübung beginnen. » er wandte sich wieder seinen Dokumenten zu die darauf warteten unterschrieben zu werden « Du darfst nun gehen. » Misora nickte stumm , trat langsam heraus und schloss die Tür fast geräuschlos hinter sich. Ein paar Schritte lang konnte sie ihre Wut noch zügeln bevor sie einmal wieder die Selbstbeherrschung verlor « Dieser Arsch ! » schrie sie und schlug wie eine Furie gegen die nächstbeste Wand ; einige vorbeikommende Shinigami wichen erschreckt zur Seite « Was bildet er sich eigentlich ein ! » wütend malträtierte sie die Wand mit Faustschlägen bis ihr Jähzorn wieder verebbte. Misora stieß einen langen Seufzer aus « Eine Woche, hm ? Naja was solls » murmelte sie « Alles ist besser als der Kerl als Hauptmann » « Eine Woche…. »wiederholte sie ein letztes mal. So abgeneigt war sie von dieser Versetzung doch nicht.

-Prolog Ende-





*Asauchi : Standard-Zanpakuto das weder Shikai noch Bankai besitzt. Wird von Shinigami verwendet die zu unerfahren sind und/oder zu wenig Reiatsu haben um ihr eigenes Schwert zu bilden.
 
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