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Geschichte: Fanfiktion
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von Kirschchen
erstellt: 28.07.2009
letztes Update: 05.11.2010
Geschichte, Drama / P16
(fertiggestellt)
Wie sehr hatte ich ihn vermisst. Am liebsten hätte ich ihn umarmt, aber das traute ich mich nicht. „Mein Zimmer ist am anderen Ende des Flures. Aber lass dir bloß nicht einfallen, einfach so vorbei zu kommen.“, sagte er und verließ das Zimmer. Statt mich über seine plötzliche Übellaunigkeit zu ärgern oder mir den Kopf zu zerbrechen, beschloss ich, mich im Zimmer um zu sehen und kam tatsächlich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war total schön eingerichtet. Mein Bett stand direkt am Fenster - es war ein Himmelbett - daneben war ein kleiner Nachtschrank, dann standen in dem Zimmer noch ein Tisch mit einem Laptop und daneben ein Regal mit vielen Büchern. Außerdem hatte ich einen begehbaren Kleiderschrank und ein eigenes Bad. Etwas abgetrennt von dem Zimmer stand noch ein Sofa, zwei Sessel und eine Kommode. Meine Koffer standen bereits im Zimmer, aber ich wollte sie nicht auspacken, sondern erst einmal das Bett ausprobieren. So schmiss ich mich also darauf und schlief dort auch augenblicklich ein. Woher diese plötzliche Müdigkeit gekommen war, fragte ich mich auch noch, als ich von dem Klingeln meines Handys wach wurde. Schlaftrunken griff ich auf dem Nachtisch herum, und ehe ich es fand, verging einige Zeit. „Ja?“, fragte ich und schaute mich um. Mittlerweile war es dunkel, das hieß aber im Winter nichts, also schaute ich auf die Uhr und sah, dass wir erst 7 Uhr hatten. „Na Süße?“, hörte ich meine beste Freundin an der anderen Leitung seufzen. „Hey ...“, antwortete ich fröhlich und setzte mich nun im Bett auf. „Wie ist es so in New York?“, fragte sie mich. „Geht so..also das Zimmer ist richtig geil..“, begann ich euphorisch zu erzählen und begann meine Koffer aus zu packen. „Und wo ist der Haken?“, hörte ich sie nun fragen. „Mein Bruder...“, seufzte ich übellaunig. „Naja. Wie soll ich es erklären? Er ist … anders, als ich ihn in Erinnerung hatte. Früher war er nicht so unfreundlich zu mir.“, fügte ich hinzu. „Er braucht Zeit, denke ich. Er muss sich an dich erst wieder gewöhnen … und wenn er weiterhin so ist, mach dir nichts daraus.“, versuchte sie mich aufzuheitern und ich müsste lächeln. „Gut.“, sagte ich und begann nun meine Sachen im Bad aus zu breiten. „Ich muss leider los..hab ein Date..“, sagte Mel hibbelig. „Okay..Bye..“, sagte ich und legte auf. Ich war gerade auch fertig geworden und ging zurück in mein Zimmer, als ich Chuck im Türrahmen stehen sah. „Wie lange?“, fragte ich ihn leicht sauer. „Wie lange was?“, fragte er grinsend. „Du da stehst!“, erwiderte ich und schmiss mich aufs Bett. Er führte seinen Zeigefinger zum Kinn und tat grübelnd. „Hm, lange!?“, meinte er und betrat mein Zimmer. Hinter sich schloss er die Tür. „Was willst du?“, fragte ich und er lehnte sich an eine Stange meines Himmelbettes und beobachtete mich. „Wie stellst du dir das vor, dass niemand merkt, dass wir verwandt sind?“, fragte ich ihn nun. „Immerhin tragen wir den selben Nachnamen.“, fügte ich hinzu. „Du leugnest es einfach und sagst, es sei Zufall.“, antwortete er. Für was hielt der sich eigentlich? Oder die anderen? Dachte er, die seien total beschränkt? Anscheinend schon, aber ich verkniff mir, diese Vermutung zu äußern. „Und was ist, wenn Freunde von mir hier hin kommen oder Freunde von dir?“ Ich sah ihm an, dass er überlegte und gerade, als er antworten wollte, klingelte sein Handy und er schaute rasch auf den Display. „Shit..“, flüsterte er. „Egal. Die ganze Upper East Side weiß jetzt sowieso dass du hier bist. Gossip Girl hat uns gesehen“, sagte Chuck. „Wer?“, fragte ich ihn verwirrt. „Hier lies!“, sagte er grob und gab mir sein Handy. Ich las die Seite, die er aufgerufen hatte.
„Gesichtet: C und ein junges, hübsches Mädchen? Eine neue Liason?
Und: Was habend die beiden in der Limo getrieben? Von 'dem einen' können wir bei Chuck Bass mit Garantie ausgehen. Trotzdem. Uns interessiert brennend, wer sie ist und vor allem, was sie mit C zu tun hat. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Ihr wisst, dass ihr mich liebt.
Gossip Girl.“
Ich schaute Chuck an, wusste aber nicht, was ich davon halten sollte. „Wieso hast du ihre Seite gespeichert?“, fragte ich ihn nun neugierig. „Sie schreibt immer über die Mädchen und Jungs der Upper East Side. Es können Gerüchte oder Wahrheiten sein und die Seite solltest du dir auch speichern.“, erklärte mir Chuck und ich nickte. „Ich hab noch 'ne Verabredung.“, sagte mein Bruder dann, stieß sich von der Stange ab und verließ mein Zimmer. Ich schaute ihm nach, stand dann auf und zog mich um. Bald darauf legte ich mich zurück ins Bett und schlief ein, denn morgen stand mein erster Schultag an und ich war jetzt schon aufgeregt.
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