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von One-winged Sephiroth
erstellt: 25.07.2009
letztes Update: 11.02.2011
Geschichte, Abenteuer / P12
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Es war ein frischer Tag. Meine Haare flogen im Winde in alle Richtungen.“
Das Mädchen begann zu lächeln.
“Hier ist es zwar recht gewöhnungsbedürftig aber im großen und ganzen ist die Gold-Fight-Akademie ganz in Ordnung. Die Monsterhorden hier sind fast doppelt so viele wie bei uns zu Hause. Aber deswegen bin ich ja hier. Ich werde hier eine starke Kriegerin und dann werde ich unsere Heimatstadt Garon von den Monstern befreien. Die Akademie hier ist sehr groß. Wir haben eine Bar und genügend Kampfsimulationszonen mit denen man seine Langeweile verschwinden lassen kann.“ Sie legte kurzzeitig den Stift weg und fuhr sich durch ihre Ellenlangen, braunen aber dennoch in leichtem Rot schimmernden Haare. Sie öffnete das Fenster und nahm einen Atemzug der frischen Luft. Einige Kirschblütenbäume verschönerten die Landschaft. „Ich habe hier auch einen netten Jungen kennen gelernt. Versus ist in Ordnung. Es ist auch sein erstes Jahr hier. Ich habe sogar schon eine Freundin gefunden. Tanya. Sie hat ziemlich interessante Augen. Ihre Mischung aus Weiß, Blau, Grün und Grau wechselt manchmal zu fast komplett Blau und manchmal zu fast komplett Grün. Ihre wuschigen, braunen Haare waren wunderschön. Viele Jungs schwärmen von ihr. Sie ist ebenfalls im ersten Lehrjahr. Es ist erst ein Tag vergangen doch die Jungs kleben an ihr förmlich. Aber keiner kennt sie wirklich. Sie scheinen alle nach dem Äußeren zu gehen. Versus ist da nicht so. Er mag uns beide zwar sehr aber er scheint die Menschen nach dem Verhalten und nicht nach dem Aussehen zu beurteilen.“ Kurzzeitig legte sie ihren Ellenbogen auf den Tisch und stütze mit einer Hand den Kopf. „Er ist wirklich Süß. Sein Äußeres ist auch bemerkenswert. Sie sind auch meine Zimmergefährten. Morgen werden wir den ersten Grad bewältigen müssen. Ich habe schon ein bisschen Angst denn immerhin habe ich noch nie gekämpft.
In Liebe.
Eure Tochter Grace.“
Sie betrachtete den Brief und faltete ihn danach so dass er in den Briefumschlag hinein passte. Grace sah aus dem Fenster und betrachtete verträumt einen Kirschblütenbaum der nur wenige Meter von dem Fenster weg war. Nach ein paar Minuten ging sie die Treppe hinab machte die Eingangstür auf und schob den Brief in den Briefkasten und stahl sich wieder in ihr Zimmer. Kaum war sie wieder in ihrem Zimmer ging hinter ihr wieder die Tür auf und Versus und Tanya kamen herein.
Es wurde dunkel. Die drei redeten ziemlich lange und erzählten über Ihre Vergangenheit. Versus begann. Er sprach ruhig und gelassen und lehnte sich in einen Stuhl zurück. Er verschrenkte auch Arme und Beine.
„Meine Vergangenheit: Ich war 3 Jahre alt. Wir wohnten auf dem Land, abgeschieden der Stadt. Fast nie kam jemand in diese Gegend vorbei. Vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt. Es gab Alarm wegen Monstern. Da wir so abgelegen wohnten bekamen wir von der Warnung nichts mit und so geschah es schließlich dass wir überfallen wurden. Meine Eltern zogen mich in mein Zimmer um mich vor den Monstern zu schützen. Die Tür fiel zu. Ich konnte hören wie draußen eine Schlacht tobte. Plötzlich war es ruhig. Ich beruhigte mich und schloss die Tür auf. Nichts. Schließlich blickte ich um die Ecke und sah wie meine Eltern aufgeschlitzt da lagen. Um sie herum ein Rudel Wolfsähnliche Monster. Nun wollten sie mich. Ich rannte in das nächstgelegene Zimmer. Ich sperrte die Tür zu und blickte schockiert hin und her. Dann sah ich es. Ein Schwert und nahm es. Ich sperrte die Tür auf und metzelte sämtliche der Wölfe nieder.“
„Aber du warst doch DREI !!??“, Unterbrach Tanya. Geschockt ruckte sie etwas näher an Versus ran und machte große, unglaubende Augen.
„So unglaubwürdig es vielleicht auch klingt aber es stimmt. Seither lebe ich alleine und ohne Kontakt zu irgendwelchen Menschen, aber habe mich schließlich dazu überredet mit dieser Akademie endlich wieder etwas mit Leuten zu unternehmen.“
Grace beugte sich aus ihrem Stuhl nach vorne. „Ich würde ja gerne weiter machen aber bei mir gibt es nichts zu erzählen. Ich führe eigentlich ein ganz normales Leben. Bis auf dass ich in der Schule immer die beste war. Wenn ihr also irgendwelche Fragen habt müsst ihr euch nur an mich wenden.“
Versus und Tanya sahen sie an und nickten.
„Und bei dir Tanya ??“ Versus blickte sie nun fragend an an und verschrenkte die Arme hinter seinem Kopf.
„Nun ja.“ Sie blickte überlegend nach oben. „Ich bin schon als kleines Kind im Waisenhaus gelandet. Meine Mutter und mein Vater kamen aus verschiedenen Ländern. Die Eltern meiner Mutter waren unheimlich streng. Als sie alt genug war floh sie von daheim in ein fremdes Land und lernte dort meinen Vater kennen. Leider aber fand ihr Vater heraus wo sie hin geflohen war und da dieser sehr zornig auf andere Kulturen und Länder war wollte er nicht dass sie sich in einem Land mit fremder Kultur aufhält und machte sich auf den Weg um sie zu holen. Schließlich fand er sie auch doch ist schon einige Zeit vergangen in der sie die Hälfte davon mit meinem Vater zusammen war. Doch mein Opa holte sie zu sich nach Hause zurück.“
Sie seufzte.
„Mein Vater fand erst am nächsten Tag heraus wo meine Mutter geblieben war und machte sich auf den Weg zu dem Zuhause seiner Geliebten. Leider lag vor der Heimatstadt meiner Mutter eine Schlucht. Sie war ein richtiges Labyrinth und so geschah es dass mein Vater sich verirrte und schließlich später dann wenige Meter vor dem Ausgang verdurstete. Als meine Mutter dies Erfuhr brach sie in Tränen aus. Ihr Vater war ziemlich böse als er bemerkte dass sie Schwanger von dem Mann der Fremden Kultur schwanger war. Meine Mutter weinte Tage, Wochen, Monate und es hätten auch Jahre sein können aber dann kam ich. Meine Mutter war schwach von dem Monate langen weinen, deshalb starb sie als ich geboren wurde. Meine Großeltern wollten nichts mit mir zu tun haben wegen meinem Vater. Sie schickten mich hier zu Verwandten. Aber auch diese wollten nichts mit mir zu tun haben und schickten mich ins Waisenhaus.“
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