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von Kiki-Chan    erstellt: 02.07.2009    letztes Update: 11.07.2011    Geschichte, Romanze / P6    (abgebrochen)
Hallo,
ich bin es wieder, eure Johanna. Ich habe euch doch gestern gesagt, dass ich heute damit anfangen werde euch mit meiner Geschichte zu langweilen und Himmel,
was war ich froh als ich eure Kommentare gelesen habe.
Ich erspare euch am besten die langwierige Vorgeschichte und fange gleich mal mittendrin an einem eigentlich völlig normalen Tag an… oder besser wir. Denn alleine von mir erzählt wäre die Geschichte doch langweilig. Am besten, lass ich jetzt erst einmal unserer Lieben Autorin die vorfahrt.

AUORIN:
Vielen Dank,
liebe Johanna. Aber wir wollen ja nicht all zu Förmlich werden
und ENTLICH mit dieser Gott verdammten Geschichte anfangen!!!
Können wir?

JOHANNA:
Also gut. Ich sage dann einfach mal:
Auf die Tasten, fertig- los!!!

Szene 1   (Autorin)
    Sie haben Post
            Betreff: "Herr Lehmann"

An einem ganz normalen, herbstlichen Montagmorgen irgendwo in Gelsenkirchen wurde die so friedlich schlummernde Johanna von einem schon wie wild durch die gemeinsame Wohnung wuselnden Ralf geweckt. „Unglaublich! Das ist wirklich unglaublich!“ Verschlafen und äußerst widerwillig schlug Jo die Augen auf. Typisch Ralf. Ein Frühaufsteher durch und durch.
„Das Ende der Zivilisation so wie wir sie kennen ist nah. Stell dir doch nur mal vor…“ Hektischen Schrittes betrat Ralf, mit einer Hand an Kragen und Krawatte werkelnd und mit der anderen die Zeitung schwenkend in das gemeinsame Schlafzimmer. Johanna richtete sich gerade auf als er sich neben sie auf das Doppelbett setzte
und sie ihn mit einem verschlafenen „Morgen“ begrüßte. „Morgen, Schatz. Stell dir mal vor: in 80 Kanzleien in NRW musste das Spiel „Solitär“ von sämtlichen Festplatten gelöscht werden, weil mehrere Wochen, teilweise sogar Monate lang keiner mehr gearbeitet hat.“
„Erstaunlich…,“ war alles was sie diesem unglaublichen Redeschwall am frühen Morgen entgegnen konnte. Ich muss los, Schatz. Ich komm zu spät!“
"Tschüß!", rief Johanna ihm noch nach und bekam ein "Sushi" zurück. An diesen Abend würde es wohl wieder Sushi geben. "Super", konnte sie gerade noch Antworten
und schwup, schon war er weg. Mit einem Lauten Knallen viel die Tür ins Schloss. Leise, Barfuß und auf Zehenspitzen eilte Jo zur Tür und lugte durch den Spion ins Treppenhaus. Gerade noch so sah sie wie Ralf um die Ecke verschwand. Schnellen Schrittes eilte sie nun zum Fenster und schielte, möglichst unauffällig durch den Vorhang nach draußen. Sie sah Ralf die Treppe vor dem Haus hinunter sprinten und in sein Auto steigen.
Ja! Endlich war er weg! Schnell rutschte sie auf dem Pakett und immer noch im Schlafanzug zum Laptop um diesen zu Starten. Hibbelig und voller Vorfreude setzte sie sich vor das surrende Gerät und wartete darauf, dass sie endlich, endlich…

„Willkommen“

Hörte sie die alt bekannte Frauenstimme sagen. >Und jetzt…bitte, bitte jetzt die drei kleinen Worte…< dachte sie und sie kamen. Glücklich sprach Jo sie mit.

„Sie haben Post“

Schon tauchte auch das kleine Nachrichten Fenster auf. ´Eine neue Nachricht von No.1_576´ stand da und in der Spalte Betreff stand: „Herr Lehmann“ Leicht musste sie schmunzeln. Inder letzten E-Mail viel dieser Name bereits und nun war sie gespannt, wer dieser Herr den nun war. Also begann sie nun die Mail laut zu lesen und konnte sich ab und an ein Schmunzeln oder auch ein Lachen einfach nicht verkneifen.

"Herr Lehmann ist der Name meines Hundes. Ich weiß, der Name ist ein bisschen seltsam aber er ist nach jemanden benannt den ich früher bewundert habe, von da her...
Er liebt unsere schöne Stadt genauso sehr wie ich. Herr Lehmann isst gerne Pizza und Brotreste von der Straße, ich für meinen Teil kaufe die Sachen lieber. Er liebt alles was rund ist und wie der Zufall will, ist er ein hervorragender Fänger und kickt auch manchmal den Ball mit seinen Pfoten durch die Gegend. Der S04 und die Bayern wollten ihn schon als Ersatzspieler anheuern, aber er hat abgelehnt um hier zu bleiben und um 18 Stunden am Stück auf einem riesigen blauen Kissen zu schlafen, das so groß ist wie ein Autoreifen.
Ist Gelsenkirchen im Herbst nicht einfach Wunderschön? Ich meinte dann immer ich müsste neue Schulsachen kaufen.
Ich würde dir zum Beispiel einen Strauß angespitzter Bleistifte schenken, wenn ich deinen Namen und deine Adresse wüsste. Auf der anderen Seite- dieses nicht wissen, hat auch seine Reize."



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Ok das wars ersteinmal wieder....
einigen wird auffallen, das ich manche stellen im original aus dem Film geschrieben habe und andere neu getxtet habe. ich hoffe wirklich es gefällt euch.
Liebe grüße
Kiki
     &Johanna ;-)
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