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von angel-on-the-moon    erstellt: 11.06.2009    letztes Update: 15.11.2011    Geschichte, Romanze, Drama / P16    (fertiggestellt)
Kurzes Vorwort:

Es gibt schon ein paar Kapitel in der Rohfassung, aber ich warte erstmal ab, ob überhaupt irgendwer liest, was ich da fabriziert habe ;)
Über Kritik freue mich genauso wie über Lob. Nichts ist wichtiger als Kritik!
Die Kapitel tragen alle ( wie die Geschichte selbst auch), die Namen von Songtiteln. Ich habe versucht jeweils einen passenden Song zu jedem Kapitel rauszusuchen. Der jeweilige Song soll auch ein wenig die Stimmung widerspiegeln, in der sich die Hauptperson befindet.

Zu diesem Kapitel gehört:
http://www.youtube.com/watch?v=f4hsC0nRvZM
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Kapitel 1 - Leaving On A Jet Plane

Hamburg – 8 .12 Uhr

Mein Wecker riss mich aus einem traumlosen Schlaf. Langsam richtete ich mich in meinem Bett auf.
Es war ein Wunder, dass ich überhaupt geschlafen hatte- eigentlich war ich gestern viel zu aufgekratzt gewesen um überhaupt die Augen schließen zu können.
Aber nach den anstrengenden letzten zwei Wochen hatte mich dann doch irgendwann der Schlaf übermannt.
Heute war es also so weit. Heute würde ich meine geliebte Heimatstadt verlassen und nach London aufbrechen. Nervös strich ich mir durch die ungeordneten Haare. Ein Leben im Ausland war schon immer mein Traum gewesen und dann noch in London meiner Lieblingsstadt- eigentlich sollte ich mich viel besser fühlen als ich es tatsächlich tat.
Aber meine Freude wurde von der Angst vor dem Neuen unterdrückt. Ich kannte niemanden in London und würde ganz alleine neu anfangen müssen. Ich griff nach der Wasserflasche neben meinem Bett und nahm einen zaghaften Schluck.
In einer Woche würde ich mein Praktikum beginnen- mitten im Zentrum von London bei einer renommierten, internationalen Hilfsorganisation, die sich zur Aufgabe gemacht hatte das Schulsystem in Entwicklungsländern zu verbessern. Das war eine mühsame Aufgabe, aber mein Herz füllte sich mit Freude, wenn ich daran dachte, woran ich im nächsten Jahr mitarbeiten würde. Schon immer wollte ich mich für Menschen einsetzen, denen es nicht so gut ging wie mir.
Ich war jetzt 26 und konnte endlich tun, was ich schon immer tun wollte. Ich hatte mein Studium beendet und meine Eltern damit zufrieden gestellt. Dass mich mein BWL-Studium nicht ausfüllte, schienen sie nie bemerkt zu haben- vielleicht war es ihnen aber auch egal gewesen oder sie hatten meine „Weltverbesserungspläne“ - so nannte mein Vater scherzhaft meine Ambitionen, einfach nicht ernst genommen.
Aber jetzt würde ich endlich damit anfangen die Welt zu verbessern. Ich runzelte bei diesem Gedanken die Stirn. „Die Welt verbessern“.. das klang so hochtrabend. Ich würde erstmal nur ein Praktikum absolvieren und maximal einen ganz kleinen Beitrag leisten können- aber das war schon mehr als ich in den letzten Jahren hatte tun können.

Ich schwang die Beine schwungvoll aus dem Bett und schlurfte ins Bad. Als ich unter der Dusche stand und das warme Wasser auf mich herab prasselte fühlte ich mich etwas besser. Die Angst vor allem, was heute vor mir lag war zwar noch gegenwärtig, aber nicht mehr so stark. Ich tat das Richtige! Da war ich mir ganz sicher.
Nach 10 Minuten seifte ich endlich mein Haar ein und sog den süßlichen und vertrauten Duft meines Shampoos ein. Als ich aus der Dusche stieg war der kleine Spiegel über dem Waschbecken beschlagen, ich wischte ihn mit einem Handtuch frei und betrachtete mich in dem immer noch milchigen Glas. „Du schaffst das“, sagte ich leise zu mir selbst. Es war mehr ein Flüstern und hätte jemand neben mir gestanden, hätte er die Worte wahrscheinlich nicht verstehe können.

15 Minuten später hatte ich mein Haar notdürftig getrocknet. Mehr Zeit in diese Katastrophe auf meinem Kopf zu investieren wäre vergebens gewesen. Ich war von Mutter Natur mit Locken gesegnet worden, allerdings nicht mit schönen, seidig fallenden Filmstar-Locken, sondern mit unregelmäßigen Wellen und Löckchen, die immer so aussahen, als wäre ich gerade eben erst aus dem Bett gekrochen. Als ich an das Wetter in London dachte seufzte ich. Der dort vorherrschende Regen würde dafür sorgen, dass ich quasi immer wie ein explodierter Pudel herumlaufen würde.
Naja, wenigstens die Farbe war ganz ok. Im Gegensatz zum Haarschopf meiner besten Freundin Anna, war meine Farbe echt. Anna hatte sie mal als „California-Surfer-Girl-Blond“ beschrieben. Ich musste immernoch schmunzeln, wenn ich daran dachte. Aber sie hatte gar nicht so unrecht.
Die Farbe auf meinem Kopf war durchaus ungewöhnlich. Das Haar war blond, aber wie von selbst gesellten sich dunklere und hellere Strähnen dazu. Irgendwie sah es wirklich aus, als wäre es durch Salzwasser und Kalifornische Sonne aufgehellt worden. Ich schaute aus dem Fenster in das übliche trübe Hamburger Wetter und musste grinsen. Nein, hier konnte wirklich nichts von der Sonne aufgehellt worden sein.

Ich warf mir ein altes blaues T-Shirt über und stapfte in die Küche. Ich sollte wenigstens frühstücken, auch wenn mein Magen sich nicht anfühlte, als bestünde er wirklich auf feste Nahrung.
Ein schneller Blick in den Kühlschrank offenbarte, dass die Auswahl des Essbaren nicht wirklich groß war. Eine schrumpelige Tomate und 2 Flaschen Wasser lachten mich an. Ok, dann würde ich das Frühstück wohl verschieben.
In diesem Moment klingelte das Telefon und ich hastete ins Wohnzimmer. Das war bestimmt Anna. Sie wollte mich heute zum Flughafen bringen. Als ich an den Abschied von ihr dachte musste ich schlucken.Anna und ich waren seit 10 Jahren befreundet. Wir hatten uns kennen gelernt, als sie damals mit ihren Eltern nach Hamburg zog und auf meine Schule wechselte. Wir verstanden uns auf Anhieb und waren seit dem ersten Tag quasi unzertrennlich. Sie war die Schwester, die ich nie gehabt hatte. Mit einem Kloß im Hals nahm ich den Hörer ab.

„Hallo?“
„Hey mein Schatz, wie geht’s dir ? Bist du sehr nervös“?, hörte ich die aufgeregte Stimme meiner Mutter sagen.
Meine Mutter! Das fehlte mir jetzt auch noch. Sie war mindestens genauso nervös wie ich, wenn sie an mein Jahr in London dachte. Ich wusste, dass ihr die Trennung von mir zu schaffen machte, aber London war ja nicht aus der Welt und sie konnte mich natürlich so oft besuchen wie sie nur wollte.
„Mir geht’s gut Mom, alles ok“, antwortete ich ihr.
„Ach Kathrine du musst mir nichts vorspielen, ich weiß doch wie aufgeregt du bist“.
Kathrine! Meine Mutter hatte schon immer ein Faible für alte Hollywood-Streifen aus den 50ern und 60ern gehabt und so kam ich auch zu meinem Vornamen. Ich wurde nach Kathrine Hepburn benannt. Ich mochte diesen Namen nicht wirklich, er klang für ein normales Hamburger Mädchen viel zu fremd und hochgestochen, aber insgeheim war ich doch froh, dass zur Zeit meiner Geburt Kathrine Hepburn ihr Favorit war und nicht Doris Day oder Esther Williams- es hätte durchaus schlimmer kommen können. Meine Freunde nannten mich sowieso nur Katie, was mir persönlich wesentlich besser gefiel. Meiner Mutter konnte ich allerdings „Kathrine“ nicht abgewöhnen. Sie mochte die Abkürzung meines Namens nicht.
„Natürlich bin ich aufgeregt, aber ich freue mich auch wahnsinnig auf dieses Jahr“, versuchte ich meine Mutter zu beruhigen. Sie schien sich damit zufrieden zu geben.
„Und du willst wirklich nicht, dass ich dich zum Flughafen fahre?“
„Nein Mom, Anna bringt mich. Ich habe mich doch gestern schon von dir verabschiedet und ich rufe auch sofort an, wenn ich angekommen bin,ok ?“.
„Ja, in Ordnung“, murmelte sie. “Ich kann nur einfach nicht verstehen,dass du deiner armen Mutter nicht mal einen ordentlichen Abschied gönnst“.
Ich seufzte. Verabschiedet hatte ich mich bereits und sie tat so,als würde ich nach Australien auswandern, nicht in das eine Flugstunde entfernte London. Ich war heilfroh, dass ich sie letztlich doch davon überzeugen konnte mich nicht  zum Flughafen zu bringen. Meine Mutter hatte einen Hang zu theatralischen Auftritten und ich konnte mir das Schauspiel lebhaft vorstellen, was sie mir in der Abflughalle bieten würde.
„Mom, bitte. Wir haben darüber schon gesprochen und ich möchte mich in Ruhe von Anna verabschieden. Du wirst die Erste sein, die mich besucht, ja?“, sagte ich sanft.
„Ja ja, schon ok.“ Ich merkte ihr an, dass sie gehofft hatte ich würde meine Meinung noch ändern, aber nichts in der Welt konnte mich dazu bewegen mich dieser rührseeligen Situation mit meiner Mutter am Flughafen zu stellen.
„Und du rufst sofort an, wenn du angekommen bist?“, fragte sie fordernd.
„Natürlich, das habe ich dir versprochen. Und ich muss mich jetzt auch beeilen, Anna kommt in einer halben Stunde“, versuchte ich sie zaghaft loszuwerden.
„Alles klar, mein Schatz. Pass gut auf dich auf, ich hab' dich lieb“.
„Ich habe dich auch lieb, Mom“, schnell legte ich den Hörer auf und beeilte mich ins Schlafzimmer zu flitzen. Ich wollte jetzt nicht weiter über das Gespräch mit meiner Mutter nachdenken. Ich musste mich beeilen, Anna würde wirklich gleich vor der Tür stehen.

Meine Koffer hatte ich schon gestern gepackt. Fast meine gesamte Garderobe war in vier großen Koffern verstaut, die ich gleich mühsam aus der Wohnung schleppen musste. Ich schlüpfte in eine weiße Bluse und eine blaue Jeans, die ich mir  schon zurechtgelegt hatte. Schnell zog ich die schwarzen Turnschuhe an, die vor meinem Bett standen. Ich würde mich im Arbeitsalltag schon früh genug von meinen geliebten Tretern verabschieden müssen, so dass sie mich jetzt auf dem Flug unbedingt begleiten mussten.
Ich schaute prüfend in den Spiegel. Ja, ich sah ok aus. Neben Anna würde ich mich gleich wieder sehr unscheinbar fühlen, aber das war ich gewohnt. Anna war eine klassische Schönheit, wenn man das so ausdrücken will. Sie war groß, hatte strahlend blaue Augen und wunderschönes langes schwarzes Haar. Ihr Haar sah nie aus wie ein Vogelnest, dachte ich seufzend als ich mich im Spiegel betrachtete.
Groß war ich zwar auch, aber ich war....wie sollte ich das bloß ausdrücken... ich war einfach... normal. Meine Augen hatten einen undefinierbaren Grünton- nicht schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich. Mein Körper war ebenfalls... unauffällig. Nicht besonders dünn, nicht zu rund.
Ja, ich war.… normal.
Man könnte es vielleicht so beschreiben: Anna war der Typ Cheerleader und ich war die unscheinbare Freundin der Cheerleaderin. Ich hatte mich in dieser Rolle nie unwohl gefühlt. Ich stand nicht gerne im Mittelpunkt und war froh, wenn Anna alle Aufmerksamkeit auf sich zog.
Wenn es um Männer ging, waren wir uns sowieso nie in die Quere gekommen. Anna lebte eigentlich immer in irgendeiner Beziehung mit einem gutaussehenden Kerl. Ich dagegen war in dieser Hinsicht wohl eher zurückhaltend- man könnte es auch einfach abgrundtief schüchtern nennen.
Meine letzte Beziehung lag drei Jahre zurück. Michael und ich hatten uns einvernehmlich getrennt nachdem wir beide bemerkt hatten, dass wir zwar Freunde waren aber eben nicht mehr- kein Herzklopfen, keine Schmetterlinge, nichts.
Ich war mir sowieso nicht so sicher, ob diese ganzen Herzklopfen- und Schmetterlingsgeschichten nicht einfach übertrieben waren. Momentan war ein Mann sowieso das Letzte, was ich brauchen konnte und ich sehnte mich auch nicht nach einer neuen Beziehung .Erstmal beruflich Fuß fassen, dann konnte ich immer noch an Männer denken.
Ich riss mich gewaltsam aus meinen Gedanken. Ich durfte nicht hier rumstehen und nichts tun, Anna würde in 10 Minute da sein. Schnell klaubte ich mir meine olivfarbene Strickjacke vom Bett und schlüpfte hinein. Der Tag war warm genug um auf eine weitere Jacke zu verzichten.
Mir raschen Schritten war ich im Bad, putze mir die Zähne und trug ein wenig Wimperntusche auf.
Mit einem letzten Blick in den Spiegel fuhr ich mir mit der Hand durchs Haar, versuchte das Chaos einigermaßen zu richten und stopfte dann meine Kosmetiktasche in den letzten offenen Koffer im Wohnzimmer.
Mein Blick schweifte durch den Raum. Ja, ich würde meine kleine Wohnung vermissen. Als ich sie zum ersten Mal besichtigt hatte, war sie alles andere als ansehnlich gewesen. Aber mit ein wenig Geduld und vielen hellen Farben hatte sie sich in eine kleine, gemütliche Oase verwandelt.
Ich war meinen Eltern sehr dankbar, dass sie die Miete für das nächste Jahr bezahlten. Würden sie das nicht tun, hätte ich die Wohnung aufgeben müssen. Ich wurde zwar für mein Praktikum nicht schlecht bezahlt, aber die Mieten in London waren mit denen in Hamburg nicht zu vergleichen. Zwei Wohnungen hätte ich mir nie leisten können.

Meine Gedanken wurden durch ein schrilles Klingeln unterbrochen. Anna!
Ich raste zur Tür, drückte auf die Knopf der Gegensprechanlage und bevor ich etwas sagen konnte hörte ich schon ihre fröhliche Stimme:“Los, aufmachen. Wir sind spät dran“.
Ich schaute verdutzt auf meine Armbanduhr. Ich hatte wirklich getrödelt und wir waren wirklich spät dran. Schnell drückte ich auf den Knopf um ihr die Tür zu öffnen und ein paar Sekunden später hörte ich sie schon die Treppe hochpoltern.
„Da bist du ja endlich“, sagte ich gespielt vorwurfsvoll. Mir war es bis jetzt gar nicht aufgefallen, dass sie sich um 20 Minuten verspätet hatte.
„Keine Panik, ich kriege dich schon rechtzeitig in deinen Flieger“, antwortete sie grinsend.
Ich seufzte, sie wusste wie schwer es mir fiel alles hinter mir zu lassen. Ich war nie der mutige Typ gewesen.
Ihr Arm legte sich um meine Schultern. Sie drückte mich an sich und sagte: “Ich besuche dich in zwei Wochen, wenn du einverstanden bist .Ich konnte mir doch schon früher Urlaub nehmen. Dann machen wir das Londoner Nachleben unsicher“, grinste sie.
Ich sah sie dankbar an und erwiderte die Umarmung. Eigentlich war geplant gewesen, dass sie mich erst in drei Monaten besucht, aber sie hatte es wirklich geschafft und früher Urlaub bekommen.
„Das ist toll von dir, aber du musst meinetwegen nicht...“, versuchte ich zu sagen, aber sie unterbrach mich.
„Natürlich muss ich nicht, aber ich will“, sagte sie in einem Ton, der keinen Widerspruch zuließ. Ich war ihr so dankbar.
„So, wo sind deine Koffer?“
Ich zeigte auf den Stapel im Wohnzimmer und Anna schnappte sich direkt zwei Koffer und marschierte in Richtung der Wohnungstür. Ich nahm die beiden anderen Koffer und eilte ihr hinterher.

Ich ließ mich in meinen Sitz zurückfallen. Der Abschied eben von Anna war schwer gewesen, sogar noch schwerer als ich gedacht hatte. Wir standen in der Abflughalle, hielten uns im Arm und konnte beide die Tränen nicht zurückhalten.
„In zwei Wochen sehen wir uns schon wieder“, versuchte ich sie und mich zu beruhigen.
Mein kläglicher Versuch zeigte keine Wirkung und sie drückte mich noch fester an sich.
„Ich werde dich so vermissen“, schluchzte sie.
„Wenn es dir in Hamburg gar nicht mehr gefällt kommst du einfach zu mir“, ich versuchte mich an einem zaghaften Lächeln.
Sie sah mich ernst an.“Hey, du weißt, dass ich sowas machen würde“.
Ja, ich wusste, dass Anna zu spontanen Handlungen neigte, aber ich wusste auch, dass sie einen Job in Hamburg hatte und auch endlich einen Mann gefunden zu haben schien, mit dem sie länger als zwei Wochen glücklich war.
„Na klar“, murmelte ich nur.
Dann war es so weit und ich schnappte mir mein Handgepäck, was nur aus einem kleinen Rucksack bestand, umarmte sie nochmal fest und löste mich von ihr.
„Ich muss... sonst fliegen sie ohne mich“.
Sie sah mich traurig an und nickte nur. Ich drehte mich schnell um und ging Richtung Terminal.
Als mein Handgepäck durch den Scanner geschoben wurde sah ich mich nochmal um, sah die Traurigkeit in ihren Augen und winkte ihr ein letztes Mal zu. Ich versuchte mich zu einem zaghaften Lächeln zu zwingen. Sie sollte nicht sehen, dass ich mich genauso schlecht fühlte wie sie.
 
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