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Geschichte: Fanfiktion
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von KANIAC-Girl
erstellt: 10.06.2009
letztes Update: 02.12.2011
Geschichte, Allgemein / P12
(in Arbeit)
Summary: Andrea und Geraldine… zwei Schwestern und die Töchter eines großen Münchner Geschäftsmannes… doch die Beiden sind wie Tag und Nacht. Geraldine, der Star ihrer Schule, hübsch, aufgeschlossen, genießt das High-Society Leben, das ihr ihr Vater ermöglicht und behandelt viele, die nicht ihrem Stand entsprechen, von oben herab. Andrea hingegen hält nicht viel davon und ist eigentlich nur glücklich, wenn sie einen Fußball vor den Füßen hat, auch wenn ihre Eltern das alles andere als gut finden. So wundert es auch niemanden, dass sich Geraldine die Rolle im Werbespot mit Philipp Lahm abgreift, doch was keiner erwartet hat, ist, dass Andrea diejenige ist, auf die Philipp ein Auge geworfen hat… (OC’s, Philipp Lahm, viele andere Bayern- und Nationalspieler etc)
Disclaimer: Das hier ist alles frei erfunden und ich habe noch keine der beschriebenen Personen persönlich kennen gelernt, deshalb entspricht es eben ganz bestimmt nicht der Wahrheit… es ist also alles Fiktion…
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Kick it like Philipp Lahm
Kapitel 1: Ich kann Fußballspielen und was kannst du?
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„Ich hol euch dann nach der Schule ab und dann kaufen wir euch Kleider für Dines Abschlussball…“ Die Stimme ihrer Mutter sorgte dafür, dass Andrea Steinberg ihre Nase aus ihrem Buch, einer Biografie über Franz Beckenbauer, hob und mit den Augen rollte, bevor sie aus dem jetzt stehenden Auto stieg und einen frustrierten Blick auf das graue, nicht gerade einladend aussehende Gebäude warf, das ihre Schule war.
„Muss ich unbedingt mitkommen?“ wollte sie wissen und hängte sich ihre Laptoptasche über die Schulter und ließ das Buch, das sie gerade gelesen hatte auch darin verschwinden.
„Natürlich musst du mitkommen, Schätzchen. Das ist schließlich Geraldines Abschlussball und da brauchst du auch ein hübsches Kleid. Du willst uns doch nicht blamieren, oder?“ fragte ihre Mutter.
Die Rede war vom Abschlussball von Andreas älterer Schwester Geraldine, die kurz vor ihrem Schulabschluss stand.
Die stieg jetzt beinahe hoheitsvoll aus dem Wagen und warf ihre kastanienbraunen Haare zurück.
„Genau… wenigstens einmal solltest du deine Schlabberhosen und T-Shirts gegen ein hübsches Kleid tauschen… aus dir könnte man so viel machen, stattdessen muss ich mich immer für meine kleine freakige Schwester rechtfertigen, die alle Jungs abschreckt, weil sie besser Fußball spielen kann, als sie…“ erklärte sie und nahm ihren pinken Rucksack aus dem Fußraum des Wagens.
Andy streckte ihr nur die Zunge raus und sagte sonst gar nichts, denn diese Sprüche war sie schon gewöhnt. Immerhin lebte sie ja schon fast 19 Jahre mit Geraldine zusammen.
„Dine, bitte…“ Ihre Mutter mischte sich nur mit leicht tadelndem Tonfall ein, denn eigentlich gab sie Geraldine teilweise Recht, denn auch sie wünschte sich, dass ihre jüngere Tochter etwas mehr aus sich machen würde, anstatt immer nur in ihren Fußballkleidern rumzulaufen und sich tagtäglich mit Jungs um einen Lederball zu kabbeln.
„Aber ist doch wahr…“ protestierte Geraldine, bevor ihre Aufmerksamkeit abgelenkt wurde, denn sie hatte ihre Clique entdeckt, die ihr wie wild zuwinkten.
„Mach‘s gut Mama, wir sehen uns heute Mittag…“ Damit warf sie ihrer Mutter noch einen Handkuss zu und rannte zu den drei wartenden Mädels und dem gutaussehenden Jungen, der natürlich Geraldines fester Freund war.
Andy hörte nur noch, wie eine von ihnen einen erfreuten Schrei ausstieß: „Ah, Dine… wie war dein Wochenende?“
Was Geraldine antwortete, bekam Andy nicht mit, denn die Gruppe entfernte sich jetzt ziemlich schnell und eigentlich interessierte es sie auch herzlich wenig.
Sie beugte sich nochmal ins Auto, um ihren geliebten Fußball mitzunehmen.
Den tadelnden Blick, den ihre Mutter ihr dabei zuwarf, ignorierte sie gekonnt und klemmte den Ball unter ihren Arm.
„Bis heute Mittag, Mom…“ rief sie noch und wollte sich dann vom Wagen entfernen. Ihre Mutter rief ihr nur nach: „Bitte pass auf, dass deine Kleider sauber bleiben, damit wir in den Boutiquen nicht komisch angeschaut werden.“
Auch diese Aussage ignorierte Andy gekonnt und atmete erleichtert aus, als sie das Schulhaus betreten hatte.
„Hey, Andy… ich dachte schon du kommst heute nicht… deine Schwester hält schon seit fünf Minuten Hof und erzählt von ihrem tollen Kurztrip nach Paris.“ Grinste ein braunhaariger Lockenkopf neben ihr.
Andy schaute ihre beste Freundin Franziska an und lachte.
„Lass sie… dann geht sie mir wenigstens nicht auf die Nerven… außerdem klingelt es in fünf Minuten und dann ist ihre Zeit vorbei.“ Andrea hatte sich schon längst daran gewöhnt, dass ihre tolle Schwester im Mittelpunkt stand.
Und es störte sie nicht mal mehr. Sie war froh, dass sie alle in Ruhe ließen und sie ihrer Leidenschaft nachgehen konnte, nämlich dem Fußball… dass Geraldine die Gesellschaftlichen Pflichten als Tochter eines der einflussreichsten Geschäftsmänner Münchens wahrnahm, machte es für Andy sogar noch einfacher, da sie kaum jemand beachtete und sich alles auf ihre Schwester konzentrierte.
Franzi lachte nur.
„Kommst du mit raus auf den Sportplatz. Herr Köhler hat uns die Erlaubnis erteilt, dass wir trainieren dürfen anstatt uns diesen komischen Vortrag anzuhören…“ grinste sie und meinte damit Martin Köhler, ihren Deutsch-und Sportlehrer, der gleichzeitig der Trainer der Mädchenfußballmannschaft war, deren Kapitän Andrea seit zwei Wochen war und die nächstes Wochenende ein wichtiges Turnier zu bestreiten hatten.
Die nickte nur und grinste breit.
„Na was denkst du denn? Klar komm ich mit.“ Stimmte Andrea begeistert zu, zog einen Haargummi aus der Tasche und band sich im Laufen ihre lange schwarze Mähne zu einem Pferdeschwanz zusammen.
Noch bevor es zur ersten Stunde, oder besser zu Beginn eines Vortrags über irgendein Theaterprojekt der Schule, gongte, waren Franziska und Andrea auf dem Sportplatz der Schule, wo noch fünf andere Mädchen warten, die in der Mannschaft waren und auf die gleiche Schule gingen. Wie Herr Köhler es geschafft hatte, die Mädels von der Informationsveranstaltung loszueisen, wusste keiner, aber es störte auch niemanden wirklich.
„Hey Nela, Steffi, Sophie, Christa, Marie.“ Grüßte Andrea und stellte ihre Tasche möglichst sicher ab, da sie heute ihren Laptop dabei hatte, da sie in der letzten Stunde noch einen Vortrag halten musste.
„Hey Franzi, hey Andy. Wir warten noch auf Sandy und Herrn Köhler... die müssten auch gleich kommen.“ Antwortete ein fünfstimmiger Chor.
Andrea warf ihren Ball auf den Boden und kickte ihn mit den Füßen in die Luft, was sie immer tat, wenn sie Zeit totschlagen musste.
Es dauerte jedoch nicht lange, bis der Lehrer mit dem letzten Mitglied der Mannschaft, das auf der Schule war, auf den Sportplatz kam.
„Hallo Mädels… freut mich, dass wir so viele sind. Wir spielen vier gegen vier… und wenn ihr euch gut anstellt, verrate ich euch noch ein kleines Geheimnis, das der Rest der Schule erst in der Pause erfährt…“ lachte der sympathische junge Mann und zog eine Pfeife aus seiner Tasche.
„Sophie, Nela, Steffie und Franzi gegen Christa, Marie, Sandy und Andrea…“ befahl er.
„Wie gemein… da haben wir ja gar keine Chance…“ grummelte Sophie und stemmte die Hände in die Hüften.
„Marie und Andrea machen uns im Alleingang fertig…“ murrte auch Nela, denn Andrea war die Schaltzentrale im Mittelfeld und Marie die beste Stürmerin der Mannschaft.
Ihr Trainer zuckte nur mit den Schultern.
„Das ist doch der Sinn des Trainings, euch überlegenen Gegnern zu stellen und dadurch besser zu werden.“ Meinte er mitleidslos und ließ die Mädels aufstellen.
Andrea lachte nur und fing ihren Ball jetzt wieder auf.
„Wir halten uns auch zurück, versprochen… und Marie hebt sich das Tore schießen fürs Wochenende auf…“ scherzte sie.
Sie konnte nicht verstehen, dass die anderen immer sagten, sie hätte so viel Talent… sie selbst hatte nicht unbedingt diese Meinung, auch wenn es ihrem relativ geringen Selbstbewusstsein ganz gut tat, wenn die Mädchen solches Vertrauen in sie setzten.
Herr Köhler klatschte in die Hände.
„Schluss mit dem Small Talk… auch wenn es ein unangekündigtes Training ist und nicht alle da sind, will ich vollen Einsatz sehen.“
Das ließen sich die Mädchen natürlich nicht zweimal sagen und sofort war ein munteres Spielchen im Gange, das immer hin und her ging… Angriff gegen Abwehr…
„Maria, hierher mit dem Ball…“ rief Andrea aus und hob den Arm, da sie gerade Sophie abgeschüttelt hatte und freie Schussbahn hatte.
Marie gehorchte sofort und spielte einen guten Pass vor ihre Füße.
Andrea machte noch einen leichten Seitenschritt und holte dann aus, um den Ball mit voller Wucht ins Tor zu schießen… Nela, die Torhüterin spielen musste, streckte sich vergeblich.
„Gar nicht schlecht, Andrea. Hast du heimlich geübt?“ wollte Herr Köhler wissen.
Andy wurde etwas rot.
„Vielleicht ein Bisschen… ich war das Wochenende alleine zu Hause und musste mir ja irgendwie die Zeit vertreiben…“ gab sie zu.
„Wenn du aber den Fuß beim Schuss etwas gerader hältst, dann kriegst du noch mehr Zug hinter den Ball…“ ertönte plötzlich eine weitere männliche Stimme hinter ihr und Andy fuhr herum, denn sie wusste, wem diese Stimme gehörte.
„Aber… du bist… du bist…“ stotterte sie.
„Ja, der bin ich…“ grinste der junge Mann nur gutmütig, als er sah, dass Andy wohl so schnell nicht mit seinem Namen herausrücken würde.
Herr Köhler kam jetzt zu ihr und dem Neuankömmling.
„Was machst du denn schon hier?“ wollte er wissen und reichte dem jungen Mann die Hand.
Der grinste nur.
„Ich wollte sie besuchen und man hat mir gesagt, dass sie hier sind, Herr Köhler…“ meinte er und schüttelte dem Lehrer herzlich die Hand.
„Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du mich Martin nennen sollst… schließlich bist du der berühmteste Fußballer, den ich zu meinen Trainerzeiten trainieren durfte…“ lachte Herr Köhler.
Andrea starrte den jungen Mann immer noch an, während sich auch die anderen Mädchen um die drei versammelt hatten.
Franzi war die Erste, die ihre Sprache wieder fand und fiel dem überraschten jungen Mann um den Hals.
„Oh mein Gott, du bist Philipp Lahm… ich bin ein riesiger Fan…“
Und da konnte auch Andrea es fassen… Philipp Lahm vom großen FC Bayern München stand tatsächlich leibhaftig vor ihr und hatte ihr ein Kompliment gemacht…
Es blieb also nur noch die Frage, was macht ein berühmter Fußballer hier an ihrer Schule und noch dazu so früh am Morgen… doch das würde Andrea bald herausfinden… auch wenn sie nicht erahnen konnte, welcher Stein mit dieser harmlosen Begegnung ins Rollen gekommen war…
to be continued, falls irgendjemand daran Interesse hat o.O
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