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von Vorhang    erstellt: 01.06.2009    letztes Update: 30.03.2011    Geschichte, Allgemein / P18 Slash    (fertiggestellt)
Halli, hallo, hallöchen...

Wir sind schon wieder da :)! Diesmal wollten wir uns mal an Songfics versuchen! Hier unser erster Versuch ;)!

Disclaimer: Keine der genannten Personen, die bei diesem „Projekt“ auftauchen gehören uns, genau so wenig, wie die Lieder!

Heute: Ruf doch mal an – Wise Guys
(Wir haben den Text ein bisschen geändert :D)

http://www.youtube.com/watch?v=TMMV1eo83ik


Ruf doch mal an (Boro x Per) / (Clemi x Torsten (n bisschen))

Per, der gerade vom Training heim kam, nahm die Post aus dem Briefkasten und ging in seine Wohnung. Er setzte sich an den Küchentisch und sah sie durch. Als er, zwischen den ganzen Werbungen und Rechnungen, eine Karte fand.

Ein Foto, das in meiner Schublade lag:
Du und ich zusammen, ein sonniger Tag.
Wir würden uns bald wiederseh’n, das ham wir geglaubt...
das Foto ist inzwischen ziemlich angestaubt.
Wieviel Monate ist das her? Ich glaub es sind sieben!
Ich zog in die Welt hinaus, und du bist geblieben.
Ich hab dich fast vergessen, dann hab ich dich vermisst,
jetzt will ich wissen, was aus dir geworden ist!


Er las sich den Text fünfmal durch und fragte sich, welcher Schwachkopf seine Adresse raus bekommen hatte. Während er darüber nachdachte, verspeiste er erstmal eine Tafel Schokolade und war sehr froh, dass heute noch ein Nachmittagstraining anstand, da konnte er mit Clemi reden. <<À prospo Clemi, vielleicht wollte er mal wieder lustig sein! Wie das letzte mal, als er mir zum ersten April einen Strauß Rosen, mit anonymer Liebeserklärung, geschickt hat.>> dachte sich Per.

Deshalb fragte er ihn auch gleich: „Du Clem, mir hat da wieder so ein Schwachkopf ne anonyme Karte geschickt, du weißt nich zufällig warum?“, als er diesen in der Kabine traf. Clemens sah verwirrt auf, griff nach der Karte, die Per ihm entgegen streckte, las sie durch und fing an zu schmunzeln. „Nee du, so viel Wert is mir dein dummes Gesicht jetzt nicht. Die is aus München.“ sagte Clemens. „Hää, wie aus München, woher weißte des denn jetzt?“ war die eloquente Antwort. „Ach Gottchen, heute sin wa aber wieder schnell... Ich sag nur Poststempel!“ erklärte ihm Clem.

„Achso, ja... Aber wieso München? Da kenn ich doch gar keinen.“ stellte Per fest. Clemens schlug sich mit der Hand vor die Stirn und Torsten antwortete trocken: „Merte hat recht! Es gibt da ja keinen Traditionsverein, der mindestens vier Nationalspieler stellt.“. „Oh hab ich vergessen, aber warum sollten die mir so ne Karte schreiben?“ war Per immer noch nicht schlauer geworden. Clemens wollte gerade etwas erwidern, als Schaaf sie zum Training aufforderte.

Als Per wieder zu Hause war, hatte er die Karte kurzzeitig vergessen. Er setzte sich an seinen PC und öffnete seinen Posteingang und stellte überrascht fest, dass ihm Boro geschrieben hatte. Er öffnete die e – mail.

Wir haben schon im Trainingslager zusammen gespielt
und mit einem Fußball auf den Lehmann gezielt.
Später bei Werder: Ein Herz und eine Seele;
ich würd gern wissen, ob ich dir ein klein wenig fehle.
Wir waren grundverschieden, doch das hat uns nie gestört,
leider hast du meine Liebe nie ganz erhört.
„Gegensätze zieh’n sich an“, das ist nicht gelogen,
doch ich hätt dich ganz gerne auch mal ausgezogen...


Per, der jetzt endgültig komplett verwirrt war, kramte nach seine Notfallschokolade und wählte dabei schon Clemens' Nummer.

„Frings?“
„Hallo Torsten, ich bin's.“
„Wer sonst, wir sind ja auch schon seit ner halben Stunde zu Hause.“
„Torsten, nich jetzt. Notfall! Clemens, schnell, bitte.“

„Clemi, Per... Notfall.“

„Na du? Keine Schoki mehr da?“
„Doch, aber ich weiß jetzt aber von wem die Karte ist!“
„Cool, von wem!“
„Und ne e – mail hab ich auch gekriegt!“
„Klasse, von wem?“
"Aber ich versteh nich, was er mir sagen will... Des is alles so verwirrend.“
„Das is schlecht, aber von WEM reden wir?"
„Na von dem größten Arschloch der Welt! Verpisst sich einfach, meldet sich ewig nich und dann schreibt er so ne Scheiße, die man nich rafft! Und jetzt erwartet der bestimmt auch noch, dass ich ihn anruf! Aber da kann der lang drauf warten! Der kann mich ma am Arsch lecken!“
„Ok, also wir reden von Tim. Was hat er denn geschrieben?“
„Ja halt so was wie auf der Karte, dass ich seine Liebe nie erhört hätte und dass er mich gerne mal ausgezogen hätte!“
„Ja... aber, wolltest du das nich immer hörn?“
„Schon, aber persönlich und nicht in so kryptischen Botschaften! ... Oh Gott, jetzt hat er mir auch noch ne SMS geschrieben! ... Schon wieder so ein Müll. Ich les mal vor:

Wiedervereinigung – das wäre mein Plan.
Du und ich – das wird vielleicht ein Fortsetzungsroman.
Alte Liebe rostet nicht, das weißt du doch auch...
du zauberst mir ein Kribbeln in den Bauch!


„Ähm ja, aber das is doch jetzt eindeutig, oder nich?“
„Schon, aber er hätte auch einfach anrufen, dann hätte er sich keinen abdichten müssen! ... Na toll, wenn man vom Teufel spricht. Clemi ich leg auf, Boro ruft an.“

Per legte das Telefon auf den Tisch und ging an sein Handy. Er wollte gerade „Hallo.“ sagen, als er Boro schon singen hörte:

„Ich ruf dich mal an und ich schrieb dir ’ne Karte,
wusste nicht, wie sehr du auf ein Lebenszeichen wartest!
Ich schrieb dir ne Mail und ne SMS dahinter,
du bist voll erreichbar, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.“


Per wusste nicht, ob er weinen oder lachen sollte, deshalb wartete er einfach ab, was nächstes kam.

„Bist du noch dran? Was sagst du? Ich sing furchtbar... oder?“
„Ähm... Ja also, ähm, es geht so, aber du hättest auch einfach mit mir reden können.“
„Schon, aber nachdem du mir das Lied über ICQ geschickt hast und so auffällig mit dem Zaunpfahl gewunken hast, dass selbst ich es kapiert hab, dachte ich des wär ne gute Idee!“
„Zaunpfahl, äh Lied... ICQ... Was?“
„Na am Dienstag, da hast du mir doch diesen Link geschickt.“
„Am Dienstag? Ähm nö, also nich das ich wüsste... Clemens!“
„Wie Clemens?“
„Na das muss Clemens gewesen sein, als ich Pizza geholt hab und noch online war. Aber es freut mich, dass du dich gemeldet hast.“

Bei Torsten und Clemens:

Als Clemi morgens aufwachte, hatte er zwei neue Nachrichten auf seinem Handy. Nachdem er sie gelesen hatte, sprang er auf dem Bett auf und ab und weckte Torsten mit dem Ausruf: „Torsten! Wenn ich nich mehr Fußball spielen kann, werd ich Verkupplungsmeister! Ich seh's schon vor mir: Wieder ein glückliches Paar mehr, dank Clemens Fritz!“ Von Torsten hörte man nur ein grummeln: „Sehr schön Herr Verkupplungsmeister, jetzt leg dich wieder hin und vergiss nicht, dass du ohne Lena und Lisa, nie auf dieses Lied gekommen wärst!“. Clemens legte sich wieder hin. „Spielverderber. Immerhin sind mir Tim und Per dankbar.“ nuschelte er gegen Torstens Brust, was diesen zum Lächeln brachte.

Ende

Wir hoffen, es hat euch gefallen :)!

Vlg Vorhang und Anhang
 
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