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Geschichte: Fanfiktion
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von StolzeRose82
erstellt: 13.05.2009
letztes Update: 24.09.2009
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(fertiggestellt)
Wo sollte sie jetzt nach Moq suchen? Na das war ja mal wieder klasse gelaufen. Es suchten ja eh schon alle nach ihr, der bösen Hexe des Westens. Nun hatte sie ihnen noch mehr Zündstoff gegeben, sie zu verurteilen. Dabei wollte sie Moq doch nichts Böses – im Gegenteil.
„Und dann hat sie ihn verhext! Der arme Moq! Nun ist er ein Blechmann. Das Herz hat sie ihm auch noch geraubt!“
Es hatte sich eine Menschentraube um die Gouverneurin gebildet und man lauschte ihr begierig. Nessa schien es gar nichts auszumachen, solche Lügen über ihre Schwester zu verbreiten.
„Wir müssen sie schnappen!“, rief einer der Ozianer und hob seine Axt empor. „Ja!“ Die Zustimmung der anderen Bürger wurde deutlich. Schnell fanden sich ein paar mutige Hexenjäger zusammen.
Währenddessen flog Elphaba ziellos durch Oz. „Bitte tut mir nichts...“, wimmerte es da unter ihr. Ein Busch zitterte wie Espenlaub. Das musste sie sich aus der Nähe ansehen.
„Hallo? Ist da wer??“, vorsichtig schob sie die Blätter zur Seite. Da kauerte ein ausgewachsener Löwe und klapperte mit den Zähnen.
„Bitte tut mir nichts..“, fortan dieses Wimmern und Zittern.
„Hey Löwe, hab keine Angst. Ich bin Elphaba.“ Sie wollte ihn berühren, doch der Löwe wich scheu zurück.
„Elphaba...“, noch mehr zitterte seine Stimme. „Die böse Hexe....“
„Ja, ich bin Elphaba, die böse Hexe des Westens, wenn du so willst. Aber hey, das ‚böse’ haben sich die Leute ausgedacht. Ich bin nicht böse! Bitte glaub mir...“
Sie streichelte das Fell des Tieres. Jetzt endlich sah er ihr in die Augen. So scheue Augen wie seine hatte die Hexe noch nie gesehen.
Da bemerkte sie das Blut an seiner Pfote.
„Du blutest ja. Zeig mal…“ Elphaba nahm die große Pranke des Thieres in ihre Hände.
„Ich bin von den Menschen geflohen und hab mir was eingetreten…“
„Lass mich dir helfen…“
„Nein, du bist genauso böse wie die anderen!“ Der Löwe rieb sich die schmerzende Pranke.
Sanft ruhte ihr Blick auf dem Thier. Und der Löwe gab schließlich nach. Langsam streckte er ihr die Pfote entgegen. Und Elphaba fackelte nicht lange und zog den Dorn heraus. Ein kläglicher Laut war zu hören. Mit aufgerissenen Augen starrte der Löwe sie an.
„Du… du hast mir geholfen…“
„Ja.“ Elphaba lachte auf. „Ich sage doch, ich bin nicht böse.“
Mit einem Mal regte sich in Elphaba eine Erinnerung. An damals in Glizz, als sie mit Fiyero einen kleinen Löwen befreit hatte. „Sag mal, kennen wir uns nicht?“ Je genauer sie sich den Löwen ansah, umso deutlicher wurden die Erinnerungen an das Löwenjunge. Verstohlen blickte er sie an. Auch in ihm schien sich etwas zu regen.
„Du hast mich damals befreit…“, stammelte er.
Elphaba nickte nur stumm. „Und glaubst du mir nun, dass ich nicht böse bin?“
Noch etwas misstrauisch beäugte er sie. Konnte er der Hexe wirklich glauben? Erzählte sie die Wahrheit?? Naja, wenn sie doch böse war, hätte sie ihn doch gleich umgebracht und ihm nicht noch geholfen. Vielleicht konnte sie noch mehr für ihn tun…
„Hast du hier jemanden vorbeikommen sehen? Einen Blechmann??“, fragte ihn Elphaba, während sie sich umsah.
Doch der Löwe schüttelte nur den Kopf: „Ich hab niemanden gesehen. Aber ich hab mich auch versteckt, weil hier so viele Menschen unterwegs sind… mit schweren Gerätschaften. Sie singen düstere Lieder. Scheint ganz so, als wären sie auf der Jagd.“
Auf der Jagd – ja klar, das waren die Hexenjäger, die der Zauberer auf sie gehetzt hatte. Der Zauberer hatte so viele Lügen über sie verbreitet, hatte sie nur benutzt. Elphaba ballte die Fäuste. Sie war so voller Wut! Was sollte sie zuerst tun? Moq finden? Die Hochzeit verhindern? Die Affen befreien? Den Zauberer besiegen? Es gab so vieles zu tun.
„Wo willst du hin, Hexe?“, fragte der Löwe, der scheinbar all seinen Mut zusammen genommen hatte, um diese Frage zu stellen.
„In die Smaragdstadt.“
„Zum Zauberer?“
„Ja! Aber vorher muss ich noch einen Freund finden.“
„Den Blechmann?“
„Ja, genau. Der Arme irrt hier sicher ziellos durch die Wälder…“
Nicht auszudenken, was Moq hier alles passieren konnte. Nicht, dass er immer schon etwas schwer von Begriff gewesen wäre, aber durch den Zauber hatte er wohl wichtige Gehirnzellen verloren.
„Zum Zauberer will ich auch.“, sagte da der Löwe.
Verwundert sah sie ihn an. „Was willst du denn von ihm?“
„Er soll mir meinen Mut zurückgeben. Damit ich ein richtiger Löwe werde und die anderen Thiere mich nicht mehr auslachen.“
Elphaba nickte. „Naja, vielleicht kann auch ich dir helfen…“
Hellhörig sah der Löwe sie an. „Du??“
„Ja! Mensch, nun glaub mir doch endlich, dass ich nicht böse bin!“ Elphaba lachte. „Siehst du das Buch hier“ Sie hielt im den Grimmerich entgegen. „Das ist das alte Standardwerk der Magistik, hier finden wir sicher einen Zauber, der dir helfen kann.“
„Ehrlich?“
„Ja, ehrlich. Hilfst du mir den Blechmann zu finden, dann werde ich sehen, was ich für dich tun kann.“
Dieses Angebot schien dem Löwen nur fair zu sein. Und als Zeichen des Bundes wurden Pranke und Hand gereicht.
„Und dann hat sie ihn verhext! Der arme Moq! Nun ist er ein Blechmann. Das Herz hat sie ihm auch noch geraubt!“
Es hatte sich eine Menschentraube um die Gouverneurin gebildet und man lauschte ihr begierig. Nessa schien es gar nichts auszumachen, solche Lügen über ihre Schwester zu verbreiten.
„Wir müssen sie schnappen!“, rief einer der Ozianer und hob seine Axt empor. „Ja!“ Die Zustimmung der anderen Bürger wurde deutlich. Schnell fanden sich ein paar mutige Hexenjäger zusammen.
Währenddessen flog Elphaba ziellos durch Oz. „Bitte tut mir nichts...“, wimmerte es da unter ihr. Ein Busch zitterte wie Espenlaub. Das musste sie sich aus der Nähe ansehen.
„Hallo? Ist da wer??“, vorsichtig schob sie die Blätter zur Seite. Da kauerte ein ausgewachsener Löwe und klapperte mit den Zähnen.
„Bitte tut mir nichts..“, fortan dieses Wimmern und Zittern.
„Hey Löwe, hab keine Angst. Ich bin Elphaba.“ Sie wollte ihn berühren, doch der Löwe wich scheu zurück.
„Elphaba...“, noch mehr zitterte seine Stimme. „Die böse Hexe....“
„Ja, ich bin Elphaba, die böse Hexe des Westens, wenn du so willst. Aber hey, das ‚böse’ haben sich die Leute ausgedacht. Ich bin nicht böse! Bitte glaub mir...“
Sie streichelte das Fell des Tieres. Jetzt endlich sah er ihr in die Augen. So scheue Augen wie seine hatte die Hexe noch nie gesehen.
Da bemerkte sie das Blut an seiner Pfote.
„Du blutest ja. Zeig mal…“ Elphaba nahm die große Pranke des Thieres in ihre Hände.
„Ich bin von den Menschen geflohen und hab mir was eingetreten…“
„Lass mich dir helfen…“
„Nein, du bist genauso böse wie die anderen!“ Der Löwe rieb sich die schmerzende Pranke.
Sanft ruhte ihr Blick auf dem Thier. Und der Löwe gab schließlich nach. Langsam streckte er ihr die Pfote entgegen. Und Elphaba fackelte nicht lange und zog den Dorn heraus. Ein kläglicher Laut war zu hören. Mit aufgerissenen Augen starrte der Löwe sie an.
„Du… du hast mir geholfen…“
„Ja.“ Elphaba lachte auf. „Ich sage doch, ich bin nicht böse.“
Mit einem Mal regte sich in Elphaba eine Erinnerung. An damals in Glizz, als sie mit Fiyero einen kleinen Löwen befreit hatte. „Sag mal, kennen wir uns nicht?“ Je genauer sie sich den Löwen ansah, umso deutlicher wurden die Erinnerungen an das Löwenjunge. Verstohlen blickte er sie an. Auch in ihm schien sich etwas zu regen.
„Du hast mich damals befreit…“, stammelte er.
Elphaba nickte nur stumm. „Und glaubst du mir nun, dass ich nicht böse bin?“
Noch etwas misstrauisch beäugte er sie. Konnte er der Hexe wirklich glauben? Erzählte sie die Wahrheit?? Naja, wenn sie doch böse war, hätte sie ihn doch gleich umgebracht und ihm nicht noch geholfen. Vielleicht konnte sie noch mehr für ihn tun…
„Hast du hier jemanden vorbeikommen sehen? Einen Blechmann??“, fragte ihn Elphaba, während sie sich umsah.
Doch der Löwe schüttelte nur den Kopf: „Ich hab niemanden gesehen. Aber ich hab mich auch versteckt, weil hier so viele Menschen unterwegs sind… mit schweren Gerätschaften. Sie singen düstere Lieder. Scheint ganz so, als wären sie auf der Jagd.“
Auf der Jagd – ja klar, das waren die Hexenjäger, die der Zauberer auf sie gehetzt hatte. Der Zauberer hatte so viele Lügen über sie verbreitet, hatte sie nur benutzt. Elphaba ballte die Fäuste. Sie war so voller Wut! Was sollte sie zuerst tun? Moq finden? Die Hochzeit verhindern? Die Affen befreien? Den Zauberer besiegen? Es gab so vieles zu tun.
„Wo willst du hin, Hexe?“, fragte der Löwe, der scheinbar all seinen Mut zusammen genommen hatte, um diese Frage zu stellen.
„In die Smaragdstadt.“
„Zum Zauberer?“
„Ja! Aber vorher muss ich noch einen Freund finden.“
„Den Blechmann?“
„Ja, genau. Der Arme irrt hier sicher ziellos durch die Wälder…“
Nicht auszudenken, was Moq hier alles passieren konnte. Nicht, dass er immer schon etwas schwer von Begriff gewesen wäre, aber durch den Zauber hatte er wohl wichtige Gehirnzellen verloren.
„Zum Zauberer will ich auch.“, sagte da der Löwe.
Verwundert sah sie ihn an. „Was willst du denn von ihm?“
„Er soll mir meinen Mut zurückgeben. Damit ich ein richtiger Löwe werde und die anderen Thiere mich nicht mehr auslachen.“
Elphaba nickte. „Naja, vielleicht kann auch ich dir helfen…“
Hellhörig sah der Löwe sie an. „Du??“
„Ja! Mensch, nun glaub mir doch endlich, dass ich nicht böse bin!“ Elphaba lachte. „Siehst du das Buch hier“ Sie hielt im den Grimmerich entgegen. „Das ist das alte Standardwerk der Magistik, hier finden wir sicher einen Zauber, der dir helfen kann.“
„Ehrlich?“
„Ja, ehrlich. Hilfst du mir den Blechmann zu finden, dann werde ich sehen, was ich für dich tun kann.“
Dieses Angebot schien dem Löwen nur fair zu sein. Und als Zeichen des Bundes wurden Pranke und Hand gereicht.
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