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von StolzeRose82
erstellt: 13.05.2009
letztes Update: 24.09.2009
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(fertiggestellt)
Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir, ich leihe sie mir nur aus!
Und wer keinen Sinn für Humor hat, sollte lieber NICHTweiterlesen! ;-)
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„... man erzählt sich offenbar, dass Glinda sich verlobt und zwar mit Fiyero! Er muss jetzt wissen was ich fühl... Ich muss in die Smaragdstadt.“
Schockiert sah Nessa Moq an. Was hatte er gerade gesagt? Hatte sie richtig gehört? Moq wollte zu Fiyero? Nein, sie musste da etwas falsch verstanden haben.
„Du willst was?“
„Nessa, es tut mir leid... ich... Seit ich ihn das erste Mal sah, habe ich mein Herz an ihn verloren.“
„Herz verloren?!“ In ihren Augen loderte der Zorn auf. „Das werden wir sehen. Dein Herz verlierst du nur an mich!“ Nessa war außer sich vor Wut.
Moq hob schützend die Hände vor sich. Nessarose machte ihm Angst.
„Nessa, lass ihn. Es sind doch nur seine Gefühle. Er hat nichts Böses getan.“, versuchte Elphaba ihre Schwester zu beruhigen. Sie hielt sie am Arm fest und rüttelte sie leicht. „Bitte Nessa, komm zur Vernunft!“
Doch der Hass, der ihre Augen erfüllte, stach ihm schneidend ins Herz. Da war sie wieder, die böse Hexe des Ostens.
Nessa stürzte sich auf den Grimmerich, blätterte hastig die Seiten um.
„Was machst sie da, Elphaba?? Tu doch was!!“ schrie Moq, während er hinter dem Rollstuhl Schutz suchte.
Doch es war schon zu spät, Nessa murmelte bereits die Worte, die sie aus dem Grimmerich entziffern konnte.
„Du sprichst das völlig falsch aus. Nessa, hör auf!“
„Ahhhhh! Mein Herz....“ Moq griff sich an die Brust und sank in Nessas Rollstuhl zusammen.
Die Hexe des Ostens war über ihren Zauber selbst erschrocken. Verzweifelt wandte sie sich an ihre Schwester: „Elphaba mach was!“ Sie streckte ihr das alte Buch entgegen.
„Aber was denn? Nessa, Zaubersprüche sind unrückgänglich!“
Elphaba nahm den Grimmerich an sich. „Ich muss nach einem anderen Spruch suchen... gib mir nur etwas Zeit.“
Während die Grüne fieberhaft die Seiten umblätterte, versank ihre Schwester im Selbstmitleid.
„Ich hab ja immer gewusst, dass er mich nicht so liebt wie ich ihn. Aber dass es so ist?!“
„Ich hab’s!“
Nessa drehte sich zu Elphaba um. „Er schläft.“
„Und sein Herz?“
„Er braucht jetzt keins mehr.“, erwiderte die Hexe, als sie den Grimmerich zuschlug.
Knarrend erhob sich Moq aus dem Rollstuhl. „Ahhh!“ Nessa erschrak sich fürchterlich. Da war nicht mehr der junge Mann, der ihr all die Jahre zur Hand gegangen war, vor ihr stand ein Mann aus Zinn und Blech.
„Was hast du getan?“, schrie sie ihre Schwester an.
„Ich? Nessa, ich hab versucht gut zu machen, was du verbockt hast! So hat er zwar nicht mehr viel Verstand und auch kein Herz, aber er lebt wenigstens noch.“
„Was ist mit mir passiert?? Was hast du gemacht?“ Moq sah schockiert an sich herunter. Alles, was einst Fleisch und Blut gewesen war, bestand jetzt aus Blech und Öl.
„Ich war es nicht! Das war sie!!“ Nessas drohender Finger war auf ihre Schwester gerichtet. Moq starrte die einstige Freundin an.
„Moq, ich... ich wollte dir nichts Böses. Nessa hat...“
Doch er ließ ihr keine Zeit für Erklärungen. „Ich muss in die Smaragdstadt! Doch was wollte ich da gleich noch mal?“ Er fasste sich an den Zinnkopf. Sein Verstand schien auch nicht mehr ganz auf der Höhe zu sein. „Ah ja, ich wollte zu... Fiyero. Aber warum??“ Fragend sah er die beiden an, wartete aber keine Antwort ab. „Ach, egal. Ich muss zu ihm! Warum, wird mir schon wieder einfallen.“
Quietschend machte er sich auf und davon. Verwirrt blieben die Schwestern zurück.
„Na großartig! Elphie, das hast du ja ganz prima hinbekommen.“
„Ich??? Ich!“ Elphaba kochte vor Wut. Es war doch alles Nessas Schuld. Sie hatte doch lediglich versucht zu retten, was noch zu retten war. Aber undankbar war ihre Schwester ja schon immer gewesen! Und nun würde die Grüne auch wieder diejenige sein, die die Suppe auslöffeln musste.
„Ich geh ihn suchen. Ehe ihm was passiert. Zudem muss ich ja eh in die Smaragdstadt. Das, was mit den armen Affen passiert ist, war meine Schuld. Ich muss sie befreien!“
„Du gehst doch nicht wegen ein paar Affen dorthin. Du gehst wegen Fiyero! Himmel, Arsch und Oz, was ihr nur alle an diesem Schönling gefressen habt!“
Wenn Nessa wütend war ging man ihr besser aus dem Weg, das hatte Elphaba schon gelernt als sie noch Kinder waren. Und Nessa jetzt die Wahrheit zu erklären, warum sie in die Smaragdstadt musste, um diese Hochzeit zu verhindern, das ging eindeutig zu weit.
Ohne ein weiteres Wort ließ sie Nessa stehen und eilte davon.
Und wer keinen Sinn für Humor hat, sollte lieber NICHTweiterlesen! ;-)
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„... man erzählt sich offenbar, dass Glinda sich verlobt und zwar mit Fiyero! Er muss jetzt wissen was ich fühl... Ich muss in die Smaragdstadt.“
Schockiert sah Nessa Moq an. Was hatte er gerade gesagt? Hatte sie richtig gehört? Moq wollte zu Fiyero? Nein, sie musste da etwas falsch verstanden haben.
„Du willst was?“
„Nessa, es tut mir leid... ich... Seit ich ihn das erste Mal sah, habe ich mein Herz an ihn verloren.“
„Herz verloren?!“ In ihren Augen loderte der Zorn auf. „Das werden wir sehen. Dein Herz verlierst du nur an mich!“ Nessa war außer sich vor Wut.
Moq hob schützend die Hände vor sich. Nessarose machte ihm Angst.
„Nessa, lass ihn. Es sind doch nur seine Gefühle. Er hat nichts Böses getan.“, versuchte Elphaba ihre Schwester zu beruhigen. Sie hielt sie am Arm fest und rüttelte sie leicht. „Bitte Nessa, komm zur Vernunft!“
Doch der Hass, der ihre Augen erfüllte, stach ihm schneidend ins Herz. Da war sie wieder, die böse Hexe des Ostens.
Nessa stürzte sich auf den Grimmerich, blätterte hastig die Seiten um.
„Was machst sie da, Elphaba?? Tu doch was!!“ schrie Moq, während er hinter dem Rollstuhl Schutz suchte.
Doch es war schon zu spät, Nessa murmelte bereits die Worte, die sie aus dem Grimmerich entziffern konnte.
„Du sprichst das völlig falsch aus. Nessa, hör auf!“
„Ahhhhh! Mein Herz....“ Moq griff sich an die Brust und sank in Nessas Rollstuhl zusammen.
Die Hexe des Ostens war über ihren Zauber selbst erschrocken. Verzweifelt wandte sie sich an ihre Schwester: „Elphaba mach was!“ Sie streckte ihr das alte Buch entgegen.
„Aber was denn? Nessa, Zaubersprüche sind unrückgänglich!“
Elphaba nahm den Grimmerich an sich. „Ich muss nach einem anderen Spruch suchen... gib mir nur etwas Zeit.“
Während die Grüne fieberhaft die Seiten umblätterte, versank ihre Schwester im Selbstmitleid.
„Ich hab ja immer gewusst, dass er mich nicht so liebt wie ich ihn. Aber dass es so ist?!“
„Ich hab’s!“
Nessa drehte sich zu Elphaba um. „Er schläft.“
„Und sein Herz?“
„Er braucht jetzt keins mehr.“, erwiderte die Hexe, als sie den Grimmerich zuschlug.
Knarrend erhob sich Moq aus dem Rollstuhl. „Ahhh!“ Nessa erschrak sich fürchterlich. Da war nicht mehr der junge Mann, der ihr all die Jahre zur Hand gegangen war, vor ihr stand ein Mann aus Zinn und Blech.
„Was hast du getan?“, schrie sie ihre Schwester an.
„Ich? Nessa, ich hab versucht gut zu machen, was du verbockt hast! So hat er zwar nicht mehr viel Verstand und auch kein Herz, aber er lebt wenigstens noch.“
„Was ist mit mir passiert?? Was hast du gemacht?“ Moq sah schockiert an sich herunter. Alles, was einst Fleisch und Blut gewesen war, bestand jetzt aus Blech und Öl.
„Ich war es nicht! Das war sie!!“ Nessas drohender Finger war auf ihre Schwester gerichtet. Moq starrte die einstige Freundin an.
„Moq, ich... ich wollte dir nichts Böses. Nessa hat...“
Doch er ließ ihr keine Zeit für Erklärungen. „Ich muss in die Smaragdstadt! Doch was wollte ich da gleich noch mal?“ Er fasste sich an den Zinnkopf. Sein Verstand schien auch nicht mehr ganz auf der Höhe zu sein. „Ah ja, ich wollte zu... Fiyero. Aber warum??“ Fragend sah er die beiden an, wartete aber keine Antwort ab. „Ach, egal. Ich muss zu ihm! Warum, wird mir schon wieder einfallen.“
Quietschend machte er sich auf und davon. Verwirrt blieben die Schwestern zurück.
„Na großartig! Elphie, das hast du ja ganz prima hinbekommen.“
„Ich??? Ich!“ Elphaba kochte vor Wut. Es war doch alles Nessas Schuld. Sie hatte doch lediglich versucht zu retten, was noch zu retten war. Aber undankbar war ihre Schwester ja schon immer gewesen! Und nun würde die Grüne auch wieder diejenige sein, die die Suppe auslöffeln musste.
„Ich geh ihn suchen. Ehe ihm was passiert. Zudem muss ich ja eh in die Smaragdstadt. Das, was mit den armen Affen passiert ist, war meine Schuld. Ich muss sie befreien!“
„Du gehst doch nicht wegen ein paar Affen dorthin. Du gehst wegen Fiyero! Himmel, Arsch und Oz, was ihr nur alle an diesem Schönling gefressen habt!“
Wenn Nessa wütend war ging man ihr besser aus dem Weg, das hatte Elphaba schon gelernt als sie noch Kinder waren. Und Nessa jetzt die Wahrheit zu erklären, warum sie in die Smaragdstadt musste, um diese Hochzeit zu verhindern, das ging eindeutig zu weit.
Ohne ein weiteres Wort ließ sie Nessa stehen und eilte davon.
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