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Prolog - Mit den Augen eines Kindes
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| von LadyAurora erstellt: 02.05.2009 letztes Update: 12.03.2010 Drama / P18 | 344 Reviews |
Hallo und herzlich willkommen zu meiner zweiten Kimi Räikkönen Fan Fiction!
KURZBESCHREIBUNG:
Was wenn es einen Menschen gibt, der dir alles bedeutet, für den du durch die Hölle gehen würdest? Einen Menschen, der dich besser kennst als du dich selbst? Würdest du ihn jemals aufgeben können? Genau das frage ich - Anniina Räikkönen – mich auch. Kann ich meinen Bruder Kimi aufgeben, ihn am Besten niemals wieder sehen? Aufgeben, weil unsere Liebe verboten ist, weil die Gesellschaft sie nicht akzeptiert, ja sogar abstoßend findet? Niemals! Und doch wird mir keine andere Wahl bleiben. >>Eine Geschichte über die verbotene Liebe zweier Menschen und deren aussichtslosen Kampf gegen Gefühle, die sie niemals hätten empfinden dürfen.<<
COVER:
Ich habe es selber zusammengestellt, also bitte nicht kopieren.
DISCLAIMER:
Keine der bekannten Personen gehört mir und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Ich stelle die Personen so dar, wie ich sie mir vorstelle oder wünsche (Schicksal spielen ist toll *muhaha*). Da diese Darstellungen wahrscheinlich nicht der Wirklichkeit entsprechen, bitte ich das zu entschuldigen.
Die komplette Handlung, sowie Anniina Räikkönen sind aus meinen kranken Gehirnwindungen entsprungen und haben nichts mit der Realität zu tun, obwohl Anniina öfter mal aus der Reihe tanzt und ihr Eigenleben entwickelt. ;)
WARNUNG:
Die Fan Fiction hat nicht umsonst das Rating P18. Es werden in späteren Kapiteln "spezielle" Szenen vorkommen. Inzest wird natürlich auch ein Thema sein.
Wer sich das nicht vorstellen kann oder es nicht mag, der sollte von vorne herein die Finger von der Geschichte lassen.
INFORMATIONEN:
Ich werde mich leider nicht an die Ergebnisse und Ereignisse der Formel 1 Saison 2008 halten können, da das aufgrund meiner Fahrerpaarungen (das findet ihr beim Lesen heraus) nicht funktionieren würde.
Diese Fan Fiction hat nichts mit „Gefühle?“ zu tun. Sie ist eine komplett eigenständige Geschichte und ich hoffe, dass sie euch gefällt und ihr mir nicht übel nehmt, dass die Fortsetzung von „Gefühle?“ noch etwas länger auf sich warten lässt. Aber die Idee zu dieser FF hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
UPDATE:
Ich werde versuchen regelmäßig, soll heißen jeden Freitag, irgendwann im Laufe des Tages zu posten. Falls ich das nicht schaffen sollte, werde ich euch darüber informieren.
Leider musste ich die Wartezeit ab dem 41. Kapitel auf 2 Wochen erhöhen, da ich leicht in Stress geraten war und nicht mehr wirklich zum Schreiben kam.
Sobald ich mir ein Polster von einigen Kapiteln angeschrieben habe werden wir aber wieder in den gewohnten einwöchigen Rythmus zurückkehren. Ich hoffe ihr versteht das.
BETA:
LadyPistolero, Tina619 und Jolin, die hier leider nicht angemeldet ist.
Ihr seid die Größten, ohne euch wäre ich verloren und total hoffnungs- und hilflos!
Über Reviews (positiv oder negativ) freu ich mich natürlich, es ist die einzige Bezahlung die ich bekomme, also seid nicht so sparsam, ja? Konstruktive Kritik wird von mir gerne zur Kenntnis genommen und soweit möglich und realistisch auch beim Schreiben berücksichtigt.
Ich beiße nicht, also keine Angst =P
Und jetzt viel Spaß beim lesen.
LG eure LadyAurora
Ich rannte und rannte und kam keinen Millimeter voran. Hinter mir eine Horde von Monstern. Wölfe, Yetis, Geister…
Schreiend rannte ich weiter und immer, immer weiter, doch ich kam einfach nicht vom Fleck. Ich warf einem panischen Blick hinter mich und starrte direkt in die Fratze eines schwarzen Wolfes, der Zähne fletschend vor mir stand. Ich stieß einen erstickten Schrei aus und…
…saß plötzlich mit rasendem Herzen aufrecht im Bett meinem Kinderzimmers.
Draußen tobte ein Gewitter. Die Fensterläden schlugen lautstark gegen die Fenster und der Wind heulte auf, sodass es mir eisige Angstschauer den Rücken runter jagte.
Schweiß stand mir auf der Stirn, meine Hände zitterten noch immer von dem Alptraum und die Tatsache, dass ich mit meinen beiden Brüdern alleine im Haus war tat ihr übriges.
Ein tiefes Donnern ließ mich erneut zusammenfahren und ich zog mir die Bettdecke über den Kopf. Mein kindlicher, siebenjähriger Körper wurde von einem Zittern erfasst und ich lauschte auf jedes noch so kleine Geräusch im Zimmer, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Mir war kalt, ich hatte Angst und ich war alleine.
Dann war es ruhig im Zimmer, lediglich der Regen, der gegen die Läden prasselte war zu hören. Vorsichtig luge ich unter Decke hervor. Es war dunkel, stockdunkel im Zimmer, als plötzlich ein Blitz alles erleuchtete und gruselige Schatten und Bilder an die Wände warf.
Kurz darauf ertönte ein tiefer grollender Donner, mir entwich ein erschrockener Schrei und ich zog mich hastig wieder unter die Bettdecke zurück.
Als es erneut ruhig war huschte ich schnell aus dem Bett. Ich hatte Mühe die Tür zu finden da es so dunkel war und meine Beine mich fast nicht mehr tragen wollten.
Ich tappte auf nackten Füßen durch die Tür meines Zimmers auf den Flur hinaus, auf dem es noch kälter war als in meinem Zimmer. Ich schlich den Flur entlang zum Zimmer schräg gegenüber meinem.
Ich öffnete die Tür, die ein leises Quietschen von sich gab, kurz bevor ich sie hinter mir schloss. Ich war im Zimmer meines zwölfjährigen Bruders Kimi.
Ein erneuter Blitz erhellte das Zimmer und ich konnte für einen kurzen Moment die Umrisse der Möbel erkennen und den Schemen unter der Bettdecke.
Auf leisen Füßen schlich ich mich ans Bett heran und tippte ich ihm auf die Schulter. „Kimi?“, flüsterte ich und sah mich ängstlich um, jederzeit auf einen weiteren tiefen Donnerschlag gefasst und doch fuhr ich erneut zusammen als es laut am Himmel krachte und erneut ein Blitz alles erhellte.
Ich schüttelte meinen Bruder energisch an der Schulter. „Kimi!“
Mürrisch drehte er sich unter der Decke. „Anni…“, er gähnte. „Geh wieder ins Bett.“
„Ich habe Angst.“, wimmerte ich und griff nach seinem Arm, der unter der Decke versteckt war.
Kimi murrte und drehte sich von mir weg. „Da kann ich auch nichts ändern.“
„Kann ich bei dir bleiben?“, flüsterte ich leise und sah zu den Fensterläden, die heftig schepperten und angsteinflößende Geräusche machten.
Dann gab es erneut einen Donner, doch dieser war so laut, dass mir ein greller Angstschrei entwich und ich mich kauernd auf den Boden hockte.
„Anni?“, hörte ich Kimi besorgt meinen Namen sagen. Zögernd öffnete ich meine Augen und sah direkt in die Blauen meines Bruders. Er hatte das Licht auf dem Nachttisch eingeschaltet.
„Geht es dir gut?“, fragte er und strich mir über die Wanne, an der eine einzelne Träne herunter rann.
„Ich… habe Angst.“, stotterte ich und zog die Beine so dich an meinen kindlichen Körper wie es nur möglich war.
„Du brauchst keine Angst zu haben.“, er hob die Bettdecke hoch und ich schlüpfte schnell darunter. „Ich passe auf dich auf.“, versprach er mir. Die wohlige Wärme seines Körpers hüllte mich ein und ich kuschelte mich an ihn. Zum ersten Mal seit meinem Traum fühlte ich mich geborgen und sicher.
„Du bist eiskalt.“, stellte mein Bruder fest und schlang seine Arme um meinen zitternden Körper.
„Mmh.“, murmelte ich und zog mir die Bettdecke bis unter die Nase. Kimi knipste das Licht aus.
Erneut erhellte ein Blitz das Zimmer und eine Windbö ließ die Läden heftig klappern und knarzen. Ein Zittern durchlief meinen Körper und Kimi griff nach meiner Hand. „Dir passiert nichts Anni.“, flüsterte er mir ins Ohr und ich nickte nur stumm.
Ich glaubte ihm, ich glaubte ihm wirklich und beruhigte mich. Es dauert nicht lange und ich war trotz der vielen befremdlichen Geräusche in einen tiefen traumlosen Schlaf geglitten.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Das nächste Kapitel kommt vorrausichtlich am 09/05/2009 und heißt "Die perfekte Welle".
Bis dahin hoffe ich dass ihr mir treu bleibt.
Eure LadyAurora
KURZBESCHREIBUNG:
Was wenn es einen Menschen gibt, der dir alles bedeutet, für den du durch die Hölle gehen würdest? Einen Menschen, der dich besser kennst als du dich selbst? Würdest du ihn jemals aufgeben können? Genau das frage ich - Anniina Räikkönen – mich auch. Kann ich meinen Bruder Kimi aufgeben, ihn am Besten niemals wieder sehen? Aufgeben, weil unsere Liebe verboten ist, weil die Gesellschaft sie nicht akzeptiert, ja sogar abstoßend findet? Niemals! Und doch wird mir keine andere Wahl bleiben. >>Eine Geschichte über die verbotene Liebe zweier Menschen und deren aussichtslosen Kampf gegen Gefühle, die sie niemals hätten empfinden dürfen.<<
COVER:
Ich habe es selber zusammengestellt, also bitte nicht kopieren.
DISCLAIMER:
Keine der bekannten Personen gehört mir und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Ich stelle die Personen so dar, wie ich sie mir vorstelle oder wünsche (Schicksal spielen ist toll *muhaha*). Da diese Darstellungen wahrscheinlich nicht der Wirklichkeit entsprechen, bitte ich das zu entschuldigen.
Die komplette Handlung, sowie Anniina Räikkönen sind aus meinen kranken Gehirnwindungen entsprungen und haben nichts mit der Realität zu tun, obwohl Anniina öfter mal aus der Reihe tanzt und ihr Eigenleben entwickelt. ;)
WARNUNG:
Die Fan Fiction hat nicht umsonst das Rating P18. Es werden in späteren Kapiteln "spezielle" Szenen vorkommen. Inzest wird natürlich auch ein Thema sein.
Wer sich das nicht vorstellen kann oder es nicht mag, der sollte von vorne herein die Finger von der Geschichte lassen.
INFORMATIONEN:
Ich werde mich leider nicht an die Ergebnisse und Ereignisse der Formel 1 Saison 2008 halten können, da das aufgrund meiner Fahrerpaarungen (das findet ihr beim Lesen heraus) nicht funktionieren würde.
Diese Fan Fiction hat nichts mit „Gefühle?“ zu tun. Sie ist eine komplett eigenständige Geschichte und ich hoffe, dass sie euch gefällt und ihr mir nicht übel nehmt, dass die Fortsetzung von „Gefühle?“ noch etwas länger auf sich warten lässt. Aber die Idee zu dieser FF hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
UPDATE:
Ich werde versuchen regelmäßig, soll heißen jeden Freitag, irgendwann im Laufe des Tages zu posten. Falls ich das nicht schaffen sollte, werde ich euch darüber informieren.
Leider musste ich die Wartezeit ab dem 41. Kapitel auf 2 Wochen erhöhen, da ich leicht in Stress geraten war und nicht mehr wirklich zum Schreiben kam.
Sobald ich mir ein Polster von einigen Kapiteln angeschrieben habe werden wir aber wieder in den gewohnten einwöchigen Rythmus zurückkehren. Ich hoffe ihr versteht das.
BETA:
LadyPistolero, Tina619 und Jolin, die hier leider nicht angemeldet ist.
Ihr seid die Größten, ohne euch wäre ich verloren und total hoffnungs- und hilflos!
Über Reviews (positiv oder negativ) freu ich mich natürlich, es ist die einzige Bezahlung die ich bekomme, also seid nicht so sparsam, ja? Konstruktive Kritik wird von mir gerne zur Kenntnis genommen und soweit möglich und realistisch auch beim Schreiben berücksichtigt.
Ich beiße nicht, also keine Angst =P
Und jetzt viel Spaß beim lesen.
LG eure LadyAurora
Blutende Liebe
Kann mich wieder nicht ablenken, alles dreht sich nur um dich.
Ich liege hier und zähl' die Tage, wie viele noch komm' ich weiß es nicht.
Was hast du mit mir gemacht? Warum tust du mir das an?
Was soll ich noch ändern? Ich komm nur wieder bei dir an.
Ich will weg von hier,
doch es scheint egal wohin ich lauf,
das mit dir hört nicht auf.
Sag mir wann hört das auf?
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Hab' keine Ahnung was du mit mir machst.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei will ich doch.
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei muss ich doch.
Alle meine Wünsche habe ich an dir verbraucht.
Ich kann' es selbst nicht glauben, denn nur ich hol' mich da raus.
Es fällt mir schwer es zu kapieren, doch irgendwie wird es schon gehen.
Alles würde sich verändern, wenn ich dich nicht mehr wiederseh.
Und ich, ich kann nicht mehr
und ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr!
Doch ich kämpf' mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was du mit mir machst.
Ich krieg dich nicht aus meinem Kopf
und dabei will ich doch.
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei muss ich doch.
Ich liege hier und zähl' die Tage, wie viele noch komm' ich weiß es nicht.
Was hast du mit mir gemacht? Warum tust du mir das an?
Was soll ich noch ändern? Ich komm nur wieder bei dir an.
Ich will weg von hier,
doch es scheint egal wohin ich lauf,
das mit dir hört nicht auf.
Sag mir wann hört das auf?
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Hab' keine Ahnung was du mit mir machst.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei will ich doch.
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei muss ich doch.
Alle meine Wünsche habe ich an dir verbraucht.
Ich kann' es selbst nicht glauben, denn nur ich hol' mich da raus.
Es fällt mir schwer es zu kapieren, doch irgendwie wird es schon gehen.
Alles würde sich verändern, wenn ich dich nicht mehr wiederseh.
Und ich, ich kann nicht mehr
und ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr!
Doch ich kämpf' mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was du mit mir machst.
Ich krieg dich nicht aus meinem Kopf
und dabei will ich doch.
Und ich kämpf' mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' dich nicht aus meinem Kopf
und dabei muss ich doch.
Prolog - Mit den Augen eines Kindes
Ich rannte und rannte und kam keinen Millimeter voran. Hinter mir eine Horde von Monstern. Wölfe, Yetis, Geister…
Schreiend rannte ich weiter und immer, immer weiter, doch ich kam einfach nicht vom Fleck. Ich warf einem panischen Blick hinter mich und starrte direkt in die Fratze eines schwarzen Wolfes, der Zähne fletschend vor mir stand. Ich stieß einen erstickten Schrei aus und…
…saß plötzlich mit rasendem Herzen aufrecht im Bett meinem Kinderzimmers.
Draußen tobte ein Gewitter. Die Fensterläden schlugen lautstark gegen die Fenster und der Wind heulte auf, sodass es mir eisige Angstschauer den Rücken runter jagte.
Schweiß stand mir auf der Stirn, meine Hände zitterten noch immer von dem Alptraum und die Tatsache, dass ich mit meinen beiden Brüdern alleine im Haus war tat ihr übriges.
Ein tiefes Donnern ließ mich erneut zusammenfahren und ich zog mir die Bettdecke über den Kopf. Mein kindlicher, siebenjähriger Körper wurde von einem Zittern erfasst und ich lauschte auf jedes noch so kleine Geräusch im Zimmer, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Mir war kalt, ich hatte Angst und ich war alleine.
Dann war es ruhig im Zimmer, lediglich der Regen, der gegen die Läden prasselte war zu hören. Vorsichtig luge ich unter Decke hervor. Es war dunkel, stockdunkel im Zimmer, als plötzlich ein Blitz alles erleuchtete und gruselige Schatten und Bilder an die Wände warf.
Kurz darauf ertönte ein tiefer grollender Donner, mir entwich ein erschrockener Schrei und ich zog mich hastig wieder unter die Bettdecke zurück.
Als es erneut ruhig war huschte ich schnell aus dem Bett. Ich hatte Mühe die Tür zu finden da es so dunkel war und meine Beine mich fast nicht mehr tragen wollten.
Ich tappte auf nackten Füßen durch die Tür meines Zimmers auf den Flur hinaus, auf dem es noch kälter war als in meinem Zimmer. Ich schlich den Flur entlang zum Zimmer schräg gegenüber meinem.
Ich öffnete die Tür, die ein leises Quietschen von sich gab, kurz bevor ich sie hinter mir schloss. Ich war im Zimmer meines zwölfjährigen Bruders Kimi.
Ein erneuter Blitz erhellte das Zimmer und ich konnte für einen kurzen Moment die Umrisse der Möbel erkennen und den Schemen unter der Bettdecke.
Auf leisen Füßen schlich ich mich ans Bett heran und tippte ich ihm auf die Schulter. „Kimi?“, flüsterte ich und sah mich ängstlich um, jederzeit auf einen weiteren tiefen Donnerschlag gefasst und doch fuhr ich erneut zusammen als es laut am Himmel krachte und erneut ein Blitz alles erhellte.
Ich schüttelte meinen Bruder energisch an der Schulter. „Kimi!“
Mürrisch drehte er sich unter der Decke. „Anni…“, er gähnte. „Geh wieder ins Bett.“
„Ich habe Angst.“, wimmerte ich und griff nach seinem Arm, der unter der Decke versteckt war.
Kimi murrte und drehte sich von mir weg. „Da kann ich auch nichts ändern.“
„Kann ich bei dir bleiben?“, flüsterte ich leise und sah zu den Fensterläden, die heftig schepperten und angsteinflößende Geräusche machten.
Dann gab es erneut einen Donner, doch dieser war so laut, dass mir ein greller Angstschrei entwich und ich mich kauernd auf den Boden hockte.
„Anni?“, hörte ich Kimi besorgt meinen Namen sagen. Zögernd öffnete ich meine Augen und sah direkt in die Blauen meines Bruders. Er hatte das Licht auf dem Nachttisch eingeschaltet.
„Geht es dir gut?“, fragte er und strich mir über die Wanne, an der eine einzelne Träne herunter rann.
„Ich… habe Angst.“, stotterte ich und zog die Beine so dich an meinen kindlichen Körper wie es nur möglich war.
„Du brauchst keine Angst zu haben.“, er hob die Bettdecke hoch und ich schlüpfte schnell darunter. „Ich passe auf dich auf.“, versprach er mir. Die wohlige Wärme seines Körpers hüllte mich ein und ich kuschelte mich an ihn. Zum ersten Mal seit meinem Traum fühlte ich mich geborgen und sicher.
„Du bist eiskalt.“, stellte mein Bruder fest und schlang seine Arme um meinen zitternden Körper.
„Mmh.“, murmelte ich und zog mir die Bettdecke bis unter die Nase. Kimi knipste das Licht aus.
Erneut erhellte ein Blitz das Zimmer und eine Windbö ließ die Läden heftig klappern und knarzen. Ein Zittern durchlief meinen Körper und Kimi griff nach meiner Hand. „Dir passiert nichts Anni.“, flüsterte er mir ins Ohr und ich nickte nur stumm.
Ich glaubte ihm, ich glaubte ihm wirklich und beruhigte mich. Es dauert nicht lange und ich war trotz der vielen befremdlichen Geräusche in einen tiefen traumlosen Schlaf geglitten.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Das nächste Kapitel kommt vorrausichtlich am 09/05/2009 und heißt "Die perfekte Welle".
Bis dahin hoffe ich dass ihr mir treu bleibt.
Eure LadyAurora
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