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Schlechtes Ende im Schacht
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| von xXxBlackAngelxXx erstellt: 01.05.2009 letztes Update: 24.08.2009 Actionabenteuer / P6 | 11 Reviews |
Titel: Hollow Feelings
Kapitel: 1/5
Autor: Daricio (Profil: www.fanfiction.net/u/295067/ )
Übersetzer: xXxBlackAngelxXx
Genre: Action/Tragödie
Zusammenfassung: „Warum hasst du mich so sehr?“ Spöttisch gab der Hollow Ichigo die offensichtliche Antwort: Der König war schwach. Aber tief im Inneren wusste er die richtige Antwort. „Weil du mein Vertrauen in dich missbraucht hast... Aibou...“ Die Ganze Geschichte von Ichigos Hollow. Der wahre Grund.
Disclaimer: Mir gehört gar nix. Bleach gehört Tite Kubo und die FF ist auch nicht von mir, ich übersetze sie nur.
Huhu!
Also, wie ihr vielleicht mitgekriegt habt, ist das nicht meine Story! Das Original ist von Daricio und ich hab sie nur aus dem Englischen übersetzt. Das Original ist hier zu finden: www.fanfiction.net/s/4888696/1/
Ich fand sie einfach so gut, dass ich mir die Erlaubnis geholt hab, sie zu übersetzen und hier zu posten ;) Leider hab ich wirklich LANGE für das erste Kapitel gebraucht. Ich hatte es so lange fast fertig auf dem Rechner, hatte aber nie Zeit, es zu Ende zu übersetzen. Erst war Ostern und ganz viele Familientreffen, gleichzeitig noch mein Geburtstag und dann war ich noch eine Woche mit meiner Klasse auf Klassenfahrt. Dazu kam noch, dass ich für ziemlich wichtige Tests lernen musste (die wir auch noch nicht geschrieben haben -_-)... Naja.
Aber ich denke mal, ich hab jetzt mehr Zeit und das nächste Kapitel dauert dann nicht so lange ;) Aber genug davon, das wollte eigentlich keiner wissen, oder? x.x
Man sollte schon alle Chapter dieser Story lesen, um sie zu verstehen.
Diese Geschichte ist eigentlich ein Prequel zu einer anderen Story. Wie man’s nimmt. Man kann auch beide einzeln lesen. Allerdings übersetze ich die andere Geschichte dann auch noch.
Und gleich vorweg: Das wird KEINE Yaoi-Story!
Nur mal ne kleine Sache, die mir auffällt: FF.de muss echt mehr mögliche Hauptcharaktere zur Auswahl stellen, weil Ichigos Hollow und Zangetsu BEIDE nicht auf der Liste stehen! Tz, tz, tz.
So, ich denke, damit wäre alles gesagt... Dann hör ich mal auf, euch vollzulabern und wünsche euch viel Spaß beim lesen!
*+*+*
„Warum stehst du nur dort? Alles fällt auseinander! Zieh mich raus!“, schrie ihn der Mann eilig an.
Seine Benommenheit abschüttelnd wirbelte Ichigo herum und packte den Griff des Zanpakutous, der in der kleinen, weißen Box steckte. Er riss so fest er konnte und versuchte, das Schwert herauszubekommen.
Es kam nicht heraus.
Irgendetwas tief innerhalb der Box hielt es fest, wie festgeklebt. Ichigos größten Mühen zum Trotz rührte es sich nicht.
„Es steckt fest!“, schrie Ichigo zu dem Mann.
Der Mann rief ihm etwas zu, aber das Geräusch seiner Stimme war seltsam verzerrt durch die Zerstörung, die um sie herum stattfand. Die Welt bebte heftig und das Loch, das zurückführte zu den Gebäuden über ihnen, öffnete sich noch weiter.
Die Gebäude selbst lösten sich auf in mehr weiße Schachteln und die Anzahl von ihnen nahm zu, bis Weiß fast das Einzige war, was Ichigo sehen konnte, neben dem Schwertgriff in seinen Händen.
Ichigos Sicht begann, sich zu verdoppeln, als Schmerz, der sich in seiner Brust bündelte, durch seinen gesamten Körper schoss. Schreiend zog er noch stärker, wissend, was gerade geschah. Wenn das nicht funktionierte, wenn er dieses Schwert nicht bald rausziehen konnte, würde er ein Hollow werden. Es war fast soweit; er konnte schon den Schmerz der Umwandlung spüren.
Panisch zog er noch stärker, während sich auf seiner Stirn Schweiß bildete. Zu seiner Erleichterung schien das Schwert sich ein wenig zu lockern. Langsam, quälend langsam glitt es heraus, als ob es durch dicken Schlamm gezogen wurde.
Es schien, als würde fast nichts mehr still stehen in seiner Welt. Hatte er es rechtzeitig geschafft? Würde er es rechtzeitig schaffen? Das Schwert war immer noch nicht befreit und der alte Mann schrie seinen Namen und der Schmerz war plötzlich doppelt so intensiv.
Schreiend zog Ichigo ein letztes Mal. Durch seine verschwommene Sicht sah er die Spitze der Klinge aus der Schachtel kommen, das Schwert war jetzt vollständig in seinen Händen. Aber der Schmerz hörte nicht auf. Er zog durch seinen Körper, als würde er brennen. War es zu spät?
Es gab eine Explosion von Energie; gelb und weiß und blau war überall um ihn herum. Er konnte fast nicht glauben, dass es möglich war, aber der Schmerz stieg noch einmal an zu qualvollen Maßen. Dann verblassten die Farben zu grau und dann zu schwarz.
Der Schmerz hörte auf, als er bewusstlos wurde.
________________________________________
Zunehmend fühlte er wieder etwas. Farben verschwammen in seiner Sicht, Braune, Blaue und Weiße. Etwas Dunkles umrandete die Enden seines Blickfeldes. Als er weiter hinsah, begannen die Dinge sich zu schärfen, aber es war, als würde er die Welt durch eine dicke Brille sehen.
Er stand, obwohl er fühlen konnte, dass seine Knie und Knöchel bebten und kribbelten, als ob er gerade zu hart auf ihnen gelandet wäre. Er schwankte leicht, sein Körper immer noch erschüttert von den starken Schmerzen, die er verspürt hatte.
Er merkte immer noch einen dumpfen Schmerz in der Brust... und seine Sicht schien sich nicht schneller aufzuklären, obwohl er sagen konnte, dass er scheinbar in der Mitte irgendeiner Staubwolke war, wahrscheinlich von der harten Landung.
Als sich der Staub legte, konnte er in einiger Entfernung eine Stimme hören. Wer auch immer es war klang schockiert und ehrfürchtig, aber Ichigo konnte nicht verstehen, was sie sagten.
Ein neues Gefühl kam dann in Ichigos Wahrnehmung und er erstarrte vor Überraschung. Hohe spirituelle Energie von mehreren Quellen, sehr nahe. Der Schmerz in seiner Brust wuchs zu einem plötzlichen Verlangen.
Verlangen? Nach was? Linderung? Befriedigung?
Hunger.
‚Nein! Nein, nein, nein, nein!’ Ichigo wollte schreien, aber etwas anderes schien Kontrolle über seinen Körper zu haben. Sein Arm hob sich aus seinem eigenen Willen und suchte etwas über seiner rechten Schulter.
Die Dunkelheit um sein Blickfeld machte plötzlich schmerzhaft Sinn; eine Maske. Dieser Hunger, den er fühlte, war der Hunger eines Hollows. Er hatte versagt. Nach allem war er doch zum Hollow geworden.
Ichigo konnte bereits fühlen, wie die Instinkte eines Hollows begannen, Besitz über seinen Verstand zu ergreifen. Er wollte die Schmerzen, die er in seinem Inneren spürte, lindern! Um diejenigen vor ihm anzugreifen! Um aufzuschlitzen! Um zu zerreißen! Er wollte, musste, konnte sich selbst nicht stoppen!
Sein Körper begann, sich ohne seinen Willen zu bewegen.
Ichigo geriet in Panik. NEIN. Nicht, solange er noch einige Sinne beisammen hatte. Das durfte nicht passieren!
Er hatte jetzt etwas Hartes und Schweres in seiner Hand. Es fühlte sich vertraut an, aber er achtete nicht darauf. All seine Kraft anwendend, zwang er seine Hand dazu, nach unten zu schwingen und schmetterte sie in die Maske.
Sie musste runter. Sie musste jetzt runter. Er würde kein Hollow sein. Er würde keine Leute angreifen. Sie musste runter .
Seine andere Hand hob sich und ergriff den zerbrochenen Rand der Maske. Langsam, bedächtig zwang er sie, sich zu bewegen, er drückte sie nach oben und löste sie von seinem Gesicht.
Plötzlich hüllten ihn wieder Schmerzen ein und er schrie lautlos, sich instinktiv von den Schmerzen wegziehend, versuchte er, sich zu einem Ball zusammenzukrümmen. Für einen Moment dachte er, er hätte jemanden seinen Namen rufen hören, aber dann war es egal. Alles wurde wieder dunkel.
________________________________________
„Ichigo. Warum bist du weggerannt? Warum hast du mich noch nicht gerufen?“
Rennen. Jemand rannte, hatte Angst um sein Leben, versuchte dem Tod zu entkommen.
Immer noch benommen von der Schwärze, lachte Ichigo leise. Angst. Was gab es zu fürchten?
Dieser Gedanke lenkte ihn von dem Rennenden ab. Angst. Hatte er Angst?
Ja, definitiv. Hollows wurden aus Angst geboren, natürlich war sie da. Es gab Angst. Eine Angst vor dem Tod, eine Angst vor Schwäche...
Aber die Angst vor der Angst war verschwunden. Was konnte Angst ihm jetzt noch tun? Er lachte wieder.
„Das, was dich vorher zurückgehalten hat, war das nutzlose Gefühl Angst.“, rief eine Stimme wieder durch die Dunkelheit. Ichigo erkannte vage, dass die Stimme dem alten Mann gehörte, aber da war nichts um ihn herum. Es schien, als würde er in der Dunkelheit schweben.
Er dachte über das nach, was der alte Mann sagte und lachte wieder. Jetzt konnte er es sehen. Als seine innere Welt auseinandergefallen war, war er voll Angst, aber diese Angst war die Kraft, die das Zanpakutou in der Schachtel gehalten hatte. Er hatte sich selbst mit seiner Angst vor der Zerstörung zerstört.
Er grinste. Was konnte ihm Angst jetzt noch anhaben?
„Leg deine Angst ab. Du hast nur einen Feind und du bist ebenso allein. Wovor musst du Angst haben?“
Ichigo runzelte die Stirn. Er dachte nicht, dass der alte Mann noch zu ihm sprach. Die Angst ablegen? Natürlich. Hatte er das nicht getan, als er die Maske zerbrochen hatte?
Die nächsten Worte des alten Mannes erschütterten ihn plötzlich, zwangen ihn dazu, aufzupassen.
„Vergiss die Angst. Sieh nach vorn. Geh vorwärts. Halte nie an.“ Die Worte des alten Mannes waren voll von merkwürdiger Kraft und wurden kräftiger, als derjenige, der gerannt war, Mut aus ihnen schöpfte.
„Dich umzudrehen wird dich schwächen. Zögere und du wirst sterben.“
Das war es! Ichigos Augen weiteten sich in der Schwärze, als er wartete. Etwas passierte jetzt...
Die Worte des alten Mannes ertönten ein letztes Mal. „Schrei! Mein Name ist...“
Und dann wusste Ichigo den Namen. Er war dieser Name. Ein Schwert. Ein treuer Begleiter. Eine Klinge, die sogar den Mond schnitt.
„ZANGETSU!“
Er kannte diesen Namen, kannte den Mann, zu dem dieser Name gehörte, fast so gut, wie er sich selbst kannte. Er kannte das Schwert; war das Schwert, genau so sehr, wie er er selbst war.
Reine Energie durchströmte ihn dann und er grinste vor Freude, begeistert von der reinen Stärke, die Zangetsus Kraft war. So viel rohe spirituelle Energie, man sollte irgendetwas damit machen...
„Ich hoffe, du weichst aus“, eine leise Stimme (seine eigene?) hallte durch die Dunkelheit, „weil ich nicht glaube, dass ich mich zurückhalten kann.“
Dann konnte er wieder etwas sehen, er stand an einem Ort, voll blau und braun. Zangetsu war in seinen Händen und er hob es. Als er die Energie, von der er jetzt angefüllt war, zusammen mit dem alten Mann bündelte, ließ er sie los, als er das Schwert nach unten schwang.
Getsuga Tenshou.
Es gab einen Schrei. Gelächter. Dann versagte sein Körper. Schwärze und Stille kamen zurück.
________________________________________
„Ichigo, steh auf.“ Zangetsus Stimme holte ihn aus der Dunkelheit und zum ersten Mal seit einer Ewigkeit, wie es schien, öffnete Ichigo seine Augen.
Er saß auf einem Fenster, wieder zurück in der seitlichen Welt.
Als er sich plötzlich daran erinnerte, wie er bereits vorher gefallen war, geriet er fast wieder in Panik, aber dieser Gedanke war schnell zur Seite geschoben. Sein Geist wurde schon vorher gebrochen; wenn er jetzt ein Hollow war, dann bezweifelte er, dass es noch viel schlimmer hier werden würde...
Er sah sich um, bis er Zangetsu, der eine kurze Distanz entfernt stand, wieder leicht auf der Spitze dieses Flaggenmastes balancierend, entdeckte.
Langsam runzelte Ichigo die Stirn. „Zangetsu-san, was...?“ er brach ab, überrascht von dem Geräusch seiner eigenen Stimme. Sie war höher als er es gewöhnt war, mit einem merkwürdigen, wässrigen Echo darin.
Hollow.
Besorgt sah er an sich selbst hinab, sich darüber Sorgen machend, was er dort sehen würde.
Weiß. Weiße Hände, weiße Kleidung, alles war weiß...
...Weiß, aber menschlich . Und er trug ausgerechnet eine Shinigamiuniform, auch wenn die Farben anders herum, als die Üblichen, waren. Menschlich, kein Monster mit einer Maske.
Maske? Ichigos Hände schossen in die Höhe, zu seinem Gesicht und berührten weiche Haut, keine harte Knochenmaske. Warum hatte...? Was war...?
Mit großen Augen sah er wieder hoch zu Zangetsu. „Was ist passiert?“, fragte er in Ehrfurcht. „Wie bin ich...?“
Zangetsu sah ihm ausdruckslos zu. „Du hast gewonnen. Aber du hast verloren“, erwiderte er kryptisch.
Ichigo rolle mit den Augen, aber hielt den sarkastischen Kommentar, der ihm auf der Zunge lag, zurück. Er versuchte, geduldig zu sein und wartete darauf, dass das Schwert zum Punkt kam.
„Gerade, als deine innere Welt zusammengebrochen ist, hast du mich herausgezogen und deine Shinigamikräfte erfolgreich zurück gewonnen“, stellte Zangetsu klar. „Ein Teil von dir jedoch wurde bereits unwiderruflich zum Hollow. Zu dieser Zeit haben sich deine Shinigami- und Hollowhälfte geteilt.“
Ichigo untersuchte eine weiße Hand mit Belustigung. „Und ich bin die Hollowhälfte, hm?“
Zangetsu nickte. „In deinem eigenen Kopf erscheinst du auf diese Art. Aber draußen, bist du wirklich zum Hollow geworden.“
Langsam die Hand zur Faust ballend, dachte Ichigo darüber nach. „Also gibt es jetzt zwei Ichigos. Der Großteil von mir war stark genug, nicht zum Hollow zu werden... Und jetzt ist diese Seite von mir ein Shinigami...“
Ichigo lachte unerwartet, öffnete seine Hand wieder und drehte sie rum um die andere Seite zu inspizieren. „Aber ich bin der Teil, der zu schwach war, sich nicht zu verändern."
Zangetsu sah ihn berechnend an, offensichtlich überrascht, dass er darüber lachte. „Bist du nicht aufgebracht?“
„Aufgebracht?“ Ichigo sah ihn Stirn runzelnd an. „Worüber? Dass ich ein Hollow geworden bin? Natürlich bin ich das. Aber ich kann jetzt nichts dagegen tun. Ich bin, was ich bin.“
Zangetsus Gesichtsausdruck veränderte sich nicht. „Ich meine die Tatsache, dass du jetzt hier gefangen bist.“ Als er Ichigos fragenden Blick sah, fuhr er fort, „Deine Shinigamihälfte hat im Moment Kontrolle über euren Körper. Bis sich das ändert, bleibst du hier, abgeschnitten von der Außenwelt. Stört dich das nicht?“
Ichigo dachte lange darüber nach. Schließlich zuckte er mit den Schultern. „Die andere Hälfte von mir ist offensichtlich stärker, als ich. Warum sollte ich nicht derjenige sein, der gefangen ist?“
„Du hast noch immer das Potential für große Stärke, Ichigo.“
„Hmm.“ Ichigo hielt inne. „Dann... Nein, nenn mich nicht so, Zangetsu-san... Derjenige, der den Namen Ichigo verdient, ist derjenige, der die Kontrolle hat; derjenige, der momentan der Stärkere von uns beiden ist.“
Zangetsu sah ihn nur mit einem neutralen Gesichtsausdruck an. „Dann nenn dich selbst wie du willst... Hollow.“
Der Name traf ihn nicht so tief, wie er wahrscheinlich sollte. Der Hollow grinste. „Ich habe mir schon gedacht, dass du so etwas sagen würdest. Was mich daran erinnert, Zangetsu-san... Wieso kenne ich dich plötzlich so gut?“
Zangetsu runzelte die Stirn, für einen Moment nicht antwortend.
Der Hollow fuhr fort. „Ich meine, mein anderes Ich, Ichigo, er kennt deinen Namen, aber er kennt dich eigentlich noch nicht. Aber ich kenne dich gut genug, dass ich sogar deine Getsuga Tenshou Attacke benutzen kann. Das ist schon wieder ein Name, von dem ich weiß, dass du ihn mir eigentlich nie gesagt hast.“
Zangetsu zögerte und versuchte darüber nachzudenken, wie er es erklären konnte. „Als ein Zanpakutou, Ichigos Zanpakutou, verkörpere ich einen Anteil von Ichigos innerer Kraft.“
Der Kopf des Hollows neigte sich vor Interesse. „Nur einen Anteil seiner Kraft?“
„Auch einen Anteil deiner Kraft“, erinnerte ihn Zangetsu.
Er schlug das in den Wind. „Und der andere Teil von Ichigos Kraft ist?“
„Du weißt es. Es ist die Hollowkraft, die du jetzt hast.“
Der Mund des Hollows drehte sich zu einem Grinsen. „Also kenne ich dich, weil wir beide Ichigos Kraft darstellen“, erriet er. „Ich kenne dich, weil wir beide ein Teil voneinander sind.“
Zangetsu nickte stumm.
Der Hollow lachte. „Also, was bin ich genau, Zangetsu-san? Ichigo? Ein Hollow? Ein Schwert?“
Zangetsu brauchte einen Moment, um zu antworten. „Du bist du“, sagte er schließlich.
„Ich bin ich?“ Der Hollow dachte darüber nach und lächelte. „Alles klar. Damit kann ich umgehen.“
Zangetsu nickte wieder. „Gut. Dann, wohin wirst du jetzt gehen, Hollow von Ichigo?“
Der Hollow sah fragend zu ihm hoch. „Gehen?“
„Der andere Ichigo trainiert, wird stärker. Was wirst du tun?“
Der Hollow runzelte die Stirn, nicht sicher, wie er antworten sollte. „Naja... Wie du gesagt hast, Zangetsu-san. Sieh nach vorn. Geh vorwärts. Halte nie an. Ich bin nicht sehr gut, wie ich bin. Ich weiß, wie schwach ich gerade bin. Also nehme ich an, ich sollte weiter trainieren um ebenfalls stärker zu werden.“
Er hielt einen Moment inne und lachte dann. „Hey, vielleicht wird meine stärkere Seite eines Tages sogar die Hilfe eines Hollows benötigen.“
Zangetsu sah zufrieden aus über diesen Kommentar. „Gut. Dann komm.“ Er hielt dem Hollow seine Hand offen entgegen.
Zuerst passierte nichts und dann veranlasste ein merkwürdiges Gefühl in den Füßen des Hollows ihn dazu, überrascht runterzusehen. Er beobachtete, seltsam fasziniert, wie seine Füße begannen, sich von unten nach oben her aufzulösen und sich in feinen Staub zu verwandeln, welcher dann in Zangetsus Richtung schwebte.
Gegen eine steigende, irrationale Panik ankämpfend, versuchte der Hollow seine Stimme ruhig zu halten. „Z-Zangetsu-san?“
„Du bist ein Teil von mir“, sagte Zangetsu, „genau so wie du ein Teil von Ichigo bist. Du wirst mehr Stärke erlangen, wenn du in meiner Welt trainierst und mehr über das Schwert, das du schwingen wirst, lernst.“
Der Hollow lachte wieder. „Die innere Welt eines Schwertes innerhalb der Welt von seinem Träger ist wo genau?“
Zangetsu ließ sich offenbar nicht auf eine philosophische Diskussion ein. Er blieb stumm und der Hollow kicherte.
Dann fiel ihm etwas ein. „Hey, wenn wir beide Teile von Ichigos Kraft sind, wie kommt es, dass ich ein Teil von dir bin und nicht umgedreht?“, fragte er, während er mit einem leichten Stirnrunzeln eine Hand verschwinden sah.
„Ichigo ist im Moment mehr Shinigami, als Hollow“, sagte Zangetsu einfach. „Die einzige Möglichkeit, dass ich ein Teil von dir werden würde, wäre, wenn du stärker als ich wirst.“
Der Hollow dachte darüber nach und grinste. „Okay... Ich werde dich darüber beim Wort nehmen, Zangetsu-san.“
Zangetsu lächelte zaghaft. „Wir werden sehen, ob du das kannst, Hollow.“
Der Hollow verschwand in Zangetsus Welt.
*+*+*
So, das war das erste Kapitel. Manche Sätze gefallen mir nicht so richtig und ich finde, sie hören sich im Englischen besser an. Manches wusste ich auch nicht wirklich, wie genau ich das jetzt übersetzen soll, weil sich das im Deutschen alles bescheuert angehört hat. Aber im Großen und Ganzen bin ich recht zufrieden.
Das ist meine erste Übersetzung, also seid gnädig! ;D
Lasst Reviews da!
Bis zum nächsten Kapitel
Angel
Kapitel: 1/5
Autor: Daricio (Profil: www.fanfiction.net/u/295067/ )
Übersetzer: xXxBlackAngelxXx
Genre: Action/Tragödie
Zusammenfassung: „Warum hasst du mich so sehr?“ Spöttisch gab der Hollow Ichigo die offensichtliche Antwort: Der König war schwach. Aber tief im Inneren wusste er die richtige Antwort. „Weil du mein Vertrauen in dich missbraucht hast... Aibou...“ Die Ganze Geschichte von Ichigos Hollow. Der wahre Grund.
Disclaimer: Mir gehört gar nix. Bleach gehört Tite Kubo und die FF ist auch nicht von mir, ich übersetze sie nur.
Huhu!
Also, wie ihr vielleicht mitgekriegt habt, ist das nicht meine Story! Das Original ist von Daricio und ich hab sie nur aus dem Englischen übersetzt. Das Original ist hier zu finden: www.fanfiction.net/s/4888696/1/
Ich fand sie einfach so gut, dass ich mir die Erlaubnis geholt hab, sie zu übersetzen und hier zu posten ;) Leider hab ich wirklich LANGE für das erste Kapitel gebraucht. Ich hatte es so lange fast fertig auf dem Rechner, hatte aber nie Zeit, es zu Ende zu übersetzen. Erst war Ostern und ganz viele Familientreffen, gleichzeitig noch mein Geburtstag und dann war ich noch eine Woche mit meiner Klasse auf Klassenfahrt. Dazu kam noch, dass ich für ziemlich wichtige Tests lernen musste (die wir auch noch nicht geschrieben haben -_-)... Naja.
Aber ich denke mal, ich hab jetzt mehr Zeit und das nächste Kapitel dauert dann nicht so lange ;) Aber genug davon, das wollte eigentlich keiner wissen, oder? x.x
Man sollte schon alle Chapter dieser Story lesen, um sie zu verstehen.
Diese Geschichte ist eigentlich ein Prequel zu einer anderen Story. Wie man’s nimmt. Man kann auch beide einzeln lesen. Allerdings übersetze ich die andere Geschichte dann auch noch.
Und gleich vorweg: Das wird KEINE Yaoi-Story!
Nur mal ne kleine Sache, die mir auffällt: FF.de muss echt mehr mögliche Hauptcharaktere zur Auswahl stellen, weil Ichigos Hollow und Zangetsu BEIDE nicht auf der Liste stehen! Tz, tz, tz.
So, ich denke, damit wäre alles gesagt... Dann hör ich mal auf, euch vollzulabern und wünsche euch viel Spaß beim lesen!
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„Warum stehst du nur dort? Alles fällt auseinander! Zieh mich raus!“, schrie ihn der Mann eilig an.
Seine Benommenheit abschüttelnd wirbelte Ichigo herum und packte den Griff des Zanpakutous, der in der kleinen, weißen Box steckte. Er riss so fest er konnte und versuchte, das Schwert herauszubekommen.
Es kam nicht heraus.
Irgendetwas tief innerhalb der Box hielt es fest, wie festgeklebt. Ichigos größten Mühen zum Trotz rührte es sich nicht.
„Es steckt fest!“, schrie Ichigo zu dem Mann.
Der Mann rief ihm etwas zu, aber das Geräusch seiner Stimme war seltsam verzerrt durch die Zerstörung, die um sie herum stattfand. Die Welt bebte heftig und das Loch, das zurückführte zu den Gebäuden über ihnen, öffnete sich noch weiter.
Die Gebäude selbst lösten sich auf in mehr weiße Schachteln und die Anzahl von ihnen nahm zu, bis Weiß fast das Einzige war, was Ichigo sehen konnte, neben dem Schwertgriff in seinen Händen.
Ichigos Sicht begann, sich zu verdoppeln, als Schmerz, der sich in seiner Brust bündelte, durch seinen gesamten Körper schoss. Schreiend zog er noch stärker, wissend, was gerade geschah. Wenn das nicht funktionierte, wenn er dieses Schwert nicht bald rausziehen konnte, würde er ein Hollow werden. Es war fast soweit; er konnte schon den Schmerz der Umwandlung spüren.
Panisch zog er noch stärker, während sich auf seiner Stirn Schweiß bildete. Zu seiner Erleichterung schien das Schwert sich ein wenig zu lockern. Langsam, quälend langsam glitt es heraus, als ob es durch dicken Schlamm gezogen wurde.
Es schien, als würde fast nichts mehr still stehen in seiner Welt. Hatte er es rechtzeitig geschafft? Würde er es rechtzeitig schaffen? Das Schwert war immer noch nicht befreit und der alte Mann schrie seinen Namen und der Schmerz war plötzlich doppelt so intensiv.
Schreiend zog Ichigo ein letztes Mal. Durch seine verschwommene Sicht sah er die Spitze der Klinge aus der Schachtel kommen, das Schwert war jetzt vollständig in seinen Händen. Aber der Schmerz hörte nicht auf. Er zog durch seinen Körper, als würde er brennen. War es zu spät?
Es gab eine Explosion von Energie; gelb und weiß und blau war überall um ihn herum. Er konnte fast nicht glauben, dass es möglich war, aber der Schmerz stieg noch einmal an zu qualvollen Maßen. Dann verblassten die Farben zu grau und dann zu schwarz.
Der Schmerz hörte auf, als er bewusstlos wurde.
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Zunehmend fühlte er wieder etwas. Farben verschwammen in seiner Sicht, Braune, Blaue und Weiße. Etwas Dunkles umrandete die Enden seines Blickfeldes. Als er weiter hinsah, begannen die Dinge sich zu schärfen, aber es war, als würde er die Welt durch eine dicke Brille sehen.
Er stand, obwohl er fühlen konnte, dass seine Knie und Knöchel bebten und kribbelten, als ob er gerade zu hart auf ihnen gelandet wäre. Er schwankte leicht, sein Körper immer noch erschüttert von den starken Schmerzen, die er verspürt hatte.
Er merkte immer noch einen dumpfen Schmerz in der Brust... und seine Sicht schien sich nicht schneller aufzuklären, obwohl er sagen konnte, dass er scheinbar in der Mitte irgendeiner Staubwolke war, wahrscheinlich von der harten Landung.
Als sich der Staub legte, konnte er in einiger Entfernung eine Stimme hören. Wer auch immer es war klang schockiert und ehrfürchtig, aber Ichigo konnte nicht verstehen, was sie sagten.
Ein neues Gefühl kam dann in Ichigos Wahrnehmung und er erstarrte vor Überraschung. Hohe spirituelle Energie von mehreren Quellen, sehr nahe. Der Schmerz in seiner Brust wuchs zu einem plötzlichen Verlangen.
Verlangen? Nach was? Linderung? Befriedigung?
Hunger.
‚Nein! Nein, nein, nein, nein!’ Ichigo wollte schreien, aber etwas anderes schien Kontrolle über seinen Körper zu haben. Sein Arm hob sich aus seinem eigenen Willen und suchte etwas über seiner rechten Schulter.
Die Dunkelheit um sein Blickfeld machte plötzlich schmerzhaft Sinn; eine Maske. Dieser Hunger, den er fühlte, war der Hunger eines Hollows. Er hatte versagt. Nach allem war er doch zum Hollow geworden.
Ichigo konnte bereits fühlen, wie die Instinkte eines Hollows begannen, Besitz über seinen Verstand zu ergreifen. Er wollte die Schmerzen, die er in seinem Inneren spürte, lindern! Um diejenigen vor ihm anzugreifen! Um aufzuschlitzen! Um zu zerreißen! Er wollte, musste, konnte sich selbst nicht stoppen!
Sein Körper begann, sich ohne seinen Willen zu bewegen.
Ichigo geriet in Panik. NEIN. Nicht, solange er noch einige Sinne beisammen hatte. Das durfte nicht passieren!
Er hatte jetzt etwas Hartes und Schweres in seiner Hand. Es fühlte sich vertraut an, aber er achtete nicht darauf. All seine Kraft anwendend, zwang er seine Hand dazu, nach unten zu schwingen und schmetterte sie in die Maske.
Sie musste runter. Sie musste jetzt runter. Er würde kein Hollow sein. Er würde keine Leute angreifen. Sie musste runter .
Seine andere Hand hob sich und ergriff den zerbrochenen Rand der Maske. Langsam, bedächtig zwang er sie, sich zu bewegen, er drückte sie nach oben und löste sie von seinem Gesicht.
Plötzlich hüllten ihn wieder Schmerzen ein und er schrie lautlos, sich instinktiv von den Schmerzen wegziehend, versuchte er, sich zu einem Ball zusammenzukrümmen. Für einen Moment dachte er, er hätte jemanden seinen Namen rufen hören, aber dann war es egal. Alles wurde wieder dunkel.
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„Ichigo. Warum bist du weggerannt? Warum hast du mich noch nicht gerufen?“
Rennen. Jemand rannte, hatte Angst um sein Leben, versuchte dem Tod zu entkommen.
Immer noch benommen von der Schwärze, lachte Ichigo leise. Angst. Was gab es zu fürchten?
Dieser Gedanke lenkte ihn von dem Rennenden ab. Angst. Hatte er Angst?
Ja, definitiv. Hollows wurden aus Angst geboren, natürlich war sie da. Es gab Angst. Eine Angst vor dem Tod, eine Angst vor Schwäche...
Aber die Angst vor der Angst war verschwunden. Was konnte Angst ihm jetzt noch tun? Er lachte wieder.
„Das, was dich vorher zurückgehalten hat, war das nutzlose Gefühl Angst.“, rief eine Stimme wieder durch die Dunkelheit. Ichigo erkannte vage, dass die Stimme dem alten Mann gehörte, aber da war nichts um ihn herum. Es schien, als würde er in der Dunkelheit schweben.
Er dachte über das nach, was der alte Mann sagte und lachte wieder. Jetzt konnte er es sehen. Als seine innere Welt auseinandergefallen war, war er voll Angst, aber diese Angst war die Kraft, die das Zanpakutou in der Schachtel gehalten hatte. Er hatte sich selbst mit seiner Angst vor der Zerstörung zerstört.
Er grinste. Was konnte ihm Angst jetzt noch anhaben?
„Leg deine Angst ab. Du hast nur einen Feind und du bist ebenso allein. Wovor musst du Angst haben?“
Ichigo runzelte die Stirn. Er dachte nicht, dass der alte Mann noch zu ihm sprach. Die Angst ablegen? Natürlich. Hatte er das nicht getan, als er die Maske zerbrochen hatte?
Die nächsten Worte des alten Mannes erschütterten ihn plötzlich, zwangen ihn dazu, aufzupassen.
„Vergiss die Angst. Sieh nach vorn. Geh vorwärts. Halte nie an.“ Die Worte des alten Mannes waren voll von merkwürdiger Kraft und wurden kräftiger, als derjenige, der gerannt war, Mut aus ihnen schöpfte.
„Dich umzudrehen wird dich schwächen. Zögere und du wirst sterben.“
Das war es! Ichigos Augen weiteten sich in der Schwärze, als er wartete. Etwas passierte jetzt...
Die Worte des alten Mannes ertönten ein letztes Mal. „Schrei! Mein Name ist...“
Und dann wusste Ichigo den Namen. Er war dieser Name. Ein Schwert. Ein treuer Begleiter. Eine Klinge, die sogar den Mond schnitt.
„ZANGETSU!“
Er kannte diesen Namen, kannte den Mann, zu dem dieser Name gehörte, fast so gut, wie er sich selbst kannte. Er kannte das Schwert; war das Schwert, genau so sehr, wie er er selbst war.
Reine Energie durchströmte ihn dann und er grinste vor Freude, begeistert von der reinen Stärke, die Zangetsus Kraft war. So viel rohe spirituelle Energie, man sollte irgendetwas damit machen...
„Ich hoffe, du weichst aus“, eine leise Stimme (seine eigene?) hallte durch die Dunkelheit, „weil ich nicht glaube, dass ich mich zurückhalten kann.“
Dann konnte er wieder etwas sehen, er stand an einem Ort, voll blau und braun. Zangetsu war in seinen Händen und er hob es. Als er die Energie, von der er jetzt angefüllt war, zusammen mit dem alten Mann bündelte, ließ er sie los, als er das Schwert nach unten schwang.
Getsuga Tenshou.
Es gab einen Schrei. Gelächter. Dann versagte sein Körper. Schwärze und Stille kamen zurück.
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„Ichigo, steh auf.“ Zangetsus Stimme holte ihn aus der Dunkelheit und zum ersten Mal seit einer Ewigkeit, wie es schien, öffnete Ichigo seine Augen.
Er saß auf einem Fenster, wieder zurück in der seitlichen Welt.
Als er sich plötzlich daran erinnerte, wie er bereits vorher gefallen war, geriet er fast wieder in Panik, aber dieser Gedanke war schnell zur Seite geschoben. Sein Geist wurde schon vorher gebrochen; wenn er jetzt ein Hollow war, dann bezweifelte er, dass es noch viel schlimmer hier werden würde...
Er sah sich um, bis er Zangetsu, der eine kurze Distanz entfernt stand, wieder leicht auf der Spitze dieses Flaggenmastes balancierend, entdeckte.
Langsam runzelte Ichigo die Stirn. „Zangetsu-san, was...?“ er brach ab, überrascht von dem Geräusch seiner eigenen Stimme. Sie war höher als er es gewöhnt war, mit einem merkwürdigen, wässrigen Echo darin.
Hollow.
Besorgt sah er an sich selbst hinab, sich darüber Sorgen machend, was er dort sehen würde.
Weiß. Weiße Hände, weiße Kleidung, alles war weiß...
...Weiß, aber menschlich . Und er trug ausgerechnet eine Shinigamiuniform, auch wenn die Farben anders herum, als die Üblichen, waren. Menschlich, kein Monster mit einer Maske.
Maske? Ichigos Hände schossen in die Höhe, zu seinem Gesicht und berührten weiche Haut, keine harte Knochenmaske. Warum hatte...? Was war...?
Mit großen Augen sah er wieder hoch zu Zangetsu. „Was ist passiert?“, fragte er in Ehrfurcht. „Wie bin ich...?“
Zangetsu sah ihm ausdruckslos zu. „Du hast gewonnen. Aber du hast verloren“, erwiderte er kryptisch.
Ichigo rolle mit den Augen, aber hielt den sarkastischen Kommentar, der ihm auf der Zunge lag, zurück. Er versuchte, geduldig zu sein und wartete darauf, dass das Schwert zum Punkt kam.
„Gerade, als deine innere Welt zusammengebrochen ist, hast du mich herausgezogen und deine Shinigamikräfte erfolgreich zurück gewonnen“, stellte Zangetsu klar. „Ein Teil von dir jedoch wurde bereits unwiderruflich zum Hollow. Zu dieser Zeit haben sich deine Shinigami- und Hollowhälfte geteilt.“
Ichigo untersuchte eine weiße Hand mit Belustigung. „Und ich bin die Hollowhälfte, hm?“
Zangetsu nickte. „In deinem eigenen Kopf erscheinst du auf diese Art. Aber draußen, bist du wirklich zum Hollow geworden.“
Langsam die Hand zur Faust ballend, dachte Ichigo darüber nach. „Also gibt es jetzt zwei Ichigos. Der Großteil von mir war stark genug, nicht zum Hollow zu werden... Und jetzt ist diese Seite von mir ein Shinigami...“
Ichigo lachte unerwartet, öffnete seine Hand wieder und drehte sie rum um die andere Seite zu inspizieren. „Aber ich bin der Teil, der zu schwach war, sich nicht zu verändern."
Zangetsu sah ihn berechnend an, offensichtlich überrascht, dass er darüber lachte. „Bist du nicht aufgebracht?“
„Aufgebracht?“ Ichigo sah ihn Stirn runzelnd an. „Worüber? Dass ich ein Hollow geworden bin? Natürlich bin ich das. Aber ich kann jetzt nichts dagegen tun. Ich bin, was ich bin.“
Zangetsus Gesichtsausdruck veränderte sich nicht. „Ich meine die Tatsache, dass du jetzt hier gefangen bist.“ Als er Ichigos fragenden Blick sah, fuhr er fort, „Deine Shinigamihälfte hat im Moment Kontrolle über euren Körper. Bis sich das ändert, bleibst du hier, abgeschnitten von der Außenwelt. Stört dich das nicht?“
Ichigo dachte lange darüber nach. Schließlich zuckte er mit den Schultern. „Die andere Hälfte von mir ist offensichtlich stärker, als ich. Warum sollte ich nicht derjenige sein, der gefangen ist?“
„Du hast noch immer das Potential für große Stärke, Ichigo.“
„Hmm.“ Ichigo hielt inne. „Dann... Nein, nenn mich nicht so, Zangetsu-san... Derjenige, der den Namen Ichigo verdient, ist derjenige, der die Kontrolle hat; derjenige, der momentan der Stärkere von uns beiden ist.“
Zangetsu sah ihn nur mit einem neutralen Gesichtsausdruck an. „Dann nenn dich selbst wie du willst... Hollow.“
Der Name traf ihn nicht so tief, wie er wahrscheinlich sollte. Der Hollow grinste. „Ich habe mir schon gedacht, dass du so etwas sagen würdest. Was mich daran erinnert, Zangetsu-san... Wieso kenne ich dich plötzlich so gut?“
Zangetsu runzelte die Stirn, für einen Moment nicht antwortend.
Der Hollow fuhr fort. „Ich meine, mein anderes Ich, Ichigo, er kennt deinen Namen, aber er kennt dich eigentlich noch nicht. Aber ich kenne dich gut genug, dass ich sogar deine Getsuga Tenshou Attacke benutzen kann. Das ist schon wieder ein Name, von dem ich weiß, dass du ihn mir eigentlich nie gesagt hast.“
Zangetsu zögerte und versuchte darüber nachzudenken, wie er es erklären konnte. „Als ein Zanpakutou, Ichigos Zanpakutou, verkörpere ich einen Anteil von Ichigos innerer Kraft.“
Der Kopf des Hollows neigte sich vor Interesse. „Nur einen Anteil seiner Kraft?“
„Auch einen Anteil deiner Kraft“, erinnerte ihn Zangetsu.
Er schlug das in den Wind. „Und der andere Teil von Ichigos Kraft ist?“
„Du weißt es. Es ist die Hollowkraft, die du jetzt hast.“
Der Mund des Hollows drehte sich zu einem Grinsen. „Also kenne ich dich, weil wir beide Ichigos Kraft darstellen“, erriet er. „Ich kenne dich, weil wir beide ein Teil voneinander sind.“
Zangetsu nickte stumm.
Der Hollow lachte. „Also, was bin ich genau, Zangetsu-san? Ichigo? Ein Hollow? Ein Schwert?“
Zangetsu brauchte einen Moment, um zu antworten. „Du bist du“, sagte er schließlich.
„Ich bin ich?“ Der Hollow dachte darüber nach und lächelte. „Alles klar. Damit kann ich umgehen.“
Zangetsu nickte wieder. „Gut. Dann, wohin wirst du jetzt gehen, Hollow von Ichigo?“
Der Hollow sah fragend zu ihm hoch. „Gehen?“
„Der andere Ichigo trainiert, wird stärker. Was wirst du tun?“
Der Hollow runzelte die Stirn, nicht sicher, wie er antworten sollte. „Naja... Wie du gesagt hast, Zangetsu-san. Sieh nach vorn. Geh vorwärts. Halte nie an. Ich bin nicht sehr gut, wie ich bin. Ich weiß, wie schwach ich gerade bin. Also nehme ich an, ich sollte weiter trainieren um ebenfalls stärker zu werden.“
Er hielt einen Moment inne und lachte dann. „Hey, vielleicht wird meine stärkere Seite eines Tages sogar die Hilfe eines Hollows benötigen.“
Zangetsu sah zufrieden aus über diesen Kommentar. „Gut. Dann komm.“ Er hielt dem Hollow seine Hand offen entgegen.
Zuerst passierte nichts und dann veranlasste ein merkwürdiges Gefühl in den Füßen des Hollows ihn dazu, überrascht runterzusehen. Er beobachtete, seltsam fasziniert, wie seine Füße begannen, sich von unten nach oben her aufzulösen und sich in feinen Staub zu verwandeln, welcher dann in Zangetsus Richtung schwebte.
Gegen eine steigende, irrationale Panik ankämpfend, versuchte der Hollow seine Stimme ruhig zu halten. „Z-Zangetsu-san?“
„Du bist ein Teil von mir“, sagte Zangetsu, „genau so wie du ein Teil von Ichigo bist. Du wirst mehr Stärke erlangen, wenn du in meiner Welt trainierst und mehr über das Schwert, das du schwingen wirst, lernst.“
Der Hollow lachte wieder. „Die innere Welt eines Schwertes innerhalb der Welt von seinem Träger ist wo genau?“
Zangetsu ließ sich offenbar nicht auf eine philosophische Diskussion ein. Er blieb stumm und der Hollow kicherte.
Dann fiel ihm etwas ein. „Hey, wenn wir beide Teile von Ichigos Kraft sind, wie kommt es, dass ich ein Teil von dir bin und nicht umgedreht?“, fragte er, während er mit einem leichten Stirnrunzeln eine Hand verschwinden sah.
„Ichigo ist im Moment mehr Shinigami, als Hollow“, sagte Zangetsu einfach. „Die einzige Möglichkeit, dass ich ein Teil von dir werden würde, wäre, wenn du stärker als ich wirst.“
Der Hollow dachte darüber nach und grinste. „Okay... Ich werde dich darüber beim Wort nehmen, Zangetsu-san.“
Zangetsu lächelte zaghaft. „Wir werden sehen, ob du das kannst, Hollow.“
Der Hollow verschwand in Zangetsus Welt.
*+*+*
So, das war das erste Kapitel. Manche Sätze gefallen mir nicht so richtig und ich finde, sie hören sich im Englischen besser an. Manches wusste ich auch nicht wirklich, wie genau ich das jetzt übersetzen soll, weil sich das im Deutschen alles bescheuert angehört hat. Aber im Großen und Ganzen bin ich recht zufrieden.
Das ist meine erste Übersetzung, also seid gnädig! ;D
Lasst Reviews da!
Bis zum nächsten Kapitel
Angel
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