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Disclaimer: Mir gehören nur die Geschichte und meine eigenen Charaktere. Ich verdiene auch kein Geld damit.


Kleine Anmerkung am Anfang: Ich hab Lust bekommen was ganz anderes zu machen als meine andere Fanfic, also hab ich mir gedacht, ich versuch mich mal an ner Fortsetzung zu HSM3. Kann sein, dass ich einiges aus den drei Filmen leicht abändern werde, bitte seid mir nicht böse deswegen. Wie auch immer, diese Geschichte handelt hauptsächlich von Sharpay, die mein Lieblingscharakter bei HSM ist, allerdings kann es sein dass sie ein wenig OOC wird, da ich mich bemühe die Charaktere alle ein wenig auszubauen, ihnen mehr Hintergrund zu geben.
Wie auch immer, was ich noch hinzufügen muss, ist dass ich diese Geschichte nur und wirklich nur weiterschreiben werde, wenn ich Feedback erhalte. Ansonsten wird diese Geschichte im ewigen Pool der traurigen unvollendeten Geschichten verkümmern...
Also, bitte, Anregungen, Wünsche, Kritik, ich höre alles gerne... Bitte schreibt mir ein Review...

Und jetzt: Bühne frei!





Es gibt Tage, auf die wartest du dein Leben lang. Und wenn sie dann endlich gekommen sind, dann bist du enttäuscht.

Für Sharpay Evans war heute so ein Tag. Zwölf Jahre lang hatte sie darauf gewartet, und nun war er endlich gekommen, der Tag an dem sie ihren High School – Abschluss erhalten sollte. Zwölf Jahre lang hatte sie darauf hingearbeitet, und nun war es endlich so weit. Und nichts, aber auch wirklich gar nichts, war so wie sie es sich ausgemalt hatte.

Sie hielt nicht die Abschlussrede, natürlich nicht, wie hatte sie auch jemals so naiv sein können, zu denken, dass ihre Mitschüler sie dafür auswählen würden? Nein, die Abschlussrede hielt kein anderer als Troy Bolton, Wildcat, Basketballcaptain und ihr großer Schwarm. Jahrelang war sie hinter ihm hergelaufen, hatte versucht, ihn auf sich aufmerksam zu machen, und er hatte doch nur Augen fürGabriella gehabt, das Mädchen, von dem er gerade sprach. Nicht direkt natürlich, aber jedem der Anwesenden war klar, worum es bei seiner Rede eigentlich ging...

Sie war auch nicht die beste ihres Jahrgangs – nicht dass sie sich da große Hoffnungen gemacht hätte, aber es wäre schön gewesen, wenigstens irgendwo herauszustechen – mal abgesehen von den pinken Klamotten. Jahrgangsbeste war überraschenderweise auch nicht Gabriella, auch wenn die in den natruwissenschaftlichen Fächern nicht zu schlagen gewesen war. Nein, Jahrgangsbeste war Taylor McKessie, die  - so sagte die Gerüchteküche – schon längst ein Stipendium für Yale in der Tasche hatte. Jura passte zu ihr, jedenfalls war sie schon immer ein Allroundtalent gewesen. Ja, Sharpay wusste das, entgegen der allgemeinen Meinung war sie nicht komplett blind für alles, was sich außerhalb der Theater-AG abspielte...

Auch beim großen Abschiedsmusical hatte sie nicht die Hauptrolle gespielt, die war – einmal mehr – an Troy und Gabriella gegangen, so dass für Ryan und ihre Wenigkeit nur noch die Nebenrollen übrig geblieben waren. Wenigstens hatten sie zusammen ein Lied singen dürfen. Natürlich war Sharpay enttäuscht gewesen, keine Frage. Sie fand es auch ein bisschen unfair, dass sie, die sie in so vielen Schulproduktionen mitgewirkt hatten – im Prinzip waren sie der Theaterclub gewesen! - keine Abschiedsvorstellung geben durften. Nein, Troy und Gabriella mussten ihr wieder einmal die Show stehlen, und das obwohl sie vorher nur einmal im großen Twinkle Towne gesungen hatten. Nur weil Gabriella durch ihr Auftauchen alles „verändert“ hatte! Und weil Kelsie ihre Lieder am liebsten für diese beiden komponierte... Aber mal ehrliech, so gut sangen die beiden doch auch wieder nicht. Sicher, sie passten ganz nett zusammen. Aber ihre schauspielerische Leistung war do wirklich eine Schande! Ihnen fehlte die Energie, das Feuer, das Leben für die Bühne! Dieses ewige schüchterne hin und herschauen wurde doch auf die Dauer jedem langweilig... Und nein, sie war nicht eifersüchtig!

Jedenfalls hatte sie ihre Nebenrolle angenommen und wie ein Profi alles dafür gegeben. Trotzdem hatte sie so das Zulassungskommittee von der Julliard-Akademie natürlich nicht beeindrucken können. Was erwartete man auch von ihr, sie war ja kaum fünf Minuten auf der Bühne gewesen und hatte dabei auch noch diese Tiara im Nacken gehabt. Fiese kleine Zicke übrigens. Nein, sie konnte keine Ähnlichkeit entdecken!

Wie auch immer, auch bei der Vergabe der Stipendien hatte sie kein Glück gehabt. Sie gab es ja zu, kurz hatte sie schon gehofft, als Darbus gesagt hatte, dass dieses Jahr zwei der Schulabgänger in Julliard aufgenommen werden würden. Sie und Ryan – das wäre das Dream Team gewesen. Doch das blieben sie auch – ein Traum. Sie wusste, Kelsie hatte den Platz verdient, und Ryan wahrscheinlich noch mehr, er hatte ein unglaubliches Talent. Sie freute sich auch wirklich sehr für ihren Bruder, und doch war sie traurig, denn sie wusste, dass er sie bald verlassen würde. Die ganzen achtzehn Jahre ihres Lebens, jeden einzelnen Tag davon, hatte sie gewusst, dass was immer auch käme, sie auf ihn zählen könnte, dass er im Notfall nur eine Tür entfernt war. Und nun würde er also nach New York gehen, ans andere Ende des Kontinents. Und sie würde hierbleiben. Hier, in der University of Albuquerque, New Mexico...

Und dann war sie heute, an dem Tag der der schönste ihres bisherigen Lebens sein sollte, auch noch alleine. Sicher, ihre Eltern waren da. Toll, Hurra! Dass sie sie davor das ganze Jahr nicht gesehen hatte, weil sie erst auf Geschäfts- und dann auf Urlaubsreise durch Europa gezogen waren, konnte das aber auch nicht ändern. Sie würde jetzt jedenfalls nicht perfekte kleine Familienidylle spielen. Ryan, ja, der war auch da, auf ihn konnte sie sich verlassen, und er schien auch der einzige zu sein, der sich über ihren Abschluss zu freuen schien. Aber wie gesagt, er würde wegziehen, außerdem hatte er Kelsie, mit der er jetzt den größten Teil seiner Zeit verbrachte. Und seine Wildcatfreunde würden ihn auch ganz schön in Anspruch nehmen, bis sich all ihre Wege trennten. Sie selber dagegen hatte niemanden. Freunde hatte sie keine (außer Ryan), sicher, es gab die Sharpettes, aber mal ehrlich: Mehr als zehn Minuten in  deren Gesellschaft hielt selbst ihr Hund Boi nicht aus... Jungen gab es auch keinen in ihrem Leben, kein Wunder, sie hatte ja die letzten drei Jahre damit verbracht von Troy zu träumen und der war ja ... anderweitig vergeben.

Heute war der Tag, auf den sie zwölf Jahre gewartet hatte – und sie würde froh sein, wenn er vorbei war...

Sie befand sich in einer Masse schreinender Teenager, und dennoch war sie allein. Seltsam, wie das Leben so spielt... Jetzt hatte sie jedenfalls erst einmal zwei Monate Ferien, und dann würde sie auf die Uni gehen. Neue Lehrer, neue Mitschüler, eine neue Wohnung... Eine neue Chance.


Sie lächelte als sie darüber nachdachte. Die High School-Zeit war vorbei, und sie war eines der Mädchen, die froh darüber waren. Ein neuer Lebensabschnitt begann, und sie würde es besser machen. Von heute an würde sich alles ändern!





Kleine Anmerkung am Ende: Und wie hats euch gefallen? Ihr könnt mir übrigens gerne eure Wünsche für die Geschichte mitteilen, ich werde mich bemühen, sie zu berücksichtigen!

Euer Depp
 
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