Fanfiktion / Bücher / Bis(s) / Seifenblasenträume
Geplatzte Seifenblase
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Geschichte melden
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
 
»
von fluffy cloud    erstellt: 03.04.2009    letztes Update: 01.06.2009    Romanze / P16    (fertiggestellt) 36 Reviews
Genre: Romanze, ein bisschen Drama
Pairing:  Renesmee/Jacob
Rating: P16
Disclaimer: Mir gehört nur die Handlung. Charaktere und Schauplätze gehören Stephenie Meyer.
Stephenie Meyer: Tanzt mit den Pinguinen am Südpol.
Kommentar:  Diese Story ist meiner allerliebsten Freundin Melissa gewidmet, die mich dazu inspiriert und angetrieben hat. Das Kapitel möchte ich Christopher widmen, der jetzt auch weiß, was eine Fanfiction ist :D


- SEIFENBLASENTRÄUME -  


Kapitel 1 – Geplatzte Seifenblase


Verschlafen tappte sie die Treppe runter in die Küche und holte eine Packung Milch aus dem Kühlschrank. Ihre bronzefarbenen Locken fielen ihr ungekämmt ins Gesicht und unter ihren schokoladenbraunen Augen zeichneten sich dunkle Ringe ab. Eigentlich mochte sie Tierblut lieber als menschliches Essen, aber sie fühlte sich nicht in der Lage schon am frühen Morgen zu jagen. Gerade, als sie sich die Milch eingießen wollte, ertönte hinter ihr ein mehrstimmiger „Happy Birthday“-Gesang. Überrascht fuhr sie herum. Wie hatte sie nur ihren siebzehnten Geburtstag vergessen können? Auf diesen Tag warteten sie und Jacob schon lange.
Die Cullens hatten sich in der Küche versteckt und auf Renesmee gewartet. Jacob war extra früh zu ihnen gekommen, um Nessie auch direkt gratulieren zu können. Jetzt stand er hinter Alice und Jasper und grinste sie breit an.
Bella und Edward kamen lächelnd auf sie zu.

„Alles Liebe zu deinem 17. Geburtstag, Prinzessin.“, sagte Bella liebevoll und umarmte sie.
„Auch von mir alles Gute!“, sagte Edward und drückte sie an sich.
„Danke Mum und Dad.“, antwortete Renesmee.
„Hey! Wir wollen auch gratulieren!“, meinte Alice und drängte sich an Bella und Edward vorbei.
„Genau.“, brummte Emmett. „Sie gehört nicht nur euch. Wir haben auch einen Anspruch auf sie.“
„Der einzige der hier Anspruch auf Nessie hat, bin ja wohl ich.“, stellte Jacob klar und schubste Emmett zur Seite und gab Nessie einen zärtlichen Kuss.
„Mein Geschenk bekommst du erst heute Abend. Es ist etwas ganz besonderes.“
Lächelnd sah Nessie zu ihm hoch. Jetzt war sie zwar 17, aber trotzdem immer noch ein ganzes Stück kleiner als Jacob. An sich war Nessie mit ihrem Aussehen zufrieden, nur mit ihrer Größe konnte sie sich nicht abfinden. Sie hatte immer gehofft größer als ihre Mutter zu werden. Das konnte sie sich jetzt abschminken, denn nach den Informationen, die sie von Nahuel hatten, würde sie ab dem heutigen Tag nicht mehr altern und somit auch nicht mehr wachsen.
„Können wir jetzt vielleicht mal frühstücken?“, fragte Nessie, der der Rummel um sie zu viel wurde.
„Wir? Du meinst wohl dich und Jacob. Wir anderen haben gestern erst gegessen.“, meinte Alice.
„Ach, ihr wisst, was ich meine. Ich hab jedenfalls seit gestern Abend nichts mehr gegessen und einen Bärenhunger.“, meinte Nessie genervt. Obwohl sie schon sieben Jahre, also ihr ganzes Leben, zwischen Vampiren und Werwölfen verbracht hatte, hatte sie sich immer noch nicht daran gewöhnt, dass die Vampire keine normale Nahrung aßen.

Gerade hatten Jacob und Nessie die letzten Bissen hinuntergeschluckt, als Bella und Edward Nessie ihr Geschenk zeigen wollten.
„Also unser Geschenk steht in der Garage.“, sagte Edward geheimnisvoll.
„Ich kriege ein Auto? Was denn für eins?“ Voller Vorfreude sprang Nessie auf und machte sich mit den anderen auf den Weg zur riesigen Garage der Cullens.

Auf den ersten Blick konnte Nessie kein neues Auto entdecken. Ihre Eltern führten sie in den hinteren Teil der Garage.
„Es steht hinter Emmetts Jeep.“, sagte Bella.
Neugierig spähte Nessie hinter den roten Jeep. Was sie erblickte verschlug ihr die Sprache. Dort stand ein schwarzes Motorrad. Jacob trat ehrfürchtig näher an das Motorrad.
„Wow eine Harley Davidson, Model Fat-Boy!“, stellte er fest und strich behutsam über den Lenker.
„Ein eigenes Motorrad! Unfassbar! Mum, wie hast du es geschafft Dad dazu zu überreden?“, stieß Nessie hervor.
„Ich habe ihn ein wenig an alte Zeiten erinnert.“, lachte Bella.
„Wann darf ich damit fahren?“
„Erstmal fährst du bitte mit Jake zusammen. Er soll dir beibringen, wie man richtig fährt.“
„Hey, Nessie, Ich lade dich zur Feier des Tages auf eine Motorradtour ein.“, meinte Jacob lachend.
„Das wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk, Schatz.“ Nessies Augen leuchteten vor lauter Vorfreude.


Es dämmerte schon, als Jacob Renesmee zum Ausflug abholte. Zu Hause hatte er noch einige Sache vorbereitet und danach hatte er noch Snacks aus dem Fünf-Sterne-Restaurant abgeholt. Er hatte gar nicht erst versucht selbst zu kochen, weil er in dieser Nacht noch großes vorhatte und das nicht durch miserables Essen verderben wollte. Außerdem hatte er noch einen passenden Helm für Nessie besorgt. Als Halbvampir war sie zwar ziemlich widerstandsfähig, aber wenn es um seine große Liebe ging, ging Jacob kein Risiko ein.
Nessie wartete schon vor dem Haus der Cullens auf ihn. Zusammen holten sie die Harley aus der Garage und kaum, dass Nessie den Motorradhelm aufgezogen hatte, fuhren sie auch schon auf dem Highway in den Sonnenuntergang hinein.
Es bereitete Nessie eine Menge Freude sich an Jacob zu klammern und dabei die Landschaft an sich vorbeirauschen zu sehen.

Nach einer Stunde bog Jacob vom Highway ab und fuhr eine ruhige Landstraße entlang. Nessie war dort noch nie gewesen. Weit und breit gab es kein Anzeichen von menschlicher Zivilisation und an einer weiten Wiese hielt Jacob schließlich an.
„Das war cool! Ich kann es gar nicht erwarten selber fahren zu können.“, sagte Nessie, zog den Helm aus und strich sich mit der Hand durchs Haar.
„Wenn du willst, kann ich es dir gleich morgen beibringen. Aber lass uns jetzt erstmal etwas Essen.“
Jacob nahm seinen Rucksack und machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum Picknicken.
Unter einem großen Baum breitete er eine Decke und ein paar Kissen aus und begann das Essen und eine Flasche Champagner aus dem Rucksack hervorzuholen. Beim Auspacken stieß er auf die Packung Kondome, die er für alle Fälle eingepackt hatte. Bei dem Gedanken, diese Nacht vielleicht endlich mit Nessie zu schlafen, stahl sich ein leises Lächeln auf sein Gesicht. Seit einem Jahr, seit Nessie körperlich vierzehn war, waren sie jetzt schon zusammen. Er liebte sie über alles ihre Beziehung war wunderschön und jetzt, wo sie erwachsen war, fand er, dass sie auch miteinander schlafen konnten.
„Hast du das alles extra für mich vorbereitet?“, fragte Nessie berührt von Jacobs Führsorge. Seit sie denken konnte, war er immer für sie da gewesen und hatte ihr jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.
„Naja, ein bisschen habe ich dabei auch an mich gedacht“, gab er zu.

Der Mond tauchte die Wiese in ein kaltes unwirkliches Licht. Die Pusteblumen, wahrscheinlich die letzten in dieser Jahreszeit, reflektierten den Mondschein und ein paar Glühwürmchen schwirrten umher. Nessie und Jacob lagen nebeneinander auf der Decke. Inzwischen waren alle Kaviarbrote in ihren Bäuchen verschwunden.
„Ich bin wirklich pappsatt. Das Essen war herrlich. Hast du die kleinen Pasteten selbst gekocht?“, fragte Nessie.
„Nee. Die habe ich gekauft. Du weißt doch ich kann nicht gut kochen. Meine Fähigkeiten reichen gerade mal für Rührei und Nudeln aus.“
„Naja, ist ja auch egal“, entschied Nessie. „Der Abend ist jedenfalls wundervoll. Wann müssen wir eigentlich wieder nach Hause?“, wollte sie wissen und kuschelte sich in Jacobs Arm.
„Gefällt es dir denn nicht bei mir? Wir haben bis morgen früh Zeit. Also ziemlich lange. Und jetzt will ich dir mein Geschenk geben.“
Jacob stand auf und ging zum Rucksack. Dort holte er ein kleines Päckchen hervor. Außerdem steckte er sich ein Kondompäckchen unauffällig in die Hosentasche. Dann ließ er sich wieder neben Nessie fallen und gab ihr das Päckchen. Hastig riss sie das Geschenkpapier ab. Es war ein kleines Schmuckkästchen. Jacob musste es selbst geschnitzt haben. In dem Kästchen war ein Armband mit kleinen einem Herzanhänger.

„Oh Jake! Danke! Das ist so süß. Ach, ich liebe dich einfach!“, rief Nessie und fiel ihm um den Hals.
„Weißt du was? Ich liebe dich noch mehr.“, flüsterte Jacob, legte sie auf die Decke und beugte sich über sie. „Und jetzt zeige ich dir, wie sehr ich dich liebe.“
Mit diesen Worten küsste er sie zärtlich. Nach einem Augenblick unterbrach er den Kuss und sah ihr in die Augen. Er wollte sich vergewissern, ob sie sich auch wohlfühlte und  öffnete den Mund, um sie zu fragen. Doch Nessie griff mit ihrer Hand in seine langen, schwarzen Haare, zog ihn wieder zu sich hinunter und verschloss seine Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss. Wie von selbst fuhren ihre Hände unter sein T-Shirt, um sich an seiner heißen Haut zu wärmen. Zu ihrer Überraschung wanderten auch seine Hände unter ihre Bluse. Sie spürte, wie seine Hände sich ihren Weg suchten…
…und langsam ihren Rücken hochfuhren und sanft über ihre Schulterblätter streichelten. Nach einer Weile wanderten sie wieder hinab, um nun über ihren Bauch zu streichen.
Ihr entfuhr ein erschrockenes Stöhnen, als seine Hände unter ihren BH fuhren und zärtlich ihre Brüste liebkosten. Seine Zunge zeichnete die Konturen ihres Kiefers nach. Am Halsansatz angekommen, wanderten seine Lippen ihren Hals entlang und saugten ein wenig an ihm.
„Hey! Ich bin hier der Vampir!“, lachte sie. Jacobs heiseres Lachen ertönte.
„Wer weiß…bei so einer süßen Versuchung fällt es mir schwer mich zurückzuhalten.“, meinte er mit einem verdorbenen Grinsen und fuhr fort sie zu küssen. Von ihrem Hals wanderte er weiter zu ihrem Schlüsselbein und von dort aus immer tiefer ihr Dekolletee hinab. Nessie entfuhr ein wohliger Seufzer.


Auf einmal bemerkte sie, wie er sich am Verschluss ihrer Jeans zu schaffen machte.
Sie versuchte ihn sanft von sich wegzuschieben, was wenig Wirkung zeigte, weil Jacob wesentlich schwerer war als sie. Also setzte sie sich kurzer Hand auf.
„Jake! Lass das bitte.“, bat Nessie.
„Was ist? Ich dachte es gefällt dir.“ Verwundert sah er sie an.
„Ja schon, aber wir können doch nicht einfach…Na du weißt schon.“
„Natürlich können wir miteinander schlafen. Warum sollten wir nicht? Oder fühlst du dich noch nicht bereit dafür? Wenn du mehr Zeit brauchst, verstehe ich das. Ich dachte halt nur…“
„Nein, das ist es nicht. Ich weiß nicht. Ich habe noch nie…“, ihre Stimme versagte.
„Das ist doch nicht schlimm. Weißt du, ich hatte auch noch nie Sex. Und ich bin ein ganzes Stück älter als du.“
„Aber was ist, wenn ich schwanger werde. Was wird das dann für ein Kind? Wenn wir jetzt miteinander schlafen gehen wir ein viel zu hohes Risiko ein.“, versuchte Nessie ihr Problem zu erklären.
„Denkst du, ich würde nicht verhüten? Ich habe an alles gedacht. Hier ich habe Kondome dabei.“, meinte Jacob und holte das Kondompäckchen aus seiner Hosentasche hervor.
„Aber Kondome können reißen! Versteh doch, ich möchte wirklich sicher sein, dass nichts schief geht. Ich will ja mit dir schlafen, aber erst möchte ich mit Mum und Dad darüber sprechen. Und mit Carlisle.“
„Vielleicht solltest du auch Alice fragen, sie kann ja in die Zukunft sehen. Und Emmett und Rosalie am beste auch noch. Sie haben ziemlich viel Erfahrung, was Sex angeht.“ Jacobs Stimme triefte nur so vor Sarkasmus.

„Du willst doch nicht ernsthaft deine Eltern um Erlaubnis bitten. Ich will auch ein bisschen Privatsphäre.“
„Hör auf so abwertend über sie zu reden. Manchmal scheinst du zu vergessen, dass du selber eine ganze Zeit lang in Bella verliebt warst. Und Carlisle hat Ahnung, was so etwas angeht. Ich möchte jetzt noch nicht Mutter werden.“, erwiderte Nessie und knöpfte ihre Bluse wieder zu. Jacob spürte, dass sie nicht weiter diskutieren wollte. Er konnte es nicht ertragen sich mit Nessie zu streiten.
„Okay. Wenn es sein muss rede mit ihnen darüber.“, sagte er diplomatisch.
„Hey, tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe. Ich wollte nicht so grob sein.“, entschuldigte er sich.
„Mir tut’s auch leid, Jake!“, meinte Nessie und drückte ihn an sich. „Aber vielleicht sollten wir langsam nach Hause fahren. Es ist schon nach zwölf.“
 
»
   
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Geschichte melden
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
> AGB <   > Impressum <          v3.0.0