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Geschichte: Fanfiktion
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von gugi28
erstellt: 20.03.2009
letztes Update: 12.06.2009
Geschichte, Drama / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Hallo meine Süßen!
Leute? *blöd guck* Ihr seid IRRE! Sooo viele Kommis! *kreisch* Toll! Danke! *euch alle überschwänglich knuddel* Ähm … Mehr davon zum Schluss. ^_^ Und wie geht es euch? Freut ihr euch auch aufs Wochenende? Oh Gott, bin ich froh, dass diese besch-eidene Woche vorbei ist! *Hände über Kopf zusammenschlag*
Kommen wir zu dieser Story! Ich bemerke immer wieder aufs Neue an mir, dass ich mich zusammenreißen muss, euch keine Hinweise zur Fortsetzung zu liefern. *lach* Deshalb halte ich jetzt meine Finger still und melde mich nach diesem Kapitel wieder, okay?
Also dann! Auf in ein neues Kapitel! Knutschas an alle, eure gugi *zum Ende des Kapitels rausch*
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Kapitel 02 – Dracos Entdeckung
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Das Wohnzimmer war ziemlich geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Da es draußen bereits dunkel wurde, entzündeten sich automatisch sämtliche Kerzen und spendeten angenehmes, warmes Licht. Blaise Zabini lächelte still vor sich hin, seine Gedanken waren bei Harry. Auch wenn er sich große Sorgen um ihn machte, war er dennoch glücklich darüber, dass Harry seine Freundschaft angenommen hatte.
Der Auror zog die Stoffbänder seines flauschigen Bademantels an und schlenderte soeben zum Badezimmer, als er hinter sich ein Knistern vernahm und stehen blieb. Im nächsten Moment knallte es und Blaise wirbelte herum. Keine Sekunde später stieß er einen Freudenschrei aus, denn vor ihm stand niemand Geringerer als Draco Malfoy höchstpersönlich.
„Schatz - ich bin zuhause“, feixte der Blonde mit schnarrender Stimme und glitzernden Augen und fand sich in einer stürmischen Umarmung wieder, die er nur allzu gerne erwiderte.
„Mann! Draco! Du bist wieder da!“, strahlte Blaise ihn an, nachdem er sich von ihm gelöst hatte. „Gut siehst du aus! So richtig erholt!“ Blaise musterte seinen Freund von oben bis unten.
„Erholt? Du machst Scherze! Ich musste Tag und Nacht schuften!“
„Macht nichts, du siehst trotzdem gut aus“, winkte Blaise ab.
Draco zog elegant eine Augenbraue hoch. „Macht nichts?“
„Genau! Arbeit hat noch nie jemandem geschadet. Also? Wie war’s! Ich hab zwar viel aus deinen Briefen erfahren, aber du musst mir unbedingt alles erzählen! Jede Kleinigkeit! Sag mal, was machst du denn jetzt schon hier? Ich dachte, du kommst erst in einer Woche! Äh, wäre es in Ordnung, wenn ich noch kurz duschen gehe? Ich rieche wie ein Stinktier. Dauert nicht lange – so eine halbe Stunde, okay? Wenn du willst, kannst du schon mal deine Sachen auspacken. - Wahnsinn! Du bist echt wieder zurück!“
Blaise war völlig aus dem Häuschen. Er redete wie ein Wasserfall, umarmte Draco noch einmal freudig und rauschte danach ins Badezimmer ab.
„Wie nett von dir, dass du mich antworten lässt“, murmelte Draco Kopf schüttelnd vor sich hin und sah sich neugierig um. Hier hatte sich nichts verändert, stellte er zu seiner Zufriedenheit fest und betrachtete seine vielen Koffer, die er noch ausräumen musste. Was würde er jetzt für einen hilfsbereiten Hauselfen geben! Schade, dass Blaise dagegen war …
Im Schlafzimmer öffnete er Blaise´ Kleiderschrank und zauberte ihn größer, so dass seine Designerkleidung darin Platz fand. Draco war müde und völlig erschöpft und verspürte außerdem großen Hunger, deshalb begab er sich nach dem Aus- und Einräumen in die Küche.
Er konnte selbst heute noch nicht nachvollziehen, weshalb Blaise seine Küche mit Muggelgeräten ausgestattet hatte, doch wenigstens wusste Draco, was man unter einem Kühlschrank verstand. Sein bester Freund hatte es tatsächlich fertiggebracht, diese dubiosen Muggelgeräte mit Magie zu verbinden, was für Draco eine ziemlich interessante, wenn auch manchmal nervtötende Kombination war.
Dracos Laune sank in den Keller, als der Kühlschrank gähnende Leere aufwies. „Bei Salazar, ich hab Hunger!“, motzte er lautstark vor sich hin und im nächsten Augenblick füllte sich der Schrank mit Wurst, Käse und anderen Leckereien für eine kalte Platte. Draco griff beherzt zu, packte alles auf den Küchentresen und öffnete die Brotdose. Er brauchte nicht lange, bis er seinen Teller als Augenschmaus dekoriert hatte, sich noch etwas zu Trinken nahm und ins Wohnzimmer spazierte. Zufrieden setzte er sich auf die Couch, entspannte sich und begann zu essen. Vom Badezimmer aus drang falscher Gesang an seine Ohren und Draco grinste: Blaise hatte sich nicht verändert!
Die Hälfte der belegten Brote befand sich bereits in seinem Magen, als eine Eule an eines der Fenster klopfte. Neugierig geworden stand Draco auf und näherte sich der … schneeweißen Eule? Hm, sie kam ihm bekannt vor, aber zuordnen konnte er sie nicht. Nett, wie er manchmal war, öffnete er das Fenster und ließ die Eule herein, die im Wohnzimmer eine Runde drehte und sich anschließend ein geeignetes Plätzchen für ihre Landung aussuchte.
Draco studierte sie, aber er hatte keinen blassen Schimmer, wem sie gehören könnte. Mit langsamen Schritten kam er näher, sprach ruhig auf die Eule ein und versuchte, ihr den Brief, den sie im Schnabel hielt, abzunehmen. Fehlanzeige! Sie wusste anscheinend, dass er nicht Blaise war, und so musste sich Draco etwas einfallen lassen.
„Willst du einen Keks?“, grinste er sie liebenswürdig an, doch Hedwig reagierte nicht darauf. Immer, wenn Draco sich ihr näherte, flog sie von ihm fort und landete an einer anderen Stelle. Draco wollte aber unbedingt wissen, von wem Blaise Post erhielt und untersuchte die Schubladen nach Eulenkeksen. Schließlich wurde er fündig, holte die Packung hervor und kehrte zu Hedwig zurück. Als er vor ihrem Schnabel mit der Packung raschelte, bekam Hedwig große Augen – wie es schien, hatte sie Hunger!
„Und? Wie sieht es jetzt aus? Ich habe hier viele, seeeehr viele Kekse für dich“, raspelte Draco Süßholz. Hedwig gab nach, denn immerhin befand sie sich in der richtigen Wohnung – was konnte schon groß passieren! Sie ließ den Brief fallen und wartete darauf, dass der Blonde sie fütterte, was er bereitwillig tat. Den Brief im Auge behaltend überreichte er Hedwig Keks für Keks und bemerkte nebenbei, dass sie diese mit Genuss verspeiste. Nach insgesamt drei Keksen war ihr Hunger gestillt, Hedwig erhob sich und flog zurück zu Harry.
Der blonde Auror stellte die Packung mit den Eulenkeksen ab, hob den Brief auf, drehte ihn in seinen Fingern umher und überlegte, ob er ihn öffnen sollte.
„Blaise? Du hast Post bekommen!“, rief er in Richtung Badezimmer.
Von wem denn?, ertönte die Antwort.
„Keine Ahnung! Auf dem Umschlag steht nur dein Name – kein Absender!“
Dann mach ihn auf! Ich komme gleich raus!
Draco haderte mit sich. War es wirklich in Ordnung, wenn er das tat? Bevor er sich dazu durchringen konnte, ging er zum Fenster, schloss es und setzte sich wieder auf die Couch. Er starrte den Brief an. Vom Badezimmer aus hörte er noch immer das Rauschen des Wassers und den falschen Gesang. Nein, so bald würde Blaise wohl doch nicht aus der Dusche steigen, denn Draco kannte seinen besten Freund zu gut: Wenn es um die Pflege seines Körpers ging, ließ er sich gerne Zeit, und Draco wollte nicht mehr länger warten. Also tat er das, was Blaise ihm aufgetragen hatte: Er öffnete den Brief.
Lieber Blaise!
Ich habe beschlossen, deinen Ratschlag zu befolgen. Ich schreibe Tagebuch! Da du für mich da warst und ich jetzt weiß, dass du auch weiterhin für mich da sein wirst, schicke ich dir einen Auszug von dem, was ich heute geschrieben habe. Dieser Auszug enthält all das, was ich nicht aussprechen kann.
Harry
Draco runzelte die Stirn. Harry? Welcher Harry denn? Hatte Blaise eine neue Flamme am Start? Allerdings klangen diese Zeilen nicht nach einem Verliebten, eher nach einer Person, die Probleme hatte. Die Neugierde des Blonden wuchs. Wen wollte Blaise diesmal retten? Dracos Gewissen sagte ihm, dass er nicht weiterlesen sollte, aber seine Finger hatten bereits das Begleitschreiben beiseite gelegt und seine Augen huschten über die Kopie des Tagebucheintrags …
°
Draco sollte Recht behalten, denn Blaise trödelte tatsächlich. Nachdem er sich gründlich seiner Körperpflege gewidmet hatte, stellte er die Dusche ab, trocknete sich ab und schlüpfte in bequeme Hauskleidung. In freudiger Erwartung auf Dracos Bericht sauste er ins Wohnzimmer und stoppte abrupt, als er Draco kalkweiß im Gesicht und starr auf der Couch sitzen sah. In der Hand hielt der Blonde den Brief.
„Draco? Was ist denn los?“, fragte er alarmiert und setzte sich zu ihm. Wortlos überreichte Draco ihm den Brief und Blaise fuhr der Schreck in die Knochen, da dieses Schreiben von Harry stammte.
„Hast du … diesen Brief gelesen, Draco?“ Wenn ja, dann konnte Blaise es ihm nicht verübeln. Schließlich hatte er ihm sein Okay dafür gegeben, ihn aufzumachen. Er hätte ahnen müssen, dass Draco nicht widerstehen konnte, auch den Inhalt zu lesen.
„Ja“, bestätigte der Blonde einsilbig, ein strenger Zug lag um seine Lippen. „Du bist mit Potter befreundet?“ Keine Emotionen lagen in Dracos Stimme, sein starrer Blick haftete auf der Tischplatte.
„Das bin ich. Harry ist ein guter Mensch, Draco. Außerdem braucht er mich, sonst …“
„Sonst was?“ Draco drehte ihm in Zeitlupe sein Gesicht zu, seine Augen funkelten. „Befürchtest du, dass er sich sonst umbringt?“
Blaise wich seinem Blick aus und schluckte schwer.
Dracos Mimik änderte sich, er blinzelte - Entsetzen stand in seinem Gesicht geschrieben. „Potter denkt tatsächlich daran, sich …?“
„Er hat zu mir gesagt, dass er nicht mehr will, dass er nicht mehr kann. Ich hab Angst um ihn. Er ist nicht mehr der Harry Potter, den wir kennen!“, sprudelte es aus Blaise hervor.
Draco holte tief Luft. „Du magst ihn wirklich.“
„Ich mag ihn sogar sehr, aber auf rein platonischer Ebene. Endlich durfte ich ihn kennen lernen, nämlich so, wie er wirklich ist.“
„Lies dir den Brief durch und dann erzähl mir, was genau während meiner Abwesenheit passiert ist“, forderte Draco von ihm, stand auf und ging zum Fenster.
Der Blonde war verwirrt – mehr als das! Zwar hatte er Harry Potter nie leiden können, aber so ein grausames Schicksal hatte wirklich niemand verdient! Draco war kein Mensch, der seine Gefühle offen zur Schau stellte, deshalb wirkte er auch auf fremde Personen oft teilnahmslos oder gar arrogant. Aber tief in seinem Innersten sah es anders aus. Er empfand Mitleid für Potter! War das zu fassen? Draco musste sich erst einmal sammeln und seinen Herzschlag beruhigen.
Nun war es an Blaise, kalkweiß im Gesicht zu werden, denn Harrys niedergeschriebene Gefühle gingen ihm durch Mark und Bein. Harrys Psyche war schwerer angeschlagen, als Blaise gedacht hatte. Seine gute Laune war dahin, die Sorge um Harry erdrückte ihn regelrecht. Sein Blick suchte Draco, der mit dem Rücken zu ihm stand und noch immer aus dem Fenster sah. „Du willst wissen, wie das alles passiert ist? Gut, ich erzähle es dir …“
Nachdem Blaise geendet hatte, regte sich Draco noch immer nicht. Blaise wollte gerne wissen, was sein blonder Freund jetzt von ihm und von Harrys Situation hielt, aber das würde er wohl nie erfahren, es sei denn, Draco erzählte es ihm von sich aus. Denn einen Malfoy zu einer Antwort zu zwingen, war in etwa gleichzusetzen mit dem, wenn man gegen eine Mauer lief.
„Willst du ihm auf den Brief antworten?“, drehte sich Draco steif zu ihm um.
„Mehr hast du dazu nicht zu sagen?“, war Blaise etwas überrascht.
„Nein. Passiert ist passiert. Potter braucht unbedingt psychologische Hilfe. Ohne sie wird er es nicht schaffen.“
„Wem sagst du das“, seufzte Blaise. „Eigentlich hatte er einen Termin bei einem Psychologen, aber den hat er sausen lassen.“
„Typisch Potter“, schnarrte Draco herablassend. „Zieht den Schwanz ein, weil er meint, dass er keine Hilfe braucht.“
„Hast du eine Idee, wie man ihm sonst noch helfen könnte?“, fragte Blaise um Rat.
„Ich? Nein.“
„Okay, mir wird schon noch was einfallen. Aber zuerst werde ich ihm antworten. Hm …“ Blaise überlegte hin und her und bemerkte im Augenwinkel, dass Draco sich wieder zu ihm setzte.
„Schreib ihm Folgendes“, zitierte Draco ihm. „Hallo Potter. Du bist ein Idiot und ein Feigling, wenn du mit dem Gedanken spielst, dich umbringen zu wollen. Steh das gefälligst durch, geh zum Psychiater und lass deinem kranken Gehirn helfen! Verdammt, Potter, dein Gesicht ist völlig uninteressant, auf die inneren Werte kommt es an! Ich biete dir an, so lange nach einem geeigneten Zauberchirurgen zu suchen, bis ich einen finde, der dein Gesicht wieder herstellt. Und noch was: Vergiss die kleine Weaslette, die war sowieso hässlich. Grüße, Blaise.“
Blaise sah ihn groß an und schüttelte den Kopf. „Genau, DAS werde ich ihm schreiben! Mann, Draco! Geht’s ein wenig feinfühliger? Außerdem klingt das zu sehr nach dir und nicht nach mir!“
„Bitte?! Wenn du meinst, du kannst es besser, dann mach nur“, machte Draco eine wegwerfende Handbewegung. Und das tat Blaise dann auch. Er zauberte seine Schreibutensilien herbei, nahm die Feder in die Hand, tunkte sie in die Tinte und streifte sie ab. Dann setzte er sie auf das Pergament und begann zu schreiben.
Lieber Harry!
Dein Vertrauen ehrt mich sehr und wie du richtig erkannt hast, bin ich weiterhin für dich da. Ich sehe es als einen enormen Fortschritt, dass du offen über deine Gefühle schreibst und so die Chance nutzt, dich selbst zu therapieren. Es ist sicher nicht leicht, das Erlebte noch einmal durchmachen zu müssen. Dennoch werde ich mich weiterhin bemühen, dir zu helfen, denn das habe ich dir versprochen und es liegt mir auch sehr am Herzen. Es würde mich freuen, wenn du mir weiterhin Kopien deiner Tagebucheinträge schickst. Ich melde mich bei dir, sobald ich die Massen an Aufträge für meinen Chef erledigt habe. Bis dahin bitte ich dich, auf jeden Fall durchzuhalten und nichts Unüberlegtes anzustellen.
Liebe Grüße, dein Freund Blaise
„Schmalzig“, war Dracos einziger Kommentar und brachte Blaise damit zum Lachen.
„Vielleicht, aber das klingt eher nach mir als nach dir“, konterte Blaise mit einem frechen Grinsen.
Sorgfältig faltete er den Brief zusammen, steckte ihn in ein Kuvert, schrieb Harrys Namen darauf und rief seine Eule Komet zu sich. Das schwarzfedrige Prachtexemplar einer Eule folgte seinem Ruf und war schon ganz aufgeregt, endlich wieder auf Reisen gehen zu dürfen. Draco öffnete inzwischen ein Fenster.
„Hier, bring diesen Brief bitte zu Harry Potter.“ Komet legte den Kopf schief. „Ja, der Harry Potter. Und jetzt flieg los“, seufzte Blaise.
Draco gluckste, da sogar Komet sichergehen wollte, ob der Auftrag wirklich ernst gemeint war. „Ich kann Komet verstehen. An seiner Stelle würde ich mich auch fragen, ob das wirklich dein Ernst ist.“
Sobald Komet in der Dunkelheit verschwunden war, wurden die Läden des Fensters geschlossen und Draco setzte sich wieder zu seinem Freund auf die Couch.
„Hast du ein Problem damit, dass ich mit Harry befreundet bin?“ Die Schärfe in Blaise´ Stimme war nicht zu überhören. Draco wurde wieder ernst und holte tief Luft. „Nein!“
„M-hm, ich glaube dir auf’s Wort“, resümierte Blaise, denn er wusste es besser.
„Du kannst Freundschaften schließen, mit wem du willst“, behauptete Draco stocksteif, aber Blaise wollte ihm dennoch nicht so recht glauben. Zwar war es schon Ewigkeiten her gewesen, dass Draco Harry seine Freundschaft angeboten und dieser sie ihm verwehrt hatte, aber Blaise konnte sich durchaus vorstellen, dass Draco bis zum heutigen Tag noch nicht darüber hinweg war.
Blaise entschied, die Themen Harry und die Freundschaft zu ihm ruhen zu lassen. „Jetzt sag schon! Was hast du in den letzten Jahren so getrieben?“
Seine Frage war der Startschuss zu einer besseren, ausgelasseneren Kommunikation, denn Draco war nicht mehr zu bremsen. Blaise war happy darüber, dass ihre Freundschaft nicht an Wert verloren hatte und das Vertrauen zwischen ihnen noch immer bestand. Sein blonder Freund war voll in seinem Element. Er wusste vieles zu berichten und Blaise lauschte mit großem Interesse seinem Bericht. Kurz nach Mitternacht fand ihre Unterhaltung ein Ende, beide gähnten herzhaft. Sie beschlossen, es für heute gut sein zu lassen und schlafen zu gehen.
Während Blaise sich den Schlafanzug anzauberte und unter die Bettdecke schlüpfte, verschwand Draco noch einmal kurz im Badezimmer. Etwa zehn Minuten später krabbelte er zu Blaise ins Bett. Die Lichter gingen aus.
„Draco? Ich bin so froh, dass du wieder da bist.“ Im Dunkel des Schlafzimmers sah Blaise Draco an, welcher auf dem Rücken lag und zur Decke starrte.
„Ja, ich auch. Hier fühle ich mich wie zuhause, was in Malfoy Manor nie der Fall gewesen ist. Blaise? Ich begleite dich morgen ins Ministerium, denn ich brauche unbedingt Urlaub.“
„Urlaub?“, wunderte sich Blaise.
„In den letzten drei Jahren hatte ich exakt zwei Wochen Urlaub, da steht mir doch einer zu, oder?“
„Sicher doch“, beeilte sich Blaise zu sagen. „Wie lange willst du dir eine Auszeit nehmen?“
„Keine Ahnung, vielleicht ein paar Wochen?“
„Ein paar Wochen? Und was willst du in deinem Urlaub machen? Schade, ich bekomme jetzt keinen“, seufzte Blaise.
„Weiß ich noch nicht. Hauptsächlich entspannen“, erwiderte Draco, obwohl er sich seiner Antwort selbst nicht so sicher war. Er hatte einen Plan, aber ob der klug war, würde sich erst herausstellen.
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Am nächsten Morgen bekam Blaise bestätigt, dass Draco sich um keinen Deut verändert hatte. Wie immer, wenn Draco sich vorrübergehend bei ihm einquartierte, stritten sie sich darum, wer als Erster ins Badezimmer durfte, und meist gewann Draco. Da Blaise heute allerdings nicht der Sinn danach stand, schon wieder zu streiten, wartete er ab, bis Draco fertig war und verschwand dann nach ihm im Badezimmer, um sich frisch zu machen.
Was die Morgentoilette anging, so war Blaise schneller fertig als Draco, sie lagen perfekt im Zeitplan. Blaise folgte dem Kaffeduft, der ihn geradewegs in die Küche führte. „Hm! Riecht köstlich!“, schnupperte er.
„Brötchen gefällig? Dein Kaffee wartet bereits auf dich. Setz dich. Wir müssen uns beeilen, wenn wir nicht zu spät kommen wollen“, begrüßte ihn Draco bei Tisch.
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Blaise liebte es, gemeinsam mit seinem besten Freund zu frühstücken und genoss jede Sekunde davon, doch schon bald mussten sie los. Eine Viertelstunde später verließen sie gemeinsam die Wohnung, begaben sich in eine Seitengasse, sahen sich sicherheitshalber um und apparierten von dort aus direkt zum Ministerium.
„Tja, auch hier hat sich nichts verändert“, ließ Draco seinen aufmerksamen Blick durch die riesige Halle schweifen und Blaise nickte. Beide fügten sich in die zäh voranschreitende Menschenmasse ein.
„Ist das Weasley? Ich könnte schwören, er ist es – diesen Watschelgang erkenne ich unter tausenden“, deutete Draco dezent auf einen jungen Mann mit roten Haaren, der nur wenige Meter vor ihnen ging.
„Das ist er auch“, antwortete Blaise und beschleunigte seine Schritte - sehr zum Leidwesen von Draco, der keine Lust hatte, sich mit Ron zu unterhalten. Hätte er Blaise doch nur nicht auf ihn aufmerksam gemacht! Jetzt hatte er den Schlamassel! Genervt rollte Draco mit den Augen.
„Weasley! Warte mal!“, rief Blaise aus und war erleichtert, als der Rotschopf stehen blieb und sich zu ihm umdrehte. Als er Draco entdeckte, verdüsterte sich sein Gesicht.
„Hey Zabini, was gibt’s? - Malfoy“, grüßte Ron knapp. Er musste sich beherrschen, höflich zu bleiben, denn er hatte es Harry versprochen.
„Weasley“, nickte Draco ihm schlicht zu, wobei man ihm ansehen konnte, dass er nicht sonderlich erfreut war, Ron zu sehen. Wenigstens beruhte das auf Gegenseitigkeit.
„Ich habe gestern einen Brief von Harry erhalten“, berichtete Blaise dem Rotschopf, dessen Augen sich erstaunt weiteten. „Du auch? Was hat er dir geschrieben?“
„Er hat mir einen Auszug seines Tagebucheintrags geschickt.“
Ron seufzte und rieb sich die Stirn. Den beiden ehemaligen Slytherins entging nicht, dass Ron sehr müde und abgespannt aussah. Hatte er abgenommen?
„Hermine und ich haben gestern auch eine Kopie von ihm bekommen. Ich …“ Ron konnte nicht weitersprechen, denn die Erinnerungen an den Inhalt schnürten ihm die Kehle zu.
„Ich weiß, wie du dich fühlst, Weasley, mir ging es gestern nicht anders. Hast du eine Idee, wie wir Harry helfen können?“, erkundigte sich Blaise.
„Du willst ihm helfen?“, wurde Ron hellhörig. „Wie kommt das?“
Draco schnaubte. „Das hättest du einem Slytherin wohl nie zugetraut, was, Weasley? Ich bin zwar nicht sonderlich begeistert, aber Blaise war schon immer der Helfertyp“, schnarrte der Blonde. „Ganz und gar nicht slytherinlike.“
Bevor Ron Draco zur Schnecke machen konnte, schaltete sich Blaise ein. „Ja, ich will ihm helfen, weil ich mir große Sorgen um ihn mache. Außerdem sind wir miteinander befreundet.“
In Rons Augen loderte Schmerz auf. „Ihr seid befreundet?“, hauchte er. „Seit wann? Siehst … du ihn auch manchmal? Worüber sprecht ihr dann? Ich verstehe noch immer nicht, weshalb er Hermine und mich nicht sehen will!“ Eifersucht kroch in ihm hoch.
„Ja, ich gehe für ihn einkaufen, mindestens einmal in der Woche.“ Dass er, Ron und Draco mitten im Menschenfluss standen, interessierte Blaise nicht, er fixierte Ron weiterhin. „Hör mal, Weasley: Harry will euch noch nicht sehen, weil er sich wegen seines entstellten Aussehens schämt. Außerdem hat es ihm sehr wehgetan, dass deine Schwester, du und deine Frau ihn so entsetzt angesehen habt. Das war nicht leicht für ihn zu verkraften. Er hat Angst, dass ihr ihn wieder so ansehen könntet, verstehst du? Bis vor kurzem waren er und ich nur Kollegen, deshalb war es ihm auch egal, was ich von seinem Aussehen halte. Erst nach einigen Gesprächen hatte ich endlich Zugang zu ihm. Seitdem sind wir Freunde.“
Ron plagte das schlechte Gewissen. Er wusste, dass er Harry mit seiner Reaktion verletzt hatte, dabei war das nicht in seinem Sinn gewesen – das ließ er Blaise auch wissen. „Aber wie wir Harry helfen sollen, wissen wir nicht. Hermine ist total fertig und Ginny … Sie war gestern Abend noch bei ihm.“
„Ja, das stand in seinem Bericht“, nickte Blaise grimmig. „Nichts gegen deine Schwester, aber …“
„Spar dir dein Urteil über sie, Zabini“, unterbrach Ron ihn barsch. „Ich weiß, wie sie sich verhalten hat und ich finde ihr Benehmen absolut scheiße. Anstatt für Harry da zu sein, hat sie sich für ihren dämlichen Job entschieden und lässt ihn fallen. Ich weiß jetzt, dass Harrys Zweifel angebracht waren. Sie ist nicht die Richtige für ihn“, schnappte Ron bitter. „Und was jetzt? Anscheinend lässt er nur dich an sich ran, mich und Hermine will er ja nicht sehen! Ich denke, wir können ihm noch nicht helfen, erst dann, wenn er es zulässt.“
„Was? Du gibst wirklich so leicht auf, Weasley?“, spottete Draco. „Ich dachte, ihr seid seine besten Freunde!“
„Halt’s Maul, Malfoy!“, brauste Ron auf, in seinen Augen tobte blanke Wut und die Hände ballte er zu Fäusten. „Wir sind Harrys beste Freunde und werden es auch immer sein! Aber so einfach ist das nicht! Wenn er nicht will, dass man ihm hilft, können Hermine und ich gegen eine Wand laufen! Wir haben schon alles versucht! Uns bleibt nichts Anderes übrig, als abzuwarten! Wenn dir das nicht passt, dann geh gefälligst dorthin, wo der Pfeffer wächst!“, schleuderte er dem Blonden ins Gesicht.
Draco wollte bereits hitzig kontern, als Blaise sich erneut zu Wort meldete. „Ruhig Blut, uns wird schon etwas einfallen“, verhinderte er einen Streit zwischen Ron und Draco. „Weasley hat Recht: Fürs Erste warten wir ab, bleiben aber am Ball, sollte Harry unsere Hilfe brauchen, okay? Gut, gehen wir zum Chef, er wartet schon auf uns.“
Gesagt, getan. Ron schwieg beharrlich und lief neben seinen beiden Kollegen her. Seine Eifersucht wollte sich einfach nicht legen, denn Blaise hatte das geschafft, was ihm und Hermine verwehrt wurde: Er hatte Zugang zu Harry! Was wohl Hermine dazu sagen würde? Und was ihn noch wunderte, war, dass Malfoy keine Fragen stellte. Wie viel wusste er bereits über Harrys Schicksal? Irgendwie lag die Antwort deutlich auf der Hand, und das gefiel Ron ganz und gar nicht!
°
Der Vorgesetzte der Aurorenabteilung war sehr erfreut, Draco früher als gedacht wieder zu sehen. Doch bevor er sich mit ihm befasste, vermittelte er Ron und Blaise zwei heikle Aufträge, und diesmal hatte Ron keine Einwände. Blaise war seinem Chef dankbar, denn er hatte ihn bereits gestern vor Dienstschluss unter vier Augen darum gebeten, mit Harrys bestem Freund zusammenarbeiten zu dürfen. Er konnte sich gut vorstellen, wie sich der Rotschopf fühlte, wollte ihre Zusammenarbeit sinnvoll nutzen und mit Ron ausgiebig sprechen. Vielleicht fanden sie zueinander und einen gemeinsam Weg, Harry aus seinem Tief zu holen.
Nachdem die beiden Auroren das Büro verlassen hatten, wandte sich der Chef seinem zurückgekehrten Mitarbeiter zu. „Nun, Draco? Wie geht es dir? Deine Berichte waren sehr aufschlussreich und zudem wurden alle Aufträge erfolgreich abgeschlossen.“
„Danke der Nachfrage, mir geht es ganz gut. Aber ich bräuchte Urlaub.“
„Urlaub? Nun ja – verständlich. Für wie lange?“, erkundigte sich Dracos Vorgesetzter.
„Für ein paar Wochen.“
Sein Chef wurde blass um die Nase. „Ein paar Wochen?“ Nachdenklich rieb er sich das Kinn. „Eigentlich habe ich dich schon für die nächsten Monate eingeteilt …“
„Nichts für Ungut, Chef“, unterbrach Draco ihn ungerührt und sah ihm fest in die Augen. „Aber diesen Urlaub habe ich mir verdient.“
„Natürlich“, seufzte sein Vorgesetzter. „Gut, ich gebe dir frei. Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst. Ach, noch etwas“, hielt er Draco auf, der im Begriff war zu gehen.
„Ja?“
„Könntest du mir einen Gefallen tun?“ Bittend sah er Draco an.
„Welchen denn?“ Draco trat näher an den Schreibtisch heran.
„Harry Potter – du weißt von seinem verheerenden Unfall?“
„Ja“, bestätigte der Blonde. „Der Gefallen betrifft ihn, liege ich damit richtig?“
„Draco, ich weiß, dass ihr beiden euch nicht ausstehen könnt, aber es wäre mir ein großes Anliegen, wenn du Harry ein wenig beschatten könntest. Ich mache mir Sorgen um ihn.“
Draco rollte mit den Augen. „Zuerst Blaise, dann Weasley und jetzt auch noch du! Alle Welt macht sich Sorgen um den großen Harry Potter!“, knurrte er.
Sein Chef lenkte ein. „Du musst es nicht tun, Draco, denn immerhin hast du Urlaub. Also vergiss meine Bitte.“
Draco atmete tief durch. „Ich hasse Potter!“
„Ich weiß.“
„… Aber wir haben Waffenstillstand“, fügte Draco hinzu.
„Das ist mir bekannt.“
„Und ohne ihn ist es irgendwie langweilig. Es fehlt der Biss an der Sache selbst. Ich hatte sowieso vor, ihn ein wenig zu beschatten und mich davon zu überzeugen, dass er wirklich so hässlich aussieht, wie alle sagen. Okay, sie sagten nicht hässlich, sie sagten … entstellt. Aber das ist mir egal. Ich werde ein Auge auf ihn werfen, aber nur, weil ich mich selbst dafür entscheide und nicht, weil du es von mir erhoffst“, stellte er klar.
Die Augen seines Chefs glitzerten. „Einverstanden.“
„Das bleibt aber unter uns, ja? Kein Wort zu Blaise, sonst denkt er noch, ich wäre zu einem Samariter geworden“, verlangte Draco von seinem Chef Verschwiegenheit.
„Ehrenwort.“
„Gut! Dann … Ich melde mich, wenn ich aus meinem Urlaub zurückkehre. Bis dann“, verabschiedete sich Draco und verschwand aus dem Büro. Der Vorgesetzte der Aurorenabteilung lächelte still vor sich hin. Inzwischen kannte er Draco sehr gut, so dass er behaupten konnte, dass der Blonde ein gewisses Interesse an Harry Potter zeigte. Diese beiden konnten nicht mit- und nicht ohneeinander. Für ihn lag es auf der Hand, dass Draco die beste Therapie für Harry sein konnte und er hoffte, dass der Blonde es auch schaffen würde.
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Mit dem Verlassen des Büros begann Dracos Urlaub. Von Blaise hatte er erfahren, an welchem Ort Harry Potter wohnte und so wusste er schon, was er tun würde. Draco verließ eilig das Ministerium und apparierte direkt vor Godric’s Hollow. Als Auror war es ihm ein Leichtes, sich getarnt fortzubewegen. Er suchte nach Harrys Haus, welches nicht so leicht zu finden war - denn Blaise hätte Verdacht geschöpft, wenn Draco ihn gefragt hätte, auf welcher Nummer Harry Potter wohnte. Wie also sollte er herausfinden, welches Haus ihm gehörte? Wenigstens hatte Harry Geschmack, denn diese Siedlung konnte sich zeigen lassen.
Der Zufall kam ihm zur Hilfe. Eine ältere Frau stand vor ihrem Anwesen und sah sehnsüchtig auf das gegenüber liegende Haus – Draco fragte sich wieso.
„Entschuldigen Sie bitte“, trat er an sie heran und lächelte sie unwiderstehlich an. Die ältere Frau schien angetan von ihm zu sein, denn sie errötete leicht, aber sie erwiderte sein Lächeln.
„Ja? Was kann ich für Sie tun?“, fragte sie ihn höflich. „Ich habe Sie hier noch nie gesehen“, überlegte sie.
„Ich bin neu hier. Ich überlege mir, hierher zu ziehen und wollte Sie fragen, ob Sie mir sagen können, welches der Häuser noch frei steht. Übrigens: Mein Name ist Draco Malfoy.“ Draco reichte ihr seine Hand und Amanda nahm sie an.
„Angenehm, Amanda Hawkins. Nun, Mister Malfoy, das kann ich Ihnen gerne beantworten. Sehen Sie die beiden Häuser dort vorne?“, zeigte sie in die entsprechende Richtung.
„Ja.“
„Die beiden stehen leer.“
„Und was ist mit diesem hier? Es gefällt mir“, deutete Draco auf jenes Haus, welches Amanda so sehnsüchtig betrachtet hatte.
„Oh, da muss ich Sie enttäuschen, Mister Malfoy. Dieses Haus wird bereits bewohnt, und zwar von einem jungen Mann namens Harry Potter. Aber seit einigen Wochen bekomme ich ihn nicht mehr zu Gesicht. Das finde ich sehr schade, denn ich mochte unsere kleinen Unterhaltungen am Morgen. Irgendetwas muss passiert sein, denn ich weiß, dass er zuhause ist.“ Amanda sah betrübt aus.
„Ich verstehe“, erwiderte Draco. „Ich bin mir sicher, dass es einen Grund dafür gibt – aber an Ihnen kann es mit Sicherheit nicht liegen“, schmeichelte er ihr. Amanda gluckste leise und tätschelte seine Schulter. „Das ist aber nett von Ihnen.“
„Harry Potter, sagten Sie?“ Draco tat so, als würde er überlegen.
„Ja! Kennen Sie ihn vielleicht?“ Amanda sah ihn hoffnungsvoll an.
„Vor einiger Zeit ging ich mal mit einem Jungen namens Harry Potter auf die Schule, aber ich bin mir nicht sicher, ob es ein und dieselbe Person ist. Das wäre ja ein wirklich komischer Zufall!“, wirkte er sehr überzeugend auf Amanda.
„Zufall? Mein lieber Junge, das wäre Schicksal! Wieso versuchen Sie nicht mal Ihr Glück? Vielleicht handelt es sich ja um dieselbe Person, die ich meine?“ Harrys Nachbarin glaubte fest daran und Draco lächelte schmal.
„Heute nicht. Ich habe noch einen Termin, den ich wahrnehmen muss. Allerdings sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie mich öfters hier zu Gesicht bekommen, denn ich werde Ihren Rat auf jeden Fall beherzigen. Amanda – würden Sie mir einen großen Gefallen tun?“
„Aber sicher doch“, war sie geschmeichelt.
„Sollten Sie dennoch die Gelegenheit erhalten, sich mit ihm zu unterhalten, dann sagen Sie ihm bitte nicht, dass Sie mich getroffen haben, denn ich will ihn mit meinem Besuch überraschen“, zwinkerte Draco Amanda zu.
„Oh! Natürlich! Sie können sich auf mich verlassen! Harry wird sich über Ihre Überraschung freuen, da bin ich mir sicher!“
Draco setzte eher auf das Gegenteil, stimmte ihr dennoch zu und verabschiedete sich recht bald von ihr. Amanda Hawkins begab sich in ihr Haus und schloss leise die Türe. Der blonde Auror drehte sich Harrys Anwesen zu und inspizierte es gewissenhaft. Hier also wohnte Harry Potter – sehr schön. Draco hatte alle Zeit der Welt und suchte sich ein geeignetes Plätzchen, um sein Haus zu beobachten …
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Nach sieben Tagen, die er erfolglos auf Harry Potters Auftauchen gewartet hatte, beschloss er, etwas Neues auszuprobieren. Aber was? Wie sollte er es anstellen, in Potters Haus zu gelangen? Zudem kam noch hinzu, dass er sich Ausreden für Blaise einfallen lassen musste, der jeden Abend von ihm wissen wollte, was Draco den ganzen Tag über unternommen hatte.
Schwierig, schwierig, aber Draco war ein Meister der Ausreden. Er hoffte, dass er Ideen für das Wie gelange ich in Potters Haus aus dessen Briefen entnehmen konnte, aber diese Quelle erwies sich als Reinfall. Stattdessen erfuhr er Abend für Abend mehr über Harrys Seelenleben, was er Tag für Tag durchmachte und dass er noch immer mit sich rang, seinem Leben kein Ende zu setzen. Zwar schrieb er das nicht deutlich, aber Draco konnte zwischen den Zeilen lesen.
Blaise rechnete es Harry groß an, dass er sich getraut hatte, in einen der Spiegel zu schauen, um sich seinem Schicksal zu stellen - auch wenn dies das Ende des Spiegel bedeutete, denn Harry bombardierte ihn anschließend mit Flüchen, bis er völlig ruiniert war.
Die Zeit lief Draco durch die Finger, denn um das Seelenleben von Harry Potter stand es immer schlechter. Blaise klagte ständig, dass er keine Zeit fand, sich mit Harry zu treffen und Draco fühlte sich noch mehr unter Druck gesetzt. Immerhin gestand sich der Blonde ein, nicht zu wollen, dass Potter sich das Leben nahm – also was tun?
„Schreib ihm, dass er den nächsten Schritt wagen soll. Er muss sich unter Menschen trauen“, sprach Draco ihm eines Abends gut zu und Blaise sah ihn nachdenklich an.
„Du hast Recht. Das schreibe ich ihm. Aber ich denke nicht, dass er es auch tun wird“, seufzte der Schwarzhaarige.
„Du könntest ja an seinen Gryffindormut appellieren – wie klingt das?“, schlug Draco vor.
Blaise war erstaunt über Dracos genialen Vorschlag und so baute er ihn in seinem Retourbrief an Harry ein.
°
Tag acht brach an und Draco lag wie jeden Morgen hartnäckig auf der Lauer. Diesmal sollte er nicht enttäuscht werden, denn nach einer Stunde des Wartens ging tatsächlich die Tür auf. Ein junger, hochgewachsener Mann trat aus dem Haus und sah sich nach allen Seiten um. Draco war froh, dass Amanda Hawkins bereits zur Arbeit gegangen war, sonst stünde er vor einem Problem.
Das Gesicht des einstigen Aurors war so gut wie nicht zu erkennen, da Harrys Kapuze tief in der Stirn hing. Harry trug einen hellgrauen Pullover, der vorne einen Taschenbeutel besaß, soeben verschwanden seine Hände darin. Seine Beine steckten in hellblauen Jeans, die locker um seine Hüfte saß. Weiße Turnschuhe rundeten Harrys Aussehen ab.
Draco verschlang hastig den Rest seins Sandwiches und machte sich daran, Harry Potter zu folgen. Harry bog in eine Seitengasse der Siedlung ein und blieb plötzlich stehen – schnell sprang Draco hinter einen Mauervorsprung. Als der ehemalige Auror apparierte, fluchte Draco unfein vor sich hin, aber er kannte einen Zauber, der es ihm möglich machte, Harrys Apparierspur zu folgen.
Draco grinste. „Hab ich dich!“ Dann apparierte auch er. Er fand sich in der Winkelgasse wieder, ein Ort, an dem sehr viele Zauberer und Hexen einkauften. Dracos geschulte Augen suchten nach einer gewissen Person und auch wenn die Menge dicht gedrängt war, stach Harry Potter hervor – die Verfolgungsjagd ging weiter.
Draco kannte kein Pardon, wenn es darum ging, jemanden aus dem Weg zu rempeln. Immerhin wollte er Harry Potter nicht verlieren! Meter für Meter tastete er sich an ihn heran, bis er ziemlich dicht hinter ihm war und Harrys Rückansicht bewundern konnte. Draco stellte fest, dass Harry Potter abgenommen hatte, aber noch nicht so dünn war, dass es gefährlich für seine Gesundheit werden könnte.
Die Augen des Blonden blieben an Harrys Hintern hängen und nun wusste Draco, was er drei Jahre lang vermisst hatte: Diesen Anblick! Auch wenn er nicht an Harry interessiert war, musste er zugeben, dass dieser Arsch ein absoluter Hingucker war. Zwei kleine Pobacken, in die man gerne hinein kneifen wollte!
Harry Potter blieb an einigen Ständen stehen, um Lebensmittel einzukaufen und Draco beobachtete, dass die Zauberer und Hexen schockiert vor ihm zurückwichen. Wut kroch in Draco hoch, da er ein solches Verhalten abgrundtief verabscheute.
Glaubten sie wirklich, sie würden Potter damit einen Gefallen tun?
Glaubten sie wirklich, dass er nicht unter seinem jetzigen Aussehen litt?
Ein kleiner Junge begaffte ihn ungeniert, zeigte auf ihn und rief „Monster!“ aus. Harry zahlte schnell, schnappte seine Einkäufe und zwängte sich durch die tuschelnde Menge.
Draco hatte die Schnauze voll. Angesäuert stapfte er auf den kleinen Jungen zu und sah ihn bitterböse an, so dass der Kleine zu heulen anfing. „Ja, heul nur! Haben dir deine Eltern keine Manieren beigebracht? Wie kannst du es wagen, ihn als Monster an den Pranger zu stellen! Soll ich vielleicht dein Gesicht grillen, damit du ebenfalls zum Monster wirst?“, giftete Draco ihn an und richtete seinen Zauberstab auf den Kleinen aus.
„Bitte, Mister, er hat es nicht so gemeint!“, verteidigte seine Mutter ihn, Dracos teuflischer Blick schoss sich auf sie ein. „Sie sollten ihm bessere Manieren beibringen, sonst werde ich dafür sorgen!“, blaffte er sie an.
Mutter und Kind flüchteten vor ihm und Draco war sichtlich zufrieden mit ihrer Reaktion. Da sein Ausraster auch Zuschauer angelockt hatte, wollte er sich auch liebenswürdigerweise um sie kümmern.
„Will sonst noch jemand in den Genuss kommen, wie es ist, wenn man am lebendigen Leib gegrillt wird?“
Da das anscheinend niemand wollte, löste sich die Zuschauermenge rasch auf. Draco reckte den Hals und fluchte erneut, da er Harry Potter aus den Augen verloren hatte. Immerhin wusste er die Richtung, in die Harry geflüchtet war, also lief er los. Er jagte die gesamte Winkelgasse entlang, aber Harry Potter war wie vom Erdboden verschluckt …
Harry trat aus dem Schatten eines Hauses hervor, er hob seinen Kopf an. Draco Malfoy war soeben an ihm vorbeigerauscht, ohne ihn wahrzunehmen. Harry seufzte. Er war also wieder hier. Weshalb hatte Harry das Glück, ihn in der Winkelgasse anzutreffen? Er hatte ihn erst dann bemerkt, als seine unverwechselbare Stimme an Harrys Ohren gedrungen war. Wieso hatte er ihn verteidigt? Woher wusste er …? Ach ja, Blaise. Harry fühlte sich erniedrigt und es wurde ihm wieder einmal bestätigt, dass es ein Fehler gewesen war, sich unter Menschen zu trauen. Verzweifelt über seine Situation apparierte er nach Hause und verbarrikadierte sich in seinen vier Wänden.
°
„Und? Wie war dein Tag?“, begrüßte Blaise seinen besten Freund und sah sofort, dass etwas nicht stimmte. Der Blonde kochte vor Wut!
„Wie mein Tag war?“, regte sich Draco auf. „Spitze! Wundervoll! Hätte nicht besser laufen können!“
„Ah-ja, und was ist passiert?“, interessierte sich Blaise für Dracos Wut.
„Ich habe Potter getroffen – in der Winkelgasse.“
„Was? Er … Er hat sich getraut? Das … Das sind ja tolle Neuigkeiten! Und? Was hat er gesagt?“, fragte Blaise aufgeregt nach.
„Gar nichts!“
„Ähm …“ Blaise kratzte sich am Kopf, er war verwirrt. Gar nichts? Wie das? Seine Frage stand ihm wohl ins Gesicht geschrieben, denn Draco fuhr fort.
„Ich habe ihn gesehen und bin ihm gefolgt. Potter kaufte an den Ständen Lebensmittel ein. Dann war da dieses Idiotenkind, das ihn Monster genannt hat“, fauchte Draco ohne Unterlass. „Du weißt, dass ich solche Meldungen, egal gegen wen, nicht leiden kann! Hat dieser Junge denn keine Erziehung genossen? Der Einzige, der Potter beleidigen darf, bin ich! Sonst niemand! – Tja, ich habe ihm ein wenig gedroht …“
„Draco!“, empörte sich Blaise. „Das gehört sich für einen Auroren aber nicht!“
„Aber für einen Malfoy! Und ich bin im Urlaub! Außerdem war ich als Privatperson unterwegs!“, rechtfertigte sich Draco. Er atmete tief durch, um wieder etwas ruhiger zu werden. „Die Mutter hat sich entschuldigt und ist mit ihrem Kind abgehauen – leider auch Potter. Ich hab ihn aus den Augen verloren.“
„Oh, das ist schade“, seufzte Blaise.
„Finde ich auch. Und wie war dein Tag?“, wechselte Draco rasch das Thema, bevor Blaise weiterfragen konnte.
Der Schwarzhaarige seufzte erneut. „Schwierig“, begann er. „Weasley war total neben der Spur und redete nur das Nötigste mit mir. Lange habe ich mir das nicht ansehen können. In unserer Mittagspause habe ich dann mal Klartext mit ihm gesprochen.“
„Klartext also? Und wie sah das aus?“ Draco setzte sich ihm gegenüber. Da heute Abend keiner von beiden besonders viel Lust hatte, ein Menü herbeizuzaubern, musste der Pizzalieferant herhalten. In wenigen Minuten würde er eintreffen.
„Ich habe ihn darauf angesprochen, wie er sich fühlt, und ihn gebeten, ehrlich zu sein.“ Blaise nippte an seinem Glas Wein.
„Die Folgen kann ich mir geradezu ausmalen“, grinste Draco und machte es Blaise gleich. Der Rotwein schmeckte ihm heute vorzüglich.
„Er ist verletzt, Draco. Und eifersüchtig. Immerhin habe ich es geschafft, zu Harry Zugang zu finden und er nicht. Aber nachdem ich ihm die Sachlage noch einmal genauer erklärt habe, hat er es verstanden. Er sieht meine Freundschaft zu Harry nicht mehr als Gefahr, sondern als Unterstützung und ist bereit, so lange abzuwarten, bis er seine Chance erhält. Allerdings macht er sich Sorgen um seine Frau. Weasley erzählte mir, dass sie immer diejenige war, die auf Harry aufgepasst hat, und jetzt will er sie nicht mal sehen. Tja, die beiden haben es nicht leicht, da müssen sie aber jetzt durch.“
„Ich kann mir vorstellen, dass es für die beiden eine ziemlich beschissene Situation sein muss. Potter, Weasley und Granger waren immer das goldene Trio, aber davon ist nicht mehr viel übrig“, pflichtete Draco ihm bei.
Die Klingel schellte und Blaise stand auf. Es dauerte nur wenige Minuten, bis er mit zwei dampfenden Pizzen zurückkam, sie auf den Tisch lud und Besteck herbeizauberte.
„Nicht nur das“, führte Blaise das Gespräch fort. „Weasley ist mächtig sauer auf seine Schwester. Mit ihrem Entschluss, das Jobangebot anzunehmen, hat sie Harry ein Messer ins Herz gerammt.“ Blaise stopfte sich ein kleines Stück Pizza in den Mund.
Draco schnaubte verächtlich. „Ich konnte mir sowieso nie erklären, was er an dieser Weaslette so toll fand. Die war doch nur auf seinen Ruhm scharf anstatt auf ihn.“ Draco prostete Blaise zu und nahm einen weiteren Schluck vom Wein.
„Ich hätte mir auch nie gedacht, dass sie so oberflächig ist“, dachte Blaise an Ginny. „Das erste Mal ist mir das im Krankenhaus aufgefallen. Ich habe dir davon erzählt.“
„Dann kann er froh sein, sie losgeworden zu sein. Was Besseres hätte ihm nicht passieren können“, antwortete Draco zwischen zwei Bissen.
„Das sagt sich so leicht, Draco. Harry hat sie geliebt, verstehst du? Und jetzt ist er ganz allein, allein mit seiner Entstellung.“
„Spitze, wir sind wieder beim ursprünglichen Thema: Potter. Verdammt.“ Draco schüttelte den Kopf. Es brachte nichts, ständig über ihn zu sprechen und trotzdem nichts für ihn tun zu können. Blaise wollte bereits darauf antworten, als er bemerkte, dass Draco tief in Gedanken versunken war. Anscheinend ließ ihn Harrys Schicksal nicht so kühl, wie er vorgab …
Auch heute Abend kam Hedwig zu Besuch und lieferte für Blaise einen Brief ab. Fast zeitgleich stürzten Draco und Blaise auf die arme Eule zu und entnahmen ihr die wichtige Botschaft. Hedwig bekam ein paar Kekse, etwas zu trinken, Streicheleinheiten und dann machte sie sich wieder auf den Weg zu ihrem Herrn.
„Mach auf, mach auf!“, drängte Draco ihn.
„Wieso so ungeduldig?“, schmunzelte Blaise und erntete von Draco einen warnenden Blick. Blaise gab sich geschlagen und öffnete den Umschlag. Diesmal war kein Begleitbrief von Harry dabei, nur die Kopie seines heutigen Eintrags …
°
Harrys Wille, sein Leben weiter zu leben, hatte sich weder gestärkt, noch abgeschwächt. Er hasste es, Tag für Tag alleine zu sein und dennoch ertrug er keinen Besuch. Auf die Frage, was er denn eigentlich wollte, konnte er sich keine Antwort geben. Wäre dieser bescheuerte Unfall nicht passiert, würde er jetzt nicht in dieser depressiven Phase feststecken, aber es war nun mal so geschehen.
Heute Abend wagte Harry einen zweiten Blick in einen der noch unversehrten Spiegel und schaffte es zum ersten Mal, keine Herzattacke zu bekommen. Er fand sich abstoßend, hässlich, abscheulich und trotzdem musste er den Rest seines Lebens mit diesem Anblick leben. Ob er sich je daran gewöhnen würde? Dass er mit diesem abstoßenden Aussehen eine Liebesbeziehung führen konnte, bezweifelte er stark. Für ihn war sein Leben gelaufen, er war dazu verdammt, für immer und ewig damit klarkommen zu müssen. Harry befand sich in einem Teufelskreis, aus dem er nicht ausbrechen konnte.
Bevor seine düsteren Gedanken wieder in Richtung Selbstmord wandern konnten, ging er schnell zu seinem Schreibtisch und schlug sein Tagebuch auf. Er zwang sich, jeden Abend seine bisher niedergeschriebene Leidensgeschichte durchzulesen, um irgendwann einmal die Erfahrung zu machen, dabei keinerlei seelische Schmerzen zu verspüren. Heute aber war es für ihn die Hölle, wie auch die Abende zuvor.
Als er endlich an eine leere Seite angelangte, seufzte er hörbar auf und nahm die Feder zur Hand. Alles was er dachte, alles was er fühlte, schrieb er nieder. Er verewigte sogar, dass er Draco Malfoy getroffen hatte und was für ein seltsames Gefühl es gewesen war, von ihm verteidigt worden zu sein. Ausgerechnet von ihm! Dass Malfoy höchstwahrscheinlich mitlesen würde, wenn er Blaise eine Kopie seiner Niederschrift schickte, war ihm egal. Was hatte er schon großartig zu verlieren? Gar nichts. Das war ja das Schlimme daran.
Heute schrieb er nicht viel, denn er hatte auch nicht viel zu erzählen. Sobald er die Kopien angefertigt hatte, schickte er sie ohne zusätzlichen Kommentar an Ron/Hermine und Blaise ab, einzig und alleine Hedwig hatte ihre Freude daran. Dann hieß es für Harry, schlafen zu gehen und für den nächsten Tag Kraft und Durchhaltevermögen zu sammeln.
Die Lichter wurden gelöscht, die Augen geschlossen und die Decke hoch bis ans Kinn gezogen. Harry konnte heute noch nicht wissen, dass sich ab morgen vieles für ihn ändern würde – aber ob er auch glücklich darüber sein würde, das stand noch in den Sternen.
TBC …
Mein besonderer Dank geht an meine fantastischen Reviewer!
Bleistift91, eries, Camula, Petz410, LadyMarJa, andromeda188, melli 91, -Cherry-, Stella Mirrow, ReSeSi, Babsel, Abarai Renji, Sweetbunny, Antares, illuminati78, dagini, Andy, fro, Violette Virus, Moosi, Rina-chan, AuroraSky, Dorianna, taloon, Josephine, -Moon-, Mangolina, Riddle-snake, Bee, w-girl, mimaja, anna88, jeanne02, Snake Eye, lotus86, silbernewolfsfrau, neptunmoonshine, kat2, Manor Balke, Noreia, -Ryuzaki-, Marsali, Navarababy, hermione-twin, darklady, AliceLamb, Kralle, Alex71, bambi71, kyu, Meilin, Buecherwurm84, Dray96, BexdeBex, Lady-Gabriel, miss meyer, guzi, Pitvansee, kuecken, Flockenschauer, orionsystem, Icy-Chan, Streifenhoernchen, Morinaga, LittleHimeSayuki, Eisphoenix01, Suncrystal, Corona, harry potter, Lori-chan, Lysira, Darina Saphira, MissLu, Nina911, zelgadiss, Angel89, NoEasyWayOut, Siraya80, topolino, Yuna200, burn, Chrysanthes, Rina-chan, MonaLiebt, Asteria, KradDark-chan und Lady Drue!
Auch diesmal gilt: Sollte ich jemanden vergessen oder gar falsch geschrieben haben, so war das nicht mit Absicht!
Hallo meine Süßen! Der Anfang meiner Story war für mich als Autor auf jeden Fall ein voller Erfolg, wenn ich mir so eure Kommis ansehe! *strahl* Ich will mich noch einmal herzlich bei euch bedanken! Wahnsinn, ich bin absolut begeistert! *freu* Dickes Knutsch an euch alle!
Sodale. Um nicht in die Versuchung zu kommen, euch doch noch ein paar Hinweise zum Verlauf dieser Story zu liefern, verabschiede ich mich jetzt schon von euch, wünsche euch allen ein wunderschönes, erholsames Wochenende und hoffe, euch beim nächsten Posting wieder lesen zu dürfen!
Grüße und Küsse an euch alle!
Eure überglückliche, strahlende gugi!
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