■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Sport
/ Fußball
/ Wie im Roman
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Brie17
erstellt: 19.03.2009
letztes Update: 20.05.2012
Geschichte, Romanze / P16
(in Arbeit)
Manchmal müssen wir einen neuen Weg gehen, um unser Ziel zu finden
Murrend erwachte eine junge Frau aus ihren Träumen. Sie wusste, was ihr bevor stand, wenn sie jetzt die Augen öffnen würde. Eine weiße Wand und haufenweise Kartons.
Wiederwillig schlug sie trotzdem ihre Lider auf. Sie hatte viel zu tun an diesem Tag. Immerhin wollte sie so schnell wie möglich mit dem Streichen fertig werden, damit sie vielleicht morgen Abend oder spätestens übermorgen die Schränke platzieren konnte und diese einräumen konnte. Helfen konnte ihr keiner dabei. Immerhin wohnte ihre Familie in Nordrhein Westfalen und sie hockte hier in München. In einer Wohnung unterm Dach mit einem Bad, einer Küche und einem Raum, der als Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer diente. Sie hatte aber das Glück, dass dieser Raum noch recht groß war und sie mit Hilfe ihrer Möbel super variieren konnte und so in der Lage war die einzelnen Bereiche etwas abzutrennen.
Aber wenn sie sich nicht langsam an die Arbeit machen würde, würde das nie etwas werden. Also schwang sie sich aus dem Bett, machte sich fertig und stand eine Stunde später im Baumarkt vor den Farben.
Sie wollte helle und freundliche Töne haben. Nachdenklich besah sie sich ein warmes Beige und überlegte, ob das wohl das Richtige war. Mit Tapeten wollte sie sich erst gar nicht abgeben. Die Wände waren alle weiß, sodass man sie wunderbar überstreichen konnte und außerdem hatte sie viele Bilder, die ihre Wände dann schmücken konnten.
„Kann ich Ihnen behilflich sein?“, sie drehte sich um und ein Verkäufer stand vor ihr. „Ja, gerne“, sie nickte und zückte ihre Kamera. „Ich möchte meine Wohnung streichen. Wie viel Farbe brauche ich denn da wohl?“, sie zeigte ihm ein paar Bilder ihrer Wohnung.
„Was möchten Sie denn für eine Farbe haben? Manchmal muss man nämlich nochmal überstreichen und dann braucht man mehr“, erklärte der junge Mann freundlich. „Ja, wenn ich das so genau wüsste“, seufzte sie und besah sich die Farben. „Irgendetwas Helles und Warmes.“
„Etwas Helles und Warmes“, wiederholte der Mann nachdenklich und ging die Farben durch. „Eher dezent oder auch stechend so wie Lila?“, fragte er. „Nein, um Gottes Willen, kein Lila. Lieber etwas, wo man viele Sachen mit kombinieren kann, also zum Beispiel auch ein rotes Sofa oder so, das würde ja zu lila nicht so gut passen“, sie lachte leicht.
Er war ihr sympathisch. Dieser junge Kerl mit den braunen Haaren, die etwas länger waren und mit Gel keck zurechtgerückt waren. Seine braunen Augen zeigten ihr, dass er den Job gerne machte und nichts dagegen hatte mit ihr ausführlich über die Farben zu diskutieren.
„Möchten Sie denn das ganze Zimmer in einer Farbe haben oder unterschiedliche Farbtöne?“
Sie überlegte kurz. „Eine Farbe“, entschied sie dann und besah sich noch mal die Farben vor ihr im Regal. Sie nahm eine Art cremefarbene Farbe heraus. „Was halten Sie denn davon? Meinen Sie, die wäre gut?“, fragte sie ihn.
„Sicherlich. Allerdings müssen Sie da zweimal drüber streichen, weil die Farbe sonst zu blass ist. Aber dann ist sie wunderschön an der Wand. Hier ist ein Muster“, er holte eins hervor und sie war sofort beeindruckt.
„Okay, die nehme ich“, sie nickte zuversichtlich. „Dann nehmen Sie am besten vier von den großen Eimern. Das müsste eigentlich locker reichen. Brauchen Sie sonst noch etwas?“
Er besorgte ihr noch etwas Rot, einen Pinsel und alles, was man sonst so zum Streichen brauchte und trug es ihr sogar ins Auto. Sie war heilfroh darüber, denn die Eimer waren ziemlich schwer. Allerdings mussten die ja noch in ihre Wohnung… sie seufzte.
Die Fahrt verging wie im Flug und sie war zu der Lösung gekommen, dass sie wirklich jeden Eimer einzeln hochtragen müsste.
Sie stieg aus dem Auto aus, was sie ausnahmsweise mal vor der Tür geparkt hatte und ging zur Haustür, um diese aufzuschließen. Ihr Blick fiel auf ihr Namensschild.
Sabrina Meyer
Vorsichtig fuhr sie mit ihren Fingern darüber. Ihre eigene Wohnung. Ihre erste eigene Wohnung und gleich im entfernten München…
Etwas Wehmut stieg in ihr auf. Sie hätte auch in Paderborn studieren können, dann hätte sie nicht wegziehen müssen. Aber sie wollte unbedingt in diese Stadt. Nicht nur der Universität wegen, auch wegen der Stadt allgemein. Irgendwie hatte diese Stadt sie schon immer angezogen. Sie mochte sie auf anhieb, auch wenn sie eigentlich nicht viel von Großstädten hielt, aber München war anders. Sie fühlte sich hier wohl. Sie war in Bayern Zuhause. Das war sie gewesen, seit in ihrem ersten Lebensjahr der Baustein gesetzt wurde. Die 18 Jahre, die folgten, waren traumhaft. Sie kannte die Gegend, wo sie immer in den Urlaub hingefahren waren, wie ihre eigene Westentasche. Die wundervollen Berge, der blaue Chiemsee, die schönen Dörfer und Städte. Sie liebte alles. Vor allem München…
Seufzend schloss sie die Tür auf, nahm einen Eimer aus ihrem Auto, verriegelte dieses wieder und machte sich dann auf den Weg nach oben. Sie hätte den netten Verkäufer mitnehmen sollen, dann müsste sie sich jetzt nicht so abrackern.
Als sie endlich oben war, hatte sie das Gefühl, sie würde im 20. Stock wohnen und nicht im Dritten.
Aber alles Meckern nützte eh nicht und deswegen schleppte sie sich wieder nach unten und öffnete ihr Auto. Und es kam ihr vor, als würden sie die Eimer auslachen. Es war doch zum Verzweifeln, warum hatte dieses Haus auch keinen Aufzug?
Seufzend hievte sie den zweiten Kübel aus dem Auto, schloss etwas umständlich mit ihrer Fracht im Arm den Kofferraum und begab sich zur Haustür, die aber wieder ins Schloss gefallen war. „Verdammt“, fluchte sie und kramte in ihrer Jackentasche nach dem Schlüsselbund. Als sie ihn endlich herausbekommen hatte, musste sie aber noch den richtigen Schlüssel in die Hand bekommen. Und was passierte natürlich? Er fiel ihr aus der Hand.
„Ach, scheiße!“, schimpfte sie, doch ehe sie überhaupt Anstalten machen konnte, sich zu bücken, hatte ihn schon jemand aufgehoben und hielt ihn ihr vor die Nase.
„Können wir irgendwie helfen?“, fragte der Mann und sah sie lächelnd an.
Sabrina sah ihn an… sie klimperte mit ihren Augenlidern und sah ihn wieder an. Sie kniff ihre Augen zusammen und sah ihn wieder an. Sie verengte sogar ihre Augen zu Schlitzen, doch das Gesicht blieb immer gleich.
„Oh, guck mal, Basti“, hinter dem Mann tauchte ein zweiter auf und der deutete nun auf einen Anhänger an ihrem Schlüsselbund. Das Emblem von FC Bayern München mit der Meisterschale.
Jetzt sah sich Sabrina den zweiten Mann an. Irgendwie konnte sie nicht so recht glauben, was da gerade abging…
„Können wir jetzt helfen oder nicht?“, fragte der erste Mann noch mal freundlich.
„Ähm…“, sie wurde wieder in die Realität zurück befördert. „Ja, klar, das wäre echt nett, ich muss nämlich noch drei von diesen Eimern nach oben schleppen“, erklärte sie dann. „Ähm… Herr Schweinsteiger?“, sie war sich unsicher, wie sie ihn anreden sollte. Doch ehe er etwas sagen konnte, mischte sich der andere Typ ein. „Ach, Quatsch! Nichts mit Herr oder so, lass das mal bleiben. Entweder Basti oder Schweini“, lachte er und fügte hinzu: „Und bei mir Lukas oder Poldi.“ „Oder Doofkopf“, neckte Basti und streckte ihm die Zunge raus.
„Hahaha, sehr witzig“, gab Lukas zurück und nahm Sabrina dann kurzerhand den Eimer aus der Hand. „So und wohin jetzt damit?“
„Warte doch mal. Ich will auch helfen“, protestierte Basti. „Ich hab noch genug“, meinte Sabrina, die immer noch etwas baff war. Sie konnte nicht glauben, dass gerade Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski vor ihr standen…
Das war wie ein Traum.
Sie schüttelte unmerklich ihren Kopf und öffnete dann ihr Auto. Bastian machte sich gleich am Kofferraum zu schaffen und nahm einen Eimer, während Sabrina sich die Pinsel und die rote Farbe nahm, die in einem kleineren Behälter war. Warum noch so ein schweres Ding hoch schleppen, wenn sie jetzt zwei Helfer hatte?
„In welche Wohnung denn nun?“, fragte Lukas ungeduldig. „Nach ganz oben. Aber wartet, ich gehe vor“, Sabrina huschte an ihnen vorbei, schloss die Tür mit dem Schlüssel, den sie jetzt wieder hatte, auf und ging vor.
„Wo wollten wir denn noch mal hin?“, wandte sich Lukas an Bastian. „Ähm… keine Ahnung… zweiter Stock oder so“, er zuckte mit den Schultern. „Aber wir hätten es schon gefunden“, grinste er dann.
„Sag mal, wo wollt ihr denn hin?“, mischte sich plötzlich eine vierte Stimme ein und alle drehten sich um. Sie waren schon weiter hoch gegangen, als sie aufgehalten wurden.
„Meine Wohnung ist hier unten“, bemerkte der junge Mann, dem die Stimme gehörte. Sabrina entfuhr ein stummer Schrei. Sie wohnte in einem Haus mit… mit… sie traute sich kaum den Namen auch nur zu denken. Dort unten in der Tür stand Philipp Lahm.
~
Ich freue mich, dass wenigsten ein paar Interesse an meiner FF finden =)
Und wem aufgefallen ist, dass sich bei der jungen Frau nicht um irgendwen handelt, der hat richtig gesehen. Ich hab mich sozusagen in ihr verkörpert. Eigentlich mache ich so etwas nicht und es ist auch nicht so, dass ich voll auf Lahm stehe oder so, aber die Idee hat mir gefallen und es ist einfacher, weil es mich schon gibt und ich mich nicht erst noch entwickeln muss^^
Ich hoffe, aber, dass wird kein Problem sein, vor allem, weil das ja eigentlich auch nicht alles so stimmt.
Das war jetzt auf jeden Fall das erste Kapitel und ich sage Danke an: missfcbayern95 und -nemo-
Nächstes Wochenende wird das nächste Kapitel kommen =)
Bis dahin eine schöne Woche^.~
LG Brie
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
