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Geschichte: Fanfiktion
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von Regulus Black
erstellt: 16.03.2009
letztes Update: 10.11.2010
Geschichte, Abenteuer / P12
(abgebrochen)
Ich bedanke mich bei meinen beiden Kommischreibern
@Forrest
Ich gehe Fest davon aus, dass es nicht das P6 Raiting bleiben wird, doch bis jetzt sah ich keine Notwenigkeit dies zu erhöhen. Da dies aber im Verlauf der Geschichte passieren wird frage ich dich einfach mal ob ich es gleich ändern soll...
Was "Zurück in England" betrifft. Da habe ich mich selbst in eine Sackgesse getrieben aus der ich nicht mehr rauskomme. Vllt hast du eine Idee
Jetzt wünsche ich jedem viel Spaß beim lesen.
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Eine überraschende Entscheidung
Langsam kam der Hogwarts Express zum Stehen. Mit einem eleganten Sprung sprang Perseus aus dem Zug. Harry tat es ihm gleich. Der junge Black schüttelte nur belustigt den Kopf.
„Weißt du wie wir zu dem Schloss kommen?“, fragte Harry neugierig.
„Wir werden mit einem Boot über den Schwarzen See fahren. Aber nur dieses eine Mal, weil wir das erste Mal nach Hogwarts fahren.“
„Woher weißt du das alles?“, fragte Harry beeindruckt.
„Ach ja hatte ich dir ja noch gar nicht erzählt. Die Tochter von meiner Cousine zweiten Grades…“
„Sag einfach Andromeda. Das macht es einfacher für mich, als wenn du mit der Nichte deines Onkels achten Grades ankommst.“, sagte Harry.
„Jaja hab verstanden. Also die Tochter von Andromeda ging bis letztes Jahr hier hin. Sie hat mir eine ganze Menge erzählt. Und ich sage es dir ein letztes Mal. Wenn du einen Moment an dich denkst, würdest du einsehen, dass wir keine Freunde sein sollten.“
„Ich denke die ganze Zeit an mich und versuche mich zu erinnern ob ich schon mal jemanden in meinem Alter hatte mit dem ich in aller Ruhe reden konnte.“
„Wie du meinst. Es scheint so, als würden eine Menge Probleme auf uns zu kommen.“, sagte Perseus. Wieder nickte Harry. Was würde er alles dafür geben, wenn er jemanden hätte, der ihm soviel über diese Welt erzählen könnte. Am Ende des Bahnsteiges wartete Hagrid, der lautstark nach den Erstklässlern rief. Als sich der Riese von einem Mann dann sicher war, dass alle Neulinge bei ihm waren, führte er die Schar junger Schüler zum Schwarzen See. Am Ufer des Gewässer lagen die Boote die mit kleinen Lampen bestück waren. Schweigend setzte er sich mit Perseus in eines der Boote. Wie gebannt schauten die beiden Jungs zu dem beeindruckenden Schloss. Hogwarts. Harry hatte nie geglaubt, dass es so ein Schloss geben würde, geschweige denn, dass er ein solches je zu Gesicht bekam und jetzt sollte er sieben Jahre in diesem herrlichen Gebäude unterrichtet werden. Einen kleinen Moment später gesellte sich ein Mädchen mit buschigen braunen Haaren und etwas hervorstehenden Schneidezähnen ins Boot.
„Hi. Ich bin Hermine Granger und wer seid ihr?“
„Harry Potter.“, antwortete Harry gelangweilt.
„Echt. Wow ich habe soviel über dich gelesen. Das glaubst du gar nicht.“
„Nein. Das glaube ich wirklich nicht.“, sagte Harry und Perseus unter drückte ein Grinsen.
„Und wer bist du?“, wandte sich Hermine an Perseus.
„Perseus Black.“
„BLACK!“, rief sie schrill aus und blickte wieder zu Harry, der vollkommen gelassen im Boot saß. Spätestens jetzt wusste Harry was Perseus meinte. Das er hier mit dem Sohn eines Todessers, der Todesser der seine Eltern an Voldemort verriet, so friedlich in einem Boot saß brachte scheinbar Hermines ganze Weltanschauung durcheinander. Und Harry war sich sicher, dass sie nicht die einzige war, die so reagieren würde. Während das Boot von ganz allein und vollkommen geräuschlos den Weg zum Schloss fortsetzte, bemerkte Harry wie Hermine Perseus immer wieder ängstliche und argwöhnische Blicke zu warf. Dieser schien dies jedoch nicht im Geringsten zu stören. In diesem Moment empfand Harry Mitleid für den jungen Black. Wie oft musste er schon so angeguckt wurden sein? Die Boote brachten die Schüler in einen unterirdischen Teil des Schlosses. Dort dockten diese an einer Art Hafen an und die Neulinge kletterten aus den Booten. Dann führte Hagrid die Schüler eine Treppe herauf. Doch keiner schien das zu merken, denn wir Harry sahen sich die meisten in diesem gigantischen Schloss um.
„Ah das sind Sie ja Hagrid. Haben Sie irgendwelche Probleme gehabt?“, wurde Harry von einer forschen Stimmer zurück in die Gegenwart geholt.
„Nein. Alles in Ordnung, Professor McGonagall.“, antwortete Hagrid und ging an der Professorin vorbei. Irgendwie hatte Harry das Gefühl, dass es sich hier um eine sehr autoritäre Lehrerin handeln musste.
„Willkommen in Hogwarts. In wenigen Momenten werden Sie alle den Sprechenden Hut aufgesetzt bekommen. Dieser entscheidet dann in welchem Haus Sie Ihre nächsten sieben Jahre verbringen werden. Diese Häuser sollten Sie mit Ihrer Familie gleichstellen. Für gute Leistungen erhalten Sie Punkte. Für schlechte Leistungen und Regelbrüche werden Ihnen Punkte abgezogen. Und nun folgen Sie mir bitte.“ Harry wurde in seinem ersten Eindruck bestätigt. Und was noch dazu kam. Diese Professorin schien sehr streng zu sein. Doch all diese Gedanken verwischten sich plötzlich, als Harry in die Große Halle trat. Es war der Höhepunkt des heutigen Tages und Harry konnte sich nicht vorstellen, dass irgendetwas dieses Erlebnis noch topen konnte.
„Diese Decke ist nicht echt.“, flüsterte Perseus.
„Wie meinst du das?“, fragte Harry ebenso leise zurück.
„Sie ist nur verzaubert. Sie soll aussehen wie der Himmel von draußen.“ Harry nickte und erneut streifte sein Blick durch die Große Halle. Für jedes Haus war ein Tisch aufgestellt und die älteren Schüler musterten die neuen so neugierig, dass sich Harry etwas unwohl fühlte. Schließlich blieb Professor McGonagall vorne stehen. Sie stand nun neben einem Hocker. Auf diesem lag ein alter Hut der auf einmal seine Krempe öffnete und anfing zu singen, doch Harry hörte nur mit einem halben Ohr zu. Er war viel zu sehr mit dem Drumherum beschäftig. Als der Hut endlich fertig war brach die Große Halle in Beifall aus. Harry wunderte sich und klatschte einfach mal mit. Dann nahm Professor McGonagall ein Pergament.
„Ich rufe jetzt jeden einzelnen Schüler auf und dieser bekommt den Sprechenden Hut auf den Kopf. Der entscheidet dann in welches Haus Sie kommen.“
„Abbott, Hannah!“, rief die Professorin und ein Mädchen mit rosa Wangen und blonden Zöpfen ging ängstlich nach vorn. McGonagall setzte ihr den Hut auf. Es dauerte ein paar Sekunden und dann-
„HUFFLEPUFF!“, rief der Hut und der Tisch links von Harry klatschte und johlte.
„Black, Perseus!“, sagte McGonagall und Harry fiel auf, dass sie den Namen Black regelrecht ausspuckte.
„Ich hab es dir ja gesagt.“, murmelte Perseus leise und ging nach vorn. Jedes Augenpaar schien auf den jungen Black gerichtet. Ein paar Erstklässler sahen den schwarzhaarigen Jungen ängstlich an, ältere schauten hasserfüllt. Nur der äußerte linke Tisch grinste. Harry vermutete, dass Slytherin schon fest mit einem neuen Schüler rechnete.
„HUFFLEPUFF!“, rief der Hut. Harry sah erschrocken zu Perseus. Er hatte den Hut noch nicht einmal richtig aufgehabt. Auch in der Großen Halle war es still. Perseus schien alle Blicke auf sich zu ziehen, während er so schnell wie möglich versuchte aus dem Blickfeld einiger Schüler zu verschwinden. Auch die Lehrer schienen mehr als Sprachlos.
„Ja…ähm… Bones, Susan!“ Die Auswahl ging weiter. Als Hermine Granger nach von ging, rief der Hut:
„GRYFFINDOR!“. Und der Tisch ganz rechts brach in Jubel aus. Draco Malfoy der sich wie der Eigentümer von Hogwarts bewegte, hatte den Hut nur eine Sekunde auf dem Kopf als dieser schon.
„SLYTHERIN!“, verkündete und Malfoy zu seinem Tisch stolzierte. Unzählige Namen schien McGonagall noch aufrufen zu wollen bis-
„Potter, Harry!“ Erneut wurde es in der Halle für einen Augenblick totenstill, während Harry nach vorn ging. Dann begann das Getuschel.
„Potter?!“
„Der Harry Potter?“ Das letzte was sah, war eine große gaffende Meute von Schülern.
„Das ist äußerst schwierig. Du hast Mut, der gehört ganz klar nach Gryffindor. Aber du bist auch gerissen, Slytherin hätte eine wahre Freude an dir gehabt. Ich bin zum ersten Mal in meine Karriere unentschlossen. Bis jetzt habe ich für jeden was gefunden, doch bei dir…Moment! Ich hab es. Du willst doch sicherlich Freunde, wahre Freunde dich mögen so wie du bist, oder?“
„Na klar, will ich das du blöder Filzhut!“, dachte Harry. Der Hut lachte in seinen Kopf „Jaja wie der Vater so der Sohn, doch trotz allem…HUFFLEPUFF!“ Das letzte Wort hatte der Hut in der Große Halle geschrien. Wie bei Perseus, blieb die Halle still. Doch dann erbebte der Tisch der Hufflepuffs vor Applaus. Als Harry sich neben Perseus gesetzt hatte, sah er noch einmal vor zum Lehrertisch. Die Überraschung oder der Schock, Harry wusste nicht was es war, stand allen noch ins Gesicht geschrieben. Als letzter kam Ronald Weasley nach vorn.
„GRYFFINDOR!“, lautete das überzeugte Urteil des Hutes. Als sich Ronald gesetzt hatte erhob sich der Schulleiter.
„Wer ist das?“, fragte Harry Perseus so leise wie nur möglich.
„Albus Dumbledore.“, antwortete dieser ehrfürchtig. „Der einzige vor dem Voldemort immer Angst hatte.“ Harry nickte und sah zu dem alten Mann auf.
„Willkommen in Hogwarts und für all jene die uns nicht das erste Mal besuchen willkommen zurück in Hogwarts. Doch nun möchte ich euch nicht weiter abhalten eure Bäuche vollzuschlagen. Guten Appetit.“ Urplötzlich war der Haustisch mit Unmengen von Essen beladen. Harry wusste gar nicht was er als erstes Essen sollte und tat sich einfach blind irgendetwas auf den Teller. Und es schmeckte hervorragend…
„Harry hast du schon mal von der Rinderroulade gekostet?“, fragte ihn andere Mitschüler.
„Nein.“
„Solltest du aber. Ist das Beste was hier auf dem Tisch steht.“ Harry nickte und ging der Empfehlung nach. Der Hufflepuff wandte sich wieder ab und runzelte die Stirn. Er hatte ihm noch nicht einmal verraten wie er hieß.
„Er wird jetzt bestimmt überall rum erzählen, dass er als erster mit Harry Potter gesprochen hat.“, sagte Perseus und grinste schief. Und der junge Black sollte recht behalten keine Minute später saß er von Mitschülern umringt am Tisch und deutete auf Harry.
„Stört es dir gar nicht, dass ich anwesend bin?“, murmelte Harry.
„Nein. Du wirst dich daran gewöhnen. Ich spreche aus Erfahrung.“ Nach einer Weile lehnte sich Harry entspannt zurück. Soviel hatte er noch nie in seinem Leben gegessen und er wusste sollte er auch nur einen noch so kleinen Bissen zu sich nehmen, würde er platzen. Als die restlichen Schüler das Essen schließlich auch einstellten, erhob sich Dumbledore erneut.
„Ich hoffe, dass ihr nun alle satt seid. Zunächst möchte ich jeden daran erinnern, dass der Verbotene Wald von keinem Schüler betreten werden darf. Nach zehn Uhr hat sich auch kein Schüler mehr auf den Gängen herum zutreiben. Und eine letzte Ansage noch der Korridor im dritten Stock, der in den Rechten Flügel führt ist für jeden Schüler verboten. Es seid denn…“, Zu Harrys Überraschung grinste Dumbledore ein wenig „jemand von euch möchte unbedingt einen qualvollen Tod erleiden.“ Harry lachte über die Worte.
„Meint er das ernst?“, fragte er Persues, nachdem bemerkt hatte, das die meisten Schüler Dumbledore geschockt ansahen.
„Ja.“, sagte ein älterer Hufflepuff, der hinter Perseus saß. „Du musst nicht Black fragen. Wir beißen schon nicht. Ich bin übrigens Jeremy Torero und Vertrauensschüler aus Hufflepuff.“
„Ich bin Harry Potter.“, stellte Harry sich vor. Auf das Kommentar über Perseus ging er gar nicht ein.
„Ich weiß.“, grinste Jeremy zurück. Dann erhob sich der Vertrauensschüler und rief die Erstklässler zu sich. Nach und nach trudelten diese bei ihm ein. Bevor er losging bedachte er Perseus noch mit einem nicht allzu freundlichen Blick und führte sie aus der Großen Halle. Erneut ging der junge Black nicht darauf ein und Harry fragte sich, ob seine Kindheit doch besser war als die seines Freundes. Jeremy führte sie aus der Großen Halle hinaus. Für einen Moment hatte Harry die Befürchtung, dass sie zusammen mit den Slytherins gehen, doch diese bogen schon bald links ab.
„Unser Gemeinschaftsraum befindet sich im Kellergewölbe des Schlosses.“, erklärte der Vertrauensschüler. „Vor unserem Gemeinschaftsraum befindet sich ein Portrait, dass sie mit einem Passwort öffnet. Ihr müsst euch das Passwort gut merken, sonst bleibt ihr draußen.“ Jeremy bedachte Perseus mit einem Blick, der ganz klar sagte, dass er den jungen Black gar nicht erst im Gemeinschaftsraum sehen wollte. Perseus lächelte als Antwort zurück. Erst jetzt fiel Harry auf, dass die meisten anderen Erstklässler Perseus ängstlich und zum Teil auch hasserfüllt anstarrten und einen großen Bogen um ihn machten. Schließlich erreichten sie ein Großes Bild, mit einem Zentauren als Motiv.
„Mondlicht.“, sagte Jeremy gelangweilt und das Portrait klappte zur Seite. Der Schlange der Erstklässler kletterte durch das Portrait. Der Gemeinschaftraum war in sattem gelb. Es machte einen sehr warmen und gemütlichen Eindruck.
„Wow.“, staunte Harry.
„Ja. Das trifft es ganz genau.“, sagte Perseus und sah sich grinsend um.
„Der Schlafsaal der Mädchen befindet sich unterhalb des Gemeinschaftsraumes. Ihr müsst dazu die Wendeltreppe links hinter dem Kamin hinunter gehen. Der Schlafsaal der Jungs befindet sich von hier ausgesehen rechts.“, erklärte der Vertrauensschüler und deutete ebenfalls auf eine Wendeltreppe, die hinter den Schreibtischen versteckt war. Dann verschwand er.
Mit den anderen Erstklässlern ging Harry in den Schlafsaal. Es war ein großer viereckiger Raum mit sechs Himmelbetten, die in der Form eines Sechseckes aufgestellt waren. Neben den Betten befand sich ein kleiner Nachttisch. Außerdem gab es für jeden Schüler einen Schrank. In der Mitte des Schlafsaales befand sich ein großer sechseckiger Tisch mit sechs Stühlen. Perseus sicherte sich sofort das Bett, welches der Tür zum Gemeinschaftsraum am nächsten war. Harry wählte das Bett auf der anderen Seite des Flures aus, so dass die Tür zwischen ihnen war, während die anderen vier Hufflepuffs noch stritten welches Bett wohl sie nehmen sollten. Als diese sich schließlich geeinigt hatten sahen die vier zwischen Harry und Perseus hin und her scheinbar wussten sie nicht wen sie zuerst ansprechen sollten.
„Ey Black ich will nicht mit dir ein einem Schlafsaal übernachten.“, sagte ein großer, blonder Junge.
„Kannst ja nachts über wach bleiben.“, murmelte Perseus. Harry merkte, dass er sich unwohl fühlte.
„Wer bist du eigentlich?“, fragte Harry um die Aufmerksamkeit von Perseus auf sich zu ziehen.
„Zacharias Smith. Und du, Harry, solltest dich soweit wie möglich von Black weg legen. Du weißt gar nicht wie gefährlich seine Familie ist.“
„Ich denke, dass ich das weiß. Schließlich lässt es keiner zu mir dies nicht zu erklären.“, erwiderte Harry. „Und da du weit genug von Perseus weg bist, dürfte dies für dich ja gar kein Problem darstellen.“
„Lass gut sein, Harry. Er wird dir sowieso nicht zu hören.“, mischte sich Perseus ein.
„Klappe Black.“, schnauzte Zacharias. Dann wandte er sich wieder an Harry und fuhr fort. „Ich finde bloß du solltest…“
„Ich glaube, dass Harry ganz gut für sich entscheiden kann, wo er schlafen will.“, fuhr Perseus erneut dazwischen. Er war inzwischen auf gestanden.
„Und ich habe gesagt, dass du dich nicht reinhängen sollst, Black.“, rief Smith wütend. „Hast du verstanden.“
„Ich habe verstanden, du hast verstanden, er sie es hat verstanden, wir haben verstanden.“, murmelte Perseus. Der blonde Hufflepuff warf dem jungen Black noch einen Blick tiefster Verachtung zu, ehe er sich auf sein Bett haute.
„Solltest du irgendeinem auch nur ein Haar krümmen…“, murmelte Zacharias.
„Ich glaube, dass er das verstanden hat.“, fuhr ein weiter blonder Junge dazwischen. „Ich bin übrigens Ernie Macmillan.“, stellte er sich vor und reichte Harry freundschaftlich die Hand. Perseus überging er einfach. Außerdem stellten sich noch Wayne Hopkins und Justin Finch-Fletchley. Auch diese beiden reichten Harry die Hand und übergingen standesgemäß den jungen Black. Perseus schien die gar nicht weiter zu stören. Viel mehr war er froh darüber, dass es keine weiteren Auseinadersetzungen gab.
In Dumbledores Büro:
Nachdem die Schüler verschwunden waren, führte Dumbledore die Hauslehrer direkt in sein Büro. Die Auswahlzeremonie war ganz anders verlaufen, als sich der Schulleiter dies vorgestellt hatte.
„Danke, dass Sie alle so schnell gekommen sind.“, sagte Dumbledore. „Ich denke ich spreche für jeden, wenn ich behaupte, dass die Ereignisse des Abends sich überschlagen haben.“
„Allerdings Albus.“, sagte Professor McGonagall. „Ich hatte fest damit gerechnet, dass Potter, wie seine Eltern, in mein Haus kommen würde.“ Sie klang fast ein wenig enttäuscht.
„Und nun ist Potter bloß ein Hufflepuff.“, spottete ein Lehrer mit Hakennase und fettigen Haaren. Er sah ein bisschen aus wie eine zu groß geratene Fledermaus.
„Was heißt hier bloß Hufflepuff?“ beschwerte sich eine kleine und rundliche Hexe.
„Pomona, Severus, bitte keinen Streit.“, sagte Dumbledore müde.
„Und dann ist noch die Sache mit Black.“, erneut spuckte Professor McGonagall den Namen aus. „Ich wusste gar nicht, dass er Sohn von diesem…diesem Verräter ist, bis ich den Brief geschrieben habe. Wo wohnt er eigentlich?“
„Ich nehme an, dass er bei Lucius wohnt Minerva.“, schnarrte Snape. „Seit der Verhaftung von Black deutet vieles darauf hin. Die ganze Familie Malfoy verhält sich eigenartig.“
„Er hätte sich nie mit Black treffen dürfen.“, piepste ein sehr kleiner Professor.
„Richtig Filius.“, stimmte ihm Pomona zu. „Doch wie sollen wir sie trennen, jetzt da sie beide in mein Haus gehen?“
„Ich denke wir sollten Harry die ganze Wahrheit über den Tod seiner Eltern erzählen. Wir dürfen eine Freundschaft zwischen ihm und Perseus Black auf keinen Fall dulden.“, sagte Dumbledore und er merkte, dass seine Professoren der gleichen Meinung waren. Es wurde noch hier und da über ein paar andere Erstklässler gesprochen bis schließlich nach und nach die Hauslehrer verschwanden. Nur Severus Snape blieb noch da und wartete bis er mit dem Direktor alleine war.
„Was gibt es Severus?“, fragte Dumbledore müde.
„Ich frage mich, ob Potter sich nicht mit ein paar Gryffindors anfreunden sollte. Wie wäre es mit Weasley und Finnegan. Beide haben mindestens einen Elternteil aus unserer Welt. Sie werden schon dafür sorgen, dass sich Potter und Black nicht zu nahe kommen.“
„Ich weiß nicht so recht Severus.“, gestand Dumbledore.
„Direktor. Ich gehe fest davon aus, dass Black bei den Malfoy lebt. Wenn er einen zu großen Einfluss auf Potter, ausübt kann unsere Seite Potter im erneuten Kampf gegen den Dunklen Lord an eben diesen verlieren. Das wäre unser Untergang.“
„Da ist etwas dran Severus. Lass mir etwas Zeit ich werde die Möglichkeiten, die wir haben, durchdenken.“ Snape nickte, verließ den Raum und ließ einen müden alten Schulleiter zurück.
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So das war es wieder einmal
Ich hoffe, dass es euch gefallen hat...xD
Wenn ihr vorschläge habt wie Dumbledore sich verhalten soll, lasst es mich wissen
bis dahin
euer Regulus Black
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